e-max, Einsteiger


Arndt

Neues Mitglied
24.04.2006
17
0
#1
Hallo,
ich, ich melde mich jetzt direkter und kürzer als mit meinem Roman vorgestern.
Gibt es hier im Forum einen "technischen" Erfahrungsschatz zum e-max?

Ich bin insbesondere darauf aus, was es mit beiden parallelen Akkusätzen zu je 20 Ah auf sich hat. Die münden jeweils ein Bauelement, wahrscheinlich ein Schütz.
Mir ist es unklar, was es damit auf sich hat, sowohl bei der Stromentnahme, wie auch beim Laden.
Vorigen Sommer war ich hier schon mal gucken, da sind schonmal seltsame zeitliche Verläufe bei der Stromaufnahme des Ladegerätes diskutiert worden.

Bevor ich an meinem guten Stück irgendwas instandsetze, wollte ich der Frage nachgehen, ob die nominal 40 Amperstunden (bei 48V) selbst beioptimaler Funktion zu knapp sein könnten, für meine 20 km, leicht bergauf.
Hat jemand einen Ansatz?

Viele grüße und vienen Dank
Arndt aus Dresden
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#2
Hallo Arndt,

hier im Forum sind zum e-max noch nicht so viel Infos, entweder gibts noch kaum welche oder die anderen funktionieren alle ;-) .
Im Der Link wurde entfernt (404). steht einiges mehr, aber Probleme mit den Akkus scheint dort noch keiner zu haben.

Hat Dein e-max denn von Anfang an weniger Reichweite gehabt, oder kam das langsam, oder relativ schnell?
Wie ist der Unterschied wenn Du die Boost-Taste nicht verwendest?
20km sollte er auf jeden Fall schaffen, das kann ja sogar mein Helio mit nur 24V/34Ah.

Wenn auf den Akkus noch Garantie ist (1Jahr, glaube ich?), würde ich sie vom Händler tauschen lassen, und das Ladegerät gleich dazu wenn es sich seltsam verhält.
Ursachen kann es viele geben, defekter Lader, Kontaktprobleme zu einer oder mehreren Batterien oder Schützen, oder Batterie-Produktionsfehler , ...
So aus der Ferne läßt sich das natürlich schlecht diagnostizieren, und falls Dein Händler www.bikertouristik.de ist, dann macht zumindest die Homepage nicht den Eindruck, als ob Elektronik zu deren "Kernkompetenzen" gehören würde :rolleyes:.

Vielelicht kann sich ja jemand vom EFF bzw. IGEL Deinen Roller mal anschauen.

Gruß Jens
 

Arndt

Neues Mitglied
24.04.2006
17
0
#3
Hallo Jens,

danke erstmal für die lieben Tipps.
Bei steht allerdings eine fundamentale Pleite zu Buche:
Garantiunterlagen unauffindbar.
Aber davon abgesehen:
Garantie auf Akkus- gibt es sowas, machen das die Hersteller?
Also "Freiheit von Fabrikationsfehlern"- das ist ein legitimer Anspruch. Aber wie weist man sowas nach? -also den "Fehler"?
Der Möglichkeiten, Akkus zu ruinieren, gibt es ja viele.
Insofern wäre ich davon ausgagengen, daß die Garantieschiene nur einen entwürdigende Streit nach sich ziehen würde.
Ich hätte es also geschluckt, daß ich Akkus in der Anfangsphase "zerfahren" hätte.
Das von Anfang an schlechte Ladegerät hört sich interessant an.
Mir dämmert es jetzt auch. Nominale Kapazität = 48 mal 40 Voltamperstunden.

Wenn der Unterzähler pro Ladevorgang rund 1,1 kWh mißt, dann deutet das schon auf "unvollständigkeit" hin, die warme Luft die das Ladegerät rausbläst, ist da ja auch mit drinn.

Insofern auch die Frage nach einem alternativen Ladegerät. Ich erinnere an das hier schon erwähnte "wundersame aus dem Hause GGC"

Danke fürden Tipp mit der Dresdner Adresse!

Also Du sagst, 40 mal 48 Voltamperstunden sollten für 20 km reichen, also auch bei leichter Steigung, und OHNE ständig die Tiefentladung herbeizuführen....


In diesem Sinne
einen schönen Sonntag
Arndt
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#4
Arndt schrieb:

Garantie auf Akkus- gibt es sowas, machen das die Hersteller?
Also "Freiheit von Fabrikationsfehlern"- das ist ein
legitimer Anspruch. Aber wie weist man sowas nach? -also den
"Fehler"?
Der EVT168, den ich letzten Herbst ersteigert hatte, kam auf der 1. Fahrt auch kaum 20km bei vorsichtiger Fahrweise. Siehe da, einer der fabrikneuen Bleiakkus hatte nur 10Ah, die anderen über 30Ah (50Ah-Typen aber halt noch nicht eingefahren).
Um sowas wirklich nachzuweisen braucht man natürlich entsprechende Ausrüstung, z.B. elektronische Last.

Ist aber eigentlich egal, wenn es Garantie auf die Akkus gibt (bei e-max 6 Monate :confused:) und auf den Rest vom Roller 2 Jahre, dann wäre es eigentlich Aufgabe des Händlers, rauszufinden warum Du nicht mal die halbe Reichweite hast wie angegeben!
Mal ne Probefahrt machen + Spannungen messen, oder Dir versuchshalber ein anderes Ladegerät mitzugeben sollte schon möglich sein.
Der Möglichkeiten, Akkus zu ruinieren, gibt es ja viele.
O wie wahr :rolleyes: !
Das von Anfang an schlechte Ladegerät hört sich interessant an.
Mir dämmert es jetzt auch. Nominale Kapazität = 48 mal 40
Voltamperstunden.

Wenn der Unterzähler pro Ladevorgang rund 1,1 kWh mißt, dann deutet das schon auf "unvollständigkeit" hin, die warme Luft
die das Ladegerät rausbläst, ist da ja auch mit drinn.
Das ist etwa die Energiemenge, die ich für einen nicht ganz entladenen halben Akkusatz, also 48V/20Ah, erwarten würde! Ich weiß nicht, wie die 2 Stränge praktisch verschaltet sind, aber da würde ich anfangen zu suchen.
Das sagt sogar der Chef von e-max:
One dealership, Segway of Pacific Beach, was especially interested in battery diagnostics because he has one owner who is only getting about half the range predicted, approximately 20 miles. Gruebel thought about the problem and offered a solution could be a bad battery connection on one of the groups, since the shortened mileage would indicate that one group isn’t delivering its power.

Wie lange dauert es eigentlich jetzt, bis Dein Roller wieder aufgeladen ist und das Ladegerät abschaltet? 3-4h?
Also Du sagst, 40 mal 48 Voltamperstunden sollten für 20 km reichen, also auch bei leichter Steigung, und OHNE ständig die Tiefentladung herbeizuführen....
Definitiv ja.

Gruß Jens
 

Arndt

Neues Mitglied
24.04.2006
17
0
#5
Hallo Jens,
Du bist ein guter Kamerad. Den Schaltplan vom e-max hast Du zwar auch nicht in der Schublade, aber wir tasten uns ran.
Es bleibt festzuhalten, das Ding hat 2 Reihen von den 20-Ah-Akkus. Warum die nicht starr parallelgeschalten sind, und wie sie nun konkret zugeschalten werden, ist zunächst unbekannt. Sowohl auf der Fahr-, wie auch auf der Ladeseite.
Mit der Schnell-Ladung, mit den 2 Ladegeräten, das hatte ich nie so recht begriffen.

Es sind 2 Anschlußbuchsen da. Jede der beiden ist starr mit einer der 4er-Reihen der Akkus verschaltet. Soviel weiß ich jetzt.
Das wäre zumindest plausibel für den Ladevorgang mit 2 Ladegeräten.
Aber es SOLL ja mit EINEM auch gehen, so wird das Ding ja immerhin verkauft.
Da müßte entweder ein Schütz die ganze Zeit angzogen haben, oder es müßte dann kommen wenn die eine Seite voll ist.
Mir ist nichts dergleichen, also Schaltgeräusche, in Erinnerung.

Der Link zu dem Ami- das ist gut, paßt auf das mir bekannte -Erscheinungsbild.
Danke für die Recherche.

Wenn mir der Grund für die getrennten Stränge auch überhaupt rätselhaft ist, so wäre eine nicht korrekte Zuschaltung (beim Laden!) eine brauchbare Erklärung.

Das hieße also, nix wie ran an den Händler, und dieser These nachgehen.

Das mit der Ladezeit paßt im Grunde auch. Der Stromfluß kam immer recht fix zum erliegen. Bei 300 W Aufnahmeleistung, und den gemessenen ca. 1,1 kWh pro Nacht, kann man sich das ja ausrechnen.Reicht also nicht für die nominalvorhanden Ah.

ganz vielen Dank erstmal und soweit.

jetzt nochmal in die Theorie:
Was ist da überhaupt üblich an Ladeverfahren?
Ich hab jetzt gelesen: ein Blei-Gel-Akku soll nicht gasen, als Mindeststandard.
Reicht das also, wenn man mit schön geglätteten 14,4 Volt (minus x wegen des gasens) rangeht, oder was ist da noch eingebaut in den Ladegeräten, an "Software"?

Viele Grüße
Arndt
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#6
Martin Pattiss schrieb:

Hallo Arndt,

meines Wissens gibt es eine ältere Serie des e-max, wo man
zuerst auf der einen Seite 3-4 h und dann auf der anderen
auch noch 3-4 h laden muss
Das müßte aber in der Bedienungsanleitung stehen, oder zumindest müßte es das erste sein, woran der Händler einen erinnert :rolleyes: !

Wenn das so wäre, wäre es aber ziemlich bedienerunfreundlich: da muß ich mir nachts den Wecker stellen, um das Ladegerät umzustecken, damit der Roller morgens voll ist? Wahnsinn :eek: !

Gruß Jens
 

Arndt

Neues Mitglied
24.04.2006
17
0
#7
Danke Euch allen,
es sind jetzt eine Menge Ansatzpunkte da.
Ich habe jetzt eine klare Position zur Debatte mit dem Händler, den "Biker...." in Chemnitz.
Irgendwann wird vielleicht mal ein Schaltplan durchs Forum kursieren, und auch die zugrundeliegende Logik für den halbwegs mit technischem Verstand ausgestatteten Laien durchschaubar sein.
Bis dahin werde ich schlicht und einfach mit den Rätseln dieser (nicht) parallelen Schaltung der Akkus leben müssen, und Hersteller, in Gestalt des Händlers, sollte eine Funktion innerhalb der zugesagten Grenzen sicherstellen.
Daß hier ein grobes Ding vorliegt, und nicht etwa die abgeforderten Fahrleistungen zu groß sind, da bin ich mir jetzt sicher.
An der Frage optimaler zeitlicher Verläufe einer Ladestromkurve würde ich noch ein bischen dranbleiben.

Viele Grüße
Arndt
 

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