Designwerk Products AG stellt 40 Tonner LKW mit Elektroantrieb vor


Die Designwerk Technologies GmbH in Winterthur in der Schweiz ist die Elektroideen-Schmiede für innovative Elektrofahrzeuge und Komponenten.

Das Designwerk als Ingenieurbüro ist Auftragsentwickler und hat Produkte entwickelt wie die mobile Ladebox Juice Booster oder für e-force die ersten LKW für den Verteilerverkehr. Am BMW Isetta Nachkommen Microlino hat Designwerk gearbeitet wie auch am bewährten Post-Auslieferungsfahrzeug DXP von Kyburz.

Besondere Beachtung verdienen auch die mobilen Werkstatt-Schnellladegeräte der MDC Baureihe von 22 - 88 kW, die in vielen Entwicklungszentren für Elektrofahrzeuge anzutreffen sind. Die neuste Baureihe bedient auch Bordspannungen bis 920 V.
Auch hier zeigt sich erfolgreich die Schweizer-Connection, in dem Fall mit dem Lieferant der Leistungelektronik Brusa aus Sennwalden, die schon Jahrzehnte Komponenten für Elektrofahrzeuge herstellen. Die 22 kW Ladegeräte von Brusa waren z.B. auch im ersten E-Smart verbaut.

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Mit der Marke "Futuricum" hat die Designwerk Products AG (früher Futuricum AG) ihre eigene Marke geschaffen für LKW mit Elektroantrieb.

Am 11.05.2019, Tag der offenen Tür wurde ein neuer 40 Tonnen LKW vorgestellt

Futuricum 40 to

Futicum 40 to


Motorleistung 500 kW
Batteriekapazität 340 kWh
Reichweite bis 340 km
Gewicht Auflieger leer ca. 8to

Der LKW basiert auf einem LKW von Volvo. Nach dem Ausbau des Verbrennungsmotors und Getriebes bleibt noch reichlich Platz unter der Fahrerkabine. An Stelle der Tanks kommen die Batterien. Die Batterieboxen werden rechts und links am Fahrwerk eingehängt.



Jede Box / Batterie hat ein Gewicht von 1,1 to und liefert jeweils rund 170 kWh. Jede der beiden Batterien liefert eine Dauerleistung von 200 kW und eine Spitzenleistung von 450 kW.

Die Probefahrt lieferte eine beeindruckende Beschleunigung, obwohl durch die nasse Strasse nicht die volle Leistung auf die Strasse gebracht worden konnte. Ungewohnt ist auch dass man nur Reifengeräusche und Nebenaggregate hört bei der Vorbeifahrt. Einige Nebenantriebe wie die Servolenkung werden bisher noch per Hydraulikantrieb versorgt.

Laden lassen sich die LKW sowohl AC mit 43 kW, sowie je nach Aussstattung auch mit DC CCS mit 150 kW, damit ist eine Ladung in maximal 2,5 Stunden möglich.

Volvo selbst baut zwischenzeitlich auch E-LKW, jedoch bisher nur die kleineren Typen.

Futuricum 26 to

Futuricum 26 to Müllfahrzeug

Schon einige Zeit gibt es Kommunalfahrzeuge. Bei diesem speziellen Einsatzzweck im Stop und Go Betrieb kann der Elektroantrieb seinen Vorteil voll ausspielen.

Alle Fotos (c) Ralf Wagner

rw
 

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