benjARRRGHmin' s CityEL

benjARRRGHmin

Neues Mitglied
12.08.2021
22
Hallo,

wie schon bereits im Willkommens- Forum erzählt, richte ich aktuell ein 92er Basic CityEL her.
Es soll in Zukunft wieder bestimmungsgemäß alttäglich benutzt werden: also die Lücke zwischen Fahrrad und dem auch vorhandenen Auto füllen.
Aber Pragmatismus bei Seite: Ich hab halt auch eien Schwäche für besondere Fahrzeuge;)

Geplant ist eine eine rundum Renovierung:
- sämtliche Verschließteile erneuern
- Rostbekämpfen, Risse und andere Schäden beheben
- Technik auf einen aktuelleren Stand bringen

Stand der Dinge:
ich habe das EL mal soweit zerlegt, dass ich sämtliche Metallteile (welche den Umwelteinflüssen direkt ausgesetzt sind) konservieren kann.

Das Ausbauen des Batteriekastens hat sich zu einem mehrtägigen Projekt entwickelt.
Sämtliche Schrauben und Muttern waren extrem verrostet bzw. angerostet - ja in Österreich wird im Winter anständig Salzgestreut.
Leider musste ich neben Schlagschrauber und Spezial Steckschlüsselsatz für abgerundete Muttern, auch mal den Dremel einsetzen.
Zwei der Muttern, die den Kasten mit Stehbolzen am Chassis befestigen, waren bereits bis zur Unkenntlichkeit abgerundet.
Vor allem die untere Mutter in der Nische hinter den Verschraubungen der Blattfeder konnte ich nur noch in Kleinarbeit mit der Dremel Trennscheibe entfernen.
Lassen sich diese Stehbolzen tauschen?
Da ich mal vermute das die fix verklebt sind, war meine Idee die übergebliebenen Gewindestümpfe komplett zu entfernen, auszubohren und stattdessen Einietmuttern anzubringen.
Was meint ihr?

Der Batteriekasten selbst ist natürlich auch schwer vom Rost angegriffen.
Bevor ich ihn zum Sandstrahlen gebe, werde ich mal an ein paar Stellen mit Flex und Drahtbürste ran um zu sehen ob überhaupt noch etwas nach dem Sandstrahlen übrig bleibt.
Gibt es eigentlich Baupläne für Nachbauten?
Oder hat jemand einen guten Korb abzugeben sollte sich die Reparatur nicht lohnen?

Die Vorderradeinheit war soweit kein Problem, außer dass ich da momentan noch mit diesem Sicherungssplit der Gelenkachse Kämpfe.
Werde es heute mal mit Wärme und Kriechöl probieren.
Die Schwinge an sich hat zwar kein Spiel, jedoch ist sie komplett angerostet und die im Halbzerlegten Zustand zu entrosten ist doch etwas pfuschig...

Die Felgen, vor allem die hinteren Beiden, haben auch ordentlich einstecken müssen.
Starke Oxidation, unterwanderter und abgeplatzter Lack und einige Macken.
Diese Magnesium Legierungsfelgen sind ja etwas empfindlich und altern ja auch.
Würde ihr diese wieder aufbereiten und verbauen?
Soll ich mich nach besseren umsehen?
Wie entfernt man am besten den Lack und die Oxidschichten: Sandstrahlen ist vermutlich zu grob - also mit der Messing Drahtbürste oder abbeizen?

Noch eine Frage zum Antrieb:
Der Motor hat bereits Kettenantrieb, jedoch mit einer Simplex-Kette die ungefähr in der Größenordnung einer Fahrradkette.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das halten kann.
Gibt es hierzu Erfahrungen?

Das Projektregal füllt sich auch allmählich. Folgendes liegt bereit:
Wie unschwer zu erkennen ist, sind 15S Winston 100Ah dafür vorgesehen.
Als Controller war bereits ein Kelly KDZ48400 verbaut.
Geladen wird über ein Meanwell RSP 2400-48 und als BMS ein DALY SMART BMS 15S 250A (mal schauen ob das was taugt).
Da es bei uns durchaus mal recht kalt wird, bekommen die Akkus eine dementsprechende Heizung in Form von Heizfolien und einer passenden Regelung.
Der aktuelle Verbrauch und Restreichweitenanalyse wird von einem AiLi 350A gemessen.
Aber mehr dazu in weiterer Folge.

So.. na dann haut mal in die Tasten - freue mich auf euren Input!;)
 

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Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.541
43
Hannover
www.litrade.de
Bevor du hier irgendwas wegdrehmelst doer so, solltest du unbedingt VORHER im Forum fragen ob man das einfach so machen kann.
Die sind fest im Metallteil eingeschweißt.
Es kann sinnvoll sein, bei der Gelegenheit gleich an die Rückwand eine Glasfasermatte zu verkleben die bis tum die unteren Ecken geht.
Also ruhig weit! an den Seiten rausziehen das GFK, es gab hier schon vereinzelte Risse.
Bei meinem würde ich es machen, wenn der Korb mal raus müsste.
Einige radikale Maßnahmen bedeuten ganz ehebliche Mehrarbeit oder gravierende Schäden.
Wichtig bei der Montage, Drehmomentwerte unbedingt beachten!
Die findest du im Reperaturhandbuch oder im Elwiki.
Teilweise muss man sich einen passenden Dorn selber bauen aus einem alten Bohrer z.B.
Ich würde die Felgen höchsten anschleifen und dann wieder vernünftig lackieren..oder so wie sie sind, konservieren(Politrol Öl, oder Leinölfirnes etwas verdünnen)
Duplex ist sicherer da sie nicht so schnell abspringt oder reißt(Kenntenöler McCoi von mir empfolen).
Beim Thrige geht vermutlich auch die simplex, da sie nur sehr kurz ist.
Beim Daly sehe ich Probleme im Fall einer Abschaltung, daher konnte ich diese fürs EL noch nicht empfehlen.
Als Anzeige hätte ich dir das hier empfohlen.
Das ist extrem genau und zeigt V, A, und Ah, gibt es natürlich auch mit 500A

Überprüfe mal die Blattfedern. Sind zwei übereinander verbaut oder eine die schmal ist und dicker zuläuft?
Dann ist es ok, ist nur eine verbaut die überall gleich dich ist, brauchst du noch 2 zum Aufdoppeln.
Besorg dir zumindest für hinten neue Originale! Stoßdämpfer aus dem Emobil-Shop, das sind andere als diedamals verbauten und halten auch ewig.
Der vordere muss vermutlich auch ersetzt werden, wenn es noch nicht der dreifach verstellbare ist.
Auch da den originalen kaufen, hält ebenfalls ewig.
Und gleich die Radlager erneuern (Einbau laut Handbuch beachten, insbesondere hinten!! da man die schnell falsch verbaut und dann verspannt montiert)
 
Zuletzt bearbeitet:

benjARRRGHmin

Neues Mitglied
12.08.2021
22
Hallo Sven,

das die Dremlerei natürlich einiges an Mehrarbeit mit sich bringen wird, hab ich mir bereits gedacht.😬
Aber anders wären die Muttern nicht zu lösen gewesen.

Wie meinst du das mit der Glasfasermatte?
Flächig über die Rückwand laminieren?
Leichte Risse an den unteren Ecken sind tatsächlich schon zu sehen.

Das Reparaturhandbuch liegt quasi immer bereit auf der Werkbank ;)

Meinst du, weil das DALY BMS keinen Steuerausgang zum "hardwareseitigen" Abschalten des Ladegerätes besitzt?
Das DALY besitzt einen UART Ausgang über den ich mehrere Parameter per Microcontroller auslesen möchte.
Basierend auf diesen Parametern kann dann auch zusätzliche eine Abschaltung des RSP über den dafür vorgesehenen Eingang zur Abschaltung am RSP bewerkstelligt werden. Zumindest in dem Fall, dass das DALY tatsächlich nicht korrekt den Ladevorgang unterbricht.

Blattfeder sind links und rechts nur einfach, gleichmäßig Dicke verbaut.
Ich dachte, dass die Feder hinten eh zu straff ausgelegt ist und dann eine inkl. neuer Dämpfer ausrechend sein wird (noch dazu mit den Winston statt den Bleiakkus)?
Der vordere Dämpfer kommt auf jeden Fall neu - Radlager auch.
Bekommt man die Bremsschläuche noch irgendwo oder muss ich die Anfertigen lassen?
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.766
Ich kann nur mein Felgenvorgehen schildern : immer das was locker ist mit schraubenzieher wegkratzen mit stahlwolle oder so abreiben dann mit seilfett oder ähnlichem einschmieren , Radkappen drüber dass es keiner sieht . Mach ich immer vor dem Winter .

Federn hab ich noch zu Bleizeiten gedoppelt u bei den Winstons ( 12 st ) beibehalten . es geht finde ich trotzdem gut. nie was gebrochen . Über den Fahrkomfort braucht man beim El sowieso nicht viel diskutieren.
 

benjARRRGHmin

Neues Mitglied
12.08.2021
22
Ich bin mir nicht ganz sicher was du mit Gewinde Stege meinst, aber 8 der Stehbolzen die aus der Rückwand ragen sind in Ordnung - 2 mussten leider gekürzt werden.
Siehe Bild 5 im ersten Beitrag.
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.541
43
Hannover
www.litrade.de
Doch doch, Horst meint den Bolzen den du gekillt hast:-(
Ich denke jetzt haben wir ihn alle auf diesen fatalen Fehler hingewiesen.
Hat jemand eine Idee wie man das gerichtet bekommt.
gerade dieser Bolzen ist ja stark beansprucht.
Dahinter ist ein dünnwandiges Stahlteil(auch als Seitenaufprallschutz)
 
Zuletzt bearbeitet:
16.09.2018
71
Peine
Moin, muss jetzt da auch mal dazwischen.
Sehe ich wie Sven. Gerade an den Bolzen auf der unteren Ecke hast du die ganze Last drauf. Ich meine ein Schweißgerät in deiner Werkstatt gesehen zu haben. Du könntest versuchen da Bolzen aufzuschweißen. Dein Plan mit den Einziehgewinde würde ich nicht machen .Das hält nicht! Ich weiß nicht genau wie die Bolzen da original genau fest sind vielleicht weiß das ja hier wer. Falls die in einer Platte drin sind könnte man auch versuchen den Rest ausbohren und Gewinde rein schneiden. Aber wie gesagt da muss man erst klären wie die Bolzen fest gemacht sind.

Grüße Fabian
 

benjARRRGHmin

Neues Mitglied
12.08.2021
22
Hallo,
Ich hab mir das gestern noch mal genauer angeschaut.
Gut möglich, dass ich die Stehbolzen tatsächlich mit schweißen verlängern kann.
Sprich auf die Kontaktfläche so gut wie möglich planen und dann einen Bolzen dranschweißen und das Gewinde nachschneiden.

Ich vermute mal, dass die Platte dahinter nicht dick genug sein wird um ein Gewinde reinschneiden zu können.
Wenn alle Stricke reißen, könnte ich auch versuchen das Blech um den Bolzenstumpf freizulegen und direkt am Blech etwas dranzubrutzeln.

Sei es wie es sei - ich hab mir da echt eine kleine Challenge bereitet😅

Jedenfalls sehen Stabi und Blattfeder (wieder) gut aus und zwei Schichten Brunox trocknen bereits.
Der Batteriekorb ist teilweiseziemlich blätterteigig - mal schauen was an diesen Stellen noch nach dem Sandstrahlen übrig bleibt.
 

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Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.766
noch was hoffentlich konstruktives : gegen österreichische Salz hab ich eine Plane unten drauf nun nicht mehr wie am Bild über, sondern jetzt unter dem Stabi damit der nicht so leicht wegrostet . deswegen ist er auch andersrum montiert.
in die Konsolenträger hab ich fixe Stehbolzen reingeklebt u die Federn u Stabi mit Muttern angeschraubt da setzt man viel leichter an und vernudelt das Alugewinde nicht. Die Handbremsseile würde ich wo Du jetzt so gut hinkannst gleich tauschen samt Hülle oder super wartung machen . später ist das ein gemetzel.

vielleicht ist dein Batteriekorb Stehbolzen noch gerade so lang dass Du ohne unterlegscheibe eine Mutter drankriegst ?
 

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benjARRRGHmin

Neues Mitglied
12.08.2021
22
Danke für die Tipps!:)(y)
Hast du die Plane geklebt?

Bei einem der Stehbolzen könnte es sich ausgehen - der andere muss wohl oder übel gerettet werden.

Christian, wie machts sich dein EL eigentlich bei österreichischen Bedingungen? Kalte Winter mit Salz und Schneeg(m)atsch, Steigungen usw. ? Einigermaßen Alltagstauglich?
 

benjARRRGHmin

Neues Mitglied
12.08.2021
22
Ja ich weiß - Doppelpost.
Die Stehbolzenbaustelle ist nun wieder behoben.
Vorsichtig mit WIG geschweißt und eine Bierlänge gewartet ob das ganze nicht in Flammen aufgeht.
Untenrum fehlendes Gewinde wird noch mit dicken Unterlegscheiben ausgeglichen.
Die Löcher im Korb fluchten auch.
Morgen wird noch die Abdichtung zwischen Stehbolzen und Kunststoff erneuert.

ja und leider, als ob es Sven prophezeit hat, überall Risse in der Rückwand... 😐
 

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Zuletzt bearbeitet:

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.541
43
Hannover
www.litrade.de
Die Risse sind erstmal nicht dramatisch, die haben alle.
Aber früher oder Später, gerade bei schweren Fahrern, gibt es irgendwann einen sehr großen riss an der Site wo die Wanne diese Spitzen unten zum Rad hin hat.
Hoffen wir mal, der der geschweißte Bolzen hält, ich wäre da misstrauisch
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.766
ich hab eine kuschelige Decke für die Beine zum Zudecken , fahre bei Schnee nur in der Stadt , da gehts mit den Heidenau Winterreifen. irgendwo, wo nur 2 Spurrillen im Schnee sind ist es sehr schwierig mit dem Vorderrad eine eigene spur zu bahnen. das will immer nach li oder re , bei weichem Schnee gehts gut .gelegentlich habe ich einen strick um die Reifen u Felgen spiralig gewickelt als kurzlebiger Schneekettenersatz , andere nehmen Kabelbinder .Ich hab eine 2. Tellerfeder die etwas kleiner gesägt ist um die Anpresskraft zu verstärken. Geländegängig ist das El nicht. ich bleibe im Sommer schon auf einer nassen wiese die fast eben ist aber etwas lehmig schon hängen . allzu massive steigungen mags im Sommer auch nicht mit der originalen Riemenübersetzung. Du hast eventuell die Bergziegenübersetzung von Peter Jürgens . Die geht steiler . Die Plane hab ich mit dem TESA Tape das bis 70 grad temp fest ist geklebt. auf der mit Benzin entfetteten Wanne hält das bombenfest. die anderen Tapes haben sich oft gelöst.
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.194
Hallo,

wie schon bereits im Willkommens- Forum erzählt, richte ich aktuell ein 92er Basic CityEL her.
Es soll in Zukunft wieder bestimmungsgemäß alttäglich benutzt werden: also die Lücke zwischen Fahrrad und dem auch vorhandenen Auto füllen.
Aber Pragmatismus bei Seite: Ich hab halt auch eien Schwäche für besondere Fahrzeuge;)

Geplant ist eine eine rundum Renovierung:
- sämtliche Verschließteile erneuern
- Rostbekämpfen, Risse und andere Schäden beheben
- Technik auf einen aktuelleren Stand bringen

Stand der Dinge:
ich habe das EL mal soweit zerlegt, dass ich sämtliche Metallteile (welche den Umwelteinflüssen direkt ausgesetzt sind) konservieren kann.

Das Ausbauen des Batteriekastens hat sich zu einem mehrtägigen Projekt entwickelt.
Sämtliche Schrauben und Muttern waren extrem verrostet bzw. angerostet - ja in Österreich wird im Winter anständig Salzgestreut.
Leider musste ich neben Schlagschrauber und Spezial Steckschlüsselsatz für abgerundete Muttern, auch mal den Dremel einsetzen.
Zwei der Muttern, die den Kasten mit Stehbolzen am Chassis befestigen, waren bereits bis zur Unkenntlichkeit abgerundet.
Vor allem die untere Mutter in der Nische hinter den Verschraubungen der Blattfeder konnte ich nur noch in Kleinarbeit mit der Dremel Trennscheibe entfernen.
Lassen sich diese Stehbolzen tauschen?
Da ich mal vermute das die fix verklebt sind, war meine Idee die übergebliebenen Gewindestümpfe komplett zu entfernen, auszubohren und stattdessen Einietmuttern anzubringen.
Was meint ihr?

Der Batteriekasten selbst ist natürlich auch schwer vom Rost angegriffen.
Bevor ich ihn zum Sandstrahlen gebe, werde ich mal an ein paar Stellen mit Flex und Drahtbürste ran um zu sehen ob überhaupt noch etwas nach dem Sandstrahlen übrig bleibt.
Gibt es eigentlich Baupläne für Nachbauten?
Oder hat jemand einen guten Korb abzugeben sollte sich die Reparatur nicht lohnen?

Die Vorderradeinheit war soweit kein Problem, außer dass ich da momentan noch mit diesem Sicherungssplit der Gelenkachse Kämpfe.
Werde es heute mal mit Wärme und Kriechöl probieren.
Die Schwinge an sich hat zwar kein Spiel, jedoch ist sie komplett angerostet und die im Halbzerlegten Zustand zu entrosten ist doch etwas pfuschig...

Die Felgen, vor allem die hinteren Beiden, haben auch ordentlich einstecken müssen.
Starke Oxidation, unterwanderter und abgeplatzter Lack und einige Macken.
Diese Magnesium Legierungsfelgen sind ja etwas empfindlich und altern ja auch.
Würde ihr diese wieder aufbereiten und verbauen?
Soll ich mich nach besseren umsehen?
Wie entfernt man am besten den Lack und die Oxidschichten: Sandstrahlen ist vermutlich zu grob - also mit der Messing Drahtbürste oder abbeizen?

Noch eine Frage zum Antrieb:
Der Motor hat bereits Kettenantrieb, jedoch mit einer Simplex-Kette die ungefähr in der Größenordnung einer Fahrradkette.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das halten kann.
Gibt es hierzu Erfahrungen?

Das Projektregal füllt sich auch allmählich. Folgendes liegt bereit:
Wie unschwer zu erkennen ist, sind 15S Winston 100Ah dafür vorgesehen.
Als Controller war bereits ein Kelly KDZ48400 verbaut.
Geladen wird über ein Meanwell RSP 2400-48 und als BMS ein DALY SMART BMS 15S 250A (mal schauen ob das was taugt).
Da es bei uns durchaus mal recht kalt wird, bekommen die Akkus eine dementsprechende Heizung in Form von Heizfolien und einer passenden Regelung.
Der aktuelle Verbrauch und Restreichweitenanalyse wird von einem AiLi 350A gemessen.
Aber mehr dazu in weiterer Folge.

So.. na dann haut mal in die Tasten - freue mich auf euren Input!;)
Hallo

Die stehbolzen sind verschweisst da ist nämlich ein Stahlteil eingeschäumt. Die Felgen strahlt man mit Nuss granulat. simplex Kette geht 01B6 besser ist ein duplexkette 02B6 die hat nicht so leicht Torsionsschwingungen
 

benjARRRGHmin

Neues Mitglied
12.08.2021
22
Die Risse sind erstmal nicht dramatisch, die haben alle.
Aber früher oder Später, gerade bei schweren Fahrern, gibt es irgendwann einen sehr großen riss an der Site wo die Wanne diese Spitzen unten zum Rad hin hat.
Hoffen wir mal, der der geschweißte Bolzen hält, ich wäre da misstrauisch
Alles klar - ich werd' zu mindest die größeren Risse vernüftig kleben.
Beim Bolzen mach ich mir keine so großen Sorgen.
Aber auf gut österreichisch: Schau ma mal ;)

ich hab eine kuschelige Decke für die Beine zum Zudecken , fahre bei Schnee nur in der Stadt , da gehts mit den Heidenau Winterreifen. irgendwo, wo nur 2 Spurrillen im Schnee sind ist es sehr schwierig mit dem Vorderrad eine eigene spur zu bahnen. das will immer nach li oder re , bei weichem Schnee gehts gut .gelegentlich habe ich einen strick um die Reifen u Felgen spiralig gewickelt als kurzlebiger Schneekettenersatz , andere nehmen Kabelbinder .Ich hab eine 2. Tellerfeder die etwas kleiner gesägt ist um die Anpresskraft zu verstärken. Geländegängig ist das El nicht. ich bleibe im Sommer schon auf einer nassen wiese die fast eben ist aber etwas lehmig schon hängen . allzu massive steigungen mags im Sommer auch nicht mit der originalen Riemenübersetzung. Du hast eventuell die Bergziegenübersetzung von Peter Jürgens . Die geht steiler . Die Plane hab ich mit dem TESA Tape das bis 70 grad temp fest ist geklebt. auf der mit Benzin entfetteten Wanne hält das bombenfest. die anderen Tapes haben sich oft gelöst.
Danke für die Ratschläge!

Hallo

Die stehbolzen sind verschweisst da ist nämlich ein Stahlteil eingeschäumt. Die Felgen strahlt man mit Nuss granulat. simplex Kette geht 01B6 besser ist ein duplexkette 02B6 die hat nicht so leicht Torsionsschwingungen
Super, danke!
Ich finde leider keine Ketten mit deinen Bezeichnungen.
Ist 01B6 das selbe wie 06B-1 also DIN 8187?
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.766
wegen der Kette : Deine könnte ev wirklich v Fahrzeugtechnik Jürgens in Peine sein, da der thrige original nie mit Kette ausgerüstet war.

Bevor Du Dir eine Duplexausrüstung oder ähnliches zulegst: folgende Fragen : wie schnell und wie laut ist das El beim Vorbesitzer gefahren? Wie schnell und laut willst Du fahren ?

ein kleines Ritzel nützt sich mehr ab , hat aber eine bessere Übersetzung für den Berg Das Kettenrad ist ja in der Größe sehr limitiert ein kleines Ritzel ist aber lauter

Wenn Du 15 Winstons reintust wird das El natürlich durch die Spannungserhöhung alleine schneller als vorher . Wenn man überhaupt schneller werden will kann man schon wie Konstantin aus Ischl das El auf ein großes Kennzeichen ummelden. war etwas kompliziert aber er hat die OÖ Landesregierung überzeugen können. Dann ist die Frage ob größeres Ritzel oder compoundwiderstand oder beides. Konstantin ist halt oft lange Strecken gefahren.

Ich fahre 90%in der Stadt also brav immer mit vollem Compound die 45 kmh das ist besser für die Kohlen. Ich fahre nur sehr gelegentlich ( damit man noch die grüne Ampel erwischt) mit compoundwiderstand . Ich bin mit dem leisen Originalriemen mit der Aluscheibe für diese Zwecke sehr zufrieden.
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.194
Alles klar - ich werd' zu mindest die größeren Risse vernüftig kleben.
Beim Bolzen mach ich mir keine so großen Sorgen.
Aber auf gut österreichisch: Schau ma mal ;)


Danke für die Ratschläge!



Super, danke!
Ich finde leider keine Ketten mit deinen Bezeichnungen.
Ist 01B6 das selbe wie 06B-1 also DIN 8187?
ja ist das gleiche hab die reihenfolge vertauscht
 

benjARRRGHmin

Neues Mitglied
12.08.2021
22
Alles klar - ich werd' zu mindest die größeren Risse vernüftig kleben.
Beim Bolzen mach ich mir keine so großen Sorgen.
Aber auf gut österreichisch: Schau ma mal ;)


Danke für die Ratschläge!



Super, danke!
Ich finde leider keine Ketten mit deinen Bezeichnungen.
Ist 01B6 das selbe wie 06B-1 also DIN 8187?
Laut Vorbesitzer ist er damit auch schon mit über 48V und mehreren Bleiakkus gefahren.
Dann ging das Ding so zwischen 60-70km/h. Das würde ich auch als mein oberstes Maximum ansehen.
Also der Schalter für den Speedwiderstand werde ich auf jeden Fall beibehalten. Eine Neutypisierung habe ich vorerst nicht vorgesehen.
Mein geplantes Vorgehen ist es das ganze mal zusammenzubauen, Testfahrten zu machen und dann die Übersetzung anzupassen.
Eine Mindestanforderung wären die 8km und 200 Höhenmeter mit gemächlicher Steigung bis zu meiner Werkstatt. Wenn das einigermaßen problemlos und mit einer passablen Geschwindigkeit geht, bin ich schon glücklich. ;)
Die restliche Nutzung wird hauptsächlich innerstädtisch sein.

Der Batteriekorb geht nun am Wochenende zum Sandstrahlen - mal schauen was davon übrigbleibt.
 

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