Billig-"BMS" (A, V, W, Ah-Anzeige)



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wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Hallo zusammen und ein frohes 2016,

habe jetzt ein Zeit EL-Frust geschoben.

Viell. erinnert Ihr Euch noch, dass ich ab Mai 3 Monate lang einiges umgebaut/saniert hatte (Akkukorb, Curtis, Kettenantrieb, Achse, Lager etc.).
Beim letzten Arbeitsschritt des Zusammenbaus, dem Anschliessen der Messmodule meines BMS-"Light" (reines Anzeigeinstrument V, A ,Ah) hatte ich einen Bruch im Buskabel, den das Gerät nicht verziehen hat.
Anfang September habe ich es dann nach GT zur Reparatur geschickt, wo ihnen dann nach über 3 Monaten auffiel, dass sie es gar nicht reparieren können, da der Fehler im Prozessor des BMS liegt, und der Entwickler da also persönlich dran muss.
Ich hoffe zwar, dass sie es in einem weiteren Monat nun hinbekommen haben, das Gerät an Gero weiterzusenden, aber meine Hoffnungen nach nun 7 Monaten Stillstand auf diesem Weg das EL in absehbarer Zeit wieder auf die Strasse zu bekommen (ohne Ah-Zähler risky - fahre auf meinen Hauptstrecken die Akkus mit dem Thrige leer), ist eher mau :(

Deshalb habe ich an Weihnachten mal etwas gebastelt:

Ich habe dieses Billig-Wattmeter für 15 EUR nach der Idee von Kjeld Holm geöffnet,
am Pluskabel für die U-Messung und Versorgung des Moduls eine Leitung auf +48V an der Relaisplatine gelegt,
und den internen Micro-Shunt rausgeschmissen und an den Shuntkontakten statt dessen zwei Kabel angelötet und zum Motorraum verlegt, wo ich dann einen "ordentlichen Shunt" direkt am Akku-Minus (s. Foto) angeschlossen habe. "Ordentlich" heisst erstmal 60mV/60A, weil Wotan da noch ein paar rumliegen hatte.
Eigentlich hatte ich vor, wenn es klappt, mind. einen 100mV/100A zu besorgen, aber bei meiner bergauf-Testfahrt (Strombegr. auf 100A ... dafür laaangsam) war keine Temperatur zu erfühlen.
Viell. reicht dieser ja sogar.

Im Grunde kann das Gerät jetzt dasselbe (auch das Display ist ähnlich aufgebaut, und gut lesbar), wie das mit folgenden Einschränkungen:

1. Es kann den Strom nur in eine Richtung messen, und nicht (wenn man z.B. zwischenläd) die Ladeströme wieder aufaddieren.
Um aber auch den Ladestrom zählen zu können, habe ich (s. Foto) einen Umschalter montiert, mit dem man beim Laden die Shuntleitungen einfach umgepolen kann.
Man muss sich dann halt merken, wieviel man eingeladen hat, da beim umschalten für die Fahrt der Ah-Zähler wieder zurück gesetzt wird ... aber so hatte ich es eh immer gemacht.

2. Ein Kalibrieren scheint nicht möglich, und durch die langen Kabel vom Shunt im Heck zum Cockpit ergibt sich eine Messungenauigkeit von knapp 1,5 A ... ggf. könnte man dem Shunt ja noch mit der Feile zu Leibe rücken, und etwas Feintuning betreiben ... aber für 1,5 A???

3. Das ist das Hauptproblem:
Volt, Ampere und Watt werden permanent angezeigt, und in der wichtigen Position des Amperstundenzähler werden 5 Werte (Ah,Wp,Vp,Ap, Wh) im Wechsel angezeigt, was natürlich für ein Ablesen während der Fahrt ziemlich blöd ist.
Ich fürchte, es gibt auch keine Möglichkeit, diese Schleife anzuhalten :(:(

4. Das ärgert mich (bei 51V NiCad) persönlich besonders:
Das Gerät soll angeblich bis 60V ausgelegt sein, aber ab 53-54V beginnt die Schrift im Display zu "verblassen" und wechselt von vorher gut ablesbarem Schwarz auf Weiss (Messwerte werden noch angezeigt, aber man muss das Dsiplay schon fast mit der Nase berühren muss, um noch etwas ablesen zu können).
Während der Fahrt mit vollen Akkus blinkt die Anzeige dann (je nach Last/Spannungseinbruch) ständig hin und her :angry:
Um zumindest mal fahren zu können, habe ich erstmal als Notlösung eine 10V-Zehnerdiode in die Leitung gepackt ... aber es ist nat. doof, während der Fahrt mit dem Taschnrechner immer 10V zur Anzeige dazuaddieren zu müssen ;) ;)
Kennt sich viell. von Euch jemand mit diesen Displays aus???
Lässt eine zu hohe Spannung die Anzeige verblassen, oder habe ich da ein defektes Gerät erwischt?
Aber reklamieren is nu nich mehr ;)
Falls nicht zufällig hier jemand eine Idee hat, werde ich mir mal noch so eines bestellen, und mal im Originalzustand mit 60V testen.

Hier noch ein paar Pics:

Die Blende erstmal nur provisorisch auf die Schnelle aus Kunststoff mit Umschalter (Drive/Charge) ... und leider vor Einbau der Zener-Diode fotographiert:




Die Rückseite mit der 48V-Stromversorgung (dünnes Kabel in der Mitte) und den beiden Shunt-Leitungen zum Umschalter:




Der Shunt zwischen Akku und Curtis (die gelbe und die schwarze Messleitung gehen nach vorne zum Umschalter):

 

laase

Aktives Mitglied
08.10.2009
1.220
Hi,
grundlegend: Umschalter ist in diesem Bereich totaler Mist. Schon die langen Leitungen zum Shunt sind grenzwertig und gehören mindestens verdrillt. Am besten ein Netzwerkkabel STP=shielded twisted pair o.ä. verwenden.
Ich kenne diesen Typ von Geräten und konnte auch schonmal feststellen, daß es Spannungen über 48V nicht wirklich mag. Der intern verwendete Festspannungsregler wird dabei auch schon ganz ordentlich warm. Wenn Du über ca. 61V kommst (laden) kann es sogar beschädigt werden oder ganz kaputt gehen.
Die etwas bessere Marke in dem Bereich heißt "Turnigy Wattmeter", hat aber bzgl vor-rückwärts, Shuntanschluß und Merken die gleichen Einschränkungen.
Besser im Billigbereich erscheint mir das neulich hier oder im Batterieforum diskutierte TF08N (oder hieß es TF01N?). Gibts in der Bucht für recht schmal, hat einen externen Shunt, den man bei Wechsel programmieren kann, zählt vor zurück, alles auf einem Schirm ohne Wechsel usw. Gibt auch Beschreibu.g dafür im Web und wird in einem Solarforum erwähnt.
Bei wem liegt denn Dein BMS, bei Fa. GfE in Gütersloh? Hinfahren! ;-)
Viele Grüße, Lars
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Hallo Lars,

vielen Dank für die Tips.
Das Turnigy hatte ich deshalb nicht genommen, weil es hier im Forum hiess, dass das Display schlecht lesbar sein soll.
Ausserdem kann es ja auch nur bis 60V. Und wenn es dann auch keine konstante Ah-Anzeige hat ...
BTW: Wenn ich mir das Turnigy gerade nochmal anschaue, sieht das genau so aus, wie das FT08 für 15 EUR (das gibt es zum selben Preis auch mit 130A).
Selbst die Anleitung ist (bis auf den Turnigy-Schriftzug) identisch.
Ich würde fast darauf wetten, dass das dasselbe Gerät ist. :(

Das TF01N habe ich mir gerade mal angeschaut. Das kann ja offiziell sogar nur bis 50V und "In the short term up to 60V".
Allerdings zeigt es die Ah ja scheinbar konstant an :spos:
Hast Du bei diesem Gerät Erfahrungen, wie es mit U >60V klar kommt?

Ich nehme an, Deine Bedenken i.S. Umschalter sind wg. des Übergangswiderstands?
Ich habe für die Messleitungen extra dickere Kabel (0,75 qmm) verwendet, und diese (s. Bild 3) verdrillt.
Die Messgenauigkeit finde ich mit nur 1,5A Abweichung trotz Umschalter (wenn ich nur mal kurz weg muss, lade ich oft nur soviel Ah in die NiCads ein, wie ich für die Strecke brauche. Daher sind mir die Lade-Ah genau so wichtig) schon recht akzeptabel.

Aber wenn Du sagst, dass es am Festspannungsregler liegen könnte, bringt mich das auf eine Idee:
Das Gerät wird ja standardmässig über die Messspannungsleitung mit versorgt.
Allerdings hat es (eigentl. für niedrige Messpannungen <5V) noch einen Eingang für eine separate Versorgungsspannung.
Könnte es sein, dass, wenn man das Gerät auf diese Weise direkt mit 12V (vom DC/DC) versorgt, der Festspannungsregler umgangen wird?
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Hallo,
Könnte es sein, dass, wenn man das Gerät auf diese Weise direkt mit 12V (vom DC/DC) versorgt, der Festspannungsregler umgangen wird?
kurz und knapp: Leider nein. externe Versorgungsspannung bringt nur was bei kleinen Messpannungen.


Aber ich habe hier noch ein Gerät bei ebay entdeckt, welches imho perfekt sein dürfte.
Es zeigt kontinuierlich V (bis 99V), A (bis 100), W, Ah (und das ohne das Ablesen erschwerdende viele Nachkommastellen) und kann auch mit "negative" Strömen (beim Laden) rechnen.


Einziger (und ggf. entscheidender? :( ) Haken ist die Strommessvorrichtung: Im Gerät ist offenbar ein Hallsensor verbaut, und ich schätze mal, dass man den nicht so einfach auslöten und nach hinten zu den Akkus verlegen kann, wie einen Shunt? :confused:

Was haltet Ihr von diesem Gerät?
Meint Ihr, man könnte die Messeinheit extrahieren, und in den Motorraum legen, und damit auch ggf. die Strombelastbarkeit >100A bekommen?
Könnte man den Hallsensor ggf. gegen einen externen Shunt tauschen?
 

laase

Aktives Mitglied
08.10.2009
1.220
Hi, war länger nicht im Forum. ...
ja, den Umschalter und die langen Leitungen erachte ich als Problem.
Umschalter: entweder Fett oder Oxide im Stromweg und im Verhältnis dazu ein zu geringer Strom, der eine Selbstreinigung bewirken könnte
lange Leitungen: magnetische und/oder elektrische Einkopplungen von Störspannungen und die von Dir angesprochene Versorgung der Schaltung über die Shuntmasse. Allein letztere kann schon die konstante 1.5A Abweichung bewirken.
Ich denke doch, daß das Anlegen einer externen Spannungsversorgung etwas bringen kann. Wenn die Massen verbunden sind, kann man versuchen, die externe Masse über einen niederohmigen Widerstand anzuschließen. Hier ist dann ganz eindeutig Probieren angesagt.
Ich würde außerdem die vom Shunt kommende verdrillte Leitung niederohmig am Schaltungseingang abschließen. Größenordnung 10 Ohm. So haben es zumindest die elektrisch eingekoppelten Störungen deutlich schwerer, sich groß auszuwirken.
Nein, ich habe leider keine Erfahrungen im Betrieb des TF08N über 50V. Bei diesem Gerät oder auch Deinem Wattmeter kann man aber recht wahrscheinlich eine Z-Diode 5.6V o.ä. in die Versorgungsleitung einschleifen. als 1.3W Typ kann die dann auch die bis zu geschätzt 50mA Versorgungsstrom.
Eine Idee habe ich noch: Strom der Hintergrundbeleuchtung des LCD halbieren. Lesbarkeit dürfte trotzdem noch grgeben sein und es senkt Dir den Anzeigefehler möglichereeise auch um die Hälfte.
Hartmuts Ah Meter finde ich interessant, habe aber in der letzten Zeit so viele ähnliche Module gekauft, daß ich nicht noch eins dazu haben will. Könnte mir gut vorstellen, daß man den Hallsensor herausbekommt, wenn wirklich einer drin ist. Evtl. eine diskrete Lösung mit "Chip in Übertragerkern"? Dann alles 1:1 so aus- und hinten wieder einbauen. Leitungen Signal und Masse auch verdrillen oder geschirmtes twisted pair mit extra Versorgungsleitung(en) für den Chip
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Hallo Lars,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Mit den 1,5A Messungenauigkeit habe ich allerdings kein Problem. Bei den Strömen, mit denen wir es zu tun haben, macht das (insbes. übergangsweise) imho nicht soviel aus.
Wenn alles andere klappen würde, würde ich ggf. einfach den Shunt etwas bearbeiten (mit der Feile Material abnehmen), bis es passt.

Das Kernproblem ist, dass das Gerät sich ab 53V (hab schon eine 10V-Zenerdiode in der Leitung, da ich tw. über 66V lade) entweder ganz aufhängt (insbes. bei schnellenm Spannungsanstieg beim Laden mit hohem Strom fängt das Display fängt an zu flackern, und anschl. wird die untere Zeile im Display gar nicht mehr angezeigt bis zum Reset) oder die Schrift verblasst.

Strom der Hintergrundbeleuchtung des LCD halbieren

Die Beleuchtung ist eh zu grell und erleuchtet im Dunklen das ganze Cockpit.
Ich nehme an, zum "halbieren" dann einen vor den LEDs sitzenden Widerstand ausfindig machen und gegen grösseren tauschen?

Könnte mir gut vorstellen, daß man den Hallsensor herausbekommt, wenn wirklich einer drin ist. Evtl. eine diskrete Lösung mit "Chip in Übertragerkern"? Dann alles 1:1 so aus- und hinten wieder einbauen.

Ich ringe noch mit mir, ob ich mir das Gerät aus China spasseshalber mal bestellen soll, denn
1. bis das Ding aus China in 4 Wochen da ist, hat Gero hoffentlich!!!!! mein BMS auch repariert
2. alleine würde ich das Extrahieren der Messeinheit mit meinem elektronischen Viertelwissen vermutl. nicht hinbekommen :(

Aber iwie reizt es mich doch. Gibt hier ja im Forum sicherlich noch ein paar Leute, die, wenn es denn klappt, was davon hätten.
 

laase

Aktives Mitglied
08.10.2009
1.220
Ja, derzeitiger Vorwid des Lcd Hintergrund dürfte bei 50mA an 5V ca. 27 Ohm sein. Kannst also genau so einen noch mal dazu in Reihe schalten oder eben den (meist SMD) Vorwid finden, ausbauen und durch ca. 56 Ohm ersetzen. Vor dem Ersetzen natürlich nochmal nachmessen, was tatsächlich drin war.
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Hallo Lars,

danke für die genaue Beschreibung :cheers:
Werde ich mir die Tage mal anschauen ... gerade ist erstmal wieder was Neues akut ...
 

el El

Bekanntes Mitglied
11.09.2012
2.874
Hallo Wolfram,
ich kann Dir zu Deinen Fragen erstmal leider keinen Rat geben, aber zur Kette möcht ich was anmerken: Ich hab ja auch vom Riemen auf die gleiche kettenÜbersetzung gewechselt und dabei festgestellt, die Übersetzung ist doch mehr als gedacht länger als beim Riemen. Nun, an der Engeschwindigkeit macht das praktisch bei gleicher Strecke kaum Unterschied, mehr als die Zellen hergeben geben sie nicht her. Aber auf das Beschleunigungsverhalten, den Anfahrtstrom und den Strom bei erreichen der gewünschten Geschwindigkeit sehr wohl!
Fahrstrombegrenzer auf Anschlag und voller compound merke ich keinen Unterschied am Abzug, aber der Thrige dreht freudig noch bis 45-50 rauf wo er mit dem Riemen bei 35 schon deutlich schlechter weiterbeschleunigte.

Wo ich früher ohne Compound unterwegs war, komme ich jetzt meist mit vollem Feld aus, wo ich auf Gegencompound schaltete reichts nun "ohne". Der 3. Gang bringt bei mir auf der Ebenee kaum noch zusätzliche Geschwindigkeit, der ist jetzt bergab zum Lastwagen überholen gut ;)

Es kommt halt sehr auf Dein Fahrprofil an, ob Du nun weniger oder mehr verbrauchst, fährst Du eher langsamer und immer mit vollem Feld mag sein daß Du mehr verbrauchst denn der Thrige kommt nicht in den optimalen Drehzahlbereich. Ich hab noch keine Reichweitentests gemacht, der Bauch sagt aber es ist etwas sparsamer geworden.
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Hi Sven,

das ist ja ein Zufall. Ich war knapp davor, genau dieses in China zu ordern.
Ich melde mich bei Dir.
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Hallo Konstantin,

es ging mir beim Umbau auf Kette eben genau darum, bei knapp 50 km/h (kleines Kennzeichen, Geschwindigkeitsbegrenzung über CC-Strombegrenzerplatine bei 51 V Fahrspannung) im Landstrassen-Rollbetrieb durch Kette mit langer Übersetzung (70:13 statt 7:1) 5-10% mehr Reichweite aus dem Thrige herauszuholen.

Leider scheint es z.Zt. so, als gäbe es im Flachland keine nennenswerte Stromersparnis (ggf. gar leichter Mehrverbr.?) durch die "lange" Kette, und bei bergigen Strecken brauche ich wohl sogar einiges mehr als beim Riemen (o.k., ist halt keine "Berg-Übersetzung").

Allerdings brauche ich erstmal wieder einen vernünftigen AH-Zähler (exakt seit dem Kettenumbau ist der Bordcomputer näml. in Reperatur), um das wirklich sicher sagen zu können.
Wenn ich verlässliche Daten habe, werde ich hier diesbzgl. auf jeden Fall berichten.
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.988
44
Hannover
www.litrade.de
versorge den Sende rmal mit einer galvanisch getrennten Spannung.
Dadurch ds die Versorgung über die gleiche Leitung erfolgt, hast Du einen Masseverzug..der durch den größer werdenenden Strom immer größer wird..daher die immer krasseren Abweichungen.

Defekt ist die Plaine natürlich nicht.....
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
versorge den Sende rmal mit einer galvanisch getrennten Spannung.
Dadurch ds die Versorgung über die gleiche Leitung erfolgt, hast Du einen Masseverzug..der durch den größer werdenenden Strom immer größer wird..daher die immer krasseren Abweichungen.

Hallo Sven,

ich glaube, ohne solche fachlichen Tipps aus dem Forum hier, hätte ich, als Mechatronik-DAU zum EL gekommen, vermutlich längst die Fahnen gestrichen, und das City-EL aufgegeben. :)

Code:
<img style="float:right;width:350px;margin-top:-60px;" src="http://112.124.9.237/images/AB75A7C5F44847E2BDD2B374B9CE3821.jpg" alt="$_57.JPG">
Ich habe also gerade direkt mal (Feiertag sei Dank) einen alten 12V-Blei-Akku an Vext angeschlossen und diesen etwas spazieren gefahren.
Die Abweichung ist damit tatsächlich deutlich geringer: :spos:
Bei 140 A Maximalstrom (lt. GK-BMS waren es 138 A) werden nun statt 290 A nur noch max. 218 A angezeigt.
Wenn ich es geschafft habe (es fehlten leider die Steigungen), etwas länger auf 140 A zu halten, waren es sogar nur knapp 200 A

Die Abweichung hat sich also schon mal grob um die Hälfte reduziert, ist aber halt leider immer noch da.
Auch der AH-Zähler hat mir für eine 23 km (zum Testen stromverschwenderisch gefahrene) Strecke wieder nur 9,5 Ah Verbrauch angezeigt ... wäre ja traumhaft, wenn das stimmen könnte :rolleyes:

Defekt ist die Plaine natürlich nicht...

Ich hatte Dich so verstanden, dass Du das Teil nur mal kurz "am Schreibtisch" angeschlossen hattest.
Hattest Du wirklich mal höhere Lasten dran, und ggf. sogar gecheckt, ob die AH richtig gezählt werden?
Dann gäbe es ja Hoffnung :) :) :)

P.S.: Könnte es ggf. sein, dass eine Abtastraste von 5x pro Sek. für unsere Zwecke einfach zu wenig ist?
Aber derartige Abweichungen lassen sich dadurch wohl auch nicht erklären, oder?
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.988
44
Hannover
www.litrade.de
nein, habe ich nicht getestet, aber was sollte da kaputt sein?!?
Und ein Softwarefehler schliesse ich ebenfalls erstmal aus...
Ansonsten den Chinesen mal direkt fragen, evtl kann er das alles Stichhaltig begründen
Warum da nur so wenig Ah gezählt werden...merkwürdig..aber aus der Ferne schlecht zu vermuten..
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Hallo Sven,

nein, habe ich nicht getestet, aber was sollte da kaputt sein?!?
Und ein Softwarefehler schliesse ich ebenfalls erstmal aus...

Das Gerät ist mit derartigen Meßfehlern ja nicht zu gebrauchen, und ich fände es sehr traurig, wenn da standardmässig "Schrott" verkauft würde.
Da ich das Ding ansonsten echt klasse finde, hoffe ich inständig, dass da nur irgendwas kaputt ist bzw. dass es eine externe Störquelle gibt.

Bzgl. "externe Störquelle" grübel ich die ganze Zeit, und liste mal auf, was mir als Laie (sorry, wenn da Blödsinn bei ist) so einfällt:

1. Die Verlängerung der Shuntleitung schliesse ich mal aus, da ich immerhin 0,75 qmm-Kabel (verdreht) verwendet habe, und es mit dem vorherigen "Powermeter" ja auch funktioniert hatte.

2. Der Shunt sitzt logischerweise (Thrige, 42 Fliegerzellen) sehr dicht am Curtis. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass eine eventuelle Einstreuung des Curtis auf den Shunt das Messergebnis in beide Richtungen (A zu viel, AH zu wenig) verfälschen könnten.

3. Eine "hakelnde" Funkübertragung wäre für mich eine logische Erklärung dafür, dass nur die Hälfte AH gezählt werden.
Aber wenn ich das "System" richtig interpretiere, ist der eigentliche "Rechner" aber auf der externen (fest verkabelten) Platine, und per Funk werden lediglich die "fertigen" Ergebnisse übertragen.
Somit könnte ein eventueller externer Fehler ja eigentl. nur im Bereich Shunt/externe Platine/Zuleitung liegen.

Ich werde heute Nachmittag nochmal die Shuntleitung (Verschraubung/Kabelbruch) kontrollieren.
Sonst fällt mir leider so gar nichts mehr ein :(

Ansonsten den Chinesen mal direkt fragen, evtl kann er das alles Stichhaltig begründen

Das meinte ich mit "Reklamation". Wenn mir nicht doch noch ein Kabelbruch o.ä. auf- bzw. jemandem hier etwas anderes einfällt, maile ich Dir heute Abend mal diesbzgl. was zu, und es wäre super, wenn Du das an die Chinesen weiterleiten könntest. :spos:
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.688
56
Egweil
Hallo Hartmut,
ich würde mal auf Induktion über die Leitung von Shunt zum Display Tippen.
Ich Schätze mal du hast keine Abgeschirmte Leitung verwendet.
Eine weitere Möglichkeit wäre ein RC-Glied am Display um Störungen die über die Zuleitung kommen
zu Glätten.
Gruß
Christian
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.988
44
Hannover
www.litrade.de
hast Du denn auch alle leitungen zur Paltine geführt?!
Also nicht nur die zwei vom Shunt sondern auch die Dritte Masseleitung, die original mit dem Shunt verbunden war?
TEstweise eifnach mal die Platine so montiert wie sie urspünglich gedacht war?
Das würde die Fehlersuche einfacher machen..
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
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Hannover
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das klingt ghanz klar nach masseverzug..
Ich hoffe Du hast ALLE Kabel sepperat verlegt und nicht einfach ein vom Radio etc doppelt verwendet..sowas darf man nicht machen bei Messleitungen...

alternativ einfach das Kabel deutlich kürzen udn dei paltien im Kofferraum monteiren..dann würde man ja schon einen deutlichen Unterschied sehen müssen.

Ich habe sonst nichts zu dem Diesplay..aheb es wie gesagt nur zum selbstksotenpreis an dich weitergeleitet..habe mich nie weiter mit beschäftigt
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.500
Ich habe eben nochmal was getestet:
Beide (+ und -) 48V-Mess-/Versorgungsleitungen entfernt (nur noch Shunt angeschlossen) und externen 12V-Versorgungsakku angeschlossen (U wurde dann nat. nicht angezeigt).
Ergebnis: Stromanzeige perfekt. :cheers:
Es liegt also nicht am Radio, sondern wohl tatsächlich am Massekabel.
BTW: Gibt es eigentl. im Cockpit einen guten Massepunkt für kurzfristig (wo man also nichts dauerhaft beschädigen muss, um dort die Masse für das Powermeter abzunehmen)?


Leider hat sich an der zu schnellen Zeittaktung (1 min in 30 sek), und der damit verbundenen halben AH-Zählung nichts geändert. :(:(:(
Das hat also mit Masse leider def. nichts zu tun. :(:(:(

Ggf. doch mal beim Lieferanten nachfragen?
 

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