Einstellung des Mini El Laders


03.05.2006
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#1
Nachdem mir die Motorwelle gebrochen war (nochmal vielen Dank an Reinhold Schebler für die Hilfe bei der Reparatur) und ich bei dieser Gelegenheit endgültig feststellen mußte, daß meine Bleibatterien hin waren, habe ich jetzt 2 Stränge á 30 Zellen NiCd mit 16AH aufgetrieben und mit List und Tücke ins El gequetscht. Das funktioniert soweit. Das (Original-) Ladegerät lädt die Teile auch wieder auf, nur leider noch nicht so ganz perfekt.
Batterieseitig habe ich sehr ausführliche Informationen. (Wenn jemand mehr wissen will: Email schicken)
Wo es hapert ist das Ladegerät. Ich habe mal alle Infos gesammelt die ich kriegen konnte:
1.) alles was Ralf Wagner auf seinen Webseiten beschreibt. Daher weiß ich wo ich für 42V einen Widerstand parallel löten muß und wie ich an P2 die Spannung verändern kann.
3.) eine Datei namens "lader.pdf" mit Schaltplänen, die mir Claus Broja freundlicherweise gemailt hat.
Leider scheint die nicht zu meinem El (S03499) zu gehören.

Hat vielleicht jemand noch weitere Angaben oder (gar) eine Schaltplan der zu meinem Ladegerät paßt? (Bevor ich ein anderes kaufe, muß sich das Fahrzeug im jetzigen Zustand erstmal bewähren.)
Wie liegen denn die Einstellbereiche für die Ladespannung a.) original und b.) mit dem parallelen 75k Widerstand? (Es ist noch Platz für 6-10 weitere Zellen)

Optimal wäre, wenn es mir gelänge die Ladespannungserhöhung bei jeder 10. Ladung "auszuschalten".

Viele Grüße
Ulrich Reeg
 

ypqvlreba

Neues Mitglied
14.08.2013
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#2
hallo ulrich :)
wieso willst du das 10. ladeverfahren ausschalten?:confused: das ist 1. nicht häufig und 2. es schadet also meinen batts nicht- und ich fahre blei-gel batts!

mich würde da schon mehr interessieren wie ich die ladeerhaltungsspannung und oder die Volt beeinflussen kann! derzeit hab ich ne ladeerhaltungsspannung von 39,4V beim 36V system. den rest habe ich in den griff bekommen- aber über die NiCa- batts fehlt mir die erfahrung. das ist etwas was bei dir dann sicher auch noch anstehen wird. da du ja NiCa- batts auch ne andere ladeerhaltungsspannung brauchen wirst- oder?

am besten wäre es sicher wenn wir die ladekurve selber bestimmen könnten:) :) mal für die, die sich dran getrauen:)
euer el- flitzer weiss :D
 
03.05.2006
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#3
Hallo,

eigentlich sind die offenen NC-Zellen einfacher zu laden als Bleibatterien. (Ich habe ein altes NC-Handbuch von General Electric in dem alles leich verständlich und ausführlich erklärt wird)
Das Problem ist, daß man -je nach Batterietemperatur- eine genaue Endspannung ereichen muß. Zuwenig bedeutet daß die Batterie nicht "voll" ist (bei nur 32AH schlecht !!), zuviel bewirkt, daß Wasser zersetzt bzw. im Extremfall die teuere Batterie zerstört wird.
Den ganzen Sums mit Ausgleichs- oder Erhaltungsladung der für Bleibatterien lebenswichtig ist braucht man bei NiCd nicht.
 

ypqvlreba

Neues Mitglied
14.08.2013
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#4
also ulrich:)
.. mit der erhaltungsladung die brauche ich, da ich den ladevorgang jedesmal bis zum ende durchführe :) . du brichst die ladung vorher ab, also bevor die batts in die ausgleichsladung kommt, sprich bei der max. ladung- wenn ich dich richtig verstanden habe!?!
euer el- flitzer weiss :D
 
03.05.2006
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#5
Hallo Werner,

die Laderei bei NiCd-Akkus funktioniert einfach anders als bei Bleibatterien. "Ausgleichsladung" zum Abbau von Sulfatierung gibts da nicht.
Dauernde Erhaltungsladung brauche ich auch nicht, weil es den NiCd-Zellen nichts schadet wenn man sie entladen rumstehen läßt. Im Gegenteil, das ständige Laden mit geringem Strom kann den berüchtigten "Memory-Effekt" auslösen, so daß man aus der vollen Batterie nichts mehr rausholen kann.
Du hast ansonsten richtig verstanden: Ich will die Dinger einfach möglichst randvoll kriegen.

Gruß
Ulrich
 
W

Werner Weiß

Guest
#6
an alle: ... die ausgleichsladung ist nicht für die behandlung von sulfat in den batterien zuständig!!!
dafür ist(soll) beim orgin. lader die 10. ladung zuständig.
euer el- flitzer weiss :D
 

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