blinkende Batterie-Warnlampe


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Herbert

Guest
#1
Hallo,

kann mir jemand erklären, was genau die Batterie-Warnlampe im CityEl zum Blinken bringt?
Eben bin ich per "Notabschaltung" liegen geblieben, ein paar Minuten nachdem die Warnlampe anfing zu blinken und obwohl die Kapazitäts-Anzeige noch über 1/4 voll anzeigte. Bedeutet das, dass meine Batterien schon Schrott sind? :-( Ich fahre die erst etwa acht Wochen, und die waren ganz neu.

Schönen Gruss
Herbert aus Aachen
 
I

Ingo Paulisch

Guest
#2
Hallo Herbert,

ich habe in der Reparaturanleitung folgendes für den Kapamesser gefunden:

"Diese Leuchtdiode ... schaltet ein, wenn die Batteriespannung für mehr als 2 Sekunden weniger als 32 V (bei 20°C) beträgt. War die Batteriespannung weniger als 30 V (bei 20°C) für mehr als 2 Sekunden, wird sie ständig blinken, bis das Ladegerät angeschlossen wird. Die Situationen entstehen normalerweise bei hohen Strom, wenn die Batterien schlecht geladen oder alt sind. Am Ende der Batterielebensdauer wird die Lampe während der Beschleunigungen und des befahren langer, steiler Steigungen immer öfter leuchten."

Spannung bei der Kapa abschaltet: 27,0 Volt.

Das sind die Eckdaten für 20°C.

Gruß Ingo
 
H

Herbert

Guest
#3
Hallo,

danke, das erklärt, wieso ich plötzlich im Berg liegen geblieben bin: hoher Batterie-Strom. Sind diese Schaltschwellen bei niedrigerer Temperatur auch niedriger?
Warum zeigte denn der Kappamesser selbst kurz vor dem Abschalten noch genug "Saft" an, wenn der sich doch meines Wissens unter anderem an der Batteriespannung orientiert?

Gruss
Herbert
 

Georg Schumacher

Neues Mitglied
04.03.2006
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#4
Hallo Herbert,

evt. ist der Kapamesser nicht an die Batteriegröße angepaßt. Ursprünglich paßt der für 90 Ah Yuasa Akkus. Das kann durch einlöten von Widerständen angepaßt werden.

Bei älteren Batterien, oder wenn das El länger steht, stimmt der Kapa eh nicht.

Ich würde Dir empfehlen, auf den dynamischen Strombegrenzer umzurüsten. Der schaltet nicht abrupt ab, sondern regelt den Strom runter, damit die Spannung konstant bleibt. Die Reichweite wird damit auch etwas besser. Und die Abregelspannung kann an verschiedene Batterietypen angepaßt werden.

Gruß Schorsch

www.solar-mobil.de
 
H

Herbert

Guest
#5
Hallo,

nochmal danke. Der dynamische Strombegrenzer hört sich sympathisch an. Wo bekomme ich den her? Die einzige Seite, auf der ich ihn als käuflich gefunden habe, ist vom Stand 1999 und gibt die Preise noch in DM an.

Gruss
Herbert
 
H

Herbert

Guest
#6
Hallo,

nochmal die Frage, ob meine Batterien Schrott sind. Ich fahre drei Varta Blue dynamic 600 044 076 3022 100Ah, drei Monate alt, die mir der Vorbesitzer empfohlen hat, weil er die selber lange gefahren hat. Die Gesamt-Strecke, die mit den Batterien gefahren wurde, ist schätzungeweise unter 1000 km. Die Batterien zeigen jetzt nach etwa 20h Ladung mit dem Standard-Ladegerät alle 13,1 V, die Fahrstrecke, nach der ich gestern liegen geblieben bin, war ca. 30 km

Schönen Gruss
Herbert
 

Georg Schumacher

Neues Mitglied
04.03.2006
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#7
Hallo Herbert,

den dyn. Strombegrenzer gibts bei uns. Kostet 93€. Am besten wäre gleich das digitale Armaturenbrett einzubauen (kostet 158€). Dann könntest Du Kapazität und Spannung anzeigen.

Aber am besten ists, denn Kapamesser auszubauen und alles über den dyn. Strombegrenzer zu machen. Im Display wird dann die Spannung angezeigt.

Gruß Schorsch

www.solar-mobil.de
 
J

Jürgen Gaber

Guest
#8
Hallo du solltest warscheinlich die Ladespannung etwas erhöhen.
Sind das Traktionsbatterien ?
 
H

Herbert

Guest
#9
Ups, keine Ahnung. Wie gesagt, der Vorbesitzer hat diesen Typ lange gefahren. Wie erhöhe ich die Spannung und auf welchen Wert? Wenn ich zu Beginn der Ladung am Diagnosestecker messe, kriege ich etwas über 42 Volt angezeigt

Gruss
Herbert
 
A

Arne Peters

Guest
#10
Hallo Herbert

Ich hatte mit meinen Deta-Batterien über längere Zeit das gleiche Problem. Blinken der Warnleuchte obwohl der Kappamesser noch 4 oder gar 5 Punkte anzeigt. Ich habe dann, weil das gut sein soll, die Batterien einzeln mit einem 12-Volt Ladegerät geladen (dauert bei 100 Ah je nach Ladegerät natürlich seine Zeit) und dann die Säuredichte in den einzelnen Zellen gemessen. Dabei stellte ich fest, daß eine der Zellen offenbar kurzgeschlossen war. Die Säuredichte hatte sich durch die Ladung nicht erhöht. Um auszuschließen, das mit denen Batterien was nicht stimmt, ist die Bestimmung der Säuredichte nach der Ladung in den einzelnen Zellen vielleicht ratsam.
 
H

Herbert

Guest
#11
Hallo,

vielen Dank für den Tip. Die Messung der Säuredichte ist bei meinen Batterien (leider? :) ) nicht möglich, weil sie wartungsfrei sind und nirgendwo etwas aufgeschraubt werden kann. Ich denke aber auch, dass die Einzelzellen in Ordnung sind, weil die Batterien in jedem Lade- bzw. Entlade-Zustand maximal 0,2V auseinander liegen.

Ich werde bei nächster Gelegenheit eine Gesamt- und eine Einzelbatterie-Spannungs-Anzeige und eine Fahrstrom-Anzeige einbauen, um einen detaillierte Überblick über das Batterie-Verhalten zu bekommen.

Erstmal jedenfalls vielen Dank.
Schönen Gruss
Herbert
 

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