Elektromobil mit Generator füttern

H

Hermann

Guest
#1
Ich spiele zur Zeit mit dem Gedanken mit ein kleines Elektroauto (Etwa CityEl oder Twike) anzuschaffen, und einen Pflanzenöl oder Gasbetriebenen Generator mitzunehmen, der den laufenden Stromverbrauch decken kann. Evtl die Akkus sogar ganz rauszunehmen.
Ähnliches wurde hier im Forum auch schon einige Male erwähnt.
hat irgendwer Erfahrung mit sowas? Lohnt sich das überhaupt? Welcher Stromerzeuger ist dafür geeignet (Gewicht,Umrüstung)? Leistung? Fragen über Fragen...

Und gibt es mittlerweile Alternativen zu CityEl (zu lahm) oder Twike (viel zu teuer) in dieser Größenordnung? Ideal wären 2 Sitze und 80 kmh. Größere Modelle fressen anscheinend zu viel Strom als dass man sie sinnvoll mit einem (kleinen)Generator antreiben könnte, oder? Obwohl ohne Akkus ja auch wieder genug Gewichtsreserve da sein würde...Bliebe nur der Verbrauch
 
A

Adolf Höötmann

Guest
#2
Hi,
geh mal auf Elweb.info und suche bei Cityel unter Honda 10 EUi. Da werden sie geholfen.
Gruß A.H.
 
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emil

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#3
Hallo Hermann lch habe für lange Fahrten ein kleines Stromagregat in Ebay für 68¤ gekauft.Hat 960VA ,22Kg 62 db laut. Bei diesem Stromerzeuger findet man leicht die Mittelanzapfung und mit einem 2 Weggleichrichter hast du die120V-170 V Glechspannung ,Der Generator wird auf vollgas gestellt und gibt ca 8-10A je nach Spannung. Derzeit steht der Generat. im Koffreraum.Der Abgsschlauch geht unter der Rückbank beim Kunstoffstopfen ins Freie,eingespeist wird am Gleichstromanschluss über eine Diode und Sicherung. Im Winter hast eine gute Heizung im Sommer ist es zu heisssss!!!. Ich überlege den Umbau in den Motorraum statt der Heizung und 12V Batterie ,den Zylinder und Auspuff auf Wasserkühlung umzubauen . Den Seilzugstarter in den Fahrgstraum.Damit hastdu eine Reichweite von ca 170 Km aber sehr viel Arbeit. Gruß Emil :)
 
H

Hermann

Guest
#4
Da gehts aber auch nur um 1 kw, ich würd nun aber gerne 3-4 kw haben (beim City El) für unbegrenzte Reichweite... Oder noch lieber ein Kewet mit entsprechend mehr kw. Einziges Problem wären Platz und Gewicht...
Was würde der Tüv sagen wenn ich die Batterien rausnehme und das Teil nur noch über den Generator laufen lasse? Zählt das dann noch als Elektroauto? Müsste ja schon...
 
E

emil

Guest
#5
Hallo Hermann denk an den Wirkungsgrad. Benzinmotor-Generator-Elektromotor?? Und das E-Auto ist ein Stinker!!!!! Versuch mit Sapio-Lithiumbatt oder Thundersky, Fortubatterien bekommst du in Deutschland ,Die Benzienpreise werden nie mehr fallen.Bist doch ein Elektofriek oder? Gruß Emil
 
H

Hermann

Guest
#6
Nee bin kein Elektrofreak... ;) Jedenfalls nicht solange es keine leistungsfähigen & langlebigen Batterien gibt...alle paar 1000 km einen neuen Satz, das ist doch Umweltsauerei.

Der Verbrenner (Diesel) würde mit 100% Pflanzenöl laufen, mit Benzin macht das ganze natürlich -ökologisch- keinen Sinn... Aber Pflanzenöl zu verbrennen ist meiner Meinung nach sinnvoller als dauernd Batterien zu verschleißen.
 
R

Roland Reichel

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#7
Hallo Hermann,
was Du möchtest, ist ein sogenannter serieller Hybrid. Der Antrieb bleibt dabei voll elektrisch, doch die Akkus werden gegebenenfalls von einem Verbrenner und Generator nachgeladen.
Industriell haben das einige Firmen erprobt, doch in Kleinserie gibt es zur Zeit nur den Renault Kangoo electrique RE zu kaufen, und auch nur in Frankreich. RE steht für Range Extender, und es ist ein kleiner Lombardini Benzinmotor mit Generator, so um die 10 kW (soviel ich weiß). Citroen hat mehrere SAXO versuchsweise in der Uni Chemnitz mit einem Benzinmotor plus Generator ausrüsten lassen. Super Lösung, alles verschwand unter den Hintersitzen. Leider ist es nie in Serie gegangen.
Die französische Post erprobt eine moderne Version des Renault Kangooe RE zur Zeit: Elektroantrieb aus Kanada, Lombardini Motor plus Generator aus Italien, und dazu SAFT Lithium Akkus für rund 300 km rein elektrische Reichweite. Gesehen auf dem Electric Vehicle Symposium 21 Anfang April in Monaco.

Privat haben viele aus der E-Mobil Szene einen kleinen Generator zum Nachladen der Akkus im Stand und auch während der Fahrt benutzt. So aus dem Handgelenk kann ich mal einige aufzählen:
E-Trabi mit Anhänger und Verbrenner + Generator drauf
City El mit Anhänger und Benzin-Generator drauf
City El mit kleinem Honda Generator innen drin
City El mit kleinem Honda Generator hinten und außen an einen Bügel gehängt
TWIKE mit einem Korb hinten an einem Bügel, im Korb der Honda 10i

Mit anderen Worten: diese Lösungen liegen in der Luft, viele E-Mobilisten machen es zur Zeit einfach. Sie hängen es aber - wie man so sagt - nicht an die große Glocke. Schau mal in die Elweb-Foren, speziell "Technik" und benutze die Suchfunktion. Elweb-Foren auch über www.solarmobil.net zugänglich.

Ein anderer Generator, der zwar leise und umweltfreundlich ist, doch leider nicht leistungsfähig genug zum direkten Fahren, ist ein Solarmodul auf dem Fahrzeugdach. Ich habe rund 100 Watt auf meinem CityEl, und die Akkus werden auch in den längsten Standpausen immer gut frisch gehalten.

Gruss, Roland, bsm
 
J

Jens Schacherl

Guest
#8
Hermann schrieb:

[...] nicht solange es
keine leistungsfähigen & langlebigen Batterien gibt...alle
paar 1000 km einen neuen Satz, das ist doch Umweltsauerei.
Die gibt es schon längst: E-Autos mit Saft NiCd-Akkus sind schon über 100.000km mit demselben Satz unterwegs, auch mein Scootelec-Roller hat demnächst 24.000km geschafft.
Vom Toyota RAV4 EV mit Panasonic NiMH-Akkus fahren Fahrzeuge schon seit 200.000km :eek: ohne "Batteriewechsel".
Auch ZEBRA-Hochtemperatur-Batterien haben in der Praxis ähnliche Lebensdauern.

Pronblem ist nur, daß die SAFT-NiCds abschreckend hohe Anschaffungskosten haben (auch wenn sie langfristig natürlich billiger sind) und die "guten" NiMH-Akkus & ZEBRAs überhaupt nicht zu kaufen sind.

Immerhin soll es nächstes Jahr den Der Link wurde entfernt (404). mit GP-NiMH-Akkus geben.

Das erst noch die "Wunderbatterie" erfunden werden muß, damit Elektroautos alltagstauglich werden, ist ein Märchen, das aber leider auch von vielen Erwachsenen geglaubt wird :rolleyes: .

Gruß Jens
 
H

Hermann

Guest
#9
Trotzdem, solange die Batterien noch tonnenschwer und teuer sind und man trotzdem (bestenfalls) alle 100 km laden muss, taugt die geschichte eben nur für Kurzstrecke. Und das reicht mir nicht... also muss wohl ein Hybrid her.