"Batterienergetikum"

R

reinhold

Guest
Hallo Bastelfreunde!
Das Geheimniss ist gelüftet: (O-Ton Dr. Robert...)
Hallo Reinhold,

sorry für die verspätete Reaktion auf das "Energetikum" - z.Zt. relativ dick
mit Arbeit eingedeckt...

Ich habe mir den Saft mal etwas genauer angeschaut - auf den ersten Blick
(ein paar Tests) ist tatsächlich nur das drin, was draufsteht:
Aluminiumsulfat, Magnesiumsulfat und Wasser. Grob habe ich auch schon
geschaut wieviel davon, aber das muss ich erst auswerten und um zu einer
brauchbaren Rezeptur zu kommen, nochmal genauer machen.

Soviel als erste Reaktion, wenn ich mehr weiß, melde ich mich wieder - ich
kann dir, wenn du willst, dann auch ein paar Liter davon anmischen.

Schöne Grüße,
Robert
(Elektrofahrer in Spee...)

Diese Flüssigkeit ist aber nur für Säurebatterien zu gebrauchen.
Ob es was bringt das muss erst getestet werden.
so ein 100ml Fläschen soll für eine 80er Batt reichen. (~0,2ml/Ah/Z)
Wer will es testen?
Dann lass ich mal einen Kübel anrühren...
Tschau
Reinhold
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Sprichst Du von dem Dünger für die Tomatenpflänzchen in Wotans Cityel? Wenn Du noch ein wenig anderes Metall hinzufügst, haben wir es mit Alaunen zu tun. Kalium-Magnesiumalaun dient tatsächlich als Dünger und kommt tatsächlich zusammen mit den Aluminiumalaunen zusammen in silikathaltiger Tonerde vor. Wird der Schwefelsäurerest des Alauns durch Essigsäure ersetzt, spricht man von essigsaurer Tonerde. Die Alusalze sind alle etwas giftig, werden deshalb auch zum Haltbarmachen von Saatgut verwendet. Auch rasieren kann man sich mit der Batterie. Kühe lieben Alaun als Euterpflegemittel. Ob man damit auch Batterien besser melken kann, ist zur Zeit noch ungeklärt. bernd
 

Nord_Andreas

Mitglied
30.04.2005
128
Hallo Bernd,

ich verstehe den Zusammenhang mit dem Forumstitel "Batterien und Ladegeräte" nicht.
Handelt es sich um ein Versehen und Du wolltest es ins "Geplauder" posten?

*verwundert*

MfG
Andreas

 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Andreas, es geht um die "Silikonbatterien". Offensichtlich doch kein Bleigel...
Es wurde behauptet, man könne diese Batterien im Biogarten entsorgen. Ganz so absurd ist diese Behauptug nicht. Die Bestandteile dieser Batterie sind in Ton enthalten. Es existiert ein ganzer Wirtschaftszweig, der von dieser Alaunchemie lebt, tatsächlich auch mit landwirtschaftlicher Bedeutung (Beizmittel, Düngemittel...) Aluminium steht den Alkalimetallen sehr nahe und bildet mit diesen Komplexverbindungen. Ein bekanntes Alkalimetall heißt Lithium...Wenn tatsächlich Silikatgel eine semipermeable Wand für die verschiedenen Jonenarten darstellen würde, wäre die Produktion hocheffektiver Zellen aus überaus billigen Rohstoffen sichergestellt. Lithium, Magnesium, Aluminium und alle anderen Alkalimetalle sind Bestandteile auch von Gartenerde. Sie sind deutlich leichter als das in Lithiumakkumalatoren verwandte, giftige und teure Nickel, wahrscheinlich kaum feuergefährdet. Um den Anschluss an das zugehörige thread wiederherzustellen:

http://forum.myphorum.de/read.php?f=567&i=4962&t=4962

Zunächst stieß die Mitteilung bei mir auch auf Unglauben. Wenn man aber bedenkt, dass viele Batterien aufgrund semipermeabler Wände funktionieren, und auch in unserem Körper Jonenpumpen in solchen halbdurchlässigen Wänden arbeiten, die bei Zitteraalen innerhalb dieser gelartigen Wände elektrische Spannungen von einigen hundert Volt aufbauen, klingt die ganze Geschichte überhaußt nicht mehr unglaubwürdig. In unserem Körper sind es die Alkaliionen von Natrium und Kalium, die elektrisch wirksam werden unter Umwandlung von ADP in ATP, die unsere primäre Energiequelle darstellen.
Adenosin-diphosphat - ADP
Adenosin-triphosphat - ATP
Diese biologischen Prozesse laufen weitaus komplizierter ab, als die Prozesse in unseren Batterien. Insbesondere sind die Spannungsdifferenzen bei der umgekehrten Osmose im Körper weitaus kleiner. Trotzdem gelingt es offensichtlich, Jonentransporte mit bei Batterien üblichen Spannungen durch Gelschichten zu induzieren. Die in unserem Körper auftretenden Spannungen liegen im Bereich von einigen Zehntel Volt.
Mit semipermeablem Wänden arbeitet zum Beispiel die Zebrabatterie.
bernd
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.069
Bernd Schlueter schrieb:
Andreas, es geht um die "Silikonbatterien". [...]
Nein, das tut es meiner bescheidenen Meinung nach nicht.

Bernd geht es unter anderem um Tomatenpflänzchen, Alaun, Kuheuter, Gartenerde und die Rolle von Adenosintriphosphat im menschlichen Körper.
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blabla-gif.2081
</center>

Reinhold ging es eher um den Beitrag http://forum.myphorum.de/read.php?f=567&i=6329&t=6325 : ein Wunderwässerchen von Westfalia zum Regenerieren von kränkelnden Blei-Säure-Akkus, das er analysieren (lassen) wollte.

Gruß Jens
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Stimmt, dann ists blablabla. Wäre auch zu schön gewesen. Solch ein Gelgitter ist nämlich sehr gleichmäßig, sehr durchlässig und repariert sich selbst.
Diese Art Metallion-Wässerchen sollen nur die Bildung größerer Sulfatkristalle stören, wie es auch das Kalzium in Starterbatterien tut. Kobalt war da mal "in".

Mir fällt gerade auf: Ein Gelgitter als semipermeable Wand für Ionen unterschiedlichen Potential ist überhaupt nicht möglich: Die zugehörigen osmotischen Drücke würden beim Laden jedes Gelgitter sprengen.
 
W

wotan

Guest
Hallo Andreas
Abgesehen von den ewigen Spassbezügen meiner- und Caro-seiner, antwortet Bernd doch wirklich nur (auf seine Art) auf einen Beitrag. Was soll diese Kritik?
Darf man (frau) solche Erkenntnisse in Zukunft (schwarz-gelb) nur noch
in sein Kissen weinen?
wotan (noch nicht angefressen)
 

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