Citroen möchte 2019 mit e-Berlingo und Co. neu durchstarten


Seit einiger Zeit versucht Citroen sein Image aufzubessern. Mit den neuen Modellen, die den Kundengeschmack offenbar treffen, scheint der Plan aufzugeben. Was auf den ersten Blick auffällt: Das Design der neuen Fahrzeuge hat sich verändert, das Interieur wurde aufgewertet und der Komfort hochgeschraubt.

Frischer Wind zum Jubiläum

Im kommenden Jahr feiert Citroen 100jähriges Bestehen - eine gute Gelegenheit, um in eine neue Phase zu starten. Dass die neue Wegrichtung gut gewählt ist, offenbaren die aktuellen Zahlen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2018 konnte der Hersteller für den europäischen Markt einen Absatzrekord erwirken. Insgesamt wurden 591.100 Einheiten veräußert - das sind 30.000 mehr gewesen als noch vor Jahresfrist. Vergangenes Jahr hat das Unternehmen round about 785.700 Modelle verkauft. In diesem Jahr soll die Zahl bei 850.000 liegen. Auf der ganzen Welt sollen es sogar 1,1 Millionen Fahrzeuge gewesen sein.

E-Berlingo geht an den Start

Neben dem C5 Aircross, der Ende nächsten Jahres als Plug-in-Hybrid erhältlich sein soll, ist vor allem der neue E-Berlingo interessant. 2020 möchte Citroen in die Offensive gehen und eine neue Generation von vollelektrischen Fahrzeugen ins Leben rufen. Das erste Modell soll in etwas wie ein Golf ausfallen. Xavier Peugeot teilte zur Frage, ob das Unternehmen sich nicht relativ spät zur e-Mobility zuwendet, mit: "Es mag zwar einige Hersteller geben, die früher mit Elektroautos in diesem Segment auf dem Markt sind, aber die wirklcihen Absatzvolumina kommen erst noch und dann sind wir voll dabei."

Auch der Berlingo soll in einer neuen Generation als neues elektrisches Modell angeboten werden. Im April 2019 wird Citroen auf der Messe in Shanghai weitere Modelle und Studien präsentieren.

Quelle:
automobilwoche.de


Bild: Citroen
 

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