Diskussionen rund um den 3D Druck für das EL



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Lomax223

Aktives Mitglied
16.09.2018
519
Hi alle,
ich will grade mit Ruthex-Gewindeeinsaetzen im 3D-Druck experimentieren. Dabei werden Gewindeeinsaetze mittels Loetkolben ins Bauteil eingeschmolzen. Die gelieferten Spitzen zum Einloeten sind passend fuer Loetkolben mit 900M bzw. T18-Standard. Wieder was gelernt, es gibt unterschiedliche Standards bei Loetspitzen, toll. Mein Kolben hier, da passt nix. Und bei allen Loetkolben im Internet und grade eben im Baumarkt sieht man gar keine Angaben. Tolle Wurst. Woher weiss man, welchem Standard ein Loetkolben genuegt?

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
Ich denke es gibt keinen Standard sondern der Zweck ist Leistungsbestimmend.

So gibt (gab ? ) es Lötkolben mit 300 oder mehr Watt um Kupferrohre zu verlöten
ein SMD Feinlötkolben hat in etwa 8 Watt
und eine sogenannte Lötpistole ca. 100 Watt
Alternativ gibt es Gasbetriebene regelbare Kleinlötkolben z.B. von Dremel , somit ist man Stromunabhängig für
draußen oder unterwegs.

Ich habe seit Jahren eine sogenannte Lötstation die in der Temperatur regelbar ist , und diese
ist für meine Zwecke vollkommen ausreichend.

Abgesehen davon darauf achten daß jederzeit für die jeweilige Marke des Lötgerätes auch Lötspitzen
in diversen Formen wie Spitz ( für meine ZweckeStandard ) verschieden breit u.s.w. zum Nachkauf
verfügbar sind.

Ansonsten sollte es doch möglich sein über die Bezeichnung des Lötgerätes und des Herstellers die
passenden Lötspitzen zu bekommen ? (außer Chinaware , siehe unten )

Und wie immer : wer billig kauft , kauft zweimal !


Gruß
 
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Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.988
44
Hannover
www.litrade.de
Selbst mehrteilig, könnte man die Radkappe drucken, also 1/4, die man dann zusammensetzt z.B. wenn man eine entsprechende Klebekannte mit einplant, dann kann sie auch fast jeder Drucken, und einen richtigen Nachteil hat es auch nicht.
Ich würde aber sowieso empfehlen die mit einer Glasfasermatte von innen zu bekleben. Auch die originalen neigen sonst zum Bruch
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.650
Hi Leon,
fuer die Radkappen gibt es bereits eine STL-Vorlage von Brian aus Daenemark. Druck in drei Teilen.
Ein Kettengehaeuse schwebt mir auch in der Nase. Bislang hab ich die Dinger aus Kunststoff muehsam selbst gebaut, aber ich traeume von einer gedruckten Variante, bei welcher ich auch auf Langstreckentouren ein Ritzel oder die Kette selbst wechseln kann und bei der notwendigerweise der Kettenschutz auch einfach demontiert werden kann. Das ganze aus ASA.

Von Druckern mit grosser Druckplatte kann ich nur abraten. Ich hab meinen CR10-S4 verschenkt. Die Kalibrierung ist ein permanenter Albtraum, die Aufheizzeit vom Druckbett unterirdisch und der entsprechende Energieverbrauch steht in keinem Verhaeltnis zum Nutzen. Da ist es einfacher, man erstellt ne STL und laesst sich was professionell drucken. Oder halt in Teilen und baut es halt zusammen..
Kann natuerlich sein, dass andere bessere Erfahrungen mit Monsterdruckern haben, aber bei mir hat sich der Wechsel auf nen Prusa I3 mk3s+ echt gelohnt. Nie wieder kalibrieren, nie wieder Fehldrucke etc.
Aktuell tut sich wieder viel an der Front, die Drucker von Anker sind echt ne Versuchung wert. Und natuerlich Caribou..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

L.S.

Mitglied
05.05.2021
89
Mühldorf am Inn
Hi Sascha,

fuer die Radkappen gibt es bereits eine STL-Vorlage von Brian aus Daenemark. Druck in drei Teilen.
super, ist die Vorlage von Brian schon in dem Thread 3D-Druck-Sammlung? Ich hab da diesbezüglich nämlich nichts gefunden...

Ich vermute mal, dass es ja auch die Original-Riemenabdeckung nicht mehr neu zu kaufen gibt, deshalb denke ich dass es auf alle Fälle Sinn machen würde dafür eine STL zu erstellen. Man könnte die Abdeckung ja so konstruieren, dass Sie sowohl für Kette als auch Riemen passt (falls da überhaupt ein Unterschied ist)...

Liebe Grüße, Leon
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.650
N´Abend,
Brian hatte die STL damals im daenischen Forum vorgestellt. Ist auch nicht auf Thingiverse. Ich versuch mal dranzukommen und stell die Datei im Threat ein.

Unterschiede gibts da schon, sowas universal passend zu bauen ist aber ein Versuch wert.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

P.s.: Hab mich geirrt, das Design is von Jeppe. Hab ihn angeschrieben.
 
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wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500


Cool!!!! (y)(y) (y)
Aber man sieht (ausser an den Befestigungspunkten) ja gar nicht, dass die Kappe aus 3 Teilen zusammen gesetzt wurde.
Ich nehme man an, da wurde nochmal eine Glasfasermatte überlaminiert?

Brian hatte die STL damals im daenischen Forum vorgestellt. Ist auch nicht auf Thingiverse. Ich versuch mal dranzukommen und stell die Datei im Threat ein.
Das wäre echt suuper! :D

Muss mir echt dringen mal einen 3D-Drucker besorgen!!!
Hab da nur leider noch null Ahnung :(
Mein Bruder hatte mir da den "Ender 3" empfohlen.
Wäre das was für den Anfang?
 

Lomax223

Aktives Mitglied
16.09.2018
519
Hallo !

Ender 3 ? - Unbedingt !!

Habe ich 2 Stück davon seit Jahren und bin Topp zufrieden .

Kauf am besten den mit dem silent (Mother)board und Glasdruckplatte , der kostet ein bißchen mehr -
die Investition zahlt sich aber aus ! für den Ender 3 gibt es auch für die Z-Achse einen Umbausatz auf 350mm
Druckhöhe , das reicht dicke .

Nimm für den Anfang einen einfachen Slicer aus einem Kostenfreiem Download , der vielgepriesene
Cura slicer ist zwar Topp, jedoch nach meiner meinung für Anfänger sehr kompliziert , er hat einfach
zu viele parameter zum einstellen

Zum schneiden großer STL Teile die du nicht verkleinern (scalieren ) willst/kannst (und die größer als dein Druckbett sind ) lade dir Das kostenlose " Netfabb Basic " herunter , nach etwas Einarbeitung
wirst du schnell damit zurechtkommen.

Und , sehr wichtig !
Fange als Ender 3 Anfänger NIEMALS mit ABS Filament an , du wirst ansonsten den 3D Druck verfluchen und frustriert aufgeben , mein Rat : beginne mit PLA Filament .




Happy Printing :)
 
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Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.650
N´Abend,
der Druck wurde nur gespachtelt, geschliffen und ueberlackiert, nicht laminiert.
Der Ender 3 ist ein gutes Einsteigermodell, mehr braucht man am Anfang nicht. Allerdings kann man sich beim 3D-Druck auch viel Frust einholen. Ist ein wenig wie beim CityEL, solange wie´s laeuft isses genial, aber sobald man ein Problem hat und nicht schnallt, was eigentlich los ist, ist man schnell anuriniert.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.988
44
Hannover
www.litrade.de
Ich habe auch den Ender 3 MAX,
aber es kann sein das es inzwischen bessere, schnellere gibt, und man muss beim Ender 3 halt auch basteln:)
Das erste ist z.B. das BL Touch nachrüsten., außer das hat er inzwischen serienmmäßig

Und Cura oder auch Enders eigene Variante vom Cura geht schon, es lohnt sich damit anzufangen, da man ja nicht alles verstellen muss, was man verstellen kann udn schlussendlich wird man sowieso bei cura landen und Freecad
 

Lomax223

Aktives Mitglied
16.09.2018
519
Ich hatte mir auch das BL Touch nachgerüstet und die passende Software, das ging problemlos .
Ich habe es aber wieder ausgebaut weil bei JEDEM Druck neu gemessen wurde .
Das hat einfach nur noch genervt .
Unter dem Strich ging das Leveln mit der papiermethode bei mir schneller und genau so gut.
Mit einer Glasplatte (sehr plan ) auf dem Druckbett habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und kann sie nur empfehlen,
auch bezüglich der Haftung.

Allerdings habe ich den kleinen Ender3 mit 230 x 230 mm Druckbett,

ich gebe zu daß bei einem größerem Druckbett das BL Touch schon Vorteile bringen kann , da sich ja
der extruder in Z achse den unebenheiten des Druckbettes während des Druckens anpasst , also
nicht statisch verharrt.

Für hochpräzise Teile verwendete ich einen Photon Resin Drucker , der schlummert nun jedoch in der Garage
da ich eine wirklich BÖSE Allergie auf das Resin entwickelte , schade ...

Jeder kann wie er mag

Gruß
 
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Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.988
44
Hannover
www.litrade.de
"weil bei JEDEM Druck neu gemessen wurde"
?!?!
Dann brauchst Du doch nur Bedleveleling before print abschalten.:)
Also zumindest geht das bei meinem So, weiß natürlich nict ob sich meine Firmware von Deiner unterscheidet

Und jepp, das stimmt,
beim dem Ender 3 geht es evtl ohne noch, beim Ender 3 MAx, ist es ohne BLTouch furchtbar. Je größer der Druckbereich destro schlimmer.
Da hilft manuelles Leveln auch nicht, da das Bett ja auch Dellen haben kann, durchhängen etc.
Das geht nur wenn er aktiv ausregelt an jeder Stelle

Resin ist mir eine zu große Sauerei und sehe es auch sehr kritisch, finde die müssten verboten werden.
Man bedenke wenn viele sich solche Geräte kaufen, was da für UNMGNEN an Resin verbrannt wird, vielleicht sehe ich es zu kritisch, aber ich finde die gehören nicht in Endkundenhand, auch wenn die Druckergebnisse natürlich wirklich schön aussehen und vermutlich haltbar sind
 

L.S.

Mitglied
05.05.2021
89
Mühldorf am Inn
Hallo zusammen,

hat von euch jemand selbst einen 3D-Scanner oder kennt jemanden? Ich hab vor kurzem ein Ersatzteil bekommen und würde es gerne vor dem Einbau scannen (lassen), damit es später wieder ausgedruckt werden kann (Thingiverse).

Liebe Grüße, Leon

@Sascha Meyer Hat Jeppe geantwortet?🤔
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.650
Hi Leon,
leider noch nicht.
Und ja, ich hab nen Revopoint Mini, aber du kannst auch mit Smartphones scannen. Was willst du scannen?

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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Wertungen: Sven Salbach

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.650
N´Abend,
ein Ketten- bzw. Riemengehaeuse, leicht zu demontieren, aber dennoch stabil genug, daran knabbert mein Hirn immer mal wieder kurz.
Das Problem ist nicht, ein paar Teile auszumessen, zu designen und ueberlappend zu drucken, sodass auch kein Dreck reinkommt, nein, das Problem besteht in der Montage und Demontage. Wie haelt man also die Teile zusammen? Klar, man koennte Klammern anschrauben. Oder man koennte die Teile gleich verschrauben. Gewinde einschmelzen, Muttern in den Druck einlassen, alles gar kein Problem, aber nicht zielfuehrend, weil die Demontage auf Touren nicht gerade trivial wird.
Die Loesung kam mir in einem Gespraech mit Roman: Magnete! Ich werd mal ein paar Probedrucke machen und kleine Magnete in die Druckteile mit eindrucken (Kinderleicht, einfach Hohlraeume konstruieren, Druckpausen im PrusaSlicer einstellen, Magnete einsetzen und munter drueber drucken..).

Jetzt meine Frage in die Runde: Wer kennt sich mit Magneten aus? Was ich schon rausgefunden hab: es laeuft auf Neodym-Magnete mit hoher Haftung raus, um die Scherkraefte auszuhalten. Und auf die Kennung H, damit die hohen Temperaturen beim Drucken von ASA nicht die Magnete beschaedigen.
Was koennt ihr mir noch ueber Magnete sagen, worauf sollte ich da achten? Es gibt da so viele verschiedene Legierungen. Hat jemand von euch Erfahrungen?

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

L.S.

Mitglied
05.05.2021
89
Mühldorf am Inn
Magnete klingen gut, aber die müssten dann so dimensioniert sein, dass sie auch bei extremen Schlaglöchern o.ä. noch definitiv halten. Und dann wird es natürlich umso schwerer, sie auseinander zu bringen, wenn man das Ganze doch mal aufmachen möchte (...bis zu dem Punkt, an dem statt der Magnetverbindung das Plastik nachgibt).
Wird bestimmt schwierig, die richtige Magnetstärke zu finden, bzw. ist es wahrscheinlich immer ein Kompromiss...

Was spricht denn gegen eine Lösung ähnlich der originalen mit der Drahtfeder? 🤔

Man könnte zum Beispiel einmal rundherum eine Rinne für einen dicken wiederverwendbaren Kabelbinder mit einplanen.
Nur mal laut gedacht...

Edit: Ist die Kette nicht magnetisch? 🤔
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Hallo,
könnte man nicht (das Material müsste dafür nat. eine gewisse Flexibilität haben) rundherum einen Kragen machen (sorry habe keine Ahnung, wie schwierig sowas für den Drucker zu programmieren wäre), der um das Original-Alu-Trägerblech herum greift?
Kettenkasten.png
Das ist nat. im Querschnitt.

Würde man dann, wie Jörg Nickel das damals im Laminat gemacht hatte, aus zwei Teilen machen, die sich ggf. überlappen, müsste man nur noch schauen, wie man die beiden Teile , die man (eines von unten, das andere von oben) auf das Blech aufschiebt, dann stabil miteinander verbindet.

Kettenkasten Nickel 2.jpg
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Würde man dann, wie Jörg Nickel das damals im Laminat gemacht hatte, aus zwei Teilen machen, die sich ggf. überlappen, müsste man nur noch schauen, wie man die beiden Teile , die man (eines von unten, das andere von oben) auf das Blech aufschiebt, dann stabil miteinander verbindet.
Bei dieser Methode muss die Verbindung der beiden lose aufgeschobenen Halbschalen ja eine gewissen (Zug-)Spannung haben, damit die Teile fest sitzen und nicht schlimmstenfalls klappern.
Vielleicht mit einem Bügelverschluss (mit Splint)?
Das kann ich mir jetzt nicht vorstellen, wie Du das machen würdest.

Aber eine recht primitive Methode, die auch eine Demontage ganz ohne Werkzeug ermöglichen würde, wäre es, zwei Streifen aus einem leicht dehnbaren Material (Gummi, ggf. geflochtener Nylon-Gurt o.ä.) zu nehmen.
Die untere Seite dieses Gurts wird fest mit dem unteren Teil des Kastens verbunden (Schraube o.ä.).
Am oberen Teil des Kastens wäre ein Bolzen, wo man den Gurt, der auf der oberen Seite einfach ein Langloch hätte, dann mit etwas Zug drüber zieht:

Kettenkasten Nickel 3.jpg

Natürlich erst, wenn beide Teile des Kettenkastens dann kmpl. aufgeschoben sind ... nicht wie im Bild ;)
Und die Gurte müssten oben nat. etwas länger sein, damit man sie noch mit der Hand greifen kann.
 
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