Bei diesem Artikel muss ich mal etwas anmerken, wo der Autor (oder die KI?) ein wenig vom rechten Pfad abgekommen sind.
Zitat Artikel:
"Das Zauberwort heißt Rekuperation. Geht es bergab, drückt die Masse des schweren Anhängers von hinten, wodurch das E-Auto stärker rekuperieren muss, um die Geschwindigkeit zu halten. So schiebt der Motor massig Strom zurück in die Batterie, weshalb sich das Gewicht auf hügeligen Strecken teilweise selbst kompensiert."
Das ist so nicht ganz richtig. Es gilt nur bei sanftem Rekuperieren, wenn die Auflaufbremse des Anhängers nicht greift. Denn ansonsten bremst der Anhänger sich selbst. Das steht auch so im als Quelle angegebenen ADAC-Text:
"Lässt sich durch das höhere Gewicht des Gespanns mehr
Energie beim Bremsen zurückgewinnen (
Rekuperation) als im Solo-Betrieb? Das ist nur bei einem ungebremsten Anhänger der Fall. Bei einem gebremsten wirkt sich die Bewegungsenergie des Anhängers nicht aus, wenn die Auflaufbremse greift."
Zumindest bei meinem Smart mit Qek-DDR-Wohnwagen stimmt auch die Reduktion der Reichweite um 50% nicht. Mit WW bei 80 auf der Autobahn 80km Reichweite, ohne Anhängsel 110km. Gerade letzte Woche bei der Rheinebene-Tour verifiziert. Hier könnte sich auswirken, dass weit über 50% der Wohnwagenstirnfläche im Windschatten des Smart liegen...
Gruß,
Werner