Erdgasauto ist sinnlos

13.06.2006
269
0
#1
In Salzburg ist gerade eine riesige Werbekampagne für das Erdgasauto.

Bezahlte Aktivisten stehen an den Ampeln mit Transparenten
wie toll das Erdgasauto sei.

Viele große Plakate.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß da Geld völlig sinnlos verschwendet
wird.

Also forschte ich heute mal nach.

Zuerst rief ich beim größten Citroenhändler in Salzburg an was
ein Citroen C3 Erdgas kostet, keine Ahnung kennt man nicht.

Also mußte ich mit den Daten vom Berlingo vorlieb nehmen.

Recht wenig Reichweite mit Gas, aber man kann ja auf Benzin
umschalten. Doch wenn man realistisch kalkuliert, wie oft man
aus Gasmangel auf Benzin umschaltet, dann ist die CO2 Bilanz
vom Gasauto schlechter als beim Diesel.

Dann ist natürlich auch ein beträchtlicher Mehrpreis dabei.
Was wenn man den Mehrpreis in einen Elektroroller investiert
und dafür einen Diesel oder Benziner kauft?

Mein Testfahrzeug E-Max S hat inzwischen 850km drauf.

http://auto.pege.org/2006/erdgasauto-umwelt-rechner.htm

Ergebniß: das Erdgasauto kann man getrost vergessen.

Wer einige Kurzstreckenfahrten mit wenig Gepäck
und Mitfahrer mit dem Elektroroller erledigt kann am
meisten einsparen.


Achtung! Diese Mitteilung ist nicht für Elektroautofans, sondern für die breite Masse verfasst, für die 15 Jahre alte Elektroautos mit 100km Reichweite irrelevant sind.

Aber ein billiger Elektroroller als Zweitfahrzeug, weil man nicht im Stau stehen und Parkplatz suchen will könnte für viele eine reizvolle Idee sein.

 
13.06.2006
269
0
#2
Erdgasautos sind extrem ineffizient.

Die selbe Menge an Ergas oder Biogas bringt ein effizientes Elektroauto über eine 4 * längere Strecke.

Dazu kann dabei noch die Abwärme sinnvoll genutzt werden.

http://auto.pege.org/2006/gas-nicht-sinnvoll.htm

 

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
1.834
0
#3
Hallo Roland

"für die breite Masse, für die 15 Jahre alte Elektroautos mit 100km Reichweite
irrelevant sind"

Das ist so verkürzt sehr falsch.
1. Nicht wenige Leute wollen Ihre Brötchen um die Ecke auch bei Regen trocken holen können.
2. Roller sind viel gefährlicher, selbst als CityEl und Co, weil man unter dem Auto landen kann.
3. CityEl und Co können wie ich schon oft geschrieben habe sicher sehr häufig Zweitwagen ersetzten, die zu nichts anderem benötigt werden als für Strecken unter 100km.
4. CityEl und Co sparen beim Einsatz ausschliesslich auf STrecken unter 20 km, was wiederum der grösste Teil sein dürfte, als zweit dritt oder gar viert Wagen schlicht viel Geld, da dann die Akkus viel länger halten.

(Ich werde Versuche mit ausrangierten Starterakkus bei 48V machen, die sind kosten los.)

Ich überlege für meine Familie langfristig ein El und ein Twike zu betreiben, damit meine Frau den Golf auch stehen lassen kann, solange Sie Ihn nicht wirklich braucht. (Termine, Arztbesuche und Einkaufen mit max einem der Kinder)

Leider hast Du auf diese Überlegung noch nie geantwortet.

Grüsse Sebastian


PS Als Student fuhr ich mal ne Weile VW-Bulli 9-13 L.
Ich habe damals ausgerechnet wie viel ich mit einem Mofa fahren müsste, um die Zusatzkosten raus zu haben. Resultat glaube ich damals so 20km. Das war nicht drin. Mit Gebrauchten Els ist das ganz anders und viel kompfortabler.
 
05.08.2006
85
0
#4
Hallo Roland,

hatte leider viel zu tun, kann erst heute antworten.

Vorausschicken möchte ich, dass ich ein Elektroauto besitze aber kein gasbetriebenes Fahrzeug.

Ich glaube ganz einfach, dass wir bis auf weiteres beim EV ein massives Reichweitenproblem haben werden, deshalb sprach ich vom Mix aller Varianten. Es wird auch in Zukunft "Außendienstmitarbeiter" geben, die 60.000 Kilometer oder mehr pro Jahr fahren (müssen). Glaubst du da wirklich auf eine realistische Chance mit dem EV in erlebbarer Zeit?

Da ist mir ein ineffizienter Verbrennungsmotor der mit Biogas fährt allemal lieber als ein benzinbetriebener Motor. Der schlechte Wirkungsgrad liegt eben in der Natur dieser Kreisprozesse und wird halt nicht viel mehr.
Ich dachte mir zwar, dass es etwas besser sein wird als Faktor 4, lasse mich aber gern eines besseren belehren.

Was du aber nicht vergessen solltest, wenn die "Energieerzeugung" nicht aus regenerativen Quellen besteht, hast du leider auch hier evtl. einen genauso schlechten Wirkungsgrad. Zum Beispiel Gasturbine zur Stromerzeugung. Leider wird auch nicht überall das thermische Potential genutzt. Leider besteht oftmals gar nicht so ein großer Wärmebedarf wie zur Verfügung gestellt werden könnte.

Ich glaube nichts ist ganz gut, nichts ist ganz schlecht

Schöne Grüße
Robert
P.S. Sehen wir einander am Dienstag in Wien zu den "Energiegesprächen"?
Da gehts diesmal genau um das Thema womit wir uns in greifbarer Zukunft fortbewegen werden
 
13.06.2006
269
0
#5
Zu den 15 Jahre alten Elektroautos:

In einer Wohnhausanlage steht nur begrenzter Parkplatz zur Verfügung. Also kann man meist nicht sagen, noch ein Auto mehr, nein, das Auto muß vollständig sein. Aber auch bei geringen Ansprüchen, 90km/h Spitze machen auf der Stadtautobahn rund um Salzburg doch Probleme.

Bei einem CityEl wird praktisch fast ein vollständiger Parkplatz verbraucht, einen Roller kann man problemlos fast überall parken.

Dann noch der Preis der Neufahrzeuge 9000 zu 2300 EUR.
Dann noch, daß der CityEl nur für 1 Person, der Roller aber für 2 Personen zugelassen ist.

Wie man mit dem CityEl als zusätzliches Fahrzeug bei 9000.-EUR Anschaffungskosten Geld spart ist mir eigentlich bis heute ein Rätsel geblieben.

Waum man Starterbatterien in einem Auto wegwerfen sollte, die einen CityEl mehr als 5 km weit fahren lassen ist ebenso rätselhaft.

Im übrigen bekommt der CityEl Konkurrenz

Zwar nur 45km/h schnell,
dafür nur 6000.-EUR
Ab nächstes Jahr in Hybridversion mit Generator für mehr Reichweite
Und ordentlichen Wintereigenschaften statt Rutschkupplungswitzen.

http://auto.pege.org/2006-eicma/mopedauto-ducati.htm

 
13.06.2006
269
0
#6
Reichweitenproblem: Plug in Hybrid, Reichweitenverlängerung durch Generator

Vertreter mit 60.000km pro Jahr: Glaubst Du wirklich der wird ein Erdgasauto fahren? Das hat fast ebenso massive Reichweitenprobleme. Ein Vertreter mit der Jahresleistung wird sicher keine Lust haben alle 150km Erdgas zu tanken.

Gastrubine ist nicht mehr neuester Stand der Verstromungstechnik

Molten Carbonat Fuel Cell mit nachgeschalteter Dampfturbine ist mit 63% da State of the Art

http://wohnen.pege.org/2006-hannover/gas-biogas-brennstoffzelle.htm

Da in Einheiten zu 240 kW kann man da auch die Abwärme gut nützen.

Im übrigen arbeiten sogar Motorradhersteller an Hybrid.
Hier der Antriebsstrang von Piaggio, der ab 2008 verbaut werden soll

http://auto.pege.org/2006-eicma/piaggio-250-ccm-motor.htm


Habe am Dienstag einen Termin in Strass im Attergau, daher kann ich nicht nach Wien kommen. Bei den Termin geht es um den Entwurf des Heiz und Energiekostenrechners auf

http://ecotec-energy.com/ um zu zeigen wie günstig der
Photovoltaik Wärme Kombi ist
http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik/

 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#7
Roland Mösl schrieb:

[...]
Im übrigen bekommt der CityEl Konkurrenz

Zwar nur 45km/h schnell,
dafür nur 6000.-EUR
Ab nächstes Jahr in Hybridversion mit Generator für mehr
Reichweite
Und ordentlichen Wintereigenschaften statt
Rutschkupplungswitzen.

http://auto.pege.org/2006-eicma/mopedauto-ducati.htm
Mal im Ernst: wer soll denn so eine Schachtel auf Rädern kaufen?
Das Design ist mindestens so
shit.gif
wie das vom Think public, der auch endlich zugunsten des richtigen Autos "Think city" aufgegeben wurde (wieder zig Millionen vergeudet).

Solche lahmen Rollwägelchen wie der Ducati sind Gift für das Image von Elektrofahrzeugen!
Da würde ich viel lieber sowas elektrifizieren: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=260053561669 .
Oder gleich mehr Geld für ein Auto ausgeben und einen Maranello SCB Plug-in Hybrid kaufen.

Gruß Jens
 
13.06.2006
269
0
#8
Noch bevor ich diese Schachtel auf Räder sah, haben mehrere Händler von Elektromopeds daran im voraus Interesse bekundet.

Kundenanforderung:
Ein kompaktes Elektrofahrzeug für ältere Leute um einfach innerhalb einer Stadt und Umgebung mobil zu sein, einkaufen, Freunde Besuchen, Arztbesuche.

Diese Schachtel auf Räder läßt sich fast so einfach wie ein Moped parken, dagegen hat schon ein CityEl grobe Parkplatzprobleme.

Ich bin sicher, diese Schachtel auf Rädern wird bald weit heufiger als der CityEl verkauft.

Das sollte Dir zu denken geben, die gleichen Händler kennen CityEL und Twike, können sich aber nicht vorstellen dafür Kunden zu finden, finden diese Fahrzeuge sogar recht absurd.

http://auto.pege.org/2006-eicma/mopedauto-ducati.htm

 

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
1.834
0
#9
Hallo Roland

Bei aller Liebe.
Lese doch endlich mal anständig was andere schreiben!
Kannst Du überhaupt lesen?
Oder nimmst Du nur war, was Dir in den Kram passt?

Habe ich von neuen CityEls geschrieben?
Nein natürlich nicht.

Habe ich geschrieben der CityEl sei für Leute ohne Parkplatz?
Nein natürlich nicht.

Habe ich geschrieben der CityEl sei für Leute die damit auf die Autobahn wollen?
Nein natürlich nicht.

Und Argumente der Art "Ich bin sicher, diese Schachtel auf Rädern wird bald weit häufiger als der CityEl verkauft." sind keine Argumente sondern Glaubensbezeugungen.
Du schriebst ja: "Ein kompaktes Elektrofahrzeug für ältere Leute um einfach innerhalb einer Stadt und Umgebung mobil zu sein."
Wir werden sehen. (Für ältere Leute, die so behindert sind, dass Sie ein normales Auto nicht mehr fahren können/dürfen. Für die vielleicht.)
45 kmh??

Ansonsten sind Dir ja immerhin noch Dinge rätselhaft, aber fragen tust immer noch nicht...

Nun, ja. propagandier Du Deine Roller. Die sind auch gut. (Für bestimmte Leute)
Aber schreib doch bitte über anderes nur dann, wenn Du gelesen hast, gegen was Du argumentierst. Am besten mit Hirn wie Manfred sagen würde.

Grüsse Sebastian :-(
 
M

Manfred

Guest
#10
Das Hot Modul ist erst was Biogas betrifft im Test.

Klärgas in der Ernüchterung.
http://forum.myphorum.de/read.php?f=569&i=5305&t=5305

Und soll das "State of the Art" uns signalisieren das Du ne Ahnung hast wo der Hammer hängt.

Ich glaug ich häng.

was sollen den die 63% sein, wenn Du hier schon den Oberahner raushängst sein.

Systemwirkungsgrad? Modulwirkungsgrad? Gesamtwirkungsgrad oder
Worthülsenwirkungsgrad?

Eben weils derzeit das Gastankstellennetz noch mau ist, wärs in Österreich und
Deutschland besonders interessant, kurzfristig was zu tuen. Langfristig sollte
es natürlich ein Gashybrid sein, besser wär ein Rapshybrid.

In Deutschlan null Möglichkeit derzeit, übers EEG gibts mehr, tja ich hätt die Schweiz vergessen http://www.kompogas.ch/ oder hatt die unser Seitenverlinker vergessen?

Grüße aus den Bergen Manfred
 
13.06.2006
269
0
#11
Mir geht es um den Massenmarkt elektrische Mobilität.
Für einen Massenmarkt sind schlich und einfach zu wenig gebrauchte CityEl vorhanden.

Zu der Schachtel auf Räder, die kann fast überall parken, somit ist gerade für Gehschwache der Vorteil nicht vom Parkplatz endlose Fußmärsche zum eigentlichen Ziel unternehmen zu müssen.

Was Smart immer propagiert hat, was aber bei 2,5m Länge problematisch ist,
quer parken, ist mit 1,7m Länge leicht möglich. Besonders wenn die Breite nur 90cm ist.

 

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
1.834
0
#12
Hallo Roland

Nun unter diesem Gesichtspunkt sind Deine Bedenken nachvollziebar.
Aber Deine Argumente sind öfter private Natur, also der Vergleich mit Deiner Situation, die aber eben längst nicht auf alle zutrifft.

Also wenn Du dazu schreibst unter welchem Gesichtspunkt bzw. dass es nicht genug gebrauchte Els gibt, dann können wir diskutieren, weil dann klar ist wer was wozu sagt.

Nur:
Wenn mehr Els oder ähnliches gekauft werden würden, dann würde deren Neupreis auch erheblich sinken und mit der Zeit auch die Zahl Gebrauchter wachsen. Das gilt ja allgemein auch für andere ähnliche Fahrzeuge.

Und wenn der Bedarf nach solchen zweit und dritt Fahrzeugen gäbe, dann würde z.B. auch das Parkproblem sicher oft lösbar sein, bzw. gelöst werden.

Ich mich nur wiederholen: Bei mir in der Gegend wären Els Twike u.ä. für viele Leute praktisch und würdn Geld sparen. Im Vergleich zu den ganzen teuren NEUEN Zweitwagen. Es fehlen halt die Kenntnisse und die Bereitschaft auf Prestiegobjekte zu verzichten.

Grüsse Sebastian
 
M

Manfred

Guest
#13
Hallo Roland

Ich find Deine Argumente immer Toller ( und merk ich brauch nen neuen
Internetverhüterli ( Vierenschutz ) Deine Popups hupfen mir zu frech übern Bildschirm http://ipods.freepay.com/Default.aspx?N=1&P=186 )

Wenn jemand Gehbehindert ist bekommt Er einen Ausweiß für einen behinderten
Parkplatz, in der nähe des Eingangs. Ansonsten heißt *Gehschwache* für mich,
die ENGINEn die zu faul zum gehen sind und gerade dennen tät ein bisserl gehen gar
nicht schlecht.

Das bewegen an frischer Luft ( wir schreiben ja hier von einen Parkplatz voller
Eautos und da gibt es ja nur frische Luft ;-) ) versorgt das Gehirn mit frischen Sauerstoff.

Grüße aus den Bergen Manfred
 
13.06.2006
269
0
#14
Nur:
Wenn mehr Els oder ähnliches gekauft werden würden, dann würde deren Neupreis auch erheblich sinken und mit der Zeit auch die Zahl Gebrauchter wachsen. Das gilt ja allgemein auch für andere ähnliche Fahrzeuge.
Und hast Du eine Vorstellung, wohin die Preise von Elektromopeds gehen, wenn in Europa mehr davon verkauft werden?

Da ist noch sehr viel Luft drinnen.

So und jetzt mal eine kurze Ansprache um was es hier eigentlich geht.
Nicht um Marktanteile um Promiile bereich, sondern um Massenmarkt.

In Shanghai sind 1,3 Millionen Elektromopeds unterwegs.

In Deutschland fahren 1,8 Millionen Verhöhnungen sämtlicher Lärm und Abgaswerte für Autos herum, die Knatter Stink Mopeds.

Wieviel sollen davon 2010 noch da sein?

Nicht mehr als ein paar Tausend unentwegte Oldtimerfahrer, die bereit sind recht hohe Strafsteuer dafür zu zahlen.

Der Rest sollte davon bis 2010 durch Elektroroller ersetzt werden.

Wenn ein Verbot von Benzinmopeds 1996 in Shanghai geklappt hat, dann sollte es doch 2006 in Deutschland klappen, oder sind wir im Umweltschutz mehr als 10 Jahre hinter China?

 

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
1.834
0
#15
Bei Rollern sehe ich mich eher einig mit Dir.
Aber bei E-Autos? Da muss noch gewaltig was passieren...

Deine Chinavergleiche sind gut und recht, um zu zeigen, was möglich wäre. Für mehr aber auch nicht.
Dort herrscht eine beinahe stalinistische Diktatur und mit der Luft in Shanghei wollte ich nicht tauschen. Auch bei den Mio E-Rollern...

Grüsse Sebastian
 
13.06.2006
269
0
#16
Bei Rollern sehe ich mich eher einig mit Dir.
Aber bei E-Autos
Also in Österreich kann ein 15 jähriger den Mopedschein machen und dann mit so einen 45km/h limitierten Fahrzeug fahren.

Wenn es gelingt einen Vernichtungsschlag gegen die Benzinmopeds zu führen, der im Grunde genommen nur aus Abgas und Lärmnormen wie bei Autos zu bestehen braucht, dann gibt es zwischen 15 Mopedschein und 18 Führerschein B für Autos 3 Jahre nur elektrische Mobilität.

Eine ganze Generation gewöhnt sich an elektrische Mobilität und schafft bei den Firmen die nötigen Umsätze, die in weitere Entwicklung gesteckt werden kann.

Schließlich möchte man ja den gerade als Kunden gewonnenen 15 jährigen nicht nach nur 3 Jahren an die fossile Fahrzeugindustrie verlieren.

Erfahrung schafft andere Qualitätsstandards.

Etwa das Turboloch bei meinem Seat Alhambra. Also man steht an der Ampel, gibt leicht Gas, läßt die Kupplung kommen, das Fahrzeug setzt sich in Bewegung, Vollgas, es tut sich kaum was, bis der Drehzahlmesser auf 1500 steigt, erst dann setzt richtig der Schub ein.

Aber von meinem E-Max S bin ich gewohnt, daß der Schub sofort einsetzt. Einfach an der Ampel stehen, Gasgriff drehen und es geht ordentlich zur Sache.

Oder Anfahren auf Schnee bergauf. Wer ein Elektromoped mit Winterreifen auf Schnee bewegt hat, der bekommt Zustände wenn er das selbe mit einem fossilen Auto macht.

Also mit dem Auto. Bremse treten, schnell aufs Gas wechseln, Kupplung kommen lassen, die Reifen beginnen durch zu drehen.

Mit dem Elektroroller: Gasgriff drehen, bis das Fahrzeug fährt. Ganz ohne durchdrehende Räder.

Oder wer die Bequemlichkeit gewohnt ist, einfach zuhause das Fahrzeug an die Steckdose zu hängen, der hasst den Gedanken alle paar Tage extra an eine Tankstelle zu fahren.

Deswegen ist es wichtig zu begreifen:

Die erste Entscheidungsschlacht findet in der 45km/h Motorroller Klasse statt. Das muß zum Stalingrad der fossilen Mobilität werden, zum großen Wendepunkt. Wenn die 45 km/h Klasse vollständig elektrisch ist, dann ist der Rest nur noch ein Rückzugsgefecht der fossilen bis Berlin.

 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.451
2
#17
Hallo Roland

Erdgasautos haben zumindest in Deutschland inzwischen ein dichteres Tankstellennetz als Elektrofahrzeuge so das Reichweiten von 150 bis 200 km durchaus ausreichen.

Es ist sicher richtig das andere Antriebsformen effektiver sind. Nur es gibt sie nicht für die breite Masse, wer sich heute ein Elektroauto kauft muß sich eine Menge Wissen aneignen um nicht auf die Nase zu fallen.

Das Erdgasauto ist für jeden problemlos zu handhaben spart zwar keine Energie im Vergleich zum Benziner oder Diesel, dafür hat es aber durch den hohen Wasserstoffanteil im Erdgas wesentlich weniger CO2 und Feinstaub Emmisionen.

Diese Antriebstechnik ist zwar nicht der Weisheit letzter Schluß aber für mich ein ernstzunehmender Ansatz die Co2 - Emmisionen zu verringern

Gruß

Roman