Entladeschluss-Spannung?

  • Themenstarter Ingo Paulisch
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Ingo Paulisch

Guest
#1
Moin zusammen,
ich habe mein el jetzt seit 10 Tagen, und am letzten Montag habe ich neue Batterien erhalten: Champion-Vliess 95Ah. Mein Problem: da der Kapamesser mich schon öffters nach ein paar Kilometer ausgeschaltet hat habe ich ihn entfernt und die Anzeige auf Volt umgebaut.
Nur wann soll ich aufhören zu fahren? wenn die Schlussspannung (31,5 Volt) unter Vollast erreicht wird oder im Leerlauf ???
Für eine Hilfreiche Antwort bin ich sehr dankbar.

Grüße aus dem Norden
Ingo Paulisch
 
I

Ingo Paulisch

Guest
#2
Moin Chris,
ich lade mit einem umgebauten Standardlader, den ich zusammen mit den Batterien gekauft habe.
Ich habe die Batterien noch nicht auf 31,5 runter gefahren, sondern vorher wieder aufgeladen.

Grüße aus dem Norden
Ingo Paulisch
 
W

Werner Weiß

Guest
#3
hallo ingo :)
dazu hab ich noch ein paar fragen:
1. hast du jetzt einen trafo inten links?
wenn nicht dann hast du den HF -lader
wenn du den trafo drinnen hast...
2. bei wieviel V schaltet der lader denn um auf erhaltungsladung?

erläuterung zu deinen fragen:
also ich fahre meine batt´s (blei-gel sind ähnlich aufgebaut) bis ich beim anfahren als tiefststand ca. 32V dann fahre ich sehr vorsichtig - ein auge auf dem voltmeter - weiter. da ich hauptsächlich in der näheren umgebung fahre hab ich dann nicht mehr als ca. 5km zu fahren. da ich vorher schau ob ich die strecke hin und zurück komme oder lademöglichkeit habe vor ort :)
euer el- flitzer weiss :D
 
I

Ingo Paulisch

Guest
#4
Moin Werner

1. ich habe den Trafo hinten drin und die Original-Laderegler-Platine der City Com, aber modifiziert für die Champions.
2. Ladekurve: aufladen auf 43 Volt (ca. 3-4 Std.), mit 43V weiterladen (ca. 30-45 min), kurzer anstieg auf 46 V, dann runter auf 39,3 V Erhaltung bis der Stecker raus kommt.

Ich habe ja den Kapamesser ausgebaut und daher keine Vorwarnungen mehr, wenn Unterspannung auftritt (nur die Voltanzeige). (Aber das werde ich wohl gleich ändern).

Grüße aus dem Norden
Ingo Paulisch
 
R

R.Preuss

Guest
#5
Hallo ihr Lieben,
wo bleibt bei dieser Ladeart die Temperatur komensation ?.
Wer gibt solche Datem zum Laden vor ?
Ich sehe es schon kommen daß auch dieser Akku demnächst auf dem Schrott
landet.
Preuss
 
W

Wolfgang Klievering

Guest
#6
Die Kurve ist in Ordnung, der Originallader hebt die Spannung ja auch leicht an wenn es kalt wird.
Unter Last würde ich im Sommer bis etwa 31 Volt fahren, im Winter bis 30 Volt.
Wer hat den Originallader angepasst??

Gruss Wolfgang
 
W

Werner Weiß

Guest
#7
was mir sorgen bereitet sind die 39,... V . die sind in meinen augen zu niedrig. bei meinem HF -lader und mit meinen blei-gel batt´s ist die hauptladung bei 44,5V fertig. danach senkt sich die spannung im abgeschaltentem modus und bleibt bei 40,5V stehen. was ich noch dazu sagen muß mein lader hat keine "erhaltungsladung" für solche batt´s mehr!
die 46V machen mir keine sorgen, da das dem sulfatieren vorbeugt. was der trafo-lader nicht jedesmal macht sondern nur bei jedem 10 ladevorgang - so war es mal bis jetzt! das kommst du nur drauf wenn du min. 2mal hinter einander die ladung misst!!!
euer el- flitzer weiss :D
 
I

Ingo Paulisch

Guest
#8
Moin zusammen,

soweit ich den Händler verstanden habe ist das ein Originalladeregler der von der Citycom auf Champion-Vliess umgebaut wurde.

Eine Temperaturkompensation nimmt er wahrscheinlich vor, den der Händler sagte zu mir: das wichtigste ist, das der Temperaturfühler 100-prozentig in Ordnung ist!!

Die Spitze mit 46 Volt macht das Ladegerät scheinbar bei jeder Ladung. Ich habe die letzten 5 Nächte die Ladekurve gemessen, und jedesmal fand dieser Anstieg statt.
Vorletzte Nacht sogar zweimal: laden bis knapp 43V, halten, anstieg auf fast 46V, absinken auf 43V, 5 min gehalten, dann wieder auf 46V und dann runter auf 39,3V.

Nach 34 km fahrt mußte ich 2,54 kWh nachladen.

Wie lange muß die Erhaltungsphase mit 39,3V eigentlich dauern?
Die eigentliche Ladung ist schon nach ca. 3,5 bis 4,5 Stunden beendet.


Grüße aus dem Norden
Ingo Paulisch
 
W

Werner Weiß

Guest
#9
am besten ist es von der reichweite her gar keine erhaltungsladung! du hast die größte reichweite wenn du bei der erhöhung - also über 43V aussteckst und dann losfährst :) :)
euer el- flitzer weiss :D
 

Vera Kürten

Neues Mitglied
21.09.2002
34
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#10
Hallo,
die Dauer der Ladung hängt u.a. von der Entladetiefe der Batterien ab - wenn sie noch nicht mal halb entladen wurden ist die Ladedauer natürlich entsprechend kürzer als bei einer kompletten "Volladung". Ich denke, dass das Ladeprint eines von denen ist, die wir für CityCom umgebaut haben. Die Ladekurve scheint ok zu sein.
Gruß, Vera
 
J

Jürgen Thiesen

Guest
#12
Hallo Ingo,
beim "dynamischen Strombegrenzer ist 32V eingestellt. Dies stellt einen Kompromiss dar! (auf der sicheren Seite) Entscheidend fuer die Messung der Ladeschlussspannung ist der Strom, der zur Zeit der Messung fliesst: bei 120A Last koennen einige Batterietypen bis 29V vertragen, bei haerteren sind es mehr. Wie Du siehst, ist das Herstellerabhaengig ( die Temperaturabhaengigkeit kommt da auch noch dazu! )
Ein Anhaltspunkt ist die Ruhespannung nach Belastung: wenn du das El abstellst, und siehst nach ca. 5 Minuten wieder auf die Spannungsanzeige und sie liegt ueber 36V, hast Du noch etwas Luft. Bei den Deep-Cycle- Batterien, zu denen auch die Champians gehoeren, kann diese Spannung auch unterschritten werden, allerdings muss sofort! anschliessend geladen werden.
Bei meinen Genesis-Batts habe ich schon mehrfach bis an die absolute Grenze entladen: dies sieht man daran, dass die Spannung (unter Last) innerhalb von wenigen 100Metern sehr schnell nach unten geht (z.B. von 32V unter Last inerhalb 200Metern bei 120A um 1Volt). Dies ist die absolute Grenze und darf auf KEINEN Fall unterschritten werden. Das heisst, es muss! nun sofort geladen werden! auf keinen Fall die Batterien jetzt noch ein paar Stunden (oder Tage) in diesem Zustand stehen lassen, dann sind sie definitiv hin!!!
Wenn Du sichergehen willst, bau den dynamischen Strombegrenzer ein, dann kann die Ueberbrueckung im Kapamesser bleiben.

juergen
 

hcqniost

Mitglied
12.08.2013
169
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#13
ein hallo an alle,

gibts solche strombegrenzer auch für höhere spannungen(wie immer denk ich an meine 84v im skoda)?am einfachsten wäre das wahrscheinlich zu realisieren,indem man bei unterschreitung einer spannung den widerstand des fahrpedalpotis verändern würde(?!);es wird ja eh vom fahrregler nicht der widerstand, sondern eine spannungsveränderung erkannt.hat wer ne idee?

gruss,Carlo
 
J

Jürgen Thiesen

Guest
#14
Hallo Carlo,
im Prinzip muesste es gehen, wenn:
das Gaspoti einen Wert von 5kOhm hat und die Nullstellung (kein Gas) bei der Potistellung 0Ohm ist.
weiter ist der Strom-Shunt im CityEl 50mV bei 150A (beim Dy.Str.begr. laesst sich der Wert mit dem Poti etwa von 30-70mV varieren.
Der Spannungseingang ist ausgelegt von 29V-43V (mit dem Poti einstellbar, man koennte den Eingangspsannungsteiler fuer einen anderen Spannungsbereich aendern).
Eine Unbekannte ist noch das Regelverhalten des Choppers. Wenn es aehnlich ist wie bei dem im Cityel eingesetzten Curtis, geht das auch, aus meiner Erfahrung geht es nicht beim Sevcon-Chopper, da dieser mit seinem Regelverhalten eine Art "Pumpen" verursacht, was sehr unbefriedigend ist.

juergen
 

hcqniost

Mitglied
12.08.2013
169
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#15
hallo jürgen,

im skoda ackert auch ein curtis.sollte soweit alles identisch sein:poti hat 5kohm,fängt bei 0 ohm an.ich hab als amperegrenze mir 120a ausgesucht.wo bekomme ich denn so einen strombegrenzer her(evtl. mal zum testen;wenns damit geht dann kauf ich den)??

danke und gruss,Carlo
 
J

Jürgen Thiesen

Guest
#16
Hallo Carlo,
im Cityel werden die Curtis 1204 (und verwandte) eingebaut. Die gibts mit unterschiedlichen Spannungen, haben aber alle das selbe Regelverhalten.
Du musst nur noch sehen, was Du fuer einen Stromshunt hast.
Die Aenderungen kann ich dir dann hier im Forum uebermitteln (ist vielleicht auch fuer andere interessant).

msG
Juergen
 

hcqniost

Mitglied
12.08.2013
169
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#17
hallo jürgen,

hab im handbuch des magnetron dcc4000 nachgesehen;da steht,dass der shunt erst bei 500a 50mv hätte.also bei 120a(mein wunschstrom) wären das rein rechnerisch 12mv.lässt sich da was machen?dankeschön! :eek:)

grüsse,Carlo
 
J

Jürgen Thiesen

Guest
#18
Hallo Carlo,
kann genutzt werden, allerdings wird es durch die Einstreuungen ungenauer :-(
Wichtig ist da natuerlich die Verkabelung: Abgeschirmtes verdrilltes Aderpaar, Abschirmung nur an einer Seite an Masse anschliessen, welche Seite die Guenstigste ist, kann erst die Praxis zeigen.
Am Strommesseingang zusaetzlich einen 10Ohm Widerstand direkt auf den Strombegrenzer loeten.

juergen
 

hcqniost

Mitglied
12.08.2013
169
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#19
hallo jürgen,

wenn ich einen 100 ohm widerstand an den strombegrenzer löte(ich nehme doch an paralell zur eingangsspannung vom shunt)dann muss ich dazwischen doch eine diode klemmen,um den batteriecontroller dcc4000(ah-zähler und so) nicht durch den widerstand zu falschen messergebnissen zu bringen?!in reihe wärs ja noch weniger spannung am strombegrenzer?!

und.woher nehmen und nicht stehlen?da kommt mir aber ne idee...mal sehn ob ich es dort bekomme :) .

elektrisierende grüsse,Carlo
 
J

Jürgen Thiesen

Guest
#20
Hallo Carlo,
gemeint sit natuerlich der Stromeingang des Strombegrenzers!
Ich meine _nicht_ 100 Ohm _sondern_ 10 Ohm!
An der uebrigen Schaltung im Fahrzeug brauchst Du nichts zu aendern, auch keine Diode:
Der Stromshunt hat ca. 0,001 Ohm , wenn Du jetzt 10 Ohm parallel schaltest ergibt das 0,0009999 Ohm : "So genau schiessen die Preussen nicht" :)
Das einzige was sich (etwas) bemerkbar macht, ist dann der Leitungswiderstand vom Stromshunt zum Strombegrenzer, kann man aber vernachlaessigen, da der Strombegrenzer eh im Betrieb im Fahrzeug "fein geeicht" wird :)

juergen
 

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