Drei 12V LiFePo4 mit jeweils eigenem BMS in Reihe schalten?


sloopa

Neues Mitglied
17.10.2018
43
47661 Issum
Hallo!
In einem alten Thread hatte ich schon mal nach Batterieempfehlungen gefragt ( https://elektroauto-forum.de/beitrag/hat-jemand-batterieempfehlungen-marke-und-evtl-shop-für-einen-kurzstreckenfahrer.465874/ ).

Einstimmig meinten alle: "NIMM LIFEPO4"

Jedoch schreckt mich dieses Gebastel und der horrende Preis ab, da ich genau weiß - die Dinger (Akkus) halten höchstwahrscheinlich länger als mein MiniEl. Außerdem will ich keine 100km am Stück fahren...

So nun hatte ich mich schon auf PZS Traktionsbatterien eingestellt, da kam mir doch ein gutes Angebot rein: 12V 40Ah LiFePo Akku mit integriertem BMS von CREABEST inkl. 8A Ladengerät für 333€.
Zur Zeit habe ich 3 Bleibatterien und lade diese angeschlossen (also 36V im Verbund) jede einzeln mit 3 kleinen 4A uC gesteuerten billig Ladegeräten. Funktioniert, da potentialfrei.

Nun meinen Fragen:

Das gleiche würde ich jetzt gern mit den 12V LiFePo4 Creabest Akkus (mit eigenem BMS) machen. Geht das? (3x Ladegerät a 8A an den 3 LiFePos zeitgleich während die Batterien in MiniEl angeschlossen bleiben)

Des weiteren können die Dinger jeweils einzeln nur 60A Standard Entladestrom und max 300A. Geht das überhaupt?

(Oder sollte der Thread doch im Batteriebereich stehen??? Antwort - Nee, da die zweite Frage nur MiniEL CityEL Benutzer beantworten können :))

David
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
461
60A Dauerentladestrom ist für flottes fahren eventuell etwas wenig. Vielleicht reicht es in nem 45er EL, da müsste aber jemand anderes Erfahrungswerte beisteuern. Lange Berge belasten den Akku dann aber jedenfalls ziemlich. Prinzipiell ist es aber der richtige Ansatz: Blöcke mit eingebautem BMS müssen blockweise geladen werden, da sie sich blockübergreifend nicht balancieren können.
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.742
Hallo!
In einem alten Thread hatte ich schon mal nach Batterieempfehlungen gefragt ( https://elektroauto-forum.de/beitrag/hat-jemand-batterieempfehlungen-marke-und-evtl-shop-für-einen-kurzstreckenfahrer.465874/ ).

Einstimmig meinten alle: "NIMM LIFEPO4"

Jedoch schreckt mich dieses Gebastel und der horrende Preis ab, da ich genau weiß - die Dinger (Akkus) halten höchstwahrscheinlich länger als mein MiniEl. Außerdem will ich keine 100km am Stück fahren...

So nun hatte ich mich schon auf PZS Traktionsbatterien eingestellt, da kam mir doch ein gutes Angebot rein: 12V 40Ah LiFePo Akku mit integriertem BMS von CREABEST inkl. 8A Ladengerät für 333€.
Zur Zeit habe ich 3 Bleibatterien und lade diese angeschlossen (also 36V im Verbund) jede einzeln mit 3 kleinen 4A uC gesteuerten billig Ladegeräten. Funktioniert, da potentialfrei.

Nun meinen Fragen:

Das gleiche würde ich jetzt gern mit den 12V LiFePo4 Creabest Akkus (mit eigenem BMS) machen. Geht das? (3x Ladegerät a 8A an den 3 LiFePos zeitgleich während die Batterien in MiniEl angeschlossen bleiben)

Des weiteren können die Dinger jeweils einzeln nur 60A Standard Entladestrom und max 300A. Geht das überhaupt?

(Oder sollte der Thread doch im Batteriebereich stehen??? Antwort - Nee, da die zweite Frage nur MiniEL CityEL Benutzer beantworten können :))

David
Hallo

Ist doch Standart Preis nicht ungewöhnlich niedrig ehr etwas hoch. 40 Ah Zellen kosten etwa 55 € was 220€ macht das BMS wird wohl nichts anderes als normale Balancer sein also etwa 10€ ja Stück. und das ladegerät sollte auch nicht mehr als 30€ kosten.

Auserdem sind 40AH zu wenig beim Perm sollten es mindestens 60AH sein beim Thrige ehr 100AH.

Wenn du allerdings von Gebastel sprichst hast du noch nicht den Sinn eines BMS verstanden. Einmal vernünftig einbauen und vergessen..

Gruß

Roman
 

sloopa

Neues Mitglied
17.10.2018
43
47661 Issum
Ist doch Standart Preis nicht ungewöhnlich niedrig ehr etwas hoch. 40 Ah Zellen kosten etwa 55 € was 220€ macht das BMS wird wohl nichts anderes als normale Balancer sein also etwa 10€ ja Stück. und das ladegerät sollte auch nicht mehr als 30€ kosten.
Also du meinst, baue ich selber, würde ich sogar noch 100€ pro Block sparen...

Auserdem sind 40AH zu wenig beim Perm sollten es mindestens 60AH sein beim Thrige eher 100AH.
Ups Thrige hab ich... also brauche ich LiFePo4 mit höherer Kapazität? (höhere Kapazität, daraus folgt höherer zu entnehmende Stromstärke?)

Wenn du allerdings von Gebastel sprichst hast du noch nicht den Sinn eines BMS verstanden. Einmal vernünftig einbauen und vergessen..
Gebastel bedeutet, wenn ich das selber zusammenbauen muss. Ich habe mir diverse Youtubevideos angeschaut, wo man spezielle Verbinder zwischen den Zellen bauen muss, dann müssen die Schrauben alle versiegelt werden und beim BMS bekomme ich immer 60€ BMSe weiterempfohlen. Wenn du da andere Quellen hast, lass sie mich doch wissen (günstige LiFePo, BMS und Ladegeräte..) ;)
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.742
Beim BMS ist manchmal teuer besser, pro Zelle solltest du mit 25€ rechnen und dazu noch Steuergerät und Relaismodule. Ich finde das BMS von Boostech am einfachsten. Anderen Lader brauchst du nicht. Und die Zellen bekommt man am günstigsten bei https://www.ev-power.eu

Gruß

Roman
 

pingudd

Neues Mitglied
29.04.2013
18
@slotta
Deine Fragestellung und Reaktionen auf Antworten zeigen: 0 (Null) -Ahnung von allem!
Du möchtest Dich im öffentlichen Verkehr bewegen also Finger weg - von allen Veränderungen.
Tausche die alten Blei-Akkus gegen Neue - Kostenpunkt für 3x 12V 100A ca. 400€ und gut ist.
(z.B. https://www.norma24.de/energizer-premium-starterbatterie-100-ah?c=4679)
Ist nicht wirklich optimal, hält aber zumindest so lange bis Deine Erfahrungen reif für solche "Eingriffe" sind.
Im übrigen:
Solltest Du an einen kundigen TÜV-Prüfer geraten riskierst Du mit Deinem "Gebastel" den Verlust der Betriebserlaubnis!
 
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Wertungen: Sven Salbach

Horst Hobbie

Aktives Mitglied
30.05.2010
1.854
54
26452 Sande, Breslauer Str.23
ich hatte auch null Ahnung, aber dazu gelernt, :) wenn du weißt was Plus und Minus ist hast du schon fast die hälfte geschafft , dann arbeitet man sich langsam Schritt für Schritt wie im Studium zum Ziel hin durch.
Das schaffst du.
Viel Erfolg, und immer fragen.
Gruß
Horst
 

sloopa

Neues Mitglied
17.10.2018
43
47661 Issum
Deine Fragestellung und Reaktionen auf Antworten zeigen: 0 (Null) -Ahnung von allem!
Schon die Sesamstraße besung mein Problem... "...wer nicht fragt bleibt dumm!" und dem wollte ich entgegensteuern.
Tausche die alten Blei-Akkus gegen Neue - Kostenpunkt für 3x 12V 100A ca. 400€ und gut ist.
(z.B. https://www.norma24.de/energizer-premium-starterbatterie-100-ah?c=4679)
Deinen gut gemeinten Rat hatte man mir in dem oben erwähnten Thread halt versucht auszureden. Zumindest hätte ich von dir die Empfehlung von Traktionsbatterien erwartet... Starterbatterien sollen so das schlechteste seien, was man sich einbauen kann.

Einzig diese Antwort von dir brachte mir nach erneutem betrachten Sinn und hilft mir weiter:
, ... oder anders gesagt "Geht schon, macht blos keinen Sinn"
(siehe auch o.L. Antwort vom 23.5. u.f.)
ich habe mir die Grafik nochmals angeschaut und halt gesehen bzw. aus meinem Vorhaben 40Ah Blöcke zu verbauen, dass es bei höherer Energieentnahme weniger Ladezyklen gibt, so dass es besser ist aus 100Ah Batterien 720Wh zu entnehmen (20%) anstelle von 720Wh bei einem 40Ah Block (50% Entladung)...
Danke dafür!
 

sloopa

Neues Mitglied
17.10.2018
43
47661 Issum
OK, also neue Frage:
Es soll einfach sein und da ich, wie schon andere geschrieben haben, keine Ahnung habe, hier nun meine (evtl.) letzte Frage: Kann ich drei 100Ah-12V Blöcke mit eingebauten BMS im CityEl benutzen und auch angeschlossen einzeln laden?
(Ich will nix basteln bauen konstruieren - sollte sich nach meiner NullAhnung - ich erschließe mir den Rest selbst - doch jetzt lohnender sein?!)
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
461
Ja, das sollte gehen. Habe diese Konfig schon bei @AnirbasRe1234 live gesehen.

Da die drei Blöcke nicht gegeneinander balancieren können, sollte der eingebaute Lader bei dieser Konfig nicht genutzt werden.

Gruß,

Werner
 

pingudd

Neues Mitglied
29.04.2013
18
Es dürfen natürlich auch Traktionsbatterien sein. Meine "Empfehlung" sollte nur die aktuellen Kosten minimieren.
Zu 12V Li - Blöcken ist nicht zu raten, es sei denn der Hersteller gestattet ausdrücklich die Reihenschaltung -
vom Preis mal ganz abgesehen und für die Haltbarkeit werden die Erfahrungen auch dünn.
Was die Reihenschltung von Ladegeräten betrifft finden sich im Netz sicher genügend pro und kontras um das Risiko für sich einschätzen zu können.
Fachlich korrekt ist die Konfiguration eines 36V Systems incl. Ladegerät mit BMS gesteuerter Abschaltung und Unterspannungsschutz.
 
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Wertungen: Sven Salbach

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
461
Das Problem bei der Reihenschaltung von den Lithiumblöcken sind die drei getrennten BMS. Der zuerst 'volle' Block geht dann bei Reihenladung in die Überspannung, da die BMS logischerweise nur innerhalb des Blocks balancieren können. Das führt dann zu ungeplanten Betriebszuständen - nicht gut. Bei Einzelladung besteht das Problem nicht, sondern alle Blöcke sind am Ende voll.

Beim entladen wird der erste leere Block von seinem BMS stillgelegt. Damit solte der Stromfluss dann unterbrochen sein... Kein Problem.

Abgesehen davon gibt es auch genug Blöcke, wo der Anbieter die Reihenschaltung bis zu x Blöcken definitiv zulässt.
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.025
OK, also neue Frage:
Es soll einfach sein und da ich, wie schon andere geschrieben haben, keine Ahnung habe, hier nun meine (evtl.) letzte Frage: Kann ich drei 100Ah-12V Blöcke mit eingebauten BMS im CityEl benutzen und auch angeschlossen einzeln laden?
(Ich will nix basteln bauen konstruieren - sollte sich nach meiner NullAhnung - ich erschließe mir den Rest selbst - doch jetzt lohnender sein?!)
hy sloopa, es gibt die akkus mit BMS (und darauf musst du achten)
auch zu wesentlich unterschiedlichen preisen
davon kosten 3 stück weniger
also davon 2 stück
und DU DARFST NUR MIT EINZELLADERN LADEN
ausser ein gesammtlader hat eine ladeendspannung von max, 42v,
so hab ich die ersten jahre lithium mit meinem el verbracht
einfacher geht nicht, blei raus, neue rein einzellader anschließen ladeendspannung beachten, fertig
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.027
nein geht nicht...Deine Blöcke mit B;S gehen dir sofort kaputt sobald das erste "BMS" abschaltet..des weiteren sind die Blöcke zu schwach.
Das Boostech BMS ist durchaus etwas zum Basteln..aber darum wirst Du auch bei anderen Systemen nicht ganz herum kommen.
Systeme mit Platinen auf jedem Akku sind recht empfindlich..es werden immer mal neue Platinen im laufe der Zeit fällig werden.
Zentrale Systeme sin bei CityEl rpbuster
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
461
Einzellader halte ich bei dieser Konfiguration für obligatorisch, da die einzelnen Blöcke sich nicht balancieren können (kein blockübergreifendes BMS). Wahrscheinlich überleben sie auch mal Reihenladung mit kleineren Strömen, wenn man sie nicht ganz voll macht. Aber mal ehrlich: Bei dem Anschaffungspreis ist experimentieren wirklich zu teuer, wenn es doch eine so einfache sichere Alternative (Einzellader) gibt. Selbst wenn man die Lader neu kaufen muss, macht das den Bock nicht mehr fett.

Gruß,

Werner
 

sloopa

Neues Mitglied
17.10.2018
43
47661 Issum
Ich habe jetzt diverse Antworten erhalten, die meines Erachtens mich nicht verstehen (ausgenommen Wolfgang und Werni). Aus diesem Grund eine Zeichnung (1 Bild sagt mehr als 1000 Worte - hier wird man noch zum Philosoph :))
anschluss-cityel-jpg.5874

Alle Leitungen (grau, rot, blau) sollen immer dran bleiben (beim Fahren und Laden), und wenn jede 12V Batterie einzeln geladen (3 Einzellader) wird kann es doch keine Probleme mit den internen BMS'en geben?!
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.027
doch! Wie gesagt...
Das interne BMS geht kaputt sobald es aktib wird..(spätestens! dann)
Sobald es die Kette z.B. wegen Unterspannung unterbricht, stehen die Chancen gut, das der entsprechedne Transistor abraucht..oder sobald wieder wieder einschaltet..
Wir haben Dich schon richtig verstanden..diese Frage komm sehr oft.Generell ist von 12V Blöcken daher abzuraten erst recht mit internem BMS..Abgesehen davon das dort vermutlich nicht mal ein BSM sondern nur ein PCB verbaut ist..was früher später zum Problem im Zyklenbetrieb wird, enn nicht immer zu 100% vollgeladen wird und die Spannung längere Zeit gehalten wird(was wiederum für die Alterung der Zellenm schlecht ist)
Ein E Auto(Auch ein City EL9 ist kein E RAsenmäher, die Ansprüche an das BMS und die Akkus im Allgemeinen ist deutlich höher
 

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.130
Hallo,

bin auch kein Freund von den großen Blocks, vor allem nicht bei den Preisen, aber in den technischen Daten steht es doch drinn:

Model: CSX12100-BMS100CS
Typ: Versorgungsbatterie
Nennkapazität: 100Ah
Energiegehalt: 1280 Wh
Zellen-Technologie: Lithium-Eisen-Nanophosphat LiFePO4
Zellentyp: A123 Systems
Ersetzt eine: 200Ah Blei-Gel-Batterie
Anwendung: 12V Installationen, Wohnmobil, Solar
Anwendung Parallel-Schaltung: Ja, beliebig viele gleichen Typs möglich
Anwendung Serien-Schaltung: Ja, 24V, 36V und maximal 48V möglich
Betriebsspannung: 9,2 - 14,4V
Nennspannung: 12,8V
Lebensdauer: = 10 Jahre
Zyklendauer bei 50% DoD: = 5000
Zyklendauer bei 80% DoD: = 3500
Zyklendauer bei 90% DoD: = 3000
Ladeprogramme: CCCV / IU / IUoU
Ladeschlussspannung: 14,6V
Maximaler Ladestrom: 100A / 1C
Maximaler Dauerladestrom: 50A / 0,5C
Ladestrom für max. Lebensdauer: 33,0A / 0,33C
Dauer-Entladestrom: 200A
Spitzenentladestrom (3-5 sec.): 400A
Maximale Inverterleistung: bis 2500W
Entladeschlussspannung: 9,2V
Temperaturbereich (Entladung): -20°C bis +65°C
Temperaturbereich (Ladung): 0°C bis +50°C
Temperaturbereich (Lagerung): -20°C bis +65°C
Batterie-Management-System (BMS): Ja, eingebaut
Balancer: Ja, aktiver Balancer
Selbstentladung: 1-2% / Monat
Einbaulage: beliebig
Anschluss: Kfz-Polanschlüsse (SAE)
Schutzklasse: IP65 Wasser & Staubgeschützt
Gewicht: 10,5kg
Abmaße (BxTxH): 355 x 175 x 188 mm

Für Anwendung als Solarspeicher ist eben auch eine Reihenschaltung erforderlich, aktiver Balancer ist vorhanden.

Das soll aber keine Kaufempfehlung für die Teile sein, im Zweifelsfall wird sich der Lieferant bei Anwendung in Traktion bedeckt geben mit Ersatz. Die angegebene 2500 W max. Wechselrichterleistung kann man nicht direkt mit der Motorleistung vergleichen. Im WoMo wird man kaum seinen Speicher in ner halben Stunde leer "fahren".

Gruß
Martin
 

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