Crafter 2013 Umbau zum Elektro - Wie kann man so ein Fahrzeug Programmieren?


Elektroauto-Programmieren

Neues Mitglied
22.07.2019
6
Hallo,

wie kann man so ein Umgebauten Crafter programmieren?

Ich möchte sehr gerne das mein Crafter keine Geschwindigkeitsbegrenzung hat.
Der Motor soll mindestens 120 KW haben.

Der Akku soll so ca.50 KWh haben, frage kann man da jeden Akku einbauen?
Gibt es Akku zum einbauen?

Wie ist so ein Akku aufgebaut, da ich gehört habe, das die Akku angeblich im Wasserbad liegen sollte.
Kann man so einen Akku-Block (50 KWh) auch selbst zusammenbauen, durch Einzelzellen und anschließend in eine Kühlflüssigkeit einbetten?

=================================
Programmierung:
Ich möchte das ganze so programmieren, das der Akku automatische bei ca. 20 KWh geladen wird bis 80%.
Denn das soll die angeblich die beste und Akku schonende Ladung sein.

Der Solarstrom vom Dach soll sofort im Akku gespeichert werden.

=================================
Spannung:

So ein Elektromotor soll immer 380 V bzw. 400 V Eingangspannung benötigen.
Stimmt das?

Welche Akkuspannung haben die Akku die so im Auto eingebaut sind oder werden?
Sind da alle Akku 48 Volt Eingangspannung?
Oder gibt es da noch andere Eingangsspannungswerte?

=================================
Elektromotorspannung

Dieser Spannungswandler wandelt somit die 48 Volt Gleichspannung 380/400 Volt Wechselspannung um.
Oder gibt es da andere Spannungswandler für die Autoelektromotoren mit 120 KW?

=================================
Zapfsäule Laden

Gibt es da noch eine Einheit /Bauteil, um bei einer Stromladesäule laden zu können?
Nicht das ich etwas vergesse, beim Umbau von meinem Transporter.

=================================

Ich habe noch nichts gekauft oder bestellt, darum bin ich noch voll flexibel beim Teilekauf!
 
Zuletzt bearbeitet:

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.893
91365 Reifenberg
Oh oh, Deine Fragen zeigen mir, dass Du Dich noch nicht so richtig in die Thematik eingearbeitet hast bzw. Dein Kenntnisstand zu E-Autos noch sehr entwicklungsfähig ist.

So etwas ähnliches hat ein Kollege mit einem Sprinter gemacht bzw. machen lassen und vieles über den Umbau und mehr auf seinen Internetseiten veröffentlicht. Siehe:

Und noch ein Hinweis auf ein ähnliches Projekt:

Es gibt zu Umbauten viele Anbieter, hier mal beispielhaft zwei davon. Hier findest Du viele Fragen beantwortet und auch kaufbare Teile und Bausätze:


Zur Ladetechnik schau hier, da findest Du schöne Bausätze und Bauteile und Hinweise:

 
Zuletzt bearbeitet:

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.185
Ähmmmm - kann ich es mir leisten ......

Und Wünsche; auch zukünftige - aus Sicht eines Arbeitnehmer mit begrenzter Lebenszeit - also zukünftige reale Fähigkeiten, sowie Möglichkeiten in Bezug auf das Projektierte sowie den derzeitig erkennbaren Wissenstand soweit auseinander liegen, das man schon nicht mehr "diametral" sprechen kann .
sondern als ausgesprochen unrealistisch.

Das man sich unter den gegeben Dingen noch nicht mal von Seiten des Fragesteller richtig im klaren ist was es bedeutet 120 kW mit wie beschrieben 48 VOLT Nennspannung zu ermöglichen. (Elristi sind ja schon froh beim Beschleunigen bei der Spannung von Theoretischen 12KW reden zu können - das ja mehr als Grenzwürdig ist.
Aber im gleichen dann wieder von 400Volt redet.......

Und @ Neues Mitglied bitte jetzt nicht beleidigt sein -
Setzt dich mal mit R=U/I und weiter mit Leistungsberechnung auseinander - ist das kleine 1x1 der Elektrotechnik.
Das zu verstehen ist quasi Grundvoraussetzung und vieles folgendes das für ein theoretisch anzugehendes Projekt. Und wird einiges "Erhellen" bevor man selbes mit der teuren Technik des Fahrzeuges versucht - denn das ein glühen gleichkommen würde.
Zumal die CAN-Technik es in jeder Hinsicht wird verhindern zu können.

Natürlich kannst die Gewährleistung/Garantie beim Umsetzten des Vorhaben bei dem 70.000Euro Fahrzeug gleichsam in den Wind schießen - Aber das für Ing.-Leistungen; Labor ; Test ; TÜV; VDE; EMV; Ersatz-Hardware; Fehlschläge locker in den ersten 1-2 Jahren das gleiche aufzuwenden sein wird. - in den Gesamtkosten keine Garantie oder Gewähr zu haben, nicht wirklich abschreckend sein dürfte.

UND Mal von der Sinnhaftigkeit abbgesehen in Bezug auf extrem verkürzte Lebenszeit des Akkus und mal davon abgesehen, und dass man ein eigenes Betriebssystem für die Hardware wird schreiben müssen (weil effektiver) das rein rechneririsch das thermische ableben des Akkus und anderer Komponenten ausser Acht gelassen .....bei Vollgasfahrten des Fahrenden Kleiderschranks in Form eines Leichtpanzers der Akku nach 20min fast leer sein würde.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.893
91365 Reifenberg
wie kann man so ein Umgebauten Crafter programmieren?
Was genau verstehst Du unter einem umgebauten Crafter? Beschreib den Wagen mal näher. Also stelle mir "Deinen Crafter" mal hier vor. Technik und so.

Oder meinst Du den orginal VW Crafter Elektro? Der ist nicht umgebaut. Der ist gleich als Elektroauto gebaut.
Falls Du den meinst: Da ist alles fertig. Was willst Du da noch weiter umbauen oder umprogrammieren? Keine Ahnung, ob das jemand hinbekommt. Ich würde dringend davon abraten. Bei 120 km/h saugt er ganz schnell die Akkus leer. Aber Du willst ja andere einbauen, oder?

Und 48V Technik ist bei E-Autos eher unüblich. Ausser beim StreetScooter. Die Ströme werden zu gross. Übliche Akkus-Systemspannungen liegen im allgemeinen zwischen 300 und 400 Volt oder so. Das eingebaute Ladegerät macht das schon richtig und lädt von üblichen Steckdosen. Vorzugsweise Typ2. Ums Entladen bzw. die Motorelektronik brauchst Du Dich nicht zu kümmern, die nimmt die Akkuspannung und passt alles schon richtig zum Fahren und Bremsen an. Da einzugreifen und per Umprogrammierung die max. Geschwindigkeit zu erhöhen, würde ich nie und nimmer. Bestenfalls verlierst Du nur die Herstellergarantie, schlimmstenfalls machst Du was kaputt. Auf jeden saugst Du mit dem großen Fahrzeug schnell die Akkus leer.

Der fertige VW Crafter lädt einphasig mit 7,4 kW. Nimmst am besten eine wallbox, die das kann. Die Wallboxen, die VW als geeignet angibt, gehen alle bis 32 A. Für dieses Auto würde eine einphasige 32A Wallbox reichen.
Für das direkte Laden von DC über CCS brauchst Du nix. Das mache am besten an einer öffenlichten DC Schnellladestation. Das Kabel ist fast immer fest mit der Station verbunden. Brauchst da nix eigenes.

Gruss, Roland
 

Elektroauto-Programmieren

Neues Mitglied
22.07.2019
6
Das man sich unter den gegeben Dingen noch nicht mal von Seiten des Fragesteller richtig im klaren ist was es bedeutet 120 kW mit wie beschrieben 48 VOLT Nennspannung zu ermöglichen. (Elristi sind ja schon froh beim Beschleunigen bei der Spannung von Theoretischen 12KW reden zu können - das ja mehr als Grenzwürdig ist.
Aber im gleichen dann wieder von 400Volt redet.......
=> 120 KW (Motorleistung)
=> 400V (Motorspannung)

=> 48 V (Akkuspannung)
=> Schreibe bitte dazu, wie es richtig sein soll!

Und @ Neues Mitglied bitte jetzt nicht beleidigt sein -
Setzt dich mal mit R=U/I und weiter mit Leistungsberechnung auseinander - ist das kleine 1x1 der Elektrotechnik.
=> Er kläre mir bitte das genauer, da ich jetzt nicht mitbekomme.
=> Bitte setze echte Zahlen ein, so wie ich es gemacht habe.
=> R (welcher Widerstand) = U (400V) / I (welcher Strom)
=> P (Leistung) = U (Spannung) x I (Strom)

Natürlich kannst die Gewährleistung/Garantie beim Umsetzten des Vorhaben bei dem 70.000Euro Fahrzeug gleichsam in den Wind schießen - Aber das für Ing.-Leistungen; Labor ; Test ; TÜV; VDE; EMV; Ersatz-Hardware; Fehlschläge locker in den ersten 1-2 Jahren das gleiche aufzuwenden sein wird. - in den Gesamtkosten keine Garantie oder Gewähr zu haben, nicht wirklich abschreckend sein dürfte.
=> Ich baue mein Elektroauto sebst, und kaufe mir die passende Autoteile.
=> Nur welche benötige ich?

UND Mal von der Sinnhaftigkeit abbgesehen in Bezug auf extrem verkürzte Lebenszeit des Akkus und mal davon abgesehen, und dass man ein eigenes Betriebssystem für die Hardware wird schreiben müssen (weil effektiver) das rein rechneririsch das thermische ableben des Akkus und anderer Komponenten ausser Acht gelassen .....bei Vollgasfahrten des Fahrenden Kleiderschranks in Form eines Leichtpanzers der Akku nach 20min fast leer sein würde.
=> Vielleicht baue ich ein Notebook ein und hänge die Komponenten an die Schnittstelle.


=============================================

Was genau verstehst Du unter einem umgebauten Crafter? Beschreib den Wagen mal näher. Also stelle mir "Deinen Crafter" mal hier vor. Technik und so.
=> Mein Crafter 2013 hat ein Dieselmotor noch.
=> Umgebaut ist das Fahrzeug noch nicht.

Oder meinst Du den orginal VW Crafter Elektro? Der ist nicht umgebaut. Der ist gleich als Elektroauto gebaut.
Falls Du den meinst: Da ist alles fertig. Was willst Du da noch weiter umbauen oder umprogrammieren? Keine Ahnung, ob das jemand hinbekommt. Ich würde dringend davon abraten. Bei 120 km/h saugt er ganz schnell die Akkus leer. Aber Du willst ja andere einbauen, oder?
=> Ich habe gelesen, das ein Transporter auf 90 Kmh abgeregelt ist.
=> Sicherlich gibt es da schon ein fertiges Bauteil, das die Akkufüllmenge anzeigt.
=> Wenn der Akku unter 20% ist, wird der Akku geladen und bei 80% hört die Ladung auf zu laden. Das könnte ich mit normale Elektroartikel verdrahten.

Und 48V Technik ist bei E-Autos eher unüblich.

Übliche Akkus-Systemspannungen liegen im allgemeinen zwischen 300 und 400 Volt oder so.

Bestenfalls verlierst Du nur die Herstellergarantie, schlimmstenfalls machst Du was kaputt. Auf jeden saugst Du mit dem großen Fahrzeug schnell die Akkus leer.
=> Ich würde sagen, mit einem stärkerer Motorleistung kann man auch schneller fahren.

Der fertige VW Crafter lädt einphasig mit 7,4 kW.
=> P = U x I
=> 7400W : 220 Volt = 33,63 Ampere
=> 10 qmm Leitungsquerschnitt

Nimmst am besten eine wallbox, die das kann. Die Wallboxen, die VW als geeignet angibt, gehen alle bis 32 A. Für dieses Auto würde eine einphasige 32A Wallbox reichen.
=> Frage, wie viel Stunden dauert es, ein 50kwh Akku mit 220 Volt (einphasige 32A Wallbox) zu laden.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.893
91365 Reifenberg
=> Frage, wie viel Stunden dauert es, ein 50kwh Akku mit 220 Volt (einphasige 32A Wallbox) zu laden.
Rechne dir die benötigen Stunden bitte selber aus. Wenns Du daran scheiterst, wird nix mit dem Projekt.
Klingt hart, aber erwarte nicht, dass erfahrene Experten Dir per Forum und Frage- und Antwort den Umbau machen können.

Geh zu einer Fachfirma und lass Deinen Crafter umrüsten. Oder wenigstens zu jemandem, der sowas schon erfolgreich gemacht hat. Gibt eine ganze Reihe mehr an Fachfirmen in Deutschland, die sich auf sowas spezialisiert haben. Einige hatte ich Dir ja schon genannt (und keine Reaktion vor Dir darauf erhalten).

Denn Fachkenntnisse sind schon nötig. Wie ich immer wieder geschrieben habe: Man kann, wenn man kann. Und wirklich nur wenn man kann. Deine Fragen lassen erkennen, dass Du es nicht kannst. Jedenfalls jetzt noch nicht.

Und nochmal: 48 V Akkuspannung ist ungewöhnlich. Die Ströme würden zu gross werden: 2500A bei 120 kW. Da brauchst Du schon Kupferschienen. Und wirst kaum fertige Komponenten zum Schalten und so finden. Hochstromsteckverbinder. Schalter, Sicherungen. Oh oh, ich hoffe, Du kennst Dich damit aus.

Daher: 300 bis 400V sind heute übliche Akku-Systemspannungen. Dafür gibt es schöne fertige Komponenten bei der Industrie. Ladegeräte, Batteriemanagementsysteme (elektrisch und thermisch), Motorwechselricher, Klimatisierung und mehr. Einzeltäter (Bastler) kommen da eher schwer dran. Und solide Fachkenntnisse sind unabdingbare Voraussetzung. So einfach ist es nicht. ... und vor allem nicht billig.
Und dann kommt da ja noch die TÜV und Zulassungs-Hürde. Oder willst Du nur auf Privatgelände fahren?

Da sind schon erfahrere Umbauer bei kleineren Details gescheitert. Z.B. wie betreibst Du die Hilfsaggregate für Servolenkung und Bremskraftverstärker? Kannst Du einen CAN-Bus programmieren?

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

Elektroauto-Programmieren

Neues Mitglied
22.07.2019
6
Danke für deine Antwort.
Es gibt verschiedene Motoren, darum auch unterschiedliche Spannungsangaben.
Ich ging davon aus, dass der Umrichter auf dem Motor aufgebaut ist.
Somit mit mehreren Leitungen / Kabel zum Motor rein verdrahtet ist.
Ich habe leider noch kein Motor gesehen, darum kann ich leider bis heute noch nichts Genaues darüber sagen.

Ich weiß leider nicht alles, warum ist es nicht möglich das man dem anderen hilft, wenn einer Hilfe benötigt?
Ich glaube nicht, dass dein Lehrer damals von dir innerhalb von 1 bis 2 Tage das komplette Fachwissen von "Elektrotechnik und Elektronik" von dir verlangt hat. ("Gestern um 10:57" bis "Heute um 16:46").
Ich jedenfalls würde so was, von einem Mitschüler nicht verlangen.

Was kann ich dazu, wenn ich keine Antwort bekomme von den Firmen, dann muss ich leider warten.
Da bleibt mir leider auch nichts anderes übrig.

---------------
=> Frage, wie viel Stunden dauert es, ein 50kwh Akku mit 220 Volt (einphasige 32A Wallbox) zu laden.

P = U x I = 220V x 16A = 3520 W = 3,520 Kwh //// 50 Kwh : 3,520 Kwh = 14,2045 h / Stunden
P = U x I = 220V x 25A = 5500 W = 5,500 Kwh //// 50 Kwh : 5,500 Kwh = 9,09090 h / Stunden

Frage: Stimmt meine Rechnung?
---------------
 

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.120
Hallo,

sorry wenn es unhöflich rüber kommt aber die Rechnerei ist doch völlig an der Realitität vorbei.
In D gibt es Drehstrom und den sollte man beim Füllen eines 50 kWh Akksu auch nutzen.
Davon abgesehen ist schon seit vielen Jahren die Netznennspannung bei 230 Volt.

Das sind aber alles nur Randnotizen die das angedachte Projekt tangieren.
In der Summe teile ich die Skepsis meiner Vorschreiber ob der Realisierbarkeit.
Zuerst müsten viele Eingangsbedingungen stimmig sein bevor Details erörtert werden.

Gruß
 

Elektroauto-Programmieren

Neues Mitglied
22.07.2019
6
Der fertige VW Crafter lädt einphasig mit 7,4 kW. Nimmst am besten eine wallbox, die das kann. Die Wallboxen, die VW als geeignet angibt, gehen alle bis 32 A. Für dieses Auto würde eine einphasige 32A Wallbox reichen.
Für das direkte Laden von DC über CCS brauchst Du nix. Das mache am besten an einer öffenlichten DC Schnellladestation. Das Kabel ist fast immer fest mit der Station verbunden. Brauchst da nix eigenes.

Gruss, Roland


Okay danke, du denkst also auch das 380 Volt / 400 Volt besser sind, als 230 Volt, was ich ja auch hier geschrieben habe! Ich habe mich auch sehr gewundert mit der einphasige Ladung!

=> Frage, wie viel Stunden dauert es, ein 50kwh Akku mit 220 Volt (einphasige 32A Wallbox) zu laden.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.185
Die Rechnug unter Annahme
Das die Akkus von Anfang bis Ende mit Voller LAST geladen werden.
Das dies unter allen Temperaturen Möglich ist.
Das das Ladegerät keine Verluste hat. Also 100% Wirkungsgrad.
Das es eine ausreichende Versorgung von Funktionierenden Ladesäulen gibt -
Das deren Abrechnungssystem keinen Bug hat
Das Rooming der Ladekarten immer Funktioniert

Und davon abgesehen, das soweit meine Kenntnis, 32A Einphasig von der Versorger seite Unzulässig ist.

.....die Rechnungen extrem simplifiziert - richtig ist.

Reale Leben somit vor der Tür lässt.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.893
91365 Reifenberg
Okay danke, du denkst also auch das 380 Volt / 400 Volt besser sind, als 230 Volt, was ich ja auch hier geschrieben habe! Ich habe mich auch sehr gewundert mit der einphasige Ladung!

=> Frage, wie viel Stunden dauert es, ein 50kwh Akku mit 220 Volt (einphasige 32A Wallbox) zu laden.
Grübel grübel...... Bei so wenig Grundkenntnissen der Elektrotechnik zweifele ich daran, dass Du solch ein Projekt nur mit ein paar Hilfestellungen aus dem Forum überhaupt beginnen solltest.

Denn: wie bereits erwähnt: In Deutschland gibt es ein Versorgungssystem aus 230/400V. Einphasig 230V und 400V verkettete Spannung sind keine getrennten Dinge, sondern zwei Seiten desselben Systems. Seis drum, Du besteht mit großer Hartnäckigkeit auf einem 230V 32 A Ladegerät einphasig. So etwas gibts tatsächlich und wird in vielen amerikanischen und asiatischen Wagen verbaut. Einfach deshalb, weil dreiphasig in diesen Ländern nicht verbreitet ist. Diese Wagen könne allerdings auch mit 230V 32 A, also kanpp 7,4 kW in Deutschland geladen werden. Allerdings fast nur an öffentlichen Ladestationen.
Warum dort die Schieflast, die laut VDE einphasige Ströme nur bis 20 A oder so zuläßt, noch erlaubt ist, weiß ich nicht. Im Heimbereich ist es nicht gestattet. Daher wird dort praktischerweise der Strom auf 20A gedrosselt, was eine max. Ladeleistung von 4,6 kW bedeutet. So wird es jedenfalls heute bei vielen üblichen modernen E-Autos gehandhabt.

Aber gut, nehmen wir mal an, Du schaffst es, an allen Vorschriften und VDE gerechten Installationen vorbei tatsächlich mit 32A einphasig zu laden. Also mit 230V 32A oder 7,4 kW Ladeleistung. Oder Du lädst nur an öffentlichen Ladestationen. Dann könnte es technisch schon gehen.

Dann ist die Rechnung tatsächlich fast so einfach, wie von Dir beschrieben, also 50 kWh / 7.4 kW = ca. 6,8 Stunden laden. Also jetzt mit 230V gerechnet statt mit den von Dir erwähnten 220 V. Die gabs mal im vorigen Jahrtausend. Heute sind, wie jetzt oft genug erwähnt, 230V der Standard.
Solche Ladegeräte sind aber nicht mehr wirklich Stand der Technik. Moderne E-Autos haben heute dreiphasige Ladegeräte mit 11 oder 22 kW Ladeleistung. Einige wenige können auch mehr nehmen. Busse und LKW bzw. Nutzfahrzeuge (zu denen ja auch Dein Crafter gehört) würde ich - wenn ich sowas machen müßte - mindestens mit einem Ladegerät ausrüsten, das von 3,6 kW einphasig bis 22 kW dreiphasig alles kann. Sowas ist heute Stand der Technik.

Ich hatte eingangs geschrieben: .... fast so einfach... denn ein Akku wird nicht konstant mit voller Leistung von 0 bis 100% voll geladen. Ganz am Anfang sollte der Strom kleiner sein, dann wird die Ladung auf volle Leistung hochgefahren, und am Schluss wird langsam mit kleinem Strom voll geladen. Dann kommt noch eine mehr oder weniger lange Ausgleisladung. Eine Notwendigkeit und eine normale Funktion eines Batteriemanagementsystems. Das ganze bedeutet dann rund 20 % oder mehr an Ladezeit als mit unserer vereinfachten Rechnung. Allerdings nur, wenn von 0 auf 100% geladen wird.

Das aber passiert sehr selten. Dann man fährt im allgemeinen zum laden, wenn man noch fahren kann. Also noch Restkapazität im Akku ist. 10, 20, 30 %. Das sind alles übliche Werte. Manche sogar noch eher. Dann geht die Ladung natürlich schneller. Kann man leicht ausrechnen. Und einige wenige Kenner laden auch selten ganz voll. Man schon den Akku und ermöglicht dadurch eine vielfach längere Gebrauchsdauer (bzw. Lade- Entladezyklen), wenn man nicht ganz voll lädt. Also bei so 80 % oder so aufhört. Nur alle Monate mal oder so ähnlich mit kleinen Strömen ganz voll laden für den Zellausgleich.

Bei den sicher vielen Fragen, die Du hast und dem Grad und der Geschwindigkeit, die Antworten zu verstehen, rechne ich mit vielen Jahren Projektdauer. Schneller würde es gehen, die Hochschulreife nachzumachen und Elektrotechnik oder Mechatronik zu studieren. Oder gleich bei einer entsprechenden Fachfirma als Lehrling anzufangen. Im letzteren Fall hättest Du in vergleichsweise kurzen 3 oder 4 Jahren das nötige Fachwissen zusammen. Kannst Dich auch mit entsprechenden Fachleuten zusammentun, in Vereinen oder Gruppen oder sowas. Also direkt, nicht nur hier im Forum. Direkt gehts einfach alles schneller.

Und noch etwas: Ich hatte Dir anfangs einen link zu einem Kollegen mit einem ähnlichen Projekt gegeben, also einem Sprinter Umbau. Und link zu einigen Fachfirmen. Du hattest nicht darauf reagiert, so dass ich nicht weiß, ob Du Dir die Mühe gemacht hattest, die Firmen und die Umbaubeispiele anzuschauen. Du hattest jedenfalls nicht weiter nachgefragt, und irgendwie bin ich da ins Grübeln gekommen. Denn nur das Wissen, wie lange ein 50 kWh Akku an einer einphasigen 32A Leitung geladen werden muss reicht sicher für solch ein anspruchsvolles Projekt nicht aus.
Und zu Deiner eingangs gestellten Frage des Umprogrammierens hatte ich die Frage gestellt, ob Du in der Lage bis, die Signale eines CAN-Bus zu verstehen um ein Fahrzeug evtl. "umzuprogrammieren". Auch hier würde mich eine Antwort freuen.

Gruss, Roland
 

Elektroauto-Programmieren

Neues Mitglied
22.07.2019
6
Roland hat geschrieben:
Der fertige VW Crafter lädt einphasig mit 7,4 kW
=> Frage, wie viel Stunden dauert es, ein 50kwh Akku mit 220 Volt (einphasige 32A Wallbox) zu laden.
Frage: Wieso schiebt Ihr mir das laufend zu?
Die Zahlen stammten doch nicht von mir!!

Sage doch mal deinen Firmen die du oben genannt hast, das Sie mal auf meine fragen antworten sollen!
Also ich sehe nur , Interessen lose Firmen hier!


Es macht mir nichts aus, mit welcher Leistung ich die Akkus fülle.
Da ich nicht weiß welche Leistungsdaten der

Motor hat, den es viele verschiedene Spannungswerte.
Auch bei den Akkus gibt es verschiedene Akkuwerte, ich kann erst dann den Akku kaufen, wenn ich die erforderliche Motordaten habe.
Beim Ladegerät, bin ich wieder vom Akku Wert abhängig, ich kann kein Ladegerät kaufen, das mit den Erforderliche Spannungswert mit dem Akku übereinstimmt.

Schade nur, das man das nicht verstehen will!

===========================================

Frage: Ist es möglich, das man meine fragen vom 22.07.2019 beantworte?
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.234
Hier gibt es keine Firmen, sondern nur Forenmitglieder die Dir helfen wollen.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.893
91365 Reifenberg
ok denn, nur die Fragen beantwortet, wenn Du denn drauf bestehst. Aber merke:
Dies ist ein Freiwilligen-Forum. Du hast hier keinen Rechtsanspruch auf Antworten.

wie kann man so ein Umgebauten Crafter programmieren?
-------------- wenn man kann. Also die Kenntnisse hat und mit einem Programmiergerät.

Der Akku soll so ca.50 KWh haben, frage kann man da jeden Akku einbauen?
Gibt es Akku zum einbauen?
-------------- Nein, man kann nicht jeden Akku einbauen.
............... Und ja, es gibt Akku zum einbauen.

Wie ist so ein Akku aufgebaut, da ich gehört habe, das die Akku angeblich im Wasserbad liegen sollte.
Kann man so einen Akku-Block (50 KWh) auch selbst zusammenbauen, durch Einzelzellen und anschließend in eine Kühlflüssigkeit einbetten?
---------------Blödsinn mit dem angeblichen Wasserbad. Welcher Angeber hat das so gesagt.
Kein Blödsinn ist aber, dass ein Akku gekühlt oder besser temperiert werden sollte. Manchmal kühlen, manchmal heizen, je nach Umgebungstemperatur und Belastung. Wasser ist da möglich, meist werden spezielle Kühlmittel eingesetzt. Das ist eine Wissenschaft für sich.
Akkus - oder das ganze Auto - werden heute nur zum Brandlöschen komplett ins Wasserbad getaucht.

So ein Elektromotor soll immer 380 V bzw. 400 V Eingangspannung benötigen. Stimmt das?
-------------Nein. Stimmt nicht. Gibt Maschinen für die verschiedensten Spannungen.

Welche Akkuspannung haben die Akku die so im Auto eingebaut sind oder werden?
Sind da alle Akku 48 Volt Eingangspannung?
-------------Oder gibt es da noch andere Eingangsspannungswerte?
Zweimal Quatsch. 48 Volt wird fast nie für Antriebsakkus verwendet.


Dieser Spannungswandler wandelt somit die 48 Volt Gleichspannung 380/400 Volt Wechselspannung um.
Oder gibt es da andere Spannungswandler für die Autoelektromotoren mit 120 KW?
------------------- Es gibt die verschiedensten Spannungswandler in E-Autos. Je nach Bedarf. Die Motorwechselrichter machen die gesamte Regelung zum Fahren und Reku und sind sehr speziell.

=================================
Gibt es da noch eine Einheit /Bauteil, um bei einer Stromladesäule laden zu können?
Nicht das ich etwas vergesse, beim Umbau von meinem Transporter.
------ Ja natürlich gibts sowas.

Ich habe noch nichts gekauft oder bestellt, darum bin ich noch voll flexibel beim Teilekauf!
--------------- Das ist zwar keine Frage, doch meine Anmerkung ist: Voll gut so. Mußt erstmal Klarheit haben.
Gruss, Roland
 

MEEMo

Neues Mitglied
14.10.2012
30
Deine erste Frage

wie kann man so ein Umgebauten Crafter programmieren?

He, zuerst muss kräftig Hand angelegt werden, das geht nicht, wenn man einfach hinter einem Laptop sitzt und der Meinung ist, mit Software sei alles machbar.
Und Hand anlegen will gelernt sein, zuerst muss man ein Konzept haben, dann muss man ein Budget haben, dann muss man die Eckwerte definieren (Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Ladestecker, Leergewicht etc.) und erst ganz am Schluss kannst du dann dein BMS und deinen Motorcontroller programmieren.
So wie du dir das vorstellst, wirst du viel (leer)Lehr-Geld ausgeben und am Schluss unzufrieden sein
Vielleicht wäre es ratsam, zuerst mal das hier eingehend zu studieren
ich kann Berlingo-98 mit seinen Aussagen voll unterstützen
weisst du, auf alte Füchse hören, ist manchmal gar nicht so übel, vor allem wenn gutgemeinte Ratschläge gratis erhältlich sind...
in diesem Sinne viel Spass bei deinem Projekt
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.893
91365 Reifenberg
Frage: Ist es möglich, das man meine fragen vom 22.07.2019 beantworte?
Ich werde mir die Mühe weiterer Beantwortung nur machen, wenn ich mehr von Dir, Deinen Kenntnissen in Mechanik und Elektrik weiß und auch weiß, welche Werkstatt-Möglichkeiten Du nutzen kannst. Mit anderen Worten: Wenn Du endlich mal ein wenig von Dir bekannt gibst. Und wenn du mal mehr Details Deines Projektes bekannt gibst.

Wenns so allgemein bleibt und klar ist, dass Du wirklich viel zu wenig Ahnung für so ein technisch anspruchsvolles Projekt hast, ist jede weitere Arbeilt (meinerseits) die volle Zeitverschwendung.

So ganz anonym funktioniert sowas selten. Warum soll ich Mühe und Arbeit für irgendwen aufbringen, den ich gar nicht kenne? Ich halte die Verwirklichung eines solchen Projektes mit ein paar Forenratschlägen für völlig unmöglich.

Also wer bist Du, was kannst Du an Kenntnissen, Geld und Werkstätten investieren, und was genau ist Dein Ziel.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.893
91365 Reifenberg
Hier gibt es keine Firmen, sondern nur Forenmitglieder die Dir helfen wollen.
Keine Firmen??
Oh Emil, Deine Einschätzung in allen Ehren. Hier lesen viele kompetente Firmen bzw. Leute aus diesen Firmen mit. Einige kenne ich persönlich. Und kann voll verstehen, dass sie sich sehr sehr sehr sehr stark zurückhalten. Würde ich auch machen, wenn ich von meiner Tätigkeit und meinem Wissen leben müßte. Also finanziell gesehen.

Alle wollen helfen??
Und ich kann nicht wirklich glauben, dass es hier nur Forenmitglieder gibt, die helfen wollen. Ich denke - oder ich weiß - dass hier viele nur mitlesen wollen, nur nehmen wollen. Geben, also helfen: Ja, es gibt einige. Aber nur einige.
Trotzdem ist dies Forum sehr wertvoll.

Und trotzdem nochmal meine Einschätzung: Ein kompletter Crafter-Umbau mit E-Antrieb, Akkus inklusive Batterie- und temperaturmanagement, Netzladegeräten und dann noch solargesteuerte Ladung halte ich bei dem hier gezeigten Grundwissen und nur mit Foren Fragen-und-Antworten nicht für realisierbar.
Da haben wir - bildlich gesprochen - hier schon viel kleinere Brötchen sehr lange ausgebacken.

Gruss, Roland
 

MEEMo

Neues Mitglied
14.10.2012
30
Damit deine erste Frage beantwortet ist, siehe hier

es wird danach einfach so sein, dass du noch viel, viel mehr Fragen hast!
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.893
91365 Reifenberg
Hier gibt es keine Firmen, sondern ..............
Hier gibt es einige Firmen, auch solche, die das Crafter Projekt stemmen könnten.

Anfragen lohnt immer. Die Qualität und Klarheit der Anfrage wird Auswirkungen auf die Antwort haben. Im Klartext: je konkreter gefragt wird, umso konkreter die Antwort. Und helfen wollen? Sicher, aber nicht kostenlos. Sind Firmen.

Gruss, Roland
 

Anmelden

Neue Themen

Neueste Beiträge