EEG vor dem AUS?


saxobernd

Mitglied
23.07.2020
72
Endlich wird darüber beraten, ob das EEG abgeschafft wird, das uns teure Strompreise beschert und die deutsche Wettbewerbsfähigkeit behindert.
Gleichzeitig soll der Strommarkt freigegeben werden . Für uns extrem interssant ist, dass wir dann den Solarstrom aus den umliegenden Häusern, auch auf der gegenüber liegenden Seite beziehen können. Das wird alles nur interessant, wenn die EEG-Bürokratie mit den niedrigen Entgelten für unseren alternativ erzeugten Strom entfallen, denn dann bekommen wir statt den weniger als drei Cent pro kWh Strom den vollen mit unseren Nachbarn ausgehandelten Preis, und der dürfte bei 30 (!) Cent liegen. Da die Strompreise dann stark fallen, in Zukunft weniger. Nicht nur solar erzeugter Strom wird dann für uns interessant, auch der aus Windenergie und der in Blockheizkraftwerken erzeugte.
Ich sehe rosige Zeiten auf uns zukommen, wir können dann nicht nur bald unsere E-Autos fast CO2-frei bewegen, wir können auch die Klimaziele in absehbarer Zeit erfüllen.

Also, schließen wir uns zusammen, damit nicht in Deutschland plötzlich der Strom ausgeht! Plant schon mal bidirektional ladende Schnittstellen ein.
Wer kennt sich aus oder hat noch Beziehungen zu den Schönauer Stadtwerken? Wir brauchen Beratung, damit das dezentrale Energienetz kein Flop wird. Das stelle ich mir als Gleichstromnetz vor und ich würde damit am liebsten gleich an der Waldmühle anfangen.
Was haltet Ihr von einem 120 Volt Netz mit 0 Hertz?
Da wir dafür nicht die üppigen Ladeleistungen benötigen, könnten 120 Volt genügen und wir könnten weltweit verbreitete Standardtechnik verwenden.
Wenn wir induktiv laden, spielt die Spannung eh keine Rolle, weil sich Induktionsspannung an jede Batteriespannung anpassen lässt.

EEG freier alternativer Strom war schon immer das Ziel von Manfred am Walchensee. Er hatte die unterschiedlichsten Projekte betrieben, stieß natürlich auf den Widerstand der Strommonopole.
Wer macht mit, Manfreds Projekte weiter zu tragen?
In Italien traf man anfangs auf offene Türen mit alternativen Projekten, die Monopolisten wurden weitgehend entmachtet...Dänemark ist aufgeschlossen dafür und in unserer Bauernschaft werden wir nur Zuspruch erwarten können. Auch , wenn der Strompreis durch Wegfall des EEGs auf 20 Cent sinkt und noch weiter, wenn der Staat unsere Projekte fördert statt, wie seit langem, mit Steuern straft.
Mit einem Bekannten werkle ich schon seit längerem an einem Heizkraftwerk und meine durch die EEG-Einführung abgewürgten Wärmepumpenprojekte könnte ich sofort wieder aufleben lassen...

Spiegel: EEG-Abschaffung
 
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Wertungen: wolfgang dwuzet

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
72
Bisher hatte ich wenig darum gegeben, wenn Peter Altmaier die glorreiche Energiezukunft beschwor. Seine Brötchen muss er schließlich nicht selber backen, die bekommt er geliefert, von denen, deren Interessen er vertritt. Das waren bisher sicherlich nicht die von unserem Manfred Richter, der leider schwer erkrankt daniederliegt und nur noch sehen , hören und denken kann , Tag und Nacht betreut von seiner Frau und Pflegekräften, die sich bei der schweren Arbeit abwechseln. Er wird beatmet, jeder weiß inzwischen, was das bedeutet, auch wenn seine Krankheit nichts mit Corona zu tun hat. Ich habe jedenfalls eben seine Frau Johanna angerufen, nachdem ich nicht selbst vorbeifahren konnte, um nach seinen Maschinen zu sehen. Es wäre zu schade, wenn sein Lebenswerk nicht weitergeführt würde. Ich habe vor, die Verbindungen wieder herzustellen, die seine Projekte begleiteten, nicht immer zur vollen Zufriedenheit.
Manfred besitzt ja noch einen Gegenkolbenmotor nach oder von Junkers, den er mit keramischen Kolben versehen wollte, ein Projekt, das auch mich interessierte. Ein anderes Mitglied aus unserem Kreis, wohnhaft auf einer Nordseeinsel, erinnere ich mich, besaß auch einen Gegenkolbenmotor, ich habe vergessen, wer. Wer kann sagen, wo er zu kontaktieren ist? Klar, es geht immer um Stromerzeugung, verbunden mit Nutzung auch der Abwärme. Im Falle von Manfred mit nachwachsenden Rohstoffen, Holz. Unglaublich geradezu, was Manfred an Großmaschinen baute und betrieb.
Das 50kW-Kraftwerk , das Manfred betrieb, ist inzwischen im Besitz eines ortsansässigen Bioladenbesitzers und somit in sicheren, alternativen Händen.
Wer etwas Wichtiges mitzuteilen hat, vor allem, was Manfreds Lebenswerk betrifft, das kann über seine Frau geschehen und er kann Buchstabe für Buchstabe antworten über einen Computer, der seine Augen vor dem Bildschirm beobachtet. So ist die Lage und nachdem ich ihn bereits zweimal besuchte, als er noch gesund herumlaufen konnte, würde ich ihm gerne Positives aus der Welt der alternativen Energien berichten können. Denn da bin auch ich unterwegs. Etliche von uns schließlich auch.
Manfreds Krankheit ist übrigens die gleiche, an der der Physiker Stephen Hawking litt (ALS), die diesen 55 Jahre lang begleitete. Manfred hat es sehr erwischt.

ALS (Krankheit)
 
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Wertungen: Andreas106

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
831
Ich sehe da noch mindestens ein Problem: Die Gebühr für die Netznutzung.

Wenn die nicht festgelegt ist sondern 'frei' verhandelt werden kann, werden die Netzbetreiber dann eben da hinlangen. Zumindest solange, wie man nicht selbst seine grundstücksübergreifende Leitung zum Nachbarn legen darf.

Mir wäre viel wichtiger, dass ich für selbstproduzierten und verbrauchten Strom keine (Netz-)Abgaben mehr zahlen muss, dieser Strom hat das Netz nämlich nie gesehen! Dem kann ich im Moment nur mit einer Inselanlage entkommen, das ist aber nicht der Betriebsmodus den die Mehrheit haben möchte.

Gruß,

Werner
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.053
Doch das ist genau die Lösung die ich nach Ende der Einspeisevergütung anstrebe, den Energieversorger einfach raus schmeissen statt dessen Generator mit Pflanzenöl und etwa 50 kwh Speicher macht etwa 20ct je kwh bei Pflanzenöl.

Gruß

Roman
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
72
Altmaier soll, ja, nach Meinung meiner monopolistischen Freunde, recht umgänglich sein. Ich würde mich gerne mit allen Seiten einigen. Zufällig bin ich in einer Studentenverbindung, der die Betreiber der Braunkohlenkraftwerke hier in der Gegend angehören. Al Qaida konnte ich nicht umkrempeln, meine Bundesbrüder könnten möglicherweise von noch härterer Konsistenz sein.
Jedenfalls, an der Waldmühle könnten wir anfangen und mit den Schönauern ein Einweihungsfest feiern? Vielleicht kommen meine Bundesbrüder auch mit? Die feiern gerne.

Krefeld hat ein komplett getrenntes Aluminiumkabelnetz, für die Straßenlaternen, die gerade ausgetauscht werden auf LED. Die Kabel laufen auf einer Bürgersteigseite mit Leerrohren zu den gegenüber liegenden Laternen, genau auch da vor meinem Haus, wo ich gerne eine Elektrotankstelle hätte. Ich nehme an, das ist in vielen Städten so.
Wir sollten Werbung machen. Die Laternen, dreiphasig, mit Nulleiter, versorgt, wären sehr geeignet, über Nacht zu laden. Mit Gleichstrom. Alte Edison-Normen, auch für die Teslas. Noch sind die Netzbetreiber neu auf dem Markt und vielleicht offen für neue Ideen?
Sonst machen wir noch einmal eine Sternfahrt nach Brüssel, wie sie Stefan Nagel organisiert hatte?
Wir sollten Auslandsverbindungen nutzen. Nach Dänemark, Italien, Niederlande, Polen, Ungarn...
Monopole aus Kriegszeiten müssen doch nicht ewig bestehen und Einiges wurde schon geändert, wenn auch meist nur auf dem Papier, wie der saubere Wasserstrom, der aus unseren Kern- und Braunkohlenkraftwerken kommt.
Die Waldmühle ist eine Insel. Geologisch und energiemäßig.
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
831
Dreiphasig, und dann Gleichstrom? Das macht keinen Sinn. Bei Gelichstrom brauchst keine Phasen...

Jedem Parkplatz 220V 16A. Reicht über Nacht vollkommen für den Standardfahrer. In zehn Stunden kannst damit (auch bei Ladeverlusten) 30 kWh laden. Damit fährt ein vernünftiges E-Auto fast 200 km weit.

Das Schlupfloch 'Inselanlage' werde ich auch nutzen: Ich habe eine Solarzentrale, die nicht einspeisen KANN. Nur bei leerem Akku lädt sie diesen aus dem Netz nach. Damit sieht mein internes 220V-Netz nie den Netzbetreiber: Insel :)


Gruß,

Werner
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.696
was haltet ihr von der Holzvergaserei mit Verbrennungsmotor ?
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
831
Bissel groß für zuhause in den Keller ;-)

Aber für nen Wohnblock vielleicht gar nicht schlecht. Da muss man dann nur alle unter einen Hut bekommen...

Meine Lieblingslösung wären eine Eisheizung in Zusammenspiel mit Solar- und Windkraft. Dazu einen sinnvoll dimensionierten Akkuspeicher und ich brauch nur sehr selten noch Strom fürs Haus aus dem Netz. Auto laden müsste dann (per Solar) an der Arbeitsstelle geschehen.

Gruß,

Werner
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
72
Werner, die Leitungen sind die alten: 3 phasig 400 Volt plus Schutzleiter und Null. Mit den LEDs genügt nur eine Leitung (+Rückleitung über Null oder sogar eine andere bisherige Phasenleitung mit gegengesetzter Gleichstropolung. Leistungsreserve satt.
So ein Schiffsdiesel darf noch nicht von uns betrieben werden. Manfred hatte bis vor kurzem noch solch ein Ungetüm (Holzgasmotor). Jetzt verkauft, wo doch gerade die Gesetzesänderungen ins Haus stehen. Schade, zu spät...Diesel lassen sich auf Holzgas umbauen. Oder auf Güllegas.
Auf der Hanovermesse habe ich mir immer die Bio- und Holzgasmotoren angeschaut. Wirkungsgrad: alle so bei 40% plus Werbezuschlag.
Die ganze Einspritzanlage entfällt, die Verdichtung wird meist nur unwesentlich gegenüber einem Diesel abgesenkt.
Da meistens Magergemischmotoren, spart man meist auch die Abgasentgiftung ein. Auf die sollte man meiner Meinung nach nicht verzichten, da nur wenig Ammoniak benötigt wird und dann die volle Leistung bei Lambda von etwa 1,15. Bei Stationärmotoren bedeutet adblue oder Ammoniakentgiftung kaum Aufwand.
Dann noch eine Nasswäsche, dasn ist ein Holzgasmotor sehr sauber. Wenn die Abgase den Brennwert nutzen, wichtig bei Holz, ist die Nasswäsche schon gratis inbegriffen. Auch die Holzvortrocknung ließe sich dann unter Nutzung der Wasserdampfkondensation einbeziehen, ohne jeden Energieverlust. Diese stände natürlich nur zur Heizung, nicht für die Stromerzeugung zur Verfügung.
Wir werden nicht darum herumkommen, alle Resourcen zu nutzen. Northstream2 alleine würde nicht genügen, bei wenig Wind , stillgelegten Kohlegruben und Kernkraftwerken den Energiebedarf zu sichern. Frankreich und Tschechien helfen uns natürlich gerne aus, wofür wir uns dann auch herzlich bedanken.
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.053
Bissel groß für zuhause in den Keller ;-)

Aber für nen Wohnblock vielleicht gar nicht schlecht. Da muss man dann nur alle unter einen Hut bekommen...

Meine Lieblingslösung wären eine Eisheizung in Zusammenspiel mit Solar- und Windkraft. Dazu einen sinnvoll dimensionierten Akkuspeicher und ich brauch nur sehr selten noch Strom fürs Haus aus dem Netz. Auto laden müsste dann (per Solar) an der Arbeitsstelle geschehen.

Gruß,

Werner
Na ich werde mir ehr so ein zulegen die kleineren gibts nur Luftgekühlt https://www.atg-germany.de/downloads/ATG010SP-MULTIFUEL-GENERATOR.pdf
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
831
Also selbst die alten Natriumdampflampen haben 'nur' 400 Watt. Ich denke nicht, dass da an jeder Laterne Drehstromanbindung herrscht. Kann man natürlich ändern, wenn man Leerrohre in der Straße hat. Leerrohre sind sowieso die beste Investition in Netze, die man machen kann...

Und am liebsten hätte ich möglichst wenige Verbrenner, sondern lieber Windrad#Solar#Akku.. Sollte für mein Szenario insgesamt gehen, wenn ich auf der Arbeit Solarzellen fürs Auto nutzen könnte.

Gruß,

Werner
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.186
91365 Reifenberg
Doch das ist genau die Lösung die ich nach Ende der Einspeisevergütung anstrebe, den Energieversorger einfach raus schmeissen statt dessen Generator mit Pflanzenöl und etwa 50 kwh Speicher macht etwa 20ct je kwh bei Pflanzenöl.

Gruß

Roman
Na ja, bei mir ist es im Januar so weit. Ü20 Anlage, d.h. keine Einspeisevergütung mehr ab Januar. Werde wohl umklemmen müssen, also Einspeisung direkt ins Heimnetz statt ins öffentliche Netz. Da nur 5kWp sollte es gehen. Oder was spricht dagegen?
Den Strom bzw. die Energie drücke ich schon weg in die Wärmpepumpe für die Brauchwasseranlage (funktioniert gut seit 37 Jahren), in die Schwimmbad-Umwälzpumpe (ist noch älter, vor 35 Jahren gebraucht gekauft, aber zweimal die Pumpe gewechselt. Nicht den Motor), und natürlich irgendwie gescheit gesteuert zum Laden der E-Autos. Es gibt viel zu tun, wie es genau wird, zeigt die nähere Zukunft. Muß auch mal ans bayernwerk schreiben, was die so dazu meinen.
Ich erwarte die Probleme nicht bei der Technik, die werde ich wohl zum laufen bringen. Eher beim Bürokratismus und dem Auslegen der Vorschriften (der neuen EEG Fassung).

Übrigens muss man neuerdings Akkus, also Heimspeicher, auch beim Energieversorger anmelden. Oder in so einem Register. Oder? Muss man das wirklich?

Und wieviele (genehmigungsfreie) sogenannte Balkon-Solaranlagen kann oder darf man eigentlich in seinem Heimnetz betreiben.

Oh oh, soviele Fragen. Am besten nicht fragen.

Einen Verbrenner - auch mit Pflanzenöl - will ich nicht mehr betreiben. Brauch ich auch nicht, da genügend Solarmodule noch zur Nachinstallation und Vergrößerung der Einspeiseleistung zur Verfügung stehen. Und kann übrigens einen nicht mehr benötigten 1000 Liter Pflanzenöl-Tank inklusive Leitungen und Zapfhahn sowie Pumpe preisgünstig abgeben - falls für sowas noch Interesse besteht. Seit mein Pflanzenöl-Auto vor 9 Jahren verkauft worden ist, wird er nicht mehr benutzt und nicht mehr gebraucht.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
72
Mangels Reichweite habe ich es nicht mehr zu Manfred in den Bergen geschafft. Ich wollte ihn fragen, wie sein reichhaltiger alternativ-Energiepark weitergeführt werden kann. Fände ich sinnvoll, wenn sich möglichst viele zusammenschließen könnten. Die Pöler hier im weiten Umkreis haben sich ausbahnslos vom Pflanzenöl getrennt. Zu gerimge Standzeit der Einspritzpumpen. Öl verschlammt. In der Wadsmühle steht ja ein kleiner Bundeswehrdiesel als absolutes Notfallaggregat...Geheizt werden muss im Winter und Stromerzeugung wäre auch nicht schlecht. In Brackenheim hatten wir eine wirkungsgradtarke Wärmepumpenanlage installiert, die vermutlich nicht mehr gebraucht wird, schlechte Wasserqualität.
Sorgen machen mir die mittelalterlichen Verhältnisse, zu denen wir wieder zurückkehren. Ist man Unternehmer, also Betreiber einer Elektrotankstelle, womöglich mit eigner Stromerzeugung, muss man allen möglichen Standesorganisationen angehören. Selbst mit Coronatestsets dürfen wir nicht experimentieren, nur von zugelassenen Lieferanten, also ein neues Monopol. Wäre ja noch schöner, dass wir staatlichen Tests auf den Zahn fühlen könnten...Die angebotenen Testsets wurden einkassiert, die Hersteller hatten sich nicht einmal an Preisabsprachen gehalten. In dieser spätkapitalistischen Gesellschaft haben wir vermutlich keine Chance mit irgendwelchen Neuerungen.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.186
91365 Reifenberg
Selbst mit Coronatestsets dürfen wir nicht experimentieren, nur von zugelassenen Lieferanten, also ein neues Monopol. Wäre ja noch schöner, dass wir staatlichen Tests auf den Zahn fühlen könnten...Die angebotenen Testsets wurden einkassiert, die Hersteller hatten sich nicht einmal an Preisabsprachen gehalten. In dieser spätkapitalistischen Gesellschaft haben wir vermutlich keine Chance mit irgendwelchen Neuerungen.
Na dann experimentier mal ordentlich. Such bei den üblichen Lieferanten wie ebay, Amazon und co mal was gescheites raus und nutze Deine Chance mit irgendwelchen Neuerungen. Vor allem mit irgendwelchen.
Aber achte auf das CE Kennzeichen mit Kennnummer. Sonst könnte es nur "Chinese Export" bedeuten.

Bei medizinischen Geräten muss man genauso wie bei Akkus sehr auf den Lieferanten, Referenzen und Qualität achten. Es gibt Mist überall, aus Asien und aus dem Inland. Und gute Sachen ebenso. Aber China ist größer, da kommt dann auch entsprechend mehr Mist....

Aber Bernd: Ganz ehrlich. Geh doch zur Apotheke und hol Dir Deine kostenlosen FFP2 Masken. Bist ja - wie ich auch - in dem Alter, wo Du sie kostenlos bekommst. Damit du wenigstens gescheite Masken bekommst....

Mein Schnelltest ist noch immer ein Glas Wein oder so. Geruchssinn ok? Geschmackssinn ok? Dann ist alles gut.
Habe den Test gestern abend 9 mal gemacht. Immer gut. Heute habe ich etwas Kopfschmerzen. Muss wohl den Test nochmal machen, zur Sicherheit.

Mit solarmobilen Weihnachtsgrüßen, Roland
Warnhinweis: Der Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Satire und Ironie enthalten.
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.053
Na ja, bei mir ist es im Januar so weit. Ü20 Anlage, d.h. keine Einspeisevergütung mehr ab Januar. Werde wohl umklemmen müssen, also Einspeisung direkt ins Heimnetz statt ins öffentliche Netz. Da nur 5kWp sollte es gehen. Oder was spricht dagegen?
Den Strom bzw. die Energie drücke ich schon weg in die Wärmpepumpe für die Brauchwasseranlage (funktioniert gut seit 37 Jahren), in die Schwimmbad-Umwälzpumpe (ist noch älter, vor 35 Jahren gebraucht gekauft, aber zweimal die Pumpe gewechselt. Nicht den Motor), und natürlich irgendwie gescheit gesteuert zum Laden der E-Autos. Es gibt viel zu tun, wie es genau wird, zeigt die nähere Zukunft. Muß auch mal ans bayernwerk schreiben, was die so dazu meinen.
Ich erwarte die Probleme nicht bei der Technik, die werde ich wohl zum laufen bringen. Eher beim Bürokratismus und dem Auslegen der Vorschriften (der neuen EEG Fassung).

Übrigens muss man neuerdings Akkus, also Heimspeicher, auch beim Energieversorger anmelden. Oder in so einem Register. Oder? Muss man das wirklich?

Und wieviele (genehmigungsfreie) sogenannte Balkon-Solaranlagen kann oder darf man eigentlich in seinem Heimnetz betreiben.

Oh oh, soviele Fragen. Am besten nicht fragen.

Einen Verbrenner - auch mit Pflanzenöl - will ich nicht mehr betreiben. Brauch ich auch nicht, da genügend Solarmodule noch zur Nachinstallation und Vergrößerung der Einspeiseleistung zur Verfügung stehen. Und kann übrigens einen nicht mehr benötigten 1000 Liter Pflanzenöl-Tank inklusive Leitungen und Zapfhahn sowie Pumpe preisgünstig abgeben - falls für sowas noch Interesse besteht. Seit mein Pflanzenöl-Auto vor 9 Jahren verkauft worden ist, wird er nicht mehr benutzt und nicht mehr gebraucht.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
Hallo Roland

Das Zauberwort heist Mobil also nicht ortsfest da kann man machen was man will
Der PÖL Generator soll ja im Winter zur Heizung dienen 2000 kwh Akkuspeicher für die Heizung wäre etwas heftig.

Gruß Roman
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.186
91365 Reifenberg
Hallo Roland

Das Zauberwort heist Mobil also nicht ortsfest da kann man machen was man will
Der PÖL Generator soll ja im Winter zur Heizung dienen 2000 kwh Akkuspeicher für die Heizung wäre etwas heftig.

Gruß Roman
Sorry Roman, die Photovoltaikanlage ist leider seit über 20 Jahren ortsfest. Ok, eine kleine mobile Anlage würde ich machen lassen, aber nur einige 100 Watt. Die 5 bis 6 kW auf dem Dach bleiben oben.
Nur die Speicher könnte ich mobil machen.
Und Pöl verbrennen geht gar nicht. Von der Verbrennerwirtschaft will ich ganz und gar weg. Ob ichs noch schaffe ist unsicher wegen meiner Restlaufzeit. Bis jetzt verbrenne ich Holz aus der Region.

Aber die jetzige Version des EEG scheint ja einen Weiterbetrieb mit Eigenverbrauch zuzulassen. Schaun wir mal.

Gruss, Roland
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.053
Also mit Holz heize ich sicher nicht inklusive Fällen transport und Sägen, Trocknen ist das mir viel zu umständlich und auserdem zu teuer.

Für 1200l Rapsöl zahle ich hier bei der Ölmühle gerade mal 650 € und das reicht zusammen mit Solar für fast 3 Jahre Heizen und Strom.

Regenerativ würde es nur mit Wasserstoff oder Methan gehen da läge die Amortisationszeit aber bei 40 Jahren also nicht rentabel

Gruß

Roman
 

Kamikaze

Mitglied
24.08.2020
286
Also mit Holz heize ich sicher nicht inklusive Fällen transport und Sägen, Trocknen ist das mir viel zu umständlich und auserdem zu teuer.

Für 1200l Rapsöl zahle ich hier bei der Ölmühle gerade mal 650 € und das reicht zusammen mit Solar für fast 3 Jahre Heizen und Strom.

Regenerativ würde es nur mit Wasserstoff oder Methan gehen da läge die Amortisationszeit aber bei 40 Jahren also nicht rentabel
Ist nur die Frage, ob es nicht effizienter wäre auf den für deinen Raps genutzten Flächen stattdessen PV zu installieren. Ich bin mir fast sicher, dass damit sogar noch wesentlich mehr Haushalte mit Wärmepumpen und diesem Solarstrom beheizt werden könnten.
Noch mal deutlich effizienter wäre der Fall Agro-Photovoltaik - also PV mit landwirtschaftlicher Nutzung der darunter liegenden Fläche.
Auch ich plane in absehbarer Zeit vollständig auf Verbrennungs-Maschinen verzichten zu können (nur meine kleine Schmiedeesse wird ohne Verbrennungsvorgang vermutlich nicht zu betreiben sein).
Mit ausreichend großem Generator (PV-Anlage) geht das inzwischen relativ problemlos. Sogar ganz ohne Batteriespeicher kann man 70%+ seines Eigenbedarfs an Energie decken und nebenbei an guten Tagen fleißig ins Netz einspeisen und damit auch noch Geld verdienen. Gleichzeitig muss der Kaminkehrer nur noch für den Wohnzimmerkamin (reiner Luxus) anrücken und Öl- und Gasrechnungen gehören dann der Vergangenheit an.
Dank Wärmepumpe reichen auch im Winter schon ein paar Stunden Sonnenschein, um den Wärmebedarf meines Hauses zu decken, und mit einigermaßen intelligenter Bedienung von Großverbrauchern wie z.B. Waschmaschinen, Trockner, oä. kann man auch damit eine genze Menge der selbst erzeugten Energie nutzen.
Verbrenner haben in meinen Augen allenfalls bei Wohnblöcken noch eine Daseinsberechtigung, und das auch nicht mehr all zu lange. Und wenn schon Verbrenner-Heizung dann wenigstens ein WÄRMEGEFÜHRTES Blockheizkraftwerk.
Für nahezu alle anderen Fälle ist eine Wärmepumpe mit dazugehöriger PV-Anlage schon heute das auf dauer günstigste Heizsystem, und nebenbei noch die vermutlich am wenigsten umweltschädliche Methode der Wohnraumheizung.
Wer heute noch ohne Insellage (z.B. Berghütte) neue Verbrennerheizungen einbaut hat in meinen Augen den Schuss nicht gehört.
Es ist heutzutage keine Kunst mehr mit einer Wohnimmobilie mehr Energie zu erzeugen als zu verbrauchen, und das ganz ohne Verbrennungsvorgang. Das klappt sogar bei Altbauten. Man muss es nur wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.053
Strom ist einfach aber Heizung ist problematisch genauso wie das Anhänger ziehen da komme ich mit 1,8t Anhängelast nicht weit, genauso wie mit der Geländegängigkeit einen reinen Geländewagen wie G modell habe ich mir schon verkiffen aber bei 3,5 t Anhängelast und Geländegängigkeit und Alltagstauglichkeit wirds eng.

Egal wie ich es drehe unabhängig von Energieversorgern bin ich ich leider nur mit Solar und Rapsöl sowie Biodiesel das ich selbst herstellen kann.

Für alle anderen Alternativen müsste ich 120 Jahre alt werden damit es sich irgendwie rechnet

Gruß
Roman
 

Kamikaze

Mitglied
24.08.2020
286
mit der Geländegängigkeit [...] bei 3,5 t Anhängelast und Geländegängigkeit und Alltagstauglichkeit wirds eng.
Diese Anforderungen an einen PKW stelle ich mir insgesamt abenteuerlich vor.
Groß, geländegängig, und alltagstauglich schließen sich bei mir gegenseitig aus. Mein Alltagsmobil muss klein und wenig sein und muss in der Stadt auch in kleine Parklücken passen. Mein Zug- und Reisefahrzeug darf gerne groß und schwer sein (Geländegängigkeit ist bei mir kein nennenswertes Kriterium, so lange Feldwege mit 1,8t Anhänger zu machen sind).
Da ist es völlig unerheblich, ob der Motor nun ein Verbrenner oder ein E-Motor ist.
Das E-Mobil kann ich aber von der eigenen PV aufladen. Das geht bei einem Verbrenner nicht. Wären da nicht die immensen Kosten würde ich auch beim Zugfahrzeug künftig auf E setzen. Aktuell verbietet mir das aber leider meine Geldbörse. Da investiere ich momentan lieber in einen größeren PV-Generator.
 

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