Es war ein schöner Versuch

E

EVTler

Guest
#1
Hallo Forum.
Nach meinen Versuchen mit dem EVT-4000 als Elektrofahrzeug habe ich beschlossen das Elektrfahrzeug doch nichts für mich ist.
(Leider nur noch zum verschrotten denn es ist schon zu viel verändert worden und die Rückrüstung würde auch einen Batzen Geld kosten - Motor , Kontroller...)
Ein kurzes PDF habe darüber ich ins Netz gestellt.

http://db0fhn.efi.fh-nuernberg.de/db0scs/evtler/EVT%20Roller%20Ende.pdf


Noch alles Gute für euch Elektrofahrer und immer genug Saft in den Batterien.
Andreas noch mit EVT-4000
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.356
40
Filderstadt
www.elweb.info
#2
Hallo Andreas,

ich habe mir Deinen Bericht durchgelesen. Deinen Basteleien und Reparaturen nach rund um Steuerung und Messung scheinst Du schon Ahnung zu haben von der Materie. Kennst Du noch mehr EVT Fahrer die Probleme haben mit dem Motor?

Bzgl Tuning, es ist zwar ganz interessant zu sehen was wie lange hält wenn man die Sachen überstrapaziert, man sollte es dann aber nicht der Konstruktion anlasten.

Bei den Batterien bin ich bei Dir. Die Batterie halte ich auch für deutlich überfordert. Man sollte bei so einem Roller hochbelastbare Akkus nehmen, auf jeden Fall kein Blei. Eine höhere Spannung wäre ebenfalls interessant.

Dem Tacho nach bist Du ja doch einige km gefahren. Vielleicht kehrst Du ja mal zurück zum Elektrofahrzeug.

Sonnige Grüße
Ralf
 
E

EVTler

Guest
#3
> Kennst Du noch mehr EVT Fahrer die Probleme haben mit dem Motor?
Aus versch. Foren spez. VespaEV von Yahoo glaub ich.
Mit einigen stehe ich im ständigen E-Mail-Kontakt.
Es ist mehrfach von Problemen mit dem HUB-Motor berichtet worden.Angefangen vom Lösen der Magnete >Erste Serie bis zum Lauter werden und schleifen der Magnete > akt.Serie.
Die Probleme sind so um die 2000-5000km aufgetreten.
Wenn man mal über die 5000km gekommen ist dann scheint man "übern Berg zu sein" :)
Der Fairnis halber muss man sagen das
die meisten Fahrer keine Probleme mit diesen Motor/Roller haben.
Aber die Fahrer die Probleme hatten haben idR nichts am Roller verändert!
Die wenigen die z.B. den "60V-Mod" also 5te Batterie fahren haben keine Probleme.
Das die Batterien schnell einknicken kann man schon hier sehr leicht rauslesen aber auch in den Int.Foren sind die Probleme die gleichen.

>Vielleicht kehrst Du ja mal zurück zum Elektrofahrzeug.
Auf jeden Fall! Ich habe ja schon einen Legier Optima II gefahren (dienstlich)
das hat mir auch sehr viel Freude gemacht so um 1993.
Dort habe ich die ersten "Bastelleien" an E-Fahrzeugen vorgenommen (einen einfachen aber guten Hochstromlader)

Ich habe doch eine Unterstellmöglichkeit in einer Scheune gefunden dort wird der EVT einen "Dornröschenschlaf" halten bis ich einen Motor finde der meiner Belastung standhält :)
Evtl.ist mein nächstes E-Fahrzeug was mit Dach :)

elektrische Grüße
Andreas
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#4
Hallo EVTler,

also mit meinem EVT168 bin ich bis jetzt, nach ca. 600km, sehr zufrieden!
Reichweite >37km in der Ebene mit hohem Stop&Go-Anteil, und zum Abhängen von "Star Quad"-Baumarktstinkerrollern an der Ampel reicht die Motorleistung auch aus. Und das auch noch nach 30 gefahrenen km, da kommt gerade erst die gelbe LED beim Power-Beschleunigen!

Allerdings versuche ich ansonsten möglichst "sanft" anzufahren, um die Spitzenströme gering zu halten, und habe auch gleich von Anfang an PowerCheqs drin.

Naja, schaun mer mal wie es in ein paar 1000km aussieht :rolleyes: !

Gruß Jens
 
E

EVTler

Guest
#5
Alles klar beobachte den Motor ganz genau!

Einfacher Test aber rel. sicher zum Entdecken von Problemen :

Roller auf den Hauptständer (beim EVT-4000 ist das Hinterrad dann in der Luft ist das beim 168er auch so? Wenn nicht dann vorne runterdücken.)
Zündung an und vollgas in der Powerstufe.Warten bis sich das Hinterrad auf max.Leerlaufdrehzahl hochgedreht hat (keine Angst es fließen nur wenig Ampere > weinger als 10).Dann schlagartig runter vom Gas oder Zündung aus.
Die Zeit zählen / messen wie lange der Motor braucht um stehen zu bleiben.
Wird die Zeit kürzer - dann vorsicht! Irgendwas reibt dann (evtl. die Bremsscheibe das wäre das beste :) ) Die Magnete können sich lösen oder wenn die 2te Serie durch kleine Verformungen des Magnetträgers.Beides ist schlecht und kann zum reschen Ende das Motors führen.
Was man dagegen machen soll? Nat. die Magnete wieder ankleben wenn gelöst.
Aber wenn die Magnete noch scheinbar fest drann sind und es trotzdem schleift?
Dafür habe ich noch keine Lösung finden können(evtl. Garantie).
Auch die Kohlen beobachten wenn man vor hat den Motor zu öffnen (Achtung evtl.vorh.Garantie dann weg).
Rein "aus den Bauch raus" würde ich sagen das die Kohlen mit max.70-80A Belastet werden sollen.Wenn man aber zügig fahren will hmm da reichen nichtmal 100A!(beim Beschleunigen).
Aber wenn sich der Motor mehrere 1000km gleich verhält dann wird er das auch weiterhin machen :)

Elektrische Grüße
Andreas
 
19.01.2004
145
6
Krefeld
#6
Wenn ich den Andreassen so zuschaue, könnten mir Elektrofahrzeuge auch noch Spaß machen. Jedenfalls habe ich die Ölpantscherei mit Georgs widerstandsgesteuerten Esel, der nicht die kleinste Anhöhe schafft (20%) , weil der Kolben hängt, gründlich satt.
Im Curtis sind genug Transistoren, die ebensogut den Kommutator dieser Elektromotordosen ersetzen könnten. Ich verstehe nur nicht, dass das noch nicht längst geschehen ist. Muss ich da etwa erst aktiv werden?
Nun, nach dem, was ich da von wotan hörte, ist es so weit nicht, und ich kann mich ruhig weiter am Swimmingpool räkeln...
Irgendsoein Nordlicht kam da mit einem schönen Fahrrad vorbei...arbeitet bei den Lohmeyers oder, wie der Laden hieß...