Entdeckung zum Umbau von Computernetzteilen



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Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Ich habe zwei Entdeckungen gemacht: Erstens hängt der maximale Strom bei den meisten Netzteilen nur von den verwendeten Gleichrichtern ab.
Zweitens haben einige neuere Netzteiltypen aus China das Regelchip
SG6105 an Bord, das fast sämtliche bisherige Regelumgebung enthält.
Es besteht sehr gute Aussicht, dass dieses Chip zum Standard wird. Das Umstricken wird dadurch sehr stark vereinheitlicht. Ich würde vorschlagen, das Umstricken von ATX-Netzteilen , die noch nicht diese moderneren Chips enthalten, zu unterlassen, es sei denn, es liegt ein Schaltplan vor.
System General liefert gleich Schaltungsvorschläge mit, die durchaus dem von mir untersuchten Netzteil entsprechen.
Wenn alles gut geht, sind die Schaltungsänderungen überaus gering.
Alldatasheet.com liefert das Manual:
http://pdf.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/90300/ETC/SG6105D.html
 
E

EVTler

Guest
Hallo
ich frage mich bei dieser "Netzteilgeschichte" ob richtige Ladegeräte soo teuer sind.
Oder was "bringt" die Verwendung von Netzteilen?
Ein Netzteil ist halt KEIN Ladegerät!
Damit es eins wird muss noch mehr gemacht werden als *nur* an der Spannung zu spielen.
Oder sollen die Batterien mit konstant-Strom / Spannung kaputtgeladen werden?(wenn man die Werte so (gering)einstellt das die Batts nicht zustört werden dann dauert die Ladung ewig)
Dann ist mehr Geld hin als ein richitges Ladegerät gekostst hätte.
Mit nem Kontroller oder Computer könnte man richtig laden (dann muss aber viel gebastelt werden?!).Zumindest sollte eine genaue (End)Abschaltung stattfinden.
Wenn man viel Zeit hat kann man sich mit nem Multimeter beim Laden dazusetzen :)

Gibt es schon *vernünftige* Umbauvprschläge mit denen man Blei / NC Batts vernünftig laden kann ohne diese zu zerstören.(Wobei die NC um einiges robuster sein dürften>zumindest bei Überladung :) )

Fragende Grüße...
Andreas
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Ja, toll, Du machst Dir Gedanken! Klar, da muss einiges geändert werden und da habe ich so meine Vorstellungen von, was leicht möglich ist. Auf alle Arten von Impuls- und Kennfeldladen muss ich verzichten, da fehlen mir die Kenntnisse. Auch der Glaube, wenn ich ehrlich sind.
Folgende Unarten hat ein PC-Netzteil, wenn die Batteriespannung nicht genau mit der eingestellten übereinstimmt: Es taktet, weil die Regelungsstrecke von Primärstrommesstrafo bis zum PWM-chip mit Zeitverzögerungsgliedern versehen ist. Dies Takten ist bei Computern erwünscht, wie können es nicht gebrauchen. Wir benötigen eine schnelle, stabile Konstantstromregelung, die dann ab einer einzustellenden Ladespannug in eine zur Spannungsdifferenz zwischen eingestellter Endladespannung und Batteriespannung proportionale Stromregelung übergeht.
Mehr kann ich da nicht anbieten, allenfalls noch einen Ausgang, mittels dem unterhalb einer bestimmten Ladespannung ein Schnellader hinzugeschaltet wird. Dazu könnte man alle Einzelbatteriespannungen überprüfen. Beim Überschreiten einer einzigen Spannung würde dann der Schnelllader durch ein eingebautes Relais von den Batterien getrennt und die Einzellader arbeiten mit ihren 15 Ampere und dann weiter abfallendem Strom weiter. Dazu wüsste ich gerne die gewünschten Schwellspannungen. Damit da nichts ins Takten kommt, läuft das Ganze mit einer reset-Taste.
Zusätzlich natürlich eine Zeitschaltuhr für 1,84 Euro von Praktiker.
Lieber EVTler, da ich nicht alles weiß, sage, wenn ich noch irgendetwas beachten sollte! Vor allem beim Temperaturverhalten sehe ich nicht klar. Manche Ladegeräte überladen kurze Zeit und sinken dann wieder in der Spannung ab. So steht es auch in der Ladevorschrift von nassen Nicad-Akkus von SAFT.
Ich gehe einmal davon aus, das gilt für alle nassen Akkutypen außer Lions?

Ansonsten, vergesst die Vielfalt von ATX-Netzteilen aus China, bis auf bestimmte Typen, die ich jetzt aussortiere. Insbesondere, wenn die 3,3 Voltausgänge zur Regelung herangezogen werden, sind die für mich nicht koscher. Die Grundregelung erfolgt hierbei an der PWM mit Hilfe eines Zusatzkerns mit rechteckiger Schleife.
Dieser Kern kann allerdings gute Dienste leisten bei der Umschaltung von Stark- auf Endladung...
Also: gesucht: eine Ladekurve, mit der JEDER zufrieden sein kann und trotzdem ohne Ladecomputer auskommt oder Eepromsteuerung auskommt...
bernd
 

Nord_Andreas

Mitglied
30.04.2005
128
Hallo!

Allerdings würde ich ungeregelte Netzteile nur mit Zeitschaltuhr als Booster verwenden.

Alternativ könnte man hinter die Netzteile Solarladeregler schalten welche die Reglung übernehmen. Allerdings haben die auch wieder ihren Preis.

Vielleicht mach ich irgendwann einen Umbau auf 48V und kann mich dann dazu entschliessen 600 Teuro für ein 48V 30A Fronius Ladegerät auszugeben.

Mir wäre ein Netzteil mit Spannungsbegrenzung 13,8 - 14,4V das reichlich Strom liefern kann sehr genehm.

MfG
Andreas

 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Buff, sind die teuer. Mit zwei Netzteilen je 18 Ampere parallel kämen wir hin, wobei das erste seine Stromlieferung beim Erreichen einer einstellbaren Spannung einstellen würde, das zweite würde dann mit abnehmendem Strom bis zur einstellbaren, temperaturkorrigierten Endladespannung symmetrierladen. Das käme doch gut hin? Die 250 Watt-Netzteile, die ich dafür verwenden würde, sind billig und zudem wahrscheinlich in dieser Form dauerhaft erhältlich. Jedes der zwei zusammengeschraubten Netzteile erhält eine LED: rot und gelb: beide laden gelb: Endladephase grün: voll.
Jedes Gerät erhält einen Anlegetemperaturfühler.
Da sollte man vielleicht mit 50 Euro hinkommen. Computerintelligenz ist da keine drin, die einem sagt, man soll nächtens vernünftige Batterien kaufen, dass eine Zelle kaputt ist oder, dass man Wasser auffüllen soll...Auch das Spannungs- und Strommessgerät legt man bei Bedarf selber an und der mechanische Sicherheitstimer ist einfach an der Steckdose vor dem Vielfachstecker.
Frage ist, ob das was wäre?

Dann müsste ich wegen dem Preis verhandeln...und Garantie, die gäbe es allenfalls wohl von mir...mmh.
Was sehe ich denn noch störendes? Also, das Gehäuse ist sekundär ganz tierisch geerdet, das muss sorgfältig getrennt werden.
Die Netzkompensation ist chinesisch, sprich, sie fehlt vollständig, da müsste etwas getan werden...da reicht hoffentlich eine gemeinsame Drossel. Größe: 8,5 mal 15 mal 30 cm, Masse gut 2 kg, ist das nicht ein wenig groß und schwer?
Wenn ich mal mit dem Starmotec vergleiche, ist der Unterschied gar nicht so groß....
Oder reichen auch 18 Ampere? Dann brauchte man nur ein Netzteil je Batterie und könnte anfangs den Schweisstrafo parallel schalten, mit Timer?
bernd
 
M

Manuel

Guest
Will da auch noch was dazu sagen - für diejenigen, die sich auch wie EVTler fragen wozu das ganze:

1) Einzellader mit diesen Strömen gibts es nicht im bezahlbaren Bereich - IVT bekommt ja max 8-12A hin - hallo? Das ist ja gerade mal soviel wie der Orginaltrafolader

2) Einzelladung ist toll - keine Frage

3) die Dinger sind haltbar und robust

4) sie sind leicht und haben gute Wirkungsgrade (vergleich das mal mit dem Trafolader)

5) So ein Geheimnis sollte man aus der "ach so speziellen Ladekurve" nicht machen - Fragt mal bei Herrn Messmer nach - Messmer Akkus kennt wohl jeder mittlerweile - der empfiehlt keine besonderen Ladekurven, bis 2,4V/Zelle (je nach Temp) und dann den Strom auf 5A begrenzen zur Gasung - Spannung steigt dann an. That`s all!
Bei AGM/Gel Batterien muss der Nachladestrom natürlich geringer sein (1,2% C etwa)

Resultat: eine reine IU-Ladung lässt sich wunderbar so realisieren:
http://www.schwieger1.de/el/anleitung.html (vielen vielen Dank Herr Schwieger)

Wer eine IUIa Ladung braucht, muss die Spannung bei erreichen der U-Grenze wieder ansteigen lassen und den Strom begrenzen (z.B. mit Widerstand).
Das lässt sich alles machen... mal sehen...

Gruß

Manuel
 

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