Batteriepulser

angloswiss

Mitglied
27.02.2009
171
Hat schon jemand Erfahrungen mit diesen Batteriepulsern http://cgi.ebay.de/Batterie-Aktivator-Batteriepulser-12V-24V_W0QQitemZ370468836565QQcategoryZ82526QQcmdZViewItemQQ_trksidZp4340.m263QQ_trkparmsZalgo%3DDLSL%252BSIC%26its%3DI%26itu%3DUCI%252BIA%252BUA%252BFICS%252BUFI%252BDDSIC%26otn%3D8%26pmod%3D230567593627%252B230567593627%26po%3D%26ps%3D63%26clkid%3D6067696638534692533? Im Vergleich zu den Megapulse sind sie jedenfalls ziemlich günstiger, und bei der Funktion:confused:
Gruss und guten rutschfreien Start ins 2011
Edi
 

Yardonn

Mitglied
22.06.2009
189
Also bei mir ist so schnell einer davon kaputt gegangen, das ich garnicht feststellen konnte, ob die was gebracht haben, und die Blei-Akkus aufs Altenteil geschickt habe...
War vielleicht nur Pech, aber ich hab mich danach direkt von den Teilen verabschiedet.
 

laase

Aktives Mitglied
08.10.2009
1.130
Habe mich lange (>3J) mit Pulsern beschäftigt. Mit solchen, die regelmäßig (alle ca. 1s) kurze hohe Strompulse ziehen, als auch mit solchen (mehreren), die dicke Kondensatorbatterien aufladen und die Ladung dann mit hohem Strom impulsweise wieder an die Batterie zurückgeben. Die Ströme betrugen dabei bis zu 150A (mit Oszi nachgemessen). Insgesamt etwa vier verschiedene Topologien.
Mein Fazit:
1. Bei sulfatierten Antriebsakkus bringt es definitiv nichts. Es rettet sie zumindest nicht, wenn sie nun einmal in diesem Zustand sind. Ich konnte keine Kapazitätserhöhung feststellen, auch dann nicht, wenn die Geräte über ein halbes Jahr dran blieben. Es hat andererseits aber auch noch keinem der Testkandidaten geschadet. Die Kapazität blieb in jedem Fall gleich bescheiden, auch der Innenwiderstand.
2. Man verspielt so viel Zeit mit dem ganzen Zeugs, daß man sich lieber gleich vernünftige (= Lithium ;-) -Akkus kaufen sollte. Da hat man die ganzen Probleme überhaupt nicht. Läßt man ein Blei-El fünf Monate (z.B. Winter+April) ohne nennenswerte Nutzung (aber natürlich mit regelmäßigem Nachladen) stehen, so ist die Wahrscheinlichkeit der Sulfatierung einer Batterie im Satz, je nach Batterietyp, m.E. bei etwa 50%. D.h. idR: neuer Batteriesatz oder inhomogener Satz. Bei Lithium trat so was bisher noch nicht auf. Man hat einfach weniger Trouble und Angst und kann die Investition mehr "genießen".
3. Wie das auch die alten Hasen hier öfter mal kundgeben: Fahren Fahren Fahren. Ist besser als mit Pulsern, CTEK o.ä. stehenlassen.

Ich habe allerdings noch nicht diesem speziellen Pulser getestet. Vielleicht ist ja ausgerechnet dieser das Allheilmittel für alle Bleier !?
Auch habe ich leider aus Zeitgründen noch nicht mit RICHTIG hohen Strömen und Frequenzen gearbeitet. Ich meine dabei alles oberhalb von etwa 250A und 1kHz. Bei 1-8 kHz soll es angeblich Resonanzerscheinungen geben, die die Sulfatierungen abplatzen lassen ...
Auch von der Substanz EDTA wird manchmal positiv berichtet: ein paar Tropfen davon in jede Zelle und die Batterien halten angeblich ewig ...

Sagt mir bitte Bescheid, wenn Ihr was tatsächlich Funktionierendes herausgefunden habt! Und natürlich auch, wenn Ihr ganz anderer Meinung seid!
Viele Grüße, Lars
 

inoculator

Bekanntes Mitglied
19.04.2006
5.044
Hallo Lars,

zumindestens den 1. Punkt kann ich so nicht bestätigen.
Im Gegenteil wurde die Autobatterie (12V/65Ah) von meiner Frau nach dem Einbau des Megapulsers (c)(t)(r) nach knapp zwei Wochen sichtbar besser.
Sichbar insofern, als daß bei Anlassen morgens das Radio nicht mehr ausging, was vorher regelmäßig passierte.

Gundsätzlich verstärke ich aber die Meinung, daß ein Pulser seine höchste Effizienz erbringt, wenn er praktisch mit dem Akku gekauft und eingebaut wird -als von Anfang an mitspielt.
Ebenso vertrete ich ganz klar das "Kugelhaufenmodel", welches klar besagt: "Was rausgeht muss auch wieder rein!".
Also ein Blei-Akku, der mit 100A entladen wird, muss auch mit 100A wieder geladen werden.

Die sich mehrenden Hinweise, daß die kleinen Plastikpulser in Rauch aufgehen, wird mich in der Konsequenz dazu treiben, doch wieder den etwas teureren Megapulser zu empfehlen und auch weiterhin für den Anlasserakku einzusetzen.

Gruß

Carsten
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.531
Also dem gehe ich mit - nach eigenen Test mit Selbst (nach)gebauten an Starter Akkus und normalen 08/15 Testmethoden - meint keine geeichte 0,1% Laborausrüstung.

Pulser Model : zieht kurz was über eine Induktivität raus und läd das im Magnetfeld befindliche wieder mit 19-24Volt (je nach Ri) zurück.

1. Wirkung bei schon "Ruinierten" Akkus, nicht feststellbar
Schadet aber auch nicht :D
2. Also einen der bis 15Volt zurückläd oder auch nur Entläd - wenn dann langfristig über der Einsatzzeit hinweg könnte ich mir vorstellen das es was nutzt. Begründung ist ja die alltägliche Erfahrung u.a. auch das Kugelhaufenmodell
3. das es ein Megapulser sein muß? hm klar ist auch die aus ganz billigen auch die billigsten Bauteile und Verarbeitung haben- das da was abraucht nicht unwahrscheinlich. (Anmerkung einer meiner zweien Nachbauten hat nach 2Monaten das Zeitliche gesegnet - könnte allerdings auch falsche Handhabung (kein Gehäuse oder beim Räumen mal falsch kontaktiert gewesen sein)

Aber ob ich mir einen Pulser für was 100-200 Euro an einen Starter Akku hängen würde - nee das wäre mir dann doch zu ungewiß um es selbst auszutesten den wenn - in 5 oder 6 Jahren es zu wissen , dann habe ich sowieso keinen Verbrenner mehr und dann bestimmt keine 30-40kg Blei mehr drinnen.
Dann für das gleiche Geld mal den Wartungslader den es mal beim großen C gab (PB8000) und mal denn Regelmässig drüberlaufen lassen.
 

laase

Aktives Mitglied
08.10.2009
1.130
An den Grauen: das habe ich nicht verstanden! Auch nach dreimal Durchlesen nicht. Würde ich aber gerne! Kannst Du das nochmal "ausführen"?
An Carsten: Gut. Starterbatterien. Die hielten bei mir immer >5J; es gab da eigentlich nie Probleme, die man hätte "heilen" wollen.
Bei kleinen Alarmanlagenakkus (Vlies bzw. VRLA) mit ca. 7Ah hatte ich auch schon Erfolge mit Pulsern/Resonanz-"schwingern". Nie aber bei den wirklich wuchtigen Blei-Gel Traktionsakkus a la Sonnenschein 12V 160Ah C5 oder Varta drivemotion (oder so ähnlich) 200Ah C20. Habe auch keine Blei-Säure "Antrieb und Beleuchtung" 12V 120Ah C20 damit wieder hinbekommen. Schrott blieb einfach Schrott. (Brachte nach den ganzen Experimenten aber wenigstens noch 400E/t ;-) Klar, daß man mal eine kurze Kap.erhöhung feststellen konnte. Von 12Ah auf 18 Ah beispielsweise, (nichts was einen glücklich gemacht hätte). Die hätte man aber wahrscheinlich auch nach ein paar Mal Laden/Entladen gehabt und hätte die Pulser nicht gebraucht.
Hast Du die Pulser schon mal mit Erfolg an sulfatierten Antriebsakkus verwendet? An solchen, die an einer H4 Lampe zwar noch 50Ah bringen, bei reichlich 50A aber sofort in die Knie (<10V) gehen? So einen Erfolg, daß aus 10km Reichweite wieder 30-40 wurden? Welches Konzept? Hochstromentladepuls 100-200A 1ms lang alle 1s? Entlade-Ladepuls ca. -0,1A/1A bei 1kHz (wie bei Elektor 9/2001)? Entlade-Ladepuls (wilde Schwingungen zwischen ca. -0,3A/3A) 8kHz wie bei Megapulse? Andere?
 

inoculator

Bekanntes Mitglied
19.04.2006
5.044
Hallo laase,

nein. Einen derartigen Erfolg kann ich nicht verbuchen. Allerdings auch keinen Mißerfolg.
Ich habe nach meiner ersten Bleiaktion sofort auf NICD umgerüstet.

Ich würde allerdings mal ein Probekonzept in den Raum werfen, welches mir einmal empfohlen wurde.
Dabei geht es wohl darum, den Bodensatz in den Akkus aufzumischen.

Einfach mal den Akku auf den Kopf stellen und laden.
Beim nächsten mal auf die Seite.. usw.

Früher nannten wir so etwas "Rollkur", was wir tunlichst mit Kamillentee im Bauch getan haben, nicht mit Schwefelsäure. ;-)

Gruss

Carsten
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.531
Ausführen - was ? Für die jetzt Stönen- Wer die Baumansicht nutzt könnte erkennen das es sich auf Carstens Eintrag beziehen kann. Da ich JETZT nicht weis was - mache ich es eben ganz lang.

Also Mitgehen bezieht sich auf :
Also wenn so eine Teil dann an einem frischen Akku; Ganz billige Teile werden sehr wahrscheinlich aus eben so billigen und evtl. schlechten Komponenten in einer ungeeigneten Verschaltung eingesetzt und sind eben dann nicht sehr haltbar.


Bei meinen Nachbauten: das die Änderungen des Akkus so gering waren das sie mit meinen 08/15 Möglichkeiten an ein Duzend Starterbattereien nicht feststellbar waren. Sicher wer mit Super teuren Equipment dran geht hätte sicher sagen können aber ja eine Verbesserung von 0,5Ah... oder so - aber das wäre die Diskussion nicht wert.

Ist halt für Leute wie "inoculator" die haben dann eine Vorstellung von dem was da drin steckt und dessen Funktion. Es gibt da so einige Schaltungsvarianten der Pulser.

Zu Punkt1. Tja was soll man dazu ausführen?
Zu 2. Meine Selbstbau(nachbau)teile sind nicht für den Gebrauch im Fahrzeug geeignet s.o. da die Rückspeisenden Nadelimpulse der (meine) Pulser - durch die Fahrzeug-Technik erstens gedämpft werden, zweitens alles was über 15-16Volt hinausgeht - sagen wir mal fürs Fahrzeug nicht sehr Vorteilhaft sein kann.
Zu.3 (Die) Megapulse (ein geschütztes Wahrenzeichen) eines bestimmten Anbieters der seine Dinger Mit einer Preisliste versieht, das die einer nach oben offen Richterscala gleichkommt.
Da habe ich schon Fahrzeug gesehen 100 Euro Starter Batterie und für 200Euro Megapulse-Technik. Ob das Sinn macht soll jeder selber entscheiden.
Die andere Rcihtung der Scala sind Dinger für etwas über 10 Euro das hier die Vertriebskosten und Gewinne die höchsten Teil ausmachen kannste dir denken, das es mit Schaltungsaufwand und Qualität nicht sehr weit reicht auch , wenn dann nur das Teil abbrennt ohne Schaden an Fahrzeug oder Batterie zu verursachen war es billiges Lehrgeld.

Zum Nachsatz:
ich habe keinen teuren Pulser gekauft, weil ich glaube nach meiner Erfahrung über viele Starterbatterien das die anderen nun auch micht die Wunderteile sein können und entsprechend dem Preis nach jede "Geschädigte Batterie" sinnvoll nutzbar machen? Sondern verwende einen relativ aufwendigen Pflege-Lader(150¤) und meine alten Starterbatterien danken es mir mehr als mit dem Pulser - den ich bei den auf Bereitschaft stehenden Starterbatts immer noch dran habe - vielleicht kann ich mal sagen es hat was gebracht.
Und wenn sich ein wirklich erwiesener Maßen guter Pulser für max 10% der Akkukosten fiinden würde der dann auch 10 Jahre seinen Dienst tut - Ok an einem neuen Akku!

Desweiteren 30-40 KG Blei wird meines erachtens bei großen PKW bald Geschichte sein, weil die Kosten (Fahrzeug-Entwicklung und Produktion) für Gewichtseinsparungen - und die bringen an meisten Spriteinsparungen im Alltag- erheblich über dem liegen werden was ein geeigneter moderner Leichtmetall-Akku mit >10kg bald kosten wird! Weil nach Erfahrungen vieler z.B. eine E-Klasse mit guter Ausstattung ist mit 100AH Bleianker schon "Unterbatteriesiert" und nicht wenige brauchen nach 2-3 Jahren eine Neue.
Auch aus dem Grund lohnt sich meines Erachtens kein SuperteurerHyperPulser - der sich für jemanden wie Mich der 4 mal im Jahr den Starterbatts eine 36Stündige "Sonderbehandlung" zu kommen läßt, bestenfalls erst in 5-10 Jahren rechnet - wenn es denn bei mir was bringen würde? Ich greife jetzt mal "weit " vor - Und dann in Zukunft bei modernen Verbrennerfahrzeugen keine Bleiakkus zu finden sein werden. Blei ist billig und nur noch für stationäre Anwendungen mit viel Platz und entsprechenden Kappa interessant.
 

Karlfred

Aktives Mitglied
15.01.2008
316
Diese "Rollkur" ist aber ein zweischneidiges Schwert:
der Schlamm setzt sich zwischen den Platten fest und
sorgt so durch Kriechströme für schnellen bis sofortigen
Batterietod.
Gruß K.-F.
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.207
Hallo

Wenn unbedingt Blei dann nehmt doch besser Reinbleiakkus, da setzt sich kein Schlamm ab und die haben kaum Kapazitätsverlust bis sie sterben, brauchen allerdings hohe Ladeströme so 20A sind das Minimum.

Der Preis ist auch nicht soviel höher dafür hat man wirklich so 250 Vollzyklen sein Ruhe.


Gruß

Roman
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.207
Hallo

Keine Ahnung was in den Messmer drinnen ist aber schau mal unter http://www.enersys-hawker.com/german/products.asp?lang=d der oder halt die Optimas. die besten die ich kenne sind die Hawker Genesis die sind leider nicht auf der normalen Website sondern hier http://www.enersysreservepower.com/productInfoDetail.asp?id=100&brandID=3

Gruß

Roman
 

laase

Aktives Mitglied
08.10.2009
1.130
OK, jetzt habe ich das verstanden, danke!
Aber warum sollte Megapulse 200E kosten? Die, die ich hier hatte, haben neu etwa 50E gekostet. Haben aber, wie gesagt, auch keine sulfatierten Traktionsakkus wieder zum Leben erwecken können.

Wenn ich jetzt nochmal alle Beiträge durchklicke, muß ich doch feststellen, daß es noch niemand geschafft hat, mit Pulsern Blei-Traktionsakkus wieder flott zu machen, oder irre ich mich?
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.531
- Nein irrst dich nicht!
Wenn dem so sein würde wäre das sicher in dem Forum auch schon lange rum, und die Dinger würden jeden Bleiraum zieren.

Ok vielleicht bin ich bei den Preisen nicht aktuell aber für 50 Euro ist das sicher nicht der "Leistungsfähigste" oder nicht "das Original";)
 

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