Na ja, ich habe 2021 oder so nach gut 20 Jahren EEG Einspeisung meine 5 kW Solaranlage einfach umgeklemmt bzw. umklemmen lassen für Eigenverbrauch. Habe dann das bayernwerk per e-mail rechtzeitig vorher davon informiert mit Angabe meiner Kundennummer.
Lange - sehr lange - kam nicht mal eine Antwort per e-mail. Es kam nur ein Mitarbeiter einer Zählerfirma und hat einen sogenannten modernen Zähler eingebaut. Der zählt jetzt alles schön getrennt nach den üblichen Kennnummern 1.8.1, 1.8.2 und 2.8.0. Sonst passierte nix - bis heute. Seit der Zeit wird eingespeist und auch vergütet. Natürlich nicht mehr nach EEG, sondern nur die Marktpreise.
Der alte Solarzähler hängt unbenutzt und abgeklemmt immer noch da. Auf mehrmalige Bitten per e-mail, ihn abzubauen, passierte nichts. Nicht mal eine e-mail Antwort. Ich dränge nicht mehr.
Mittlerweile habe ich 28 kWh Akku dazugeschaltet und einen Victron 5 kW Wechselrichter. Läuft im bisherigen Probebetrieb einwandfrei.....
Nächste Woche kommen nochmal drei 440 W Module dazu. S-W Ausrichtung auf der Garage und über Victron Laderegler auf den Akku. Bei dem Preis von 69 Euro pro Modul habe ich bei meinem Elektriker gleich zugeschlagen. Mal sehen, wie lange ich Probebetrieb fahren werde...... Eingespeist wird ja von der Batterie nix. Geht alles in den Eigenverbrauch. Na ja, fast alles.
Gruss, Roland
Wer noch alte netzgeführte Wechselrichter brauchen kann: einer mit rund 100V Mpp (Netzerkennung über drei Phasen) und ein Sunnyboy 2500 (Netzerkennung über Netzimpedanzmessund) aus dem Jahr 2000 könnte ich weggeben. Der Sunnyboy fing das Spinnen an, als die Nachbarn rechts und links auch PV Anlagen aufs Dach bauten. Bei richtig kräftiger Sonne störten wohl die vielen Oberschwingungen und er schaltete einfach ab. Einen anderen Grund konnte ich nicht finden. Der neue Sunnyboy von 2016 ist gutmütiger und läßt sich nicht so leicht außer Tritt bringen. Der neue Fronius sowieso nicht.