Bordbatterie laden


11.12.2004
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#1
Hallo

Ich hab das Problem, dass meine 12V Bordbatterie (für Licht etc.) etwas schwach auf der Brust ist, und auch regelmässig den Geist aufgibt.
Ich würde gerne einfach einen DC/DC Wandler von 144V auf 13,8V einsetzen. Aber die sind verdammt teuer.
Im Moment ist ein CB-312 DC-DC Lader drin, aber der bringt nur gut 2A, und das ist zu wenig. Ich sollte mindestens 6-8A haben.
Im Prinzip könnte man auch ein PC-Netzteil auf 13,8V umbauen. Dazu hab ich das hier gefunden: http://www.qrp4u.de/docs/de/powersupply/index.htm aber das ist recht aufwendig, mit Spulen umwickeln und so. Ich hab mal versucht, es etwas einfacher zu machen, wenn auch mit weniger Leistung. Aber irgendwo ist noch ein Fehler drin, es regelt nicht...
Hat jemand ne bessere Alternative zur Hand?
Kann man überhaupt einfach so einen 144V auf 13,8V DC/DC wandler nehmen, oder spricht da was gegen?

Viele Grüße

Gunther
 
K

Karl Weippert

Guest
#2
Hallo Gunther,

die einfachste, wie Du aber schon richtig bemerkt hast, teuerste Lösung ist ein ordentlicher Brusa- Wandler 144-12 Volt 600 Watt (ca. 700 SFr!) dann kann man sich die Batterie sparen. Es soll allerdings eine Zulassungsvorschrift geben, die eine Bordbatterie vorschreibt. Der Saxi wurde mit dem Brusa Wandler ohne Bordbatterie zugelassen. John ist wohl ein Spezialist für Wandler, kontaktiere den doch mal !

sonnenelektrische Grüße
Karl
 
11.12.2004
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#3
Hallo Karl

Hmm, ja, die Info, dass man eine separate Batterie braucht (für Warnblinker usw.) habe ich auch. Finde ich auch sinnvoll, aber es muss ja keine 60Ah Batterie sein ;-)
Naja, 600W brauche ich eigentlich nicht, mir genügen schon 100W, das reicht fürs Licht, und den Rest versorge ich aus der (dann kleineren) Batterie.
DC/DC Module mit 100 bis 150W bekommt man "schon" ab 80,-, aber dann muss man wohl noch ein Paar Filter und so draufpacken, was aber nicht das Problem wäre.
Ja, John könnte ich mal fragen. Wobei 144V auf 12V wohl schon eher was spezielles ist. Aber dennoch...

Viele Grüße

Gunther
 
K

Karl Weippert

Guest
#4
Hallo Gunther,

Die Vorschrift mit der Bordbatterie ist eigentlich Blödsinn, wenn da nur noch 5Ah drin sind, ist der Warnblinker auch nach kurzer Zeit aus.
In meinem Skoda (mit Bordbatterie!) und ca. 3A Wandler hatte ich mal das Licht brennen lassen, die Bordbatterie war also leer , dann ging gar nichts mehr, weil auch die Steuerung 12 V braucht. Nachdem er bis zum nächsten Tag vor meiner Arbeitstelle ( ohne Licht!) stand, lief er wieder. Ohne Bordbatterie mit ordentlichem Wandler wäre nichts passiert, ich wäre locker noch heimgekommen und hätte nicht die U-Bahn nehmen müssen!
Mein Brusa Wandler läuft jedenfalls seit 8 Jahren ohne Probleme, so lange hält keine Bordbatterie! Ich würde also schon einen großen Wandler ohne Bordbatterie empfehlen! - im City-el ist es auch nicht anders! (ca. 20 A )( dort läuft allerdings der Scheibenwischer auf 36 V)

sonnenelektrische Grüße

Karl



sonnenelektrische Grüße
 
11.12.2004
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#5
Hmm, da hast du auch nicht so ganz unrecht. In der Fahrbatterie steckt natürlich einiges mehr an Energie, somit ist es recht unwahrscheinlich, dass die mal leer wird. Naja, trotzdem werde ich eine kleine Batterie für den 12V Kreis drin lassen.
Aber um nen stärkeren Wandler komm ich trotzdem nicht rum.
700,-SFR sind mir aber definitiv zu viel. für 90,- bekomme ich ein fertiges Modul mit 100W (von Haltec). Wobei ich mittlerweile eher zu 150 bis 200W tendiere. Leider hat das Modul aber nur ca.75% wirkungsgrad, was ich ziemlich schlecht finde. Andere schaffen bis zu 95%...
Naja, mal sehen...

Aber meine eigentliche Frage war ja, ob man damit so ohne Weiteres einfach auf die Batterie gehen kann. Und ob jemand ne gute Alternative weiss.

Viele Grüße

Gunther
 
R

Ronald Preuss

Guest
#6
Hallo Gunther,
ich habe nun mehrmals deine Fragen gelesen, aber auf den letzten Satz bin ich nicht gekommen: Meine eigentliche Frage war ja............. manchmal habe ich das gefühl, daß so mancher Denkt, daß die Elektronik von jedem beherschbar sei.
Sicherlich nicht unerwünscht, aber so wie der Bänker, und der Metzger seinen
Beruf erlernen muß, so ist es auch in der Elektronik. Und manchmal, um gute Ergebnisse zu erzielen bedarf es halt etwas Aufwand ( etwas Kohle, oder Euro )
dieses wird hier, in diesem Forum immer wieder Vergessen. So brauch man sich nicht Wundern, daß das Elektromobil nicht Reift.

Gruß Ronald
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
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#7
Hallo

Ja habe auch schon gemerkt das sich manch ein E-Mobil fahrer
elektronisch zuviel zutraut.
Wenn was bei kleiner Leistung gut und einfach funktioniert heisst
das nicht gleich das es mit grosser Leistung aus so leicht ist.
Und beim E-Mobil ist meistens recht viel Leistung im Spiel.

Trotzdem allen viel Erfolg beim Basteln !!
Und wenns doch mal Fragen oder Probleme gibt
stehe ich über E-Mail fast jeden Tag zu Verfügung ;-)

MFG
 
K

Karl

Guest
#8
Hallo Ronald!

Du hast schon irgendwie recht, ganz fair ist Deine Antwort aber nicht.
Alle Forenteilnehmer wollen lernen ( ich habe sehr viel gelenrt!) , viele können (und wollen ) auch lehren! (vielleicht konnte ich auch, genau wie Du, schon etwas weitergeben?)
Natürlich ist es kein Problem die Bordbatterie an eine "Schwebespannung" von 13,8 V zu klemmen - aber: Bei einem schwachen Lader wird sie möglicherweise zyklisch stark belastet, wird auch nie richtig voll und "lebt" nur kurz. Deutlich kürzer als eine Starterbatterie in einem Verbrennerfahrzeug.

Ich bin daher gegen eine Bordbatterie, man handelt sich nochmals die selben Probleme wie bei den Traktionsakkus ein.

sonnenelektrische Grüße

Karl
 
11.12.2004
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#9
Hallo zusammen

Natürlich habt ihr Recht, wenns so einfach wäre, gäbs das Perfekte ja umsonst, weils jeder könnte.
Aber um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das ist mein Beruf.
Nur leider hab ich recht wenig Freizeit, weswegen ich mich nicht so detailliert einarbeiten kann, wie ich das gerne würde. Naja, und ausserdem fehlt mir auch noch bisschen die Erfahrung.
Daher frag ich halt erstmal, ob nicht jemand schon was in der Schublade liegen hat, oder wenigstens nützliche Infos...
Natürlich hab ich auch noch einige einfache Ideen, wie es recht problemlos funktionieren sollte. Aber die gefallen mit (wg. Wirkungsgrad) nicht so wirklich.
Naja, muss ich mich halt doch mal etwas ausführlicher mit der Materie befassen...

Viele Grüße

Gunther
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
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#10
Hallo

Ich sollte vielleicht noch dazusagen das man durch basteln
und versuchen sehr viel lernt.
Und ein grosser Vorteil von dem was man sich selbst beigebracht hat:
Man vergisst es nicht mehr und hat es auch richtig verstanden.


Zitat:
Aber um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das ist mein Beruf.

Durch eigene Erfahrung weiss ich das es viele Leute gibt die selbst von Ihrem eigenen Beruf keine Ahnung haben. Aber das geht natürlich gegen keinen hier
aus dem Forum.


Habe dir eben auch ne E-Mail geschrieben.
Das Wandler "Problem" sollte somit eigentlich schon gelöst sein.

MFG
 
11.12.2004
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#11
;-)
Ich hab kein Problem damit, zuzugeben, dass ich mich speziell mit Schaltnetzteilen nicht besonders auskenne - hatte bisher noch kaum was damit zu tun.
In dem Zusammenhang glaube ich, dass jeder gewisse Bereiche in seinem Job hat, von denen er keine Ahnung hat. Leute, die garkeine Ahnung von ihrem Job haben, gibts wohl recht selten, sonst hätten sie den Job nicht.

Aber egal. Ich glaube, wir sind uns einig, dass es nicht für die Katz ist, wenn wir hier Basteln, und auch mal die eine oder andere "dumme" Frage stellen.

Dass es dem Elektroauto an sich nicht zuträglich ist, wenn wir nicht alle einfach für zigtausende Euro irgendwelche Teile der einschlägigen Hersteller kaufen, lasse ich so nicht gelten. Nur wenn man sich selbst damit auseinander setzt - ob mit oder ohne Erfolg spielt keine Rolle - kann man auch mitreden, und auch den hohen Preis der Komponenten und Autos rechtfertigen.

Viele Grüße

Gunther
 
R

Ronald Preuss

Guest
#12
Hallo Eduard,

kann deinem geschriebenen voll Zustimmen, habe für meinen DC/DC deshalb 14,25 Volt als Ladeschlußspannung benutzt. Nach erreichen der selbigen schaltet
er ab und erst wieder bei 12,6 Volt zu. Somit war es mir möglich meine Bordbatterie 12V 26Ah über 9 Jahre in meinem Nissan Sunny zu benutzen. Ich denke dies ist eine angemessene Zeit.

Gruß Ronald
 
11.12.2004
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#13
So habe ich mir das auch überlegt, geht ja mit ner Hand voll Bauteilen. Bis knapp 14,4V laden, und dann abschalten, bis die Batterie bei ca. 12V unten ist, vielleicht noch über nen Taster startbar, damit man bei Laden auch die Bordbatterie mit laden kann.
Daher auch die Idee mit dem PC-Netzteil, weil ich da eh basteln muss. Und wenn ich schon dabei bin...

Ja, 9 Jahre, da kann man nicht meckern.

Viele Grüße

Gunther
 

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