City-El Hilfsrahmen gebrochen!



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EcoMaster

Neues Mitglied
20.03.2016
11
Liebe Elektro-3-Rad-Kabinenroller-Fangemeinde!

Nach vielen glücklichen und doch auch bisweilen Reparaturaufwändigen Jahren mit unserem CityEl (BJ 95, PKW-Zulassung 50 km/h) ist mir heute Morgen leider der Batteriekasten/Hilfsrahmen im Bereich der Motormomentstütze (Motor: Thrige mit Riemen) gebrochen. Ich wollte den stark angerosteten Rahmen NACH dem Winter 22/23 ohnehin mal angehen, aber das muss jetzt wohl vorgezogen werden und es ergibt sich eine Fülle von Fragen:

1.) Batteriekasten lieber entrosten, schweißen, verstärken, verzinken oder besser wegschmeißen und neu/gebraucht besorgen?
2.) Wie aufwendig wird ein Tausch des Kastens sein (bin geübter Schrauber, aber hier muss ja dann quasi ALLES raus und wieder rein) ?
3.) wie habt Ihr Eure Kästen vor künftigem Rostbefall geschützt?
4.) Welche Teile sollte man bei der Gelegenheit gleich mittauschen (z.B. Stellen, an die man schlecht drankommt, etwa Handbremsseil-Führungsrohre, oder die Blattfedern und Dämpfer... die sehen auch ganz schlimm aus).
5.) was erwartet mich da finanziell, wenn ich alle Ein/Ausbauten selbst mache?
6.) Wäre es sinnvoller, das EL so defekt jetzt zu verkaufen?

Vielen Dank vorab für eure Hilfestellungen, Anregungen, Ratschläge... bin wirklich für jeden Rat dankbar und vielleicht hat ja jemand noch einen Batteriekasten im Eck zu verkaufen ?!?

Lieben Gruß,
Achim
 

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Hallo Achim,

zu deiner ersten Frage würde ich dir auf jedam Fall raten einen neuen Korb einzubauen. Nur ist es natürlich sehr schwer bis nahezu unmöglich einen zu bekommen. Ansonsten bleibt nur das aufarbeiten des alten Korbes. Der Ausbau ist an und für sich kein großes Problem. Natürlich müssen Motor und sonstige Anbauteile erst mal weg. Das lösen von festgerosteten Schrauben war für mich seinerzeit das größte Problem. Die Dämpfer würde ich nicht unbedingt wechseln wenn sie noch ok sind. Da kommst du jederzeit gut ran. Ebenso sehe ich"s bei den Blattfedern. Mit dem von dir genannten Handbremsseilführungsrohr weiß ich nicht was du meinst., aber die kompletten Bremsseile mit Ummantelung würde ich schon tauschen wenn die alten beschädigt sind. Aber das siehst du ja dann.

Egal ob neu oder aufgearbeitet würde ich den zukünftigen Korb auf jedem Fall verzinken lassen. Das kostet nicht viel.
Bei den Gesamtkosten würde natürlich ein neuer Korb den größten Anteil ausmachen. Oder vielleicht doch ein Schlacht-El mit guten Korb?

Verkaufen würde ich nicht!


Falls du oder jemand anderes vor hat einen Thrige-Korb nachbauen zu wollen, könnte ich mit einem neuen Orginalkorb zum Erfassen der Geometrie aushelfen. Der müsste aber bei mir abgeholt und natürlich auch später wieder gebracht werden.

mfG
Peter
 

Martin Schinke

Neues Mitglied
14.11.2009
6
Hallo Achim,

hatte das gleiche Problem vor einigen Jahren. Als Provisorium habe ich die Böden der 3 Batteriehalter durch dicke Multiplex-Holzplatten (1 bis 2 cm) ersetzt und den Motorträger durch ein stabiles Holz-Vierkant im Bereich 5 bis 7 cm ersetzt und mit den beiden seitlichen Batterieböden, unter den Böden, fest verschraubt und alles gut lackiert.

Der Motor wird über den Balken unten mit 2 Spanngurten in Position gehalten.

Das hält nun schon lange Zeit, die Spanngurte müssen ab und zu nachgezogen oder erstezt werden. Neue Batteriekörbe gibt es für den Thrige-Motor nicht mehr, weil der Aufwand des Nachbaus zu groß ist.

Für den Scheibenläufer sollen Batteriekörbe nachgebaut werden, sagt Herr Schippers.

Viele Grüße und viel Erfolg
Martin
 
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Bastel Jan

Mitglied
14.06.2014
66
Ich habe noch einen einigermaßen guten gebrauchten thrige Korb. Umbau ist wie schon gesagt nicht dramatisch.
 

laase

Aktives Mitglied
08.10.2009
1.220
Meinen Korb hat mir ein Freund vor ca. 8 Jahren komplett aufgearbeitet:
- entrostet
- "nicht rettbare Stücke" rechtwinklig rausgeschnitten
- neue Blechteile gewinkelt und eingeschweißt
- Nähte im Bereich der Batterieauflage geglättet
- verstärktes Profil im Bereich Drehmomentstütze eingesetzt

Letzteres war das größte Problem, weil er sich vor dem Raustrennen keine Lehre gebaut hat. Somit war weder.der Winkel der Auflagefläche, noch die genaue Lage der Bohrung klar. Ich mußte das dann anhand der Achse mit Thrige dann per.Messungen rekonstruieren. Kann sein, daß ich mich dabei um bis zu 5mm vertan habe und der Motor daher jetzt etwas außermittig sitzt.
Winkel stimmt auch nicht ganz, der Zügige ist in Ruheposition jetzt anders gedreht, so daß die Schraubterminals bei heftigen Schlaglöchern schneller oben an der Platte anstoßen.
Das größte Problem war es allerdings, daß der Verzinker seine Arbeit verweigert hat, NACHDEM er den Rahmen schon in sein Vorbereitungsbad (Säure?) gesteckt hatte. Ich habe den Rahmen "komplett hellbraun" zurückbekommen. Auch nach Bearbeitung mit Aceton, Rostumwandler, Grundierung und Lackierung taten sich immer wieder braune Blasen im Lack auf.
Letztlich habe ich dann alle von Hand erreichbaren Teile mit einem Lappen und "Mike Sanders Korrosionsschutzwachs" (-fett?) eingerieben. Sehr anstrengend für die Finger, da das Zeugs trotz Hochsommers extrem zäh war. Ist ja normalerweise auch zum Sprühen nach Erhitzung gedacht ...
Bis jetzt hält der Korb. Ich fahre allerdings nicht in der "Salzsaison" und frage hierzu die Straßenmeistereien
 
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Wertungen: Kamikaze

laase

Aktives Mitglied
08.10.2009
1.220
Haha, der Thrige ist also zügig ... stimmt ja sogar, entsprechende Zellenzahl und Hangneigung vorausgesetzt ; -)
 

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