City EL wirklich sinnvoll, oer teures Spielzeug?


Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.225
Also ich spiele seit ca. einem jahr mit dem Gedanken mir ein EL zu kaufen, aaaber....
Entweder schätze ich ie Situation falsch ein, oder aber viele EL Fahrer.
Ich lese immer was von "Ich fahre jeden Tag mit meinem EL 40-60 zur Arbeit"
und am besten auch noch im Winter.
Mal im ernst, das ist Misst.
Im Winter ist es arschkalt und eine Strecke von 40 oder 60km erscheint mir mit dem EL total bescheuert.
Die 45km/h Version sit zu lahm, die 60km/h Version taugt von den Akkus her nicht für diese Geschwindigkeit.
Ich hatte mir so ein Teil nur m,al über das Wochenende ausgehleihen, daher muss ich zugeben das ich jetzt nicht gerde von Erfahrung reden kann, aber ich habe Eindrücke gesammelt.
Ich denke das EL ist nur sinnvoll bei absoluten Kurzstrecken von max. 10-15km!!
Da hier ein Benzingetriebens Fahrzeug gerade einmal warm gworden ist.
Davor ist der Benziner sehr verschwenderisch aufgrund der Kaltstartautomatik, hohem verschleiss, durch nicht ausreichend aufgeheiztem Öl (Wichtig um Wasser aus dem ÖL verdunsten zu lassen) etc pp
Also für mich würde es wohl Sinn machen da meine Tägliche Strecke ca. 2 km beträgt, die ich auch zu fuss gehen könnte:)
Diese Strecke fahre ich aber ca. 8 mal am Tag inkl. meiner Pause.
Wenn ich mir jetzt überlege 8000!! ¤ für ein neues EL auszugeben streuben sich mir die Nackenhaare.
Nach mehrmaliegem durchkalkulieren bin ich zum Schluss gekommen das ein neues unwirtschatlich ist!
Meine Kosten auf dieser kurzen Strecken belaufen sich mit meinem 3er BMW auf ca. 1000¤ im Jahr.
Von Verschleisskosten bleibt das EL ja auch nicht gerade verschont.
Ich habe den Eindruck das das Vorderrad un das Antriebsra sehr beansprucht werden. Und denke das es äufig ersetzt werden muss genauso wie das vorderrad Lager.
Bei den Batterien scheint es mir ein Glückspiel zu sein, ob die bei mir wirklich 4 Jahre oder länger halten (Flies Akkus)
Dann sollte das El auch eines aus der letzten oder vorletzten Serie sein, wenn ich mir so die Berichte ansehe, haben die älteren Modelle unglaublich viele Schwachstellen (Schütz Relais, gebrochene Lenkung, gebrochene Motorwellen, probleme mit der reibkupplung, gerissene Oberteile, gebrochene Fahrweksfedern, Bremslichtschalter etc. pp
Also überlege ich mir nun einen gebrauchten EL FAct4 zu max. 5000-6000¤ anzuschaffen, und das auch nur!! aus idealistischen Gründen un Neugier da ich sehr Technikinteressiert bin.
Naja, und gut auffallen tut man mit dem Dingen ja auch, so das ich es mit Werbung von meinem Geschäft beschriften werde.
Aber im Grunde genommen denke ich das es nicht billiger als ein normales Auto im Unterhalt sein wird. Und ie Zuverlässigkeit auch schelchter sein wird.

Sehe ich hier einfach zu sehr schwarz, kann mich jemand vom gegenteil überzeugen?
Oder ist es wirklich nur ein teures Spielzeug für kindgebleibene Erwachsene die sich immer schon mal ihr eigene Auto bauen wollten, daran herumbasteln wollen, es verbessern wollen und damit aufzufallen?
Sowas wie die Star Trek Freaks von damals?
 

A-B

Mitglied
13.07.2005
174
Moin, am sinnvollsten wäre ein Fahrrad! :)
Mit einem El wirst Du meiner Meinung nach mit der Einstellung eh nicht glücklich. Ausserdem will ein El gefahren werden.Ich glaube nicht, dass ein factfour, der ja eh weniger Energie braucht, geeignet ist. Wenn Du täglich 16 km fährst mit neuen Batterien und dann nachlädst könnte ich mir vorstellen, dass die Akkus einfach totgeladen werden. Vielleicht einfach ein E-Fahrrad? Bei 2km Entfernung auch noch hoffnungslos unterfordert? Übrigens: Rechne mal neu und dann achte auch auf den Wertverlust deines 3ers gegenüber dem El.
Gruß André
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.225
naja der Wertverlust zählt bei mir auch nicht mehr. ist nen E36 füe vor 2 jahren 6900¤ und der ist jetzt immer noch ca. 4000-4500 wert da erst bei 93.000km
Hm, meinst Du echt totgeladen?
Dann wäre es wohl sinnvoll noch ein kleines Ladergerät zu nutzen womit ich es nur auf 13.6 oder 13.8V auflade und dann alle paar Tage mal mit dem HF LAder richtig nach lade?
Ne, Fahrrad und Rolr sind misst, da kein Regenschutz vorhanden, und zu Fuss ist auch kac... wenn ich den Wagen dann doch mal brauche muss ich iérst nach hause latschen
 

Bernhard Stroop

Mitglied
17.10.2005
255
Hallo (Name?),

Ich bin mit dem City-El den ganzen Winter durchgefahren (bis auf die Zeiten, wo ich ihn repariert habe, war allerdings auch beim Kauf ein Schrottfahrzeug).
Dabei habe ich täglich ca. 40 km zurückgelegt. Auch auf Eis und Schnee. Mit entsprechender Kleidung, Winterreifen und Batterieheizung war das kein Problem. Und meinen großen Diesel habe ich in der Zeit geschont. Der kann im Sommerurlaub alles nachholen.
Bei 8 x Kurzstrecke würde ich nicht so lange überlegen, da ist der Verschleiß durch Kaltstart und der Schadstoffausstoß ja horrend.

Mein El ist aber auch gleichzeitig ersatz für die elektrische Eisenbahn, sonst hätte ich mir nicht so eine alte Möhre gekauft. Insgeswammt 4000 Euro Kosten (incl Kauf) bis jetzt, aber viel gelernt, viele Erfahrungen gemacht und neue Freunde gefunden

PS: Das wirtschaftlichste ist das Fahrrad und wenn man keinen Unfall bautauch das gesündeste..

 

A-B

Mitglied
13.07.2005
174
Moin,
nein ich meinte mit totgeladen, dass ich mir vorstellen könnte, dass der Zyklus zu klein ist. Ich merke bei meinen wartungsfreien Batterien sehr deutlich, dass nach ein paar Zyklen, die bis auf 10-10,5 Volt unter Last runter gehen. Die Akkus viel spannungsfester sind. Da halbgeladen rumstehen lassen den frühen Tod bedeuten würde, denke ich würde ein tägliches nachladen Pflicht, jedoch mit dem entgegengesetzten Effekt wie oben beschrieben als Folge. Kann ja mal jemand was zu schreiben, ob ich richtig liege.
Gruß André
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.225
hmm, da sind sie wieder meine drei Probleme.
Und den Akku unnötig Zyklen wäre reine Verschwendung.
Das macht die ganze Sache noch schwieriger.
Sicherlich würde ich alle par tage mal 20km fahren, aber wie Du ja schon sagtest, wäre es unsinnig die Akkus nicht nachzuladen und auf iese fahten zu warten.
Probleme, Probleme, Probleme
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.225
ich habe mich jetzt schon wirklich viel mit Akku Technologien beschäftigt.
Ich las irgendwo auch, das die Akkus möglichst nicht unter 60% entladen werden sollem, da das das Optimum an Lebensdauer wäre.(was auch meine eigene Meinung ist)
Anderseits habe ich den Eindruck, das Akkupflege eine Philosopgie Frage ist.
Eine Autobatterie wird ja auch nur so 3 Prozent entladen und dann gleich auf 4 Volt hochgepowert.
Und dennoch wierden sie bis zu 10 jahren alt.
Natürlich ist klar, das es nicht die gleichen Belastungen wie in einen elektrofahrzeug sind.
Angeblich sind Starterbatterien nur auf 100Zyklen ausgelegt.
Dann sind 10 jahre aber doch eine gute zeit denke ich
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.606
Filderstadt
www.elweb.info
Hallo Sven,
die 40-60 km am Tag, gehen schon, allerdings braucht man eine gewisse Leidensfähigkeit und Begeisterung für das Fahrzeug.

Ich habe mein el jetzt 16 Jahre und bin viele Jahre damit ins Studium und in den Job gefahren. Ja es geht... Die Vielfahrer haben die wenigsten Probleme pro km, auch mit der Batterie.

Wenn Du in das Thema einsteigen willst, kauf Dir erst mal ein gebrauchtes Fahrzeug, vielleicht ein Cabrio oder Targa, die machen am meisten Spaß. Für so ein Fahrzeug brauchst Du keine 5000 Euro ausgeben. Wenn Du handwerklcih geschickt bist, kann man auch zu deutlich günstigeren Preise zu einem Fahrzeug kommen, teilweise unter 1000 Euro. Dazu neue Blei Säure Akkus, damit geht Deine Strecke gut.

Ein großes Auto kann man verschieden rechnen von den Betriebskosten her... Das el braucht tatsächlich wenig Kosten pro km wenn man es in Bewegung hält, sicher deutlich weniger wie Dein BMW.

Wenn das el dann rennt und eine Daseinsberechtigung hat, weil es einen regelmäßig zur Arbeit bringt, kann man noch optimieren, z.B. durch Erhöhung der Batteriespannung, damit auch mehr Fahrleistungen. Für die Vielfahrer lohnen sich Nickel Kadmium Akkus... noch gehts dass man die verwendet, es ist das beste was man fahren kann, sage ich.

Wenn Du Fragen hast, frage!

Es ist nicht nur öko, sondern macht auch Spaß zu fahren.

Grüße
Ralf Wagner
webmaster
 

JJ-OO

Aktives Mitglied
05.05.2006
360
Hallo,
denke ein gutes Gebrauchtes EL wäre passend. Es gibt genug Fahrer, die
ihre 20- 30 km Reichweite brauchen. Bringen die Akkus das nicht mehr, müssen sie neue kaufen. Würde Dir empfehlen, die nach gebrauchten Batterien zu fragen. Ist umweltschonend und sehr günstig, oft sogar kostenlos. Damit ist der größte Kostenfaktor ausgeschaltet.
Du lädst einfach abends wieder auf, wenn die Batterien schwach werden, kannst
Du ja auch noch kurz zwischenladen. Ein gutes gebrauchtes EL kannst Du
für 1500 bis 2500 Euro bekommen. Mit Glück auch darunter. Das kann sich
rechnen. Günstiger wäre da nur noch der hier:



(letztes WE in 8 Stunden für einen führerscheinlosen Freund gebaut)

viele Grüße
Jens
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.225
welcher Motor ist eigentlich stärker?
Der aus der Serie 1-4 oder neue neue Scheibenläufer?
Ich bin mir manchmal nicht sicher, da so viele die alten fahren. Mir ist nur bekannt das der Scheibenläufer einen erheblich besseren Wirkungsgrad hat.
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.225
ich frage nur deshalb, weil mir die Beschleunigung von dem Fact4 gerade mal ausreichend vorkam, und noch weniger würde ich auf gar keinen Fall fahren wollen.
Den Fact4, den ich fuhr, hatte erst 1000km runter, also gehe ich davon aus, das die Akkus i.o waren.
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Niedlich, das baue ich mir auch.
Ansonsten, würde ich einen relativ windschnittigen normalen PKW mit herausnehmbaren Sitzen benötigen, mit einem extrem leichten 20 kW-Verbrenner-Generator und einem deutlich kräftigeren Elektromotor, mit dem man 10 km Stadtverkehr zügig fahren kann.
das Ding könnte dann schon ziemlich leicht und sparsam werden.

 

maxlpapi

Mitglied
03.07.2005
145
wenn du schon mal nen EL gefahren hast, frag doch mal ob du ihn für eine Woche Probefahren kannst, dann weist du ob es das richtige für dich ist. Hab den meinen auch geschäftlich gekauft und in 4 Wochen fast 2000 KM mit unheimlichen Spassfaktor runtergeradelt. musst halt von deiner Benzinkutsche zum EL ein bisserl umdenken. Entweder du liebst es oder du lässt es. Einen Grund um die Batts leer zu fahren gibt es immer

Meine Meinung



Manfred :spos:
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.225
naja, 3 Tage für 50¤ sind ja nicht gerade geschenkt.
Ich dachte ich mache es einfach mal und dann sind 50¤ gegen 5000¤ doch noch gut angelegt :)
Jedoch nochmal möchte ich das nicht bezahlen, damit hätte ich ja schon die ersen Ersatzteile von bezahlen können.
Sicherlich will ich es auch zu Werbezwecken nutzen :- (zumindest rede ich mir das als Argument ein :) um mich selber zu überzeugen.
Aber ein wenig Sinnvoll sollte es dennoch sein.
Werde mir also wohl einen Fact4 besorgen
Wie sieht es generell mit dem laden aus?
Wenn ich immer nur 3 km oder so mit fahre, gleich aufladen? Oder besser erst am Abend nach erneuten 3 km?
habe gelesen das die Wasserstoff umwandlung zu 98% fast vollständig funktioniert, also sollten dem Akku auch solche extrem kurzen Nachladephasen doch nicht schaden , oder doch?
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.606
Filderstadt
www.elweb.info
Hallo Sven,
der neue Scheibenläufermotor ist effizienter und läßt sich leichter auf höhere Endgeschwindigkeit trimmen.

Der alte Thrige Titan-Motor ist robuster, bei schlechterem Wirkungsgrad insbesondere im unteren Drehzahlbereich. Vorteil ist, dass man den Motor heftig überlasten kann, elektrisch kriegt man den kaum kaputt. Ich habe bei meinen Experimenten 2 x die 20 mm Motorwelle abgerissen, dafür hat mein el zu den besten Zeiten auch im Stand durchgedreht. Ich habe dazu den Motor und Batteriestrom hochgedreht und auch die Batteriespannung per Umbau von 36 auf 48V gesetzt. Also keine Sorge, die Überlastung der Mechanik ist nicht Serie...

Duch die starke Rehenschlußcharakteristik bekommt man bis 70 Nm aus dem Motor, das ist für den kleinen Flitzer eine Menge. Der alte Motor mit einem Umbau auf 48Volt macht richtig Spaß! Bei hochgedrehtem Batteriestrom kann man durchaus auch an der Ampel "punkten". Durch die höhere Batteriespannung bekommt man zudem deutlich bessere Reichweiten, die Du aber vielleicht gar nicht brauchst.

Fahren kann aber natürlich auch mit dem Serienfahrzeug... hier tummeln sich halt die Bastler.

Grüße
Ralf
 

Horst Hobbie

Bekanntes Mitglied
30.05.2010
2.077
55
26452 Sande, Breslauer Str.23
Resümee ?

sehr interessant... :)

ich suche eine Bezugsquelle für neue Schütze in meinem El ( zweit- El auch )

die 48 Volt Teile, natürlich dürfen die nur kleines Geld kosten , teuer kann ja jeder ;.-)

warum geben die Hersteller dafür 100 A an ???

Die werden doch teilweise mit mehr gebraucht ???

Horst mit El Empfehlung
 

Tomfe

Aktives Mitglied
04.07.2007
636
Moin Horst,

Ich muß mal schauen ob Ich dieses Teil ( ohne freilauf ) noch rumliegen
habe, falls ja telefonieren wir mal.

Gruß Tom.
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.225
da hast du ja einen ganz alten Threat von mir herausgesucht:)
Damals ging es noch um die Frage ob ich mir wirklich ein anschaffen soll :)
 

Jukemax

Mitglied
15.09.2010
153
Hallo Swen
ich glaube Du siehst das alles zu schwarz. Nachdem ich alle Schwachstellen abgestellt habe, läuft mein El seit einem Jahr ohne Mängel. Ich fahre jeden Tag so 30 bis 40 Km . Ich habe Lipos drin und bin froh dass ich den Wechsel von Blei auf Lipo gemacht habe . Seitdem nur laden und fahren und laden und fahren>>>> Sonst habe ich jedes Jahr ein Satz Bleier gebraucht, immer so 450 Eumel
Jetzt verkaufe ich mein El weil ich 75 bin und es mir zu umständlich ist da rein zu krabbeln.
Also schau mal meins an. Der Buddy ist in Top Zustand nix Risse wie bei den neueren Modellen.
Gruß Jukemax
 

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