Erfahrungsbericht Audi e-tron GT

Horst Hobbie

Bekanntes Mitglied
30.05.2010
2.498
56
26452 Sande, Breslauer Str.23
Geil, genau das was wir für die Nachhaltigkeit brauchen.
Ich fahre mit ca. 5 PS elektrisch und komme überall hin, das ist zwar sehr minimalistisch und das sehe ich auch ein, aber ,
Etwas mit vielleicht 70 PS und leicht für 2 oder 4 Personen mit 10KWH verbrauch, brauchbar und bezahlbar, ohne Zuviel Schnick schnack wäre super.
Aber egal , macht nur weiter so....
Dekadenz kennt keine Grenzen.
 
  • Like
Wertungen: Kamikaze

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
Das Lithium-Ionen-Batteriesystem des Gran Turismo verfügt über eine Speicherkapazität von 93,4 kWh (brutto)
[...]
Da laut meinem durchschnittlichen Testverbrauch die Reichweite jedoch mit einer kompletten Akkuladung bei rund 400 Kilometern liegt
23,35kWh/100km sprechen jetzt nicht unbedingt für
einen ausgezeichneten cw-Wert
sondern eher für einen weiteren Energieschlucker, der als Körperteilerweiterung taugen soll.
Nachhaltigkeit sieht anders aus.
Das kann sogar das Model 3 besser:
( https://www.arminonbike.com/tesla-model-3-performance-2021-test/ )
sind immerhin ~36% weniger Energiebedarf für die gleiche Strecke (oder anders ausgedrückt: der Audi-Fahrer muss rund eineinhalb mal so viel für Strom bezahlen für die gleiche Strecke), und das obwohl das Model 3 nun auch nicht wirklich minimalistisch unterwegs ist.
Verglichen mit den ~5kWh/100km eines EL können diese Modelle in Sachen Nachhaltigkeit natürlich beide einpacken, aber das wäre auch der berühmte Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.

Ich jedenfalls bin von dieser Energieverschwendung des Audi nicht wirklich begeistert.
 
  • Like
Wertungen: Horst Hobbie

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.529
Alles ist relativ. :rolleyes:

Wenn durch solche Fahrzeuge vergleichbare Verbrenner ersetzt werden, die sonst 10+ l/100km Benzin/Diesel schlucken, ersetzt werden, dann ist so ein Fahrzeug eine deutliche Verbesserung für die Umwelt.

Klar ist das für jemanden der nur 5 kWh/100km benötigt eine totale Energieverschwendung. Aber das Gleiche wäre auch ein EL für jemand der überwiegend mit dem Rad fährt. :rolleyes:

Und was den Vergleich mit dem Model 3 betrifft, so vergleicht man hier Äpfel mit Birnen. Das Model 3 ist zwar effizienter, aber ein völlig anderes Auto. Mir gefällt das Model 3 z.B. überhaupt nicht, und würde aus verschiedensten Gründen keinen Cent dafür ausgeben.

So hat jeder seine Vorlieben, und das ist auch gut so.

Wichtig ist, dass der Umstieg von den Verbrennern zu E-Autos deutlich beschleunigt wird, und dazu ist es nötig dass die Vielfalt an E-Fahrzeugen steigt. Ob das E-Auto jetzt 25 kWh/100km oder 15 kWh/100km verbraucht, ist erst Mal egal. Wichtig ist dass überhaupt ein Umstieg erfolgt.
 

Andreas106

Mitglied
29.03.2011
155
Na ja, wenn ich mir das untere Bild anschaue, heißt das doch, er ist mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 110 km/h gefahren und hat dabei 16,5 kWh/100km verbraucht.
Das finde ich jetzt nicht so schlecht.
 
  • Like
Wertungen: Horst Hobbie

ARMIN ON BIKE

Neues Mitglied
29.01.2021
11
www.arminonbike.com
23,35kWh/100km sprechen jetzt nicht unbedingt für

sondern eher für einen weiteren Energieschlucker, der als Körperteilerweiterung taugen soll.
Nachhaltigkeit sieht anders aus.
Das kann sogar das Model 3 besser:

( https://www.arminonbike.com/tesla-model-3-performance-2021-test/ )
sind immerhin ~36% weniger Energiebedarf für die gleiche Strecke (oder anders ausgedrückt: der Audi-Fahrer muss rund eineinhalb mal so viel für Strom bezahlen für die gleiche Strecke), und das obwohl das Model 3 nun auch nicht wirklich minimalistisch unterwegs ist.
Verglichen mit den ~5kWh/100km eines EL können diese Modelle in Sachen Nachhaltigkeit natürlich beide einpacken, aber das wäre auch der berühmte Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.

Ich jedenfalls bin von dieser Energieverschwendung des Audi nicht wirklich begeistert.
Hallo, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wie kommst Du auf 23,35 kWh/100 Kilometer? Ich habe bei meinem Test im Schnitt 21,7 kWh/100 km verbraucht. Und ich stimme @Emil hier völlig zu, mit einem Model 3 ist der e-tron GT in keinster Weise zu vergleichen. Der e-tron GT spielt von Preis, Materialanmutung und Verarbeitung her in einer ganz anderen Liga. Ich habe beide getestet.
 
  • Like
Wertungen: Emil

ARMIN ON BIKE

Neues Mitglied
29.01.2021
11
www.arminonbike.com
Na ja, wenn ich mir das untere Bild anschaue, heißt das doch, er ist mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 110 km/h gefahren und hat dabei 16,5 kWh/100km verbraucht.
Das finde ich jetzt nicht so schlecht.
Hallo Andreas, vielen Dank für Deinen Kommentar. Die 16,5 kWh/100 km haben sich daraus ergeben, dass es auf der Strecke zur Ladestation größtenteils bergab ging. Im Schnitt habe ich im Test 21,7 kWh/100 km verbraucht. Dies zum großen Teil auf Überlandstraßen und ohne schnellen Autobahnkilometern.
 
  • Like
Wertungen: Emil

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
Wie kommst Du auf 23,35 kWh/100 Kilometer?
Habe ich oben mit zitiert aus deinem eigenen Blog. ;)
Interessant, dass sich
Preis, Materialanmutung und Verarbeitung
in Mehrverbrauch niederschlagen müssen (ich hätte jetzt eher das Gegenteil erwartet). Ein Grund mehr für mich diese sogenannten Premium-Vehikel zu meiden.
Ist ja nichts gegen dich oder deine Tests, aber die Kritik, dass dieses Fahrzeug offenbar deutlich mehr Energie verballert als andere Fahrzeuge mit ähnlichen Abmessungen muss sich Audi nun mal gefallen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.486
91365 Reifenberg
Hallo Andreas, vielen Dank für Deinen Kommentar. Die 16,5 kWh/100 km haben sich daraus ergeben, dass es auf der Strecke zur Ladestation größtenteils bergab ging. Im Schnitt habe ich im Test 21,7 kWh/100 km verbraucht. Dies zum großen Teil auf Überlandstraßen und ohne schnellen Autobahnkilometern.
Und noch eins:
Im CityEl ist man mit 5 oder 7 kWh/100 km unterwegs mit moderaten Geschwindigkeiten um die 50 km/h. Alleine.
In all diesen angeblich dekadenten Energieverschwendern ist man deutlich schneller, deutlich komfortabler und möglicherweise mit Gepäck und deutlicher sicherer unterwegs. Und mit 4 oder 5 Personen besetzt fährt man mit gleichem oder sogar geringerem Energieeinsatz pro 100 Personen-km als mit dem CityEl.

@ Horst: Wenn Du schon unterschiedliche Fahrzeug vergleichst, erwähne auch die unterschiedlichen Nutzwerte hinsichtlich Personenanzahl, Geschwindigkeit und so. Und an Dich ganz speziell: Gesünder für Deinen Rücken sind sie allemal im Verhältnis zu Deinen EL. Und versuch mal, mit einem El einen Anhänger zu ziehen.

Bei einem BMW i3 oder (m)einem Kia eSoul fährt man schon mit 3 und noch mehr mit 4 oder 5 Personen deutlich komfortabler und deutlich sicherer und schneller mit weniger Energie, jedenfalls auf die Personenanzahl berechnet.

@Horst Hobbie: Dein Dekadenzvorwurf löst sich in Nebel auf. Bzw. wird an Dich zurückgegeben.

Und trotz allem meine ich, dass bei den meisten grossen Autos - ganz unabhängig von der Antriebsart - ein ungeheurer Verbesserungsbedarf bei der Energieeinsparung besteht durch geringeres Gewicht und Verbesserung der Windwiderstände. Da gibt es leider nur wenige wirklich herausragende Beispiele: Lightyear aus Holland, Tesla, Mercedes mittlerweile bei einigen Fahrzeugen, und früher der Citroen CX. Auch der GM EV1 war gut. Schade um die Bauformen der Etrons, Eniaqs und so. Das hätte man besser machen können.

Ich bin übrigens rund 4 Jahre täglich mit einem mini-El und später CityEl täglich zur Arbeit gefahren. 25km hin und 25km zurück und unter 5 kWh/100km aus dem Netz dank 100 Watt Photovoltaik direkt auf dem Fahrzeug. Mein jetziger eSoul braucht im Alltag unter 13 kWh/100km und wird bisher voll aus der eigenen Solaranlage über eine überschußgesteuerte wallbox geladen. Rein vom Energieeinsatz her hätte ich dadurch nie ein schlechtes Gewissen, auch wenn der Wagen mehr verbrauchen würde.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

ARMIN ON BIKE

Neues Mitglied
29.01.2021
11
www.arminonbike.com
Habe ich oben mit zitiert aus deinem eigenen Blog. ;)
Interessant, dass sich

in Mehrverbrauch niederschlagen müssen (ich hätte jetzt eher das Gegenteil erwartet). Ein Grund mehr für mich diese sogenannten Premium-Vehikel zu meiden.
Ist ja nichts gegen dich oder deine Tests, aber die Kritik, dass dieses Fahrzeug offenbar deutlich mehr Energie verballert als andere Fahrzeuge mit ähnlichen Abmessungen muss sich Audi nun mal gefallen lassen.
Hallo Rick,
jetzt musste ich direkt selbst nochmal bei mir nachlesen, aber von "23,35kWh/100km" kann ich mit bestem Willen nichts finden, habe ich nie etwas geschrieben ;-). Bei Autobahntempo ist dieser Wert jedoch schnell erreicht.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
Hallo Rick,
jetzt musste ich direkt selbst nochmal bei mir nachlesen, aber von "23,35kWh/100km" kann ich mit bestem Willen nichts finden, habe ich nie etwas geschrieben ;-). Bei Autobahntempo ist dieser Wert jedoch schnell erreicht.
Du schriebst:
Das Lithium-Ionen-Batteriesystem des Gran Turismo verfügt über eine Speicherkapazität von 93,4 kWh (brutto)
[...]
Da laut meinem durchschnittlichen Testverbrauch die Reichweite jedoch mit einer kompletten Akkuladung bei rund 400 Kilometern liegt
93,4kWh / 400km = 23,35kWh/100km
;)

Ist aber letztlich egal, da auch die von dir angegebenen 21,7 kWh/100 km Durschschnittsverbrauch kein besonders guter Wert ist, der von "Billigmarken"-Fahrzeugen ähnlicher Größe regelmäßig unterboten wird.. :)

Rein aus Neugier würde mich noch interessieren, ob die 21,7kWh/100km aus der Bordelektronik stammen oder aus den Lade-Abrechnungen und dem Kilometerstand am Tacho.
(Mein alter Stinker vom gleichen Hersteller hat gemäß Bordelektronik immer rund 0,5l/100km weniger gebraucht als real an der Zapfsäule. Daher traue ich der Bordelektronik da nicht wirklich über den Weg. Wäre vielleicht auch ein interessantes Test-Kriterium, wie genau die Bordelektronik hier Auskunft gibt bzw. wie groß die Abweichungen sind.)
 

ARMIN ON BIKE

Neues Mitglied
29.01.2021
11
www.arminonbike.com
Du schriebst:

93,4kWh / 400km = 23,35kWh/100km
;)

Ist aber letztlich egal, da auch die von dir angegebenen 21,7 kWh/100 km Durschschnittsverbrauch kein besonders guter Wert ist, der von "Billigmarken"-Fahrzeugen ähnlicher Größe regelmäßig unterboten wird.. :)

Rein aus Neugier würde mich noch interessieren, ob die 21,7kWh/100km aus der Bordelektronik stammen oder aus den Lade-Abrechnungen und dem Kilometerstand am Tacho.
(Mein alter Stinker vom gleichen Hersteller hat gemäß Bordelektronik immer rund 0,5l/100km weniger gebraucht als real an der Zapfsäule. Daher traue ich der Bordelektronik da nicht wirklich über den Weg. Wäre vielleicht auch ein interessantes Test-Kriterium, wie genau die Bordelektronik hier Auskunft gibt bzw. wie groß die Abweichungen sind.)
83,7 kWh netto / 21,7 kWh/100km = 385 km
Die Berechnung kann logischerweise nur mit der netto verfügbaren Kapazität erfolgen.
Aber halb so wild, ich möchte nur nicht, dass Du behauptest, dass ich "23,35 kWh/100km" geschrieben habe, da es erstens nirgends steht und es zweitens auch nicht aus meinen Angaben hervorgeht.

Der Verbrauchswert ist ein Mittelwert und stammt aus praktischen Gründen aus der Bordelektronik. Wie ich auch in meinem Bericht erwähne, können diese durch Ladeverluste von den Werten an der Ladesäule abweichen. Wäre schon sehr interrerssant , aber zu beurteilen, wie genau die Bordelektronik ist, übersteigt meine Möglichkeiten, da ich ja auch nicht weiß, wie genau die Angaben an der Ladesäule sind.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
übersteigt meine Möglichkeiten, da ich ja auch nicht weiß, wie genau die Angaben an der Ladesäule sind.
Die Zähler an den Ladesäulen sind idR. geeicht. Daher würde ich die einfach als "Referenz-Messgerät" verwenden an deiner Stelle.

Wie genau definierst du eigentlich "Brutto-" und "Netto-Kapazität" in deinen Tests?
Theoretische Kapazität vs. nutzbare Kapazität?
Geladene Energie vs. laut Bordelektronik genutzte Energie?
Was anderes?
 

ARMIN ON BIKE

Neues Mitglied
29.01.2021
11
www.arminonbike.com
Die Zähler an den Ladesäulen sind idR. geeicht. Daher würde ich die einfach als "Referenz-Messgerät" verwenden an deiner Stelle.

Wie genau definierst du eigentlich "Brutto-" und "Netto-Kapazität" in deinen Tests?
Theoretische Kapazität vs. nutzbare Kapazität?
Geladene Energie vs. laut Bordelektronik genutzte Energie?
Was anderes?
Alle Batterien von Elektrofahrzeugen haben eine Brutto- und Nettokapazität. "Brutto" ist die gebräuchliche Bezeichnung für die tatsächlich vorhandene Kapazität des Akkus und "Netto" die für die der nutzbaren Kapazität. Die Differenz ergibt sich auch dem vom Hersteller festgelegten Puffer, auf den nicht zugegriffen werden kann, um zu hohe oder zu niedrige Ladestände zu verhindern und somit die Lebensdauer der Batterie zu verlängern.

Wie schon gesagt, unterscheiden sich die Anzeigen der geladenen Energie an der Ladesäule und in der Bordelektronik aufgrund der Ladeverluste (Leitung, etc.). Ich notiere wenn möglich immer beide Werte, leider zeigen aber nicht alle Ladesäulen am Ende die geladene Energie an. Auf die Abrechnungen habe ich bei Testfahrzeugen mit Ladekarten auch keinen Zugriff.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
Ich notiere wenn möglich immer beide Werte, leider zeigen aber nicht alle Ladesäulen am Ende die geladene Energie an. Auf die Abrechnungen habe ich bei Testfahrzeugen mit Ladekarten auch keinen Zugriff.
Das ist natürlich sehr schade. Gerade die Ladeverluste wären doch auch für die zukünftigen Käufer eine interessante Kenngröße. Aber vermutlich wirbt man damit ganz bewusst nicht. Dennoch danke für die Antwort. :)
 
  • Like
Wertungen: Horst Hobbie

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.529
Die Ladeverluste gibt es ja bei jedem Auto, auch in Abhängigkeit davon wie schnell geladen wird und ob die Batterie geheizt werden muss. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeugen beim reinen Ladegerät dürften eher gering sein. Unterschied machen die ganzen Nebenverbraucher, die je nach Bedingungen unterschiedlich viel Energie verwenden.

Aber eine isolierte Betrachtung ist hier auch nicht zielführend. Wenn das eine E-Auto beim Laden die Batterie mit vorheizt hat dieses dann bei der Fahrt einen niedrigeren Verbrauch, und umgekehrt. Auch der Standby Verbrauch spielt eine Rolle. Mit dem Standby-Verbrauch meines Tesla MX100D im Jahr hätte ich rund 1800 km fahren können. Es lässt sich nicht alles an einer Zahl festmachen.

Interessanter für einen Vergleich sind die tatsächlichen Verbräuche der Fahrzeug auf eine mehr oder weniger realistischen Fahrt, und/oder bei bestimmten gängigen konstanten Geschwindigkeiten. Hier kommt der ADAC Ecotest schon sehr nahe dran. Hier sieht man auch den Verbrauch im Vergleich zu NEFZ/WLTP. Man kann auch erkenn wenn Hersteller die offiziellen Angaben besonders aufblähen, wie z.B. Tesla, in dem zwar bei den WLTP/EPA hohe Reichweiten erzielt werden, weil da gefahren wird bis sich das Auto abschaltet. Aber in der Realität diese Reichweite durch den Nutzer gar nicht genutzt werden wird, weil da die Restkilometer schon lange 0 km sind. Es sind auch die Ladeverluste der einzelnen Fahrzeuge zu finden.

Dies kam auch beim Test von Edmunds heraus. Da wurde eben bis zur Anzeige bis 10 Meilen Rest-Reichweite gefahren, und da sind dann die Werte von manchen Fahrzeugen deutlich schlechter. Witzigerweise versucht die Routenplanung von Tesla sogar schon bei 20 % Restreichweite zu planen, was nicht nur zu kürzeren Erappen führt, sondern auch zu geringerer durchschnittlicher Ladeleistung, weil das Laden bei noch geringeren Ladeständen deutlich schneller ist.

Wie auch oben schon geschrieben, kommt es aber in der momentanen Übergangsphase nicht so darum dass ein E-Auto den absolut niedrigsten Verbrauch hat, sondern dass ein E-Auto jemanden vom Kauf eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor weg locken kann. Was nützt der tollste Verbrauch von unter 10 kWh/100 km, wenn das Auto nicht die Anforderungen des Käufers erfüllt? Der Verbrauch ist dabei für die meisten Leute nur ein untergeordneter Parameter. Natürlich kann man diese bis ins kleinste Detail untersuchen, wenn man tatsächlich Fahrzeuge vergleicht die die anderen Anforderungen erfüllen. Die Effizienz aller neuen Fahrzeuge wird in Zukunft sicher weiter steigern. Momentan machen E-Autos in D nur etwa 1-2 % am Bestand aus. Wir stehen erst am Anfang der Entwicklung.

Ob die 1-2 % jetzt 25 statt 15 kWh/100km verbrauchen ist im Vergleich zu 25 kWh/100km statt 8l/100km (70+ kWh) fossilen Brennstoff nicht wirklich relevant.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anmelden

Neue Themen