Der Kona macht einen sehr guten Eindruck


Rudi L

Neues Mitglied
11.12.2018
8
Hallo liebe Elektroautogemeinde,

ich hatte verschiedene Fahrzeuge in den letzten Jahren ausprobiert u.a. mehrere Elektroautos. So ganz zufriedengestellt hatte mich bislang keins, auch nicht der hochgelobte Tesla. Allerdings hatte ich stets die Messlatte vom Verbrenner angelegt, was nach derzeitigem Stand der Technik nicht funktioniert. Manches können die Verbrenner zur Zeit eben besser.

Wenden wir uns daher dem zu was die Elektroautos bereits gut können.

Heute haben wir unseren Hyundai Kona 64kWh abgeholt. Die Verarbeitung gefällt mir sehr gut, im Gegensatz zum Model S schließen die Türen auch nicht mit einem billigen "Pleng" sondern mit satten Klang. Ist Sounddesign ich weis, aber ich finde das gehört dazu. Die Spaltmaße sind top auch die Zierleisten laufen gerade, das war bei meinem Mercedes am Abholtag nicht so, was ich ziemlich merkwürdig fand. Innendrin ist viel Plastik das stimmt, aber es ist sauber verarbeitet alles sitzt gut und richtig. Das Auto macht einen richtig guten Eindruck und bestätigt die hohe Meinung die ich von Hyundai insgesamt habe.

Was an dem Auto angenehm auffällt, es fährt tatsächlich nahezu lautlos. Auch die Fußgängerscheuche generiert einen angenehmen Ton, nicht so penetrant wie beim Zoe. Die Startreichweite lag bei 481km, das ist absolut Tesla Niveau. Richtig geil gemacht ist die Ladestationssuche im Navi, weil sie aktuelle Daten aus dem Internet verwendet sofern der Hotspot eingerichtet ist. Hier kann man bei der heutigen Ladesäulendichte quasi fast ohne Vorplanung losfahren. Das werde ich auch ausprobieren. Zur Not gibt es ja den Wattfinder.

Eigentlich fahre ich Autobahnstrecken lieber mit meinem AMG weil das schneller geht und mit weniger Stops, aber ich werde mit dem Kona die eine oder andere Langstreckenfahrt machen, um zu sehen wie gut und bequem man mittlerweile elektrisch fahren kann. Denn an fast jeder Raststätte stehen mittlerweile die Innogy Lader und die Gefahr dass ein Schnarchlader den AC Ladepunkt belegt ist kein Problem mehr weil der Kona CCS kann. Das Ziel ist ja den elektrischen Anteil an der Fahrleistung privat wie im Betrieb zu erhöhen. Auch schaffen wir nach Möglichkeit keine Verbrenner mehr an, alles was sich elektrisch darstellen läßt wird elektrisch gefahren. Ich werde innerhalb dieses Beitrages darüber berichten.

Mein Dank an das Autohaus Am Damm in Nienburg speziell Herrn Berg, der uns beraten und das Auto übergeben hat. Wie immer kompetent und freundlich in Beratung wie in der Übergabe.

Grüße
Rudi
 
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Wertungen: Berlingo-98

Rudi L

Neues Mitglied
11.12.2018
8
Nun hat er 6000km runter. Von der Reichweite her bin ich bei 388km und als ideales Tempo für Reisezeit und Reichweite hat sich 120km/h als brauchbar erwiesen. Ich kam gestern damit sogar auf einen Schnitt von 100km/h weil es gut lief. Ohne Ladezeiten.

Was den Schnitt kaputt macht sind die zu langsamen Ladesäulen mit lediglich 50KW Ladeleistung. Der Kona kann 70KW vertragen, da wäre daher schon einiges mehr drin.
 

summer82

Neues Mitglied
17.04.2019
11
Also 388km sind aber etwas mager finde ich. Ich könnte mir da keine Reise an die Adria mit vorstellen... :D
 

microcar

Aktives Mitglied
02.08.2010
311
Nach 400km am Stück sollte man nun aber auch sich selbst spätestens mal ne kurze Pause gönnen......
Und wegen 2-3 mal im Jahr Langstrecke würde ich mir bestimmt keinen Verpester unterhalten !

Für diesen Zweck dann eben einen Stinker mieten wenns unbedingt sein muss....oder einfach mal besser nach einigen hundert km zum Nachladen eine Stunde pausieren was meistens gleich sinnvoll zum Essen oder anderen Tätigkeiten/Vergnügung/Entspannung genutzt werden kann..........💡
Ich könnte mir mit einem E-Auto sehr gut eine Reise an die Adria vorstellen, selbst wenn es weniger als 300km Reichweite hat, da ich diese Strecken in KM schon mehrmals mit solchen "ungeeigneten Langstreckenfahrzeugen" gemeistert habe.

Es erfordert meistens eben nur etwas umdenken im Kopf .......viel ärgerlicher ist es wenn eine oder noch schlimmer mehrere angesteuerte Ladesäulen auf der Reise aus verschieden bekannten Gründen nicht nutzbar sind u.der Akku ziemlich leer ...... und es gleichzeitig keine Schnellladealternativen in der Nähe gibt........🛌
 
Zuletzt bearbeitet:

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.540
Filderstadt
www.elweb.info
Nach zwei Stunden spätestens schreit bei mir die Familie bei Urlaubsfahrten nach Pause. Wir sind so schon zweimal gut an die Adria und zurück gekommen. Letztes Jahr sogar bis nach Dubrovnik - elektrisch versteht sich.
.
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.200
52
Egweil
Also 388km sind aber etwas mager finde ich. Ich könnte mir da keine Reise an die Adria mit vorstellen... :D
Nun ja das ist alles Einstellungssache, ich war schon mit dem TWIKE und City-El an der Adria, geht auch, dauert halt etwas länger. Urlaub beginnt bei mir wenn ich wegfahre und nicht wenn ich am Ziel ankomme.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.835
91365 Reifenberg
Also 388km sind aber etwas mager finde ich. Ich könnte mir da keine Reise an die Adria mit vorstellen... :D
Hast vergessen, den Ironiemodus einzuschalten. Dann kann ich mit Deiner Einschätzung gut leben.
Und wegen Deinem mangelhaften Vorstellungsvermögen: Habe zu Hochzeiten des CityEls in (m)einer Zeitschrift über einige Langstreckentouren berichtet, u.a. mit einem CityEl nach Spanien und nach Tunesien. Der Weg ist das Ziel.

Gruss, Roland
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.662
Jeder hat seine Prämissen, meine ist z.B. dass ich keine Autos kaufe die auserhalb Europas gefertigt werden.

Gruß

Roman
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.225
Also 388km sind aber etwas mager finde ich. Ich könnte mir da keine Reise an die Adria mit vorstellen... :D
Nicht die maximale Reichweite ist entscheidend sondern die Distanz zwischen Ladestopps und die Ladegeschwindigkeit.

Die Tesla Fahrzeuge, die ja als langstrecken-tauglich gelten, und von vielen Tesla Fahrern auch auf Langstrecke gefahren werden, gehen in der Regel alle 150-250 km für 20-30 Minuten an die Ladesäule. Man lädt eben nicht jedes Mal von 10 % auf 100 % sondern von 10 % auf 50-60 %, da bis dahin das Laden schnell geht.

Wenn man sich mal daran gewöhnt hat sind lange Strecken kein Problem, und man kommt wegen der regelmäßigen Pausen erholt am Ziel an.
 

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