City EL Zulassung mit selbstgebautem Akku


Martin mit dem Dreirad

Neues Mitglied
15.12.2020
3
Hallo zusammen,

Vorab: Ich bin neu hier und muss mich erstmal etwas zurecht finden. Es gibt hier viele Beiträge zum Thema Akkuumbau beim City EL. Doch wie ist dort die rechtliche Lage?

Ich habe mir vor ein paar Monaten einen gebrauchten City EL Fact 4 Baujahr 2008 gekauft. Damals war der Lithium Akku noch optional und so kam mein Modell leider mit Blei-Vlies-Akkus. Da das Fahrzeug die letzten Jahre ungenutzt in einer Garage stand, sind die natürlich hin. Wegen der relativ kurzen Lebenszeit und dem hohen Gewicht wollte ich nicht wieder Blei-Akkus verbauen. Habe die Kosten von vielen Akkuvarianten verglichen und mich für Standard 18650 LiIon Akkuzellen von Samsung entschieden. 420 Stück zusammengeschweißt, ein 150A BMS angeschlossen, in eine Kunststoffkiste eingebaut und fertig ist mein 48V 5kWh Akkupack.

Da im Fahrzeugschein kein Akkutyp eingetragen ist und das Leergewicht auch ohne Akkus ist, hatte ich mir eigentlich nicht viele Gedanken um die Hauptuntersuchung und Zulassung mit dem Umbau gemacht. Doch als ich dann vor kurzem die Hauptuntersuchung bei einem Prüfer von KÜS machen wollte, war sich dieser beim Umbau nicht sicher und hat bei seiner Zentrale nachgefragt. Diese kam zur Einschätzung, dass dies ein "schwerwiegender Eingriff in die Fahrzeugelektronik" sei und damit die Betriebserlaubnis erlöschen würde. Also keine bestandene HU an dem Tag... Wollte mich dann per Mail beim TÜV melden (wegen Corona nicht direkt in der Prüfstelle) allerdings haben die mir nur ein Angebot für eine Laborprüfung des Akkus für ca. 15.000€ geschickt o_O Nicht ganz, was ich mir vorgestellt habe...

Nun seid ihr gefragt! Wie bekomme ich den Akku ohne größere Kosten zugelassen?
Ich weiß, dass der City EL ja mit verschiedenen Akkutypen ausgeliefert wurde und viele Leute auch einen ähnlichen Umbau vorgenommen haben. Wie habt ihr das mit dem TÜV gemacht? Wenn ich andere Bleiakkus reingestellt hätte, hätte doch auch niemand hinterfragt? Inwiefern ist tatsächlich die Betriebserlaubnis betroffen? Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das so kompliziert ist... Und nein, eine Abspeckung auf kleines Rollerkennzeichen oder der "Betrug" bei der Prüfung mit anderen Bleiakkus kommt nicht in Frage.

Ich brauche eine feste, klare Aussage, mit der ich die Hauptuntersuchung mit meinem Umbau bekomme!

Wer am Umbau interessiert ist: Ich kann, wenn alles fertig ist, natürlich auch ein paar Bilder und Videos mit euch teilen. Jetzt soll das Ding aber erstmal auf die Straße!


Vielen Dank schon mal und viele Grüße,

Martin
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.313
hallo und ich wünsche dir viele antworten, mit denen du dann weiterkommst,
aber wenn "die kuh erst mal auf dem eis ist,,, wirds schwierig"
ich hab damals von blei auf lifepo umgebaut und hatte keinerlei probleme,
wohl auch weil der umbau weniger aufwendig war,,,
hoffentlich können dir andere mitglieder weiterhelfen,
bye wolle
 
Hallo Martin, erst mal willkommen hier im Forum.
Sorry, aber ich verstehe das nicht. Du hast wie alle EL"s keine Akkus und auch sonst keine Komponenten des Antriebsstranges in den Papieren stehen. Wer soll dir was eintragen. Du gehst zum TÜV, oder zur Dekra und willst eine HU. Dann lässt du die machen. Kein Mensch interessiert dabei das Gewicht oder auch die Spannung der Akkus oder auch die Akkus selbst. Die schauen nach dem Lenkungsspiel, der Bereifung der Hupe und der Beleuchtung. Die Bremswirkung wird, wenn überhaupt im Fahrversuch ermittelt und in 10 Minuten hast du deinen Stempel.
Warum so kompliziert. Bei meiner ersten Zulassung hatte ich 36v Blei drin. Irgendwann dann 48V Blei mit Akku zwischen den Beinen. Dann 48V Nickel-Cadmium. Später dann noch ein 6V Block dazu und jetzt 16St. LiFepo4 die nicht mal mehr im Akkukasten verbaut sind. Nie wurde irgendwie danach gefragt. Also fahr zu irgendeiner Prüfstelle, erzähle nicht soviel und gut ist"s.

mfG
Peter
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
3.749
Hi Martin,
mach dir keinen Kopp, ab zum Tuev und gut ist. Denen ist viel wichtiger, dass die Hupe geht. Vom Akku haben die gar keine Ahnung. Interessiert die auch nicht.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Martin mit dem Dreirad

Neues Mitglied
15.12.2020
3
Moin,

Erstmal schonmal vielen Dank für die schnellen Antworten und, dass ihr neue Mitglieder so schön begrüßt! 😊


Sorry, aber ich verstehe das nicht. Du hast wie alle EL"s keine Akkus und auch sonst keine Komponenten des Antriebsstranges in den Papieren stehen. Wer soll dir was eintragen. Du gehst zum TÜV, oder zur Dekra und willst eine HU. Dann lässt du die machen. Kein Mensch interessiert dabei das Gewicht oder auch die Spannung der Akkus oder auch die Akkus selbst. Die schauen nach dem Lenkungsspiel, der Bereifung der Hupe und der Beleuchtung. Die Bremswirkung wird, wenn überhaupt im Fahrversuch ermittelt und in 10 Minuten hast du deinen Stempel.
Also der gleichen Meinung bin ich auch. Steht nichts in den Papieren also kann ich auch einen anderen Akkutypen einbauen. Ich war wie gesagt dann mit dem EL bei einem KÜS-Prüfer für die HU. Licht, Lenkung, Reifen, Bremsen im Versuch, alles geprüft und bis auf Kleinigkeiten auch in Ordnung (kleiner Riss im Scheinwerfer, alte Reifen...). Er wollte nur im Nachgang das mit dem Akku abklären und seine Zentrale hat dann gemeint, dass sei ein "großer Eingriff in die Fahrzeugelektronik" und daher nicht zulässig und die Betriebserlaubnis würde verfallen. Daher kommt ja erst die Verwirrung.

Ich denke am besten wäre es, wenn ich mit dem KÜS-Prüfer nochmal spreche und ihn versuche davon zu überzeugen, dass mein Umbau keine Änderung der Betriebserlaubnis bewirkt. Ich bin mir in der ganzen Materie aber sehr unsicher und kenne mich mit der rechtlichen Lage usw. schlecht aus und daher fehlen mir noch ein bisschen die Argumente. Irgendwelche Tipps?
Ihr hattet bei euren umbauten gar keine Probleme und kamt nicht in eine solche Situation? Warum sagt dann die Zentrale von KÜS was anderes?

Viele Grüße, Martin
 

Kamikaze

Mitglied
24.08.2020
285
Die Prüfer und die Zentralen haben mitunter eine (ich nenne es mal) "eigene" Sicht auf die Dinge.
Die Rostschleuder vom Schrottplatz bekommt ohne Probleme die Plakette - trotz durchgerostetem Auspuff und fehlendem Kat, aber beim EL ist der Reifenumfang ein paar Zentimeter zu groß und die Betriebserlaubnis erlischt.
Leider kommt es mir so vor, als hinge das sehr stark vom jeweiligen Prüfer und dessen Ahnung von der Materie ab.
Fakt ist: Wer viel erzählt hat erfahrungsgemäß viele Probleme. Wer die Klappe hält kann manchmal das System für sich nutzen.
Also: Bei einer ANDEREN TÜV-Stelle (Nicht KÜS - die haben jetzt deine Daten samt Beanstandung schon) nochmal prüfen lassen und nix vom neuen Akku erzählen.
Und falls einer fragt: "Der ist da schon ewig drin."
Hat bei meinen alten Stinkern (sowohl Roller als auch PKW) meistens funktioniert - auch mit vielen halblegalen Umbauten. ^.^'
Mit dem EL muss ich glücklicherweise dank kleinem Nummernschild nicht zu den Brüdern. :D
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
3.749
Moin,
meine Dekra-Pruefer haben - seit ich 2007 mit dem EL angefangen habe - weder Akkus noch sonstwas gesehen. Wollten sie auch nicht. Auch der Not-Aus ist denen egal.
Licht, Bremsen, Hupe, Rost - ach Kacke, da rostet ja nix - und fertig.
Das letzte Mal fummelte zum allerersten Mal ein Pruefer an der Federung rum.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.381
54
Egweil
Hallo Martin,
wieso weis der Prüfer überhaubt das ein anderer Akku verbaut ist ? Das läst sich doch gar nicht anhand der Papiere prüfen ! Ausserdem ist der ja unter der fest verschraubten Abdeckung im Motorraum verbaut.
Also eine ander Prüfstelle anfahren und nix von umbau ect. pp. sagen fertig.
Gruß
Christian
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.696
Bei uns darf bei der Prüfung nichts abmontiert , abgeschaubt etc werden . also Motordeckel fest verschrauben
 

Horst Hobbie

Bekanntes Mitglied
30.05.2010
2.150
55
26452 Sande, Breslauer Str.23
Auspuff Attrappe dran bauen und sagen ist ein Verbrenner ?, ne lieber nicht da fällt man bei der ASU sicher durch.;-)
Im Ernst ,ist jetzt natürlich ärgerlich und es ist nun mal passiert. Wir haben sicher alle schon mal Fehler gemacht und Lehrgeld bezahlt, ( alle außer Roman ) , daher was bereits vorgeschlagen wurde zur Dekra oder so hin , und gut.
Aber Reifen mache ich zB kurz vorher immer neue drauf, Licht Hupe Bremsen müssen ok sein und gut aussehen hilft auch, also sauberes EL.
 
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Wertungen: Peter End.

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
831
Hi,

die relevanten Daten sind die Motorleistung bzw. die Akkuspannung.

Wenn die Akkuspannung gleich geblieben ist (die lässt sich auch den technischen Daten des ELs entnehmen, also 36V oder 48V) und die Motorleistung nicht erhöht wurde (diese Begrenzung ergibt sich aus der Einstellung der Strombegrenzungsplatine unterm Sitz), ist der Akkutyp erstmal egal. Beim Verbrenner fragt ja auch keiner, ob du bei Aral oder Shell getankt hast....

Ansonsten frag doch mal den:


Das ist quasi der 'Hersteller'. Da solltest einen entsprechendes Schreiben bekommen, das der Umbau die Eigenschaften des Fahrzeugs nicht beeinflusst bzw. ein solcher Lithium-Akku auch ab Werk verbaut wurde.

Gruß,

Werner
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.053
Hallo

Ist sogar noch einfacher die Leistung ist vom Controller abhängig, da gabs sogar ein Schreiben von citycom dazu.

Und wichtig die Spannung ist hochgefährlich deshalb unbedingt Sicherheitschrauben dran damit keiner ohne Ausbildung das öffnen kann.

So einen Spezialisten hatte ich auch mal der wollte mir erzählen das Alu Kreuzgelenk wäre nicht serienmäsig. Dem habe ich einfach mal schlaugemacht dass es keine Serie gibt sondern dass die Teile Einzelabnahme haben und er bitte beim zulassenden Tüv nachzufragen hätte mit was das Teil zugelassen wurde bevor er mir solchen Blödsinn erzählt

Zugeben dass er es gemerkt hat lag an der etwas rustikalen Bauweise von citycom einfach ein Sück sägeraues alu ohne entgraten schleifen. wäre das Teil sauber gefertigt gewesen hätts keiner gemerkt.

Zu den Akkus ich baue auch gerade Lithium Zellen in alte Bleiakkugehäuse da ich ein Miniel wieder aufbaue und alles Orginal aussehen soll das ist aber der einzige Grund.

Gruß

Roman
 

williblechklopfer

Neues Mitglied
16.09.2018
18
Peine
hallo Martin,

ansonsten kannst du ja noch auf diverse Seiten im Web verweisen, das das El orginal auch mit Lithium angeboten wurden. Hatte gerade bei cityel.de geschaut, die ist aber gerad in arbeit. Ersatzweise vielleicht
bei schippers die Technischen Daten oder Wiki.
Da ich ja auch noch umrüsten möchte hatte ich meinen TÜVi gefragt ob das ein unterschied macht Lithium oder Blei. Der sah das ähnlich wie Werner schon schrieb "Aral oder Shell"... letztlich fährt es doch mit Strom .

Viel interssanter als der TüV ist doch die Frage was die Versicherung im Falle eines Falles zu einem eigenbau Akku sagt.

Aber besser macht man sich nicht so viele Gedanken ;)

grüße Fabian
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
72
Da war doch mal ein Cityel, das sich in nichts aufgelöst hatte, auch das danebenstehende Vektrix war dann nicht mehr da. Die Flammen schlugen bis zum dritten Stock und fünf Fahrzeuge gleichzeitig waren betroffen. Zu löschen war da nichts mehr. Gerüchtemäßig haben auch manche Teslas solche Spirenzchen gemacht. Einen mit Benzin vollgetankten Golf habe ich allerdings auch einmal ausbrennen gesehen. Sah auch nicht viel anders aus. Manche Prüfer haben eben etwas gegen Elektroautos.
Lifepos haben tatsächlich etwas für sich.
Da wollte sich ein Prüfer mal wichtig machen. Ist mir schon oft begegnet. Mit an Kriminalität grenzenden Vorwänden (in Köln) . Die ließen tatsächlich vorliegende Mustergutachten verschwinden, konnte ich nachweisen. Plötzlich waren die Gutachten wieder da.
Bei Corona ist etwas Ähnliches zu beobachten: Anerkannt werden nur Fälle, die per PCR nachgewiesen sind.
Die PCR-Messungen erzeugen nur Dunkelziffern, also falsche Werte. Ist aber Vorschrift. Deshalb wird die wirkliche Krankheit, vor allem die Todesfälle , nicht anerkannt. Meine Vermutung: Geldmacherei. Wird immer wieder versucht, bei Corona erfolgrech durchgeführt, mit sehr viel Geld belohnt. Juristokratie. Ich nenne es Kleptokratie. ich selbst sollte einmal zum Opfer bei so etwas werden. Lösegeldforderung unter Schäuble. Kommt auch bei unseren besten Politikern vor. Aber nicht alle sind so, auch bei TÜV-Prüfern nicht.
 

Kamikaze

Mitglied
24.08.2020
285
Bei Corona ist etwas Ähnliches zu beobachten: [...] falsche Werte [...] Vorschrift [...] wirklich [...] Geldmacherei [...] immer wieder [...] Corona [...] Kleptokratie [...] Lösegeldforderung [...]
1. ist das hier kein Politik-Strang
2. habe ich momentan die Schnauze sowas von Voll, was Verschwörungstheorien angeht
Also BITTE BITTE BITTE keinen Nonsens bezüglich Corona absondern! Lieber mal einen Tag in einer Intensivstation aushelfen - die suchen aktuell im Prinzip überall händeringend Helfer - auch ungelernte. Das könnte die Sicht auf solche Dinge erhellen.
3. Hier geht es um ein konkretes TÜV-Problem.

Nix für ungut.
 

Martin mit dem Dreirad

Neues Mitglied
15.12.2020
3
1. ist das hier kein Politik-Strang
2. habe ich momentan die Schnauze sowas von Voll, was Verschwörungstheorien angeht
Also BITTE BITTE BITTE keinen Nonsens bezüglich Corona absondern! Lieber mal einen Tag in einer Intensivstation aushelfen - die suchen aktuell im Prinzip überall händeringend Helfer - auch ungelernte. Das könnte die Sicht auf solche Dinge erhellen.
3. Hier geht es um ein konkretes TÜV-Problem.
Danke! Bitte beim Thema bleiben!

Bin aktuell dran, Fotos, Erfahrungen, Bestellformulare usw. zusammenzusuchen um meinem KÜS-Prüfer zu zeigen, dass das Auto unabhängig von der Batterie ist und ich die HU bekomme. Hat sonst noch wer ne Idee, was ich ihm zeigen könnte?

Gruß, Martin
 
Hallo Martin,
du brauchst ihm überhaupt nichts zu zeigen!
Wer oder was ist eigentlich der KÜS-Prüfer?
Falls du aus Deutschland kommst, gehe zum TÜV oder zur Dekra.
Am besten zu so einen bei dem du noch nie warst. Da brauchst du ein verkehrssicheres und fahrbares EL und sonst nichts! Du bist doch bei der HU nicht KÜS-gebunden.

mfG
Peter
 
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Wertungen: wolfgang dwuzet

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.313
da muß ich dem vorredner (schreiber) sowas von recht geben,
es geht den PRÜFINGENIEUR egal von welchem verein,,,
absolut NIX an welche akkus da drin stecken,
das einzige, FALLS ES IN DEINEM FZ-SCHEIN ÜBERHAUPT EINGETRAGEN IST es darf sich die maximale volt zahl nicht großartig ändern (+-3V ist tolaranz)
man dürfte dir das prüfsiegel (wenn alles andere in ordnung ist) auch nicht verweigern, wenn du 1500 mignon-batterien reinbaust
bye wolle
viel glück
 

Norbert

Mitglied
19.08.2018
74
79771 Klettgau
Sag mal Martin aus welcher Ecke kommst Du denn ? Da gibts sicher wer in der " nähe " der Dir sagt: also ich geh mmer da hin und bei mir ist gut.
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
831
So,

jetzt muss ich nochmal meinen Senf dazugeben ;-)

Der Akku ist teil des Antriebs. Somit hat eine Änderung den Stallgeruch des 'Tunings' und wird bei nicht vorhandenem genauen Wissen (oder eines offiziellen Gutachtens) um die Zusammenhänge erstmal 'vorsichtshalber' abgelehnt - denn auch Prüfer können ihre Zulassung (und damit ihren Lebensunterhalt) verlieren. Damit spielt keiner gern....

Also müssen wir jetzt für Wissen sorgen, das der Prüfer auch als solches akzeptiert.

@wolfgang dwuzet Wolle, schick dem Martin doch mal dieses Schreiben von Citycom zu der 63er Umtragung/Motorumbau auf Perm. Da steht meines Wissen drin, dass sogar der Motorumbau keine Leistungsauswirkungen hat, wenn der orginale Regler und seine Konfiguration behalten wird, weil der maximal zulässige Strom (und damit die Leistung) vom Regler vorgegeben sind.

Damit kann man argumentieren, dass bei gleichbleibendem Motor UND Regler ja auch keine Leistungssteigerung stattfinden kann (so denn die Spannung gleichgeblieben ist).

Dann kann man noch auf die alte Cityel-Webseite verweisen:



(das ist ein Auszug aus dem Internet-Archiv, die Seite gibt es so heute nicht mehr)

Dort wird definitiv das Lithium-System erwähnt. Damit wäre bewiesen, Lithium gab es definitiv auch 'orginal'.

Und in diesem Thread ist noch der Kontakt zum Tüv Würzburg (unter Punkt 8) dokumentiert. Dort wurden die Einzelzulassungen erstellt, und die beiden Herren gibt es anscheinend auch noch. Sind nur schwer zu erreichen, vielleicht ist es einfacher wenn da ein Prüferkollege anruft?


Mit dem Schreiben von Wolle sollten sich maximal 4kW Motorleistung und 63 km/h Höchstgeschwindigkeit eintragen lassen. Wenn er den Akku eintragen will, kann er das ja gleich mit erledigen, außer du schreibst auf 45er um....

Viel Erfolg!


Gruß,

Werner

Edit: vergessenen Thread hinzugefügt
 
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