Die größte Stromtankstelle der Welt (?)



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BdasB

Bekanntes Mitglied
04.07.2007
2.215
Das war im Januar schon Thema ...

http://67183441.foren.mysnip.de/read.php?27570,442796,445120#msg-445120
http://67183441.foren.mysnip.de/read.php?27570,442796,451973#msg-451973

[size=x-small]Zitat Solarstrom[/size]
An der A8 bei Zusmarshausen nahe Augsburg wird von der Firma Sortimo eine Elektroauto-Tankstelle mit 50 Ladeplätzen, Restaurant und einem Elektromobilitäts Innovationspark gebaut.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.904
91365 Reifenberg
Na ja, nach den jüngsten Veröffentlichungen sollen es sogar 144 Schnellladepunkte werden (wie Jens ja schon erwähnte):

Mit 144 Schnellladepunkten wird sich allein am Standort Zusmarshausen knapp die Hälfte aller Schnellladepunkte in Deutschland befinden. Der Sortimo Innovationspark Zusmarshausen ist auf 4.000 Fahrzeuge/Ladevorgänge täglich ausgelegt. Dies entspricht:

einer Energiemenge von 240.000 Kilowattstunden pro Tag (kW/d)
einer Energiemenge von 88 Mio. Kilowattstunden pro Jahr (kWh/a)

Hinsichtlich der Lademöglichkeiten setzt man auf die Kombination aus 24 Supra-Schnelllader (bis 350 kW DC), über die innerhalb von 10 Minuten die Batterien des Elektrofahrzeuges zur Weiterfahrt geladen werden. Weitere 120 Schnelllader (bis 50kW DC) dienen hauptsächlich der terminierten Versorgung von Pendlern oder Parkenden.

siehe hier in den elektroauto-news.net


[size=small](c) Sortimo[/size]

Oh, ob das wirklich bedarfsgerecht für Pendler ist?
Mit 8 Stunden mal 3,2 kW bekommt man jeden 22 oder 27 kWh Speicher voll, und das sollte für den täglichen Arbeitsweg reichen, vielleicht sogar für mehr. Hat der Akku dann 40 oder 60 kWh, so wird halt nur ein 50% Fenster täglich ent- und gelanden. Tut ihm gut, hält dann länger. Oder kann - wenn gewünscht - für V2G genutzt werden.

Für Pendlerparkplätze würde ich die kleinen 230V 16A Dosen vorschlagen, reicht allemal und wird viel billiger. Als Schuko oder CEEblau fallen die noch nicht mal in die Ladesäulenverordnung. Jedenfalls durfte ich diese Erfahrung schon 1993/1994 mit einer einfach Schukodose für meinen damaligen ATW Ligier machen, als ich nach 50 km Arbeitsweg (einfach) bei meinem Arbeitgeber laden durfte. Hat damals prima geklappt, obwohl es noch Bleiakkus waren. Also das Laden hatte geklappt, die Akkus nicht. 5 Sätze in zwei Jahren.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.713
24x350kw 8400KW
144x50kw 7200KW

Summa 15600kw

Sortimo - eigentlich müßten die Versorger - bei einem Gleichzeigkeitfaktor 1- fragen ob die sie noch alle im Schrank haben. 1MW Speicher hin oder her.:joke: Oder vor lauter Panik der umliegenedn Industrie schon mal den Stromabstellen wollendürfenklagen. :spos:

Nett; wirtschaftlich?; überzogen?

Als wenn die E-Autobranche in Deutschland an so einem Leuchtfeuer erstarken würde!:rolleyes:

Oh Dobrint bist einfältig wie du ahnungslos bist, dich auch noch für sowas herzugeben - hast du keinen Berater!
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.694
Filderstadt
www.elweb.info
H Dobrint, hat mit der Ladestation von Sortimo nichts direkt zu tun.

Bei großen Ladestationen macht man natürlich ein Lastmanagement. Die mittlere Ladeleistung ist vergleichsweise gering, d.h. effektiv wird ein deutlicher Gleichzeitigkeitsfaktor möglich sein.
 

Solarstrom

Aktives Mitglied
18.08.2009
774
Na ja, der Sinn und Zweck der 120 DC-Säulen mit je 50 kW und dem DC Parken ist doch gerade die EVs möglichst zu dem Zeitpunkt aufzuladen, wenn viel überschüssige regenerative Energie anfällt. Und dazu braucht man eben hohe Ladeleistungen für kurze Zeit.

Für viele der Mitarbeiter in den Büros würde ansonsten sicher auch ein 3,6 - 11 kW AC Anschluss reichen.

Ein Gleizeitigkeitsfaktor von 1 wird es dort sicher nicht geben, sondern die 120 50kW Säulen werden sicherlich in der Leistung gedrosselt, wenn immer mehr der 350 kW Säulen benutzt werden.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.904
91365 Reifenberg
Die mittlere Ladeleistung ist vergleichsweise gering, d.h. effektiv wird ein deutlicher Gleichzeitigkeitsfaktor möglich sein.

Na ja, bei einer laut Veröffentlichung geplanten Ladeleistung von 240 000 kWh pro Tag gehen durchschnittlich 10 MW weg. Das würde ich nicht direkt als gering bezeichnen. Ist schon was als mittlere Ladeleistung. Alle Lader voll belastet würde man knapp 16 MW brauchen. Die sind sehr optimistisch, was die mittlere Auslastung angeht.

Ich schätze mal, das da ein 20 MW Trafo sitzt, damit auch die Gebäude und Geschäfte und so versorgt sind. Ist dann schon eine ganz ordentlich Schaltanlage mit Hoch- oder Mittelspannungsanbindung. Es zeigt jedenfalls die Dimensionen der geplanten Anlagen. Schon ganz ordentlich, aber für die EVUs sicher nicht unlösbar. Und natürlich ist für zukünftige Anlagen dieser Größenordnung ein Lastmanagement nötig. Das sollte kein Problem sein, es wird überall an sowas gearbeitet. Viel interessanter ist die Einbindung der Solaranlage und des Batteriespeichers. Ich hoffe nur, dass ich das später mal besichtigen kann.

Der Schaltschrank in der Rastanlage Kirchheim hat rund 1,2 MW Anschlussleistung für rund 8 Triple Säulen und sah vergleichsweise klein aus.

Wer hätte eine solche Entwicklung bloss für möglich gehalten, als wir 1985 zur Tour de Sol fuhren und Anfang der 90er Jahre mit unseren kleinen CityEls, Kewets, Twikes und ATW Ligiers anfingen - und "Deutsche Meisterschaften" fuhren. Und 1994 oder so unseren CityEl (also den meines Sohnes) nach Heidelberg zu der damals fast einzigen Servicewerkstatt JME zum Service schickten.

Was für eine rasante Entwicklung, die wir uns damals nicht zu erträumen wagten. Allein schon, was die Enthusiasten von damals heute für Projekte machen! Also die, die überhaupt noch was machen.
 

girgl

Neues Mitglied
20.01.2015
27
Also ich sehe da denn ersten Treffpunkt für e-Mobilisten der schonmal die Grundvoraussetztung genug Strom für Alle bietet. Hoffentlich sind dann wenigstens auch ein paar Schucos und/CEE blau dabei.

girgl
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
[size=medium]Hoffentlich sind dann wenigstens auch ein paar Schucos und/CEE blau dabei.[/size]

Denke nicht, da das Ziel Ladehalt mit einer maximalen Kosumzeit zu verbinden
dadurch total verfehlt wird. Im Supermarkt gibts ja auch keine Grillecke auf das
die Sozialkontakte der Kundschaft im realen Leben nicht gänzlich absterben.
Wohingegen eine virtuelle Grillecke mit den Waren des Supermarkts, durchaus
um Avantare in Zukunft wirbt, weil gemütlicher als die von Amazon und Co ;-)
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.904
91365 Reifenberg
Also ich sehe da denn ersten Treffpunkt für e-Mobilisten der schonmal die Grundvoraussetztung genug Strom für Alle bietet. Hoffentlich sind dann wenigstens auch ein paar Schucos und/CEE blau dabei.
girgl

Leider steht in den Veröffentlichungen nur was von DC-Schnellladestationen.
Typ2 oder gar Schuko oder CEEblau habe ich nirgends gefunden.
Schade. Da müssen wir uns wohl doch auf Wohnmobil-Stellplätzen treffen. Hab schon mal auf einem Strom gezogen, da gab es 40 Plätze. Mit Kosten von 1 Euro pro drei Stunden auch günstig für einen 230V 16A Anschluss.
Warum funktionieren Münzautomaten bei vielen Wohnmobil-Stellplätzen? Und bei Stromtankstellen für E-Autos hab ich sowas noch nicht gefunden.

Ach nochwas: Falls auf dieser "größten Stromtankstelle der Welt" übliche Triple Ladesäulen verbaut werden, also CCS plus Chademo plus 63A Drehstromanschlüssen über ein Kabel mit Typ2 Kupplung: Dann können wir uns treffen. Über eine normale Kleinverteilung mit Typ2 Inlet-Anschluss hätten wir dann 12 Stück CEEblau Anschlüsse. Wird nicht gerne gesehen, funktioniert aber. Und dann bleibt auch wirklich genug Zeit für eine Kaffeepause und die umliegenden Einkaufsläden (heißen jetzt shopping center oder factory outlets oder so).
Kleinere Variante einer solchen Verteilung bis 22 kW ist bei uns im Verein erfolgreich im Einsatz gewesen bei Veranstaltungen.

Wie schrieb Toyota: Alles ist möglich.
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.694
Filderstadt
www.elweb.info
Die 0,4kV Trafos gibts leider nicht mit 20 MVA, aber man schaltet dort kleinere Trafos zusammen. Auf Niederspannungsseite ist das ein spannendes Thema. Bei einer Ladespannung von 800V nehmen die Hersteller sinnvollerweise eine höhere AC Eingangsspannung als 400V, so dass man nur abwärts arbeiten muss. Tesla benutzt für die Supercharger auch keine 0,4kV Eingangsspannung sondern höher.

Auf jeden Fall ist die Planung solcher Anlagen "spannend" und macht Spaß :).
 

Yorch

Neues Mitglied
23.11.2012
12
Wenn das Ding auf der grünen Wiese ist, setzt man einfach 3-4 Windkraftanlagen daneben, Ladestationen um den Turm drumherum, dann spart man sich zumindest den Mittelspannungstrafo, ggf. kann man sogar den Gleichstrom-Zwischenkreis der WKA nutzen. Die nötige versiegelte Fläche für den Kran kann man als Parkplatz nutzen, der WKA Betreiber kann den Strom direkt an den Ladesäulenbetreiber verkaufen und es werden Durchleitungsgebühren gespart, an die Autobahn kommt ein großes Display:
-Jetzt und Schnell: 15cent/kWh
-Jetzt mit Netzunterstützung (Ladung kann für max. 30 min unterbrochen werden): 12cent/kWh

Vorhersage nächste 12h, viel Wind:
-Später und Schnell: 10cent/kwh
-Später mit Netzunterstützung:9 cent/kWh
 

Twiker76

Aktives Mitglied
04.04.2006
1.020
Guter Gedanke wie bei ner fossilen Tankstelle !
Wenn es billig ist wird getankt angezeigt auf ner App oder eben auf einer Anzeige ! Wenn man muss tankt man halt für mehr Cent.
Windkraft zu koppeln gute Idee !
Wenn es da eine Anhöhe gibt um so besser !

Übrigens fordere ich schon lange eine Lademöglichkeit für E Autos an WKAs. freigeschalten wenn viel Wind und nahezu kostenlos.
Vorteil man sieht wenn der Wind weht und anfahren kann man die dann auch ganz gut.
Nachteil evtl. Eiswurf im Winter macht das E Auto kaputt.
Ein Dach zu bauen macht das ganze dann zu teuer.

sg
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.904
91365 Reifenberg
stromschnell.de berichtet am 30.11.2017:

"Mega-Ladecenter": Die E-Tankstelle der Zukunft?
In Shanghai ist eine riesige Solar-Tankstelle für Elektroautos mit Entertainment-Angeboten eröffnet worden.

Nach zweijähriger Bauzeit hat der Ladespezialist TellusPower in Shanghai das nach eigenen Angaben größte Solar-Ladecenter der Welt für Elektroautos eröffnet. Auf rund 2.500 m² Fläche bietet das sogenannte „Mega-Ladecenter“ 44 Ladepunkte für Elektroautos. Die dafür nötige Energie stammt zum überwiegenden Teil vom Dach des modernen Gebäudes, das mit Photovoltaik-Isolierglaselementen des Erfurter Unternehmens asola Technologies ausgestattet ist.