E-Auto Hype


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Modellmotor 2

Neues Mitglied
21.12.2018
4
Hallo ! Ich habe mich hier angemeldet weil ich mich möglicherweise von den hier postenden Fans der E-Mobilität unterscheide, weil ich diese Hype unter den gegebenen Voraussetzungen nicht so ganz teilen kann.Ich bin der Meinung, dass die E-Mobilität im urbanen , vor allem in ländlichen Bereichen mit Lademöglichkeit in Garage oder Carport, durchaus ihre Berechtigung hat.Anders sieht das auf der Langstrecke aus.Es fehlt eine flächendeckende Infrastruktur und die aktuell erforderlichen Ladezeiten sind deutlich zu lang.Im Geiste sehe ich schon Schlangen vor den wenigen Ladesäulen stehen.Li-Ionen Akkus haben bekanntlich , abhängig von den Ladezyklen, eine begrenzte Lebenszeit von ca. 7 Jahren.Was passsiert dann mit dem teueren E-Mobil ? Ist das Auto dann ein wirtschaftlicher Totalschaden ? Es scheint im Übrigen so zu sein, dass die E-Mobilität mit reinem Batterieantrieb nur eine Übergangstechnologie darstellt.Die Nachfolgetechnik mit Brennstoffzelle und Wasserstoff fährt schon in Asien auf den Straßen .Der Hyundai NEXO fc hat z.B.eine problemlose Reichweite von 600-700 Km und kann in ca. 5 Minuten für weitere 600 Km vollgetankt werden.Wasserstoff wird man demnächst in deutlich größerem Maßstab herstellen müssen, weil auch die Stahlindustrie, um die Co2- Grenzen einzuhalten , mittelfristig von Koks auf Wasserstoff umstellen muss.Ich hoffe ,von Euch zu meinen Gedanken Eure ehrliche Meinung zu erfahren.
Außerdem : Frohe Weihnachten und alles Gute für 2019.
Grüße vom
mosellmotor 2
 
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IO

Administrator
18.06.2018
74
München
Willkommen und eine ehrliche und offene Diskussion ist hier immer sehr gewünscht! :)
 

sprint

Neues Mitglied
22.08.2018
28
Hallo Modellmotor2
Habe so meine Zweifel bezüglich der Wasserstoff Verwendung in der Stahlindustrie. Wenn es nur um Wärme geht bin ich mit die einverstanden. Aber im Bereich der Hochöfen kann ich mir das chemisch ohne Kohle nicht vorstellen....
 

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Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
3.123
Hallo und Gruesse an die Mosel,
Da ich seit 2008 mit Lithiumzellen unterwegs bin, kann ich deine Angabe zur Lebenszeit nicht ganz teilen. Meine aktuellen Zellen in der Mia sind vom Oktober 2011 und haben ne SOH von 97%.
Und gerade das Reichweitenargument ist ehrlich gesagt etwas abgegriffen. Ich hab mal gelesen, dass ueber 90% unserer taeglichen Fahrten in Deutschland in einem Bereich von unter 15 Kilometern liegen. Genaue Zahlen kann hier sicher jemand liefern. Fuer weitere Fahrten plant man entweder mehr Zeit ein oder faehrt mit der Bahn. Geht im grossen und ganzen auch schneller.
Wenn ich in meinen zwei Elektromobilen die Zellen tausche, dann sind die Autos wieder zu 100% fahrbereit. Der Rest verschleisst kaum. Mein CityEL von 1993 wird optisch von vielen Unwissenden immer wieder fuer Neuwertig gehalten. Pflege schadet da auch nicht.

Bist du schonmal elektrisch gefahren? Ueberlegs dir gut - Suchtgefahr!

Ach so, zum Thema Steckdosen: Gibts doch mittlerweile wie Sand am Meer! Kuck mal hier: Unser Drehstromnetz!
Und das ist nur unsere private Initiative. Wir haben nicht lange gefackelt, sondern selbst gehandelt.
Und kuck mal unter Goingelectric

Danke fuer deine Ehrlichkeit. Du scheinst ne eigene Meinung zu haben. Find ich gut.

Viele Gruesse von der Saar, Sascha
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.149
A. Setzte dich erstmal mit der Gewinnung von H² auseinander auch mit den Wirkungsgraden in Richtung Graue Energie.
B. Wasserstoffspeicher Stahlversprödung; Diffusion; Verbundbehälter und das in Grenzen zu halten mit zusätzlichen Inlays -> wenn dann ein mal richtig Entleert dann auch unbrauchbar werden.
Haben wie LPG und CNG auch nur eine begrenzte Zulassung - einen Neue Prüfung sprengt nicht selten den Restwert des ansonsten fahrfähigen Fahrzeugs - > also TÜV abschaffen?
C. FC. mal sich in Techniken einlesen. Produktionsaufwand ->auch teure Materialien je nach Typ; Geringe Leistungsdichte im "Leistungsdreieck" zu Kosten; Temperatur Zyklenfestigkeit; Lebendauer.
Ganz zu schweigen die Kosten-/Schere im Vergleich von Akku Technik jetzt schon zu FC/Hybrid.

Das Thema Langstrecke hat die hiesige Atuomobilindustrie/Lobby den Leuten ins Hirngepflanzt.
Grob sieht in Industrialisierten Staaten das etwa so aus.
ca.85% unter 100Km pro Tag
ca.10% um die 120KM pro Tag
der Rest sind über 200KM die Sollen mal weiter Diesel fahren ist vernünftiger

Die Wenigen die unbedingt mit dem eigenen Dicken Hochmotorisierten Fahrzeug zum "Repräsentieren" in ihre meist südlichen Herkunftsländer fahren wollen - sollen das auch weiterhin tun und nur für Sprit und Maut soviel wie für eine 2Stündige Flugreise zahlen.
Und nach der Rückkehr 4000Km auf dem Tacho samt Wertverlust, evtl Unfallschaden usw.
Ach ja 2Tage extra für Urlaub von der Urlaubsreise.
Es soll ja in den "uperclass" ja Leute geben die kaufen sich fürs morgendliche ..... Brötschen holen gleich eine Flugzeug. Mäkert ja auch keiner groß und langanhaltend, wobei deren Sprit zudem Steuerfrei ist.

Die anderen; die nicht kleine aber unbedeutenden Mehrheit die dann noch bleibt, sagen wir mal potentiell 20.000.000 können.
Nach Änderung des WEG-Gesetztes sagen wir mal Real ca. 5.000.000 die einen eignen Parkplatz haben mit einem kleinen Onbordlader und Schukosteckdose gemütlich und Batterieschonend über Nacht laden.

Ein weiterer Rest Sagen wir mal 2-5Millonen könnte auf dem Firmengelönde Laden

In beiden Fällen sind von Stillstandszeiten von ca.4 bis 8Stunden auszugehen das Langt in der Kompaktwagen Klasse bei Normalladung einen Akku wieder voll zu machen.

UNTER der Voraussetzung - würden für 5-10.000.000 Fahrzeuge keine öffentliche hochtechnisierte teure Ladeinfrastruktur benötigt.

1.Also Gesetzt ändern (geschrieben ist es seit Jahren ja schon ) muß nur Abgesegnet werden - Wollten Lobbyisten aber allen Anschein nach nicht.
2. Kleinere Fahrzeuge fördern nicht 2.000Kg Monster
3. Dünne 2,5qmm NYM verlegen und Schuko bzw. Cee dran. -> Baumarkt Ware
4. Wenn man ein Problem daraus machen will - Verbot von Lithium in Wegwerfartikeln da in dem Bereich ohnehin kein Recyclingprozess gibt.

Wenn dann mal ein Paar Millionen laufen ......
Mann lasse uns erst mal vor das Problem kommen das ein echtes Problem wäre - alle Privaten Parkplatzflächen sind ausgelastete und mehr Leute wollen Kaufen und müßen weil keinen Privatparkplatz ->
a. Laternenparker sein
b. Nur einmal die Woche 30min beim Einkaufen oder so tanken
c. Damit dann eine Woche zur Arbeit fahren.
Also dann wirklich 500KM Reichweite haben.
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.224
Ich habe mich hier angemeldet weil ich mich möglicherweise von den hier postenden Fans der E-Mobilität unterscheide, weil ich diese Hype unter den gegebenen Voraussetzungen nicht so ganz teilen kann.
Wenn Du von der Elektromobilität nicht überzeugt bist warum schreibst Du dann nicht in einem Forum zu Themen die Dich überzeugen? :oops:

Warum also nicht in einen Forum schreiben das sich der Wasserstofftechnik widmet? Da entsteht dann was Positives.

Hier wirst Du nur Widerspruch auslösen, und irgendwann endest Du als Forentroll.

Zum Einstand verbreitest Du schon mal Thesen die völlig falsch sind.

Anders sieht das auf der Langstrecke aus.Es fehlt eine flächendeckende Infrastruktur und die aktuell erforderlichen Ladezeiten sind deutlich zu lang.Im Geiste sehe ich schon Schlangen vor den wenigen Ladesäulen stehen.
Also ich sehe immer Schlangen an den normalen Tankstellen und bei Ladestation auf Langstrecke sehe ich diese nicht. Dass man mehr Ladesäulen hinstellen kann wenn die bestehenden nicht ausreichen, kommt Dir nicht in den Sinn?

Beispiel Tesla:
Tesla hat mit 4-8 Ladesäulen an den Standorten angefangen, mittlerweile werden viele Standorte in der Zahl verdoppelt. Es gibt immer mehr mit 20+ Ladesäulen an einem Standort.

Li-Ionen Akkus haben bekanntlich , abhängig von den Ladezyklen, eine begrenzte Lebenszeit von ca. 7 Jahren.
Ich weiß nicht wo Dein "bekanntlich" herkommt. Mittlerweile gibt es Fahrzeuge mit mehreren 100.000 km und 5+ Jahren und die Restkapazität beträgt in der Regel 90+ %. Wie Du also auf eine Lebensdauer von 7 Jahren kommst ist rätselhaft.

tesla-maxrange-degradation-png.3839


Deine Aussage wäre glaubwürdiger wenn Du sie mit fundierten Beweisen und Quellen belegen würdest, anstatt Deine Argumentation auf irgendwelchen aus den Finger gesogenen Behauptungen aufzubauen.

Was passsiert dann mit dem teueren E-Mobil ? Ist das Auto dann ein wirtschaftlicher Totalschaden ?
Komischerweise haben praktisch alle Hersteller mindestens 8 Jahre Garantie auf die Batterie, teilweise sogar mit unbegrenzt vielen Kilometern.

Und auf die Idee dass man nach dem Ende der Garantie die Batterie gegen eine neue oder aufgearbeitete austauschen kann, kommst Du nicht?

Ist ein Verbrenner nach einem Motorschaden ein wirtschaftlicher Totalschaden? Baut man dann nicht einen Austauschmotor ein?

Manche E-Auto Anbieter haben schon ein Austauschprogramm.

Es scheint im Übrigen so zu sein, dass die E-Mobilität mit reinem Batterieantrieb nur eine Übergangstechnologie darstellt.Die Nachfolgetechnik mit Brennstoffzelle und Wasserstoff fährt schon in Asien auf den Straßen .Der Hyundai NEXO fc hat z.B.eine problemlose Reichweite von 600-700 Km und kann in ca. 5 Minuten für weitere 600 Km vollgetankt werden.
Du beschwerst Dich über die Zahl der Ladestationen für Elektrofahrzeuge und bringst gleichzeitig Wasserstofffahrzeuge ins Gespräch?

Recherchiere doch bitte mal wie viele Wasserstofftankstellen es in Europa gibt, und im Vergleich dazu wie viele Schnellladestationen mit mehr als 50 kW, wie viele Ladestationen bis zu 22 kW und wie viele normale Steckdosen.

Wasserstoff wird man demnächst in deutlich größerem Maßstab herstellen müssen, weil auch die Sztahlindustrie, um die Co2 Grenzen einzuhalten , mittelfristig von Koks auf Wasserstoff umstellen muss.
Wo soll denn der Wasserstoff herkommen?
Wie viel Energie muss man bei der Erzeugung von Wasserstoff einsetzen um mit einem E-Fahrzeug mit Wasserstoff 1 km weit fahren zu können?
Wie viel Energie muss man einsetzen damit ein E-Fahrzeug mit Batteriespeicher 1 km weit fahren kann.

Ich hoffe ,von Euch zu meinen Gedanken Eure ehrliche Meinung zu erfahren.
Meine ehrliche Meinung ist dass Du erst Mal Deine Hausaufgaben zum Thema E-Fahrzeugen und Wasserstoff machen solltest. Wenn Du dann noch Deine Behauptungen mit Quellen hinterlegst kann man vielleicht eine fruchtbare Diskussion führen. Wobei Du diese meiner Meinung nach eher in einem Wasserstofffahrzeugforum führen solltest, anstatt in einem Elektroautoforum.
 

Modellmotor 2

Neues Mitglied
21.12.2018
4
Hallo Modellmotor2
Habe so meine Zweifel bezüglich der Wasserstoff Verwendung in der Stahlindustrie. Wenn es nur um Wärme geht bin ich mit die einverstanden. Aber im Bereich der Hochöfen kann ich mir das chemisch ohne Kohle nicht vorstellen....
Das Problem ist nicht das Aufheizen des Eisenerzes zur Schmelze, sondern den Sauerstoff aus der Schmelze zu entfernen.Das macht man z.Zt. mit Koks und produziert damit massenhft Co2.Koks kann in diesem Fall durch Wasserstoff ersetzt werden.
 

Modellmotor 2

Neues Mitglied
21.12.2018
4
Wenn Du von der Elektromobilität nicht überzeugt bist warum schreibst Du dann nicht in einem Forum zu Themen die Dich überzeugen? :oops:

Warum also nicht in einen Forum schreiben das sich der Wasserstofftechnik widmet? Da entsteht dann was Positives.

Hier wirst Du nur Widerspruch auslösen, und irgendwann endest Du als Forentroll.

Zum Einstand verbreitest Du schon mal Thesen die völlig falsch sind.



Also ich sehe immer Schlangen an den normalen Tankstellen und bei Ladestation auf Langstrecke sehe ich diese nicht. Dass man mehr Ladesäulen hinstellen kann wenn die bestehenden nicht ausreichen, kommt Dir nicht in den Sinn?

Beispiel Tesla:
Tesla hat mit 4-8 Ladesäulen an den Standorten angefangen, mittlerweile werden viele Standorte in der Zahl verdoppelt. Es gibt immer mehr mit 20+ Ladesäulen an einem Standort.



Ich weiß nicht wo Dein "bekanntlich" herkommt. Mittlerweile gibt es Fahrzeuge mit mehreren 100.000 km und 5+ Jahren und die Restkapazität beträgt in der Regel 90+ %. Wie Du also auf eine Lebensdauer von 7 Jahren kommst ist rätselhaft.

Anhang anzeigen 3839

Deine Aussage wäre glaubwürdiger wenn Du sie mit fundierten Beweisen und Quellen belegen würdest, anstatt Deine Argumentation auf irgendwelchen aus den Finger gesogenen Behauptungen aufzubauen.



Komischerweise haben praktisch alle Hersteller mindestens 8 Jahre Garantie auf die Batterie, teilweise sogar mit unbegrenzt vielen Kilometern.

Und auf die Idee dass man nach dem Ende der Garantie die Batterie gegen eine neue oder aufgearbeitete austauschen kann, kommst Du nicht?

Ist ein Verbrenner nach einem Motorschaden ein wirtschaftlicher Totalschaden? Baut man dann nicht einen Austauschmotor ein?

Manche E-Auto Anbieter haben schon ein Austauschprogramm.



Du beschwerst Dich über die Zahl der Ladestationen für Elektrofahrzeuge und bringst gleichzeitig Wasserstofffahrzeuge ins Gespräch?

Recherchiere doch bitte mal wie viele Wasserstofftankstellen es in Europa gibt, und im Vergleich dazu wie viele Schnellladestationen mit mehr als 50 kW, wie viele Ladestationen bis zu 22 kW und wie viele normale Steckdosen.
Es gibt erst ca.60 Wassserstofftankstellen in Deutschland.Eine Wassserstoffinfrastruktur ist deutlich schneller zu installieren als die erforderliche Masse an Hochvolt -Ladestationen.Man kann die jetzt für Autogas vorgesehenen Tanks an Tankstellen auf H2 umstellen.


Wo soll denn der Wasserstoff herkommen?
Wie viel Energie muss man bei der Erzeugung von Wasserstoff einsetzen um mit einem E-Fahrzeug mit Wasserstoff 1 km weit fahren zu können?
Wie viel Energie muss man einsetzen damit ein E-Fahrzeug mit Batteriespeicher 1 km weit fahren kann.

Der Hyundai NEXO fährt mit 5 kg Wassserstoff, der in 5 Minuten getankt wird. ca. 600-700 km weit..

Wasserstoff entsetht durch Elektrolyyse von Wasser: Die vielen Windmühlen, die jetzt im de Windparks leerlaufen, weil der Strom nicht weitertransportiert werden kann. könnte man kurzfristig für die Erzeugung von Wasserstoff verwenden, zumal an der Küste auch genügend Wasser zur Verfügung steht.


Meine ehrliche Meinung ist dass Du erst Mal Deine Hausaufgaben zum Thema E-Fahrzeugen und Wasserstoff machen solltest. Wenn Du dann noch Deine Behauptungen mit Quellen hinterlegst kann man vielleicht eine fruchtbare Diskussion führen. Wobei Du diese meiner Meinung nach eher in einem Wasserstofffahrzeugforum führen solltest, anstatt in einem Elektroautoforum.
Die Brennstoffzelle erzeugt hier den Strom, der zum Antrieb der E-motoren verwendet wird .d.h. der Fahrstrom wird hier im Fahrzeug selbst produziert .Es ist also eine andere Form der E-Mobilität. Sowohl in Japan, durch Toyota und Honda , wie auch in Korea durch Hyundai werden solche Autos bereits in Kleinserie hergestellt und zum Kauf angeboten.
Grüße vom
modellmotor2
 
Zuletzt bearbeitet:

Modellmotor 2

Neues Mitglied
21.12.2018
4
Da hier offensichtlich nicht begriffen wird, dass die Brennstoffzelle die bessere Form der E-Mobilität darstellt und man hier offensichtlich nur als "Störer" angesehen wird , melde ich mich aus diesem Forum ab.
Wünsche allen Membern viel Freunde mit Ihren Batterietransportern und natürlich frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.
Tschüss
modellmotor2
 

sprint

Neues Mitglied
22.08.2018
28
Das Problem ist nicht das Aufheizen des Eisenerzes zur Schmelze, sondern den Sauerstoff aus der Schmelze zu entfernen.Das macht man z.Zt. mit Koks und produziert damit massenhft Co2.Koks kann in diesem Fall durch Wasserstoff ersetzt werden.
hmm und woher kommt denn der Kohlenstoff den es zur Weiterverarbeitung braucht?
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.197
52
Egweil
Da hier offensichtlich nicht begriffen wird, dass die Brennstoffzelle die bessere Form der E-Mobilität darstellt und man hier offensichtlich nur als "Störer" angesehen wird , melde ich mich aus diesem Forum ab.
Wünsche allen Membern viel Freunde mit Ihren Batterietransportern und natürlich frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.
Tschüss
modellmotor2
Nun ja das du hier gegenwind bekommst war doch klar, als "Störer" wirst du nicht angesehen, solange deine Argumente auch fundiert und nicht auf Stammtischnivau sind.
Zur Brennstoffzelle:
Das hängt sehr von der Betrachtungsweise ab, was besser ist. Aus der sicht der Wirtschaft, der Arbeitsplatzsicherung und das was die großen Konzerne wollen, ist die Brennstoffzelle auf alle fälle besser. Da viel aufwändiger und komplexer, ebenso werden da ja auch noch Akkus verbaut, da die Brennstoffzelle derzeit noch viel zu träge ist. Allso nicht besser als ein Hybrid. Viele mehr verbaute teile bedeuten auch mehr Fehler mehr, Repatur und Kosten usw.
ich möchte das nicht haben.
Hast du dir schon mal die Rechnung gemacht was alleine die Verdichtung von Wasserstoff auf 300bar für den Tank im Auto an energie verbraucht wird ?
Wie heist es so schön, sag mir welches Ergebniss du willst, und ich mache dir die passende Umfrage oder Studie !!
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.535
Filderstadt
www.elweb.info
Tja der Modellmotor 2 hatte eine recht feste Meinung, die man nicht mit Fakten durcheinanderbringen sollte. Insofern sollte er unter seinesgleichen den Wasserstoff feiern.

Zur Einnerung 60-80 kWh el für 1 kgH2@350 bar > damit kommt man mit einem kleinen H2 Fahrzeug 100 km, d.h. 60-80 kWh el auf 100 km. ... Im Vergleich zu 20 kWh/100 km el beim Elektrofahrzeug, d.h. Faktor 3-4.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.821
91365 Reifenberg
Da hier offensichtlich nicht begriffen wird, dass die Brennstoffzelle die bessere Form der E-Mobilität darstellt und man hier offensichtlich nur als "Störer" angesehen wird , melde ich mich aus diesem Forum ab.
Wünsche allen Membern viel Freunde mit Ihren Batterietransportern und natürlich frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.
Tschüss modellmotor2
Grübel grübel ...... Was genau sollen wir offensichtlich begreifen?
Dass die Brennstoffzellen die bessere Form der E-Mobilität darstellen? Erneut: Grübel grübel !
Davon mußt Du mich wirklich erstmal überzeugen. Noch hast Du das nicht wirklich versucht.
Sich verärgert abzumelden ist kein Überzeugungsversuch.

Das ist viel zu kurz gegriffen, wie man so sagt. Denn erstens mal sind das auch Elektrofahrzeuge. Der Antrieb ist und bleibt elektrisch. Insofern bist Du hier schon mal im richtigen Forum.
Die Frage der Energieversorgung bleibt offen, also batterie-elektrisch oder über Wasserstoff und Brennstoffzelle. Diese Entwicklung fand und finde ich noch immer hochspannend und habe sie sehr intesiv über die Jahre verfolgt. Leider hat mich die Entwicklung von großen Versprechungen, viel zu teuren Prototypen, vielen Förderprojekten hin zu wenig Greifbaren und noch weniger Kaufbaren hin sehr enttäuscht. Ich spreche hier nicht über theoretische Erwägungen, was man machen könnte und sollte und was vielleicht möglich wäre, wenn man wirklich wollte. Ich meine eher, dass es zuviele Versuchs- und Förderprojekte gegeben hat und Versprechungen und Ankündigungen und dass viel zu wenig davon übrig geblieben ist. Denn bei aller Euphorie: Da haben sich dann zu wenig Kunden dafür interessiert.

Zu meinen persönlichen Erfahrungen:
Im Jahr 2000 habe ich das Buch von Tom Koppel "Energie der Zukunft" übersetzt und drucken lassen. Es geht um Ballard und Daimler und die Zusammenarbeit. Klang seinerzeit super, aber Daimler hats in fast 20 Jahren nicht zu einer nennenswerten Serienproduktion geschafft, auch trotz Weltumrundung mit Brennstoffzellen PKWs. Mit einem Lastwagen als mobile Wasserstofftankstelle als Begleitung. Auch GM hats nicht geschafft , und mit deren Brennstoffzellen SUV bin ich seinerzeit sogar mal durch Berlin gefahren. Sogar die kleine Brennstoffzelle im CityEl habe ich seinerzeit mit interesse verfolgt und in meiner Zeitschrift drüber berichtet. Auch die vielen Bus-Projekte haben mich interessiert, aber leider haben auch diese Projekte nicht überlebt. Warum? Ich weiß es nicht. War wohl doch alles zu kompliziert oder zu teuer. Und warum sind Wasserstofftankstellen am Flughafen München und in Berlin am zentralen Busbahnhof bald nach Auslaufen der Förderungen wieder abgebaut? Soviel Fragen......

Wenn Du Dich ernsthaft dafür interessiert, dann empfehle ich den Besuch der fcell Messe in Stuttgart, die seit vielen Jahren stattfindet, z.T. auch ähnlich als Sonderschau mit vielen kleinen Ständen auf der Hannover Messe. Außerdem gibt es natürlich Sven Geitmann mit seinem H2 Magazin. Ich gehe davon aus, Du kennst die Szene besser als ich und verzichte auf das Raussuchen der Internet-Links.

Wenn Du die Diskussion ernst meinst - ohne uns belehren zu wollen, dass wir zu doof und uneinsichtig sind, die Vorteile der Wasserstoffwirtschaft zu erkennen, dann such doch die erfolgreichen Projekte mal raus. Sozusagen Praxiserfahrungen. Und wo sind die wirklichen technischen Vorteile? Reichweite? Na ja, für Eisenbahnen und Schiffe mags gehen, da kann man auch den entsprechenen aufwendigen und nötigen Service bereitstellen.

Gruss, Roland
 
Status
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