Elektrofahren - wirklich günstig ?

Ralf Becker

Administrator
15.04.2006
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#1
Hallo Thomas,

das kommt hin. Elektroauto fahren IST Teuer! Die Akkus schlagen bei mir z.B. voll zu Buche (Citroen Saxo - 12.000 Euro nur für die Akkus).
Ich fahre aber auch das Auto nicht zum sparen, sondern aus Gründen des Umweltschutzes. Wobei natürlich eine handvoll E-Auto fahrer wie wir, nicht viel ausmachen können, aber wir (ich denke, ich spreche da auch für die anderen) wollen halt Zeichen setzen :)

Viele Grüsse
Ralf
 

Karsten-

Mitglied
12.12.2004
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#2
Du hast folgendes sehr wichtiges weggelassen:

Die Verbrauchskosten beim Benziner machen nur etwa 1/3 bis 1/4 der Gesamtkosten aus. Da Wertverlust, Steuern, Versicherung, Reperaturen ... inzwischen wesentlich teurer als der reine Sprit sind.

Und gerade da punktet ein City-EL z.B. meinerseiner:
- Kaufpreis 5jähriger inkl. neuer Akkusatz - 1700,- also deutlich billiger als ein gleichalter Benziner (ok, war ein Schnäppchen)
- Wertverlust auf basis Kaufpreis ~ 300,- p.a.
- Steuer - 0,00 da Mopedzulassung (langsamer ist er trotzdem nicht ;-)
- Versicherung 49,- p.a.
- Reperaturen nur Material, da keine Werkstatt in der Nähe, also Lohn Eigenleistung
- allein der Ölwechsel/Durchsicht beim PKW dürfte p.a. soviel wie ein Akku kosten

also in der Gesamtbetrachtung komme ich deutlich billiger als mit einem Zweitwagen. Und das wichtigste - das Lächeln der jungen Frauen - unbezahlbar ;-)

Karsten
 

Thomas Rettig

Neues Mitglied
27.01.2004
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#3
Klasse. Mit den Frauen - gilt das Stadtübergreifend ???

Oder wohne ich vielleicht in Deiner Nähe und.... *nichtweiterausführ*

Iss ja immerhin nen Argument *g*

Aber mit den Betriebskosten hast Du im Grunde schon Recht. Nur wenn Du aus Mangel an einer Werkstatt in der Nähe Dein El selbst schraubst, dann müsste man fairerweise auch den Benziner selbst schrauben.
Nur nen Benziner erfordert anderes Werkzeug und Equipment... schon das Gewicht ist viel grösser, und Verschleissteile sind beim Benziner / Diesel wesentlich mehr vorhanden... Auspuff und sowas unnützes ;-)

Hast Du keinen Ärger mit dem Mopped-Kennzeichen bekommen ? Ist eigentlich ja auch ne günstige Alternative - auf die Autobahn darfste mit nem grossen Kennzeichen ja auch nicht. Selbst wenn Du 63 Km/h eingetragen bekommen solltest - damit würde ich einfach nicht auf die Piste gehen - nur wegen der Laster schon.... Uahhhh *fröstel*

Schööööö....

 
I

Ingo

Guest
#5
Hallo,

das mit dem Lächeln der jungen Frauen stimmt schon, doch wie soll man sie nach dem Kennenlernen dann mitnehmen in einem Einsitzer :-(

Ingo
 
I

Ingo

Guest
#7
naja, ich meinte eigentlich das Fahren, nicht das stehen ;-)

gruß Ingo
 
D

Dirk Scharnberg

Guest
#8
Hallo Thomas,
ich betrachte das E-Mobil als reinen Zweitwagen, der mich zur Arbeit bringt.
Bei einer Fahrstrecke von 5-8 KM haut Deine Rechnung nicht mehr hin!

Ein Benzin Auto ist erst nach 8 KM warm und verbraucht erst dann 7 Liter. Im kalten Zusatnd ist der Verbrauch ca. 30 % höher.

Ich fahre einen Geländewagen, der so 12 Liter braucht. Leider muß ich häfig mit einem großen Anhänger fahren. Wenn ich nun meine Strecke zur Arbeit (6 KM) fahre, braucht der Benzin-Stinker fast 18 Liter. Dass der Verschleiß an Öl und Wartung durch diese Kurzstrecken auch erhzeblich höher ist, kommt noch dazu.

Deshalb bin ich mit meinem kleinen Kewett super glücklich - billiger kann ich nicht zur Arbeit kommen - Ausser .....??????

Na Klar! mit dem Fahrrad - Aber was mache ich bei Regen und mein kleienr Hund kommt mit ins Büro. Der schafft die 6 KM nicht auf seinen kleinen Pfötchen.

Sonnige Grüße

Dirk