batterien zum x-ten

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Michael Viebach

Guest
hi leute,

um den chemismus in batterien besser zu verstehen hat mir mal ein batteriehersteller folgenden vergleich erzählt:

batterien sind wie ein honigeimer. der strom ist der honig.
wenn der honigeimer schön neu und sauber und es warm ist dann kann der honig schnell und vollständig rein und rausfliessen.
ist der honigeimer aber alt und verdreckt, womöglich sogar schon löchrig, und es auch noch kalt ist, dann kann man sich vorstellen was passiert.
der meiste honig klebt verzuckert fest, bewegt sich nicht vor oder zurück, und wenn er sich überhaupt bewegt dann sickert er durch die löcher. ;-) grins ;-)

mit den batterien dieses herstellers (bayern-batterien) hatte ich, abgesehen vom relativ hohen innerwiderstand, sehr gute erfahrungen. (bis über 20.000km) andere kamen damit absolut nicht zurecht. ich weiss nicht ob die überhaupt noch erhältlich sind.

meine eigene vorstellung vom batterie-chemismus basiert auf kristallstruktur und kristallwachstum:

eine batterie die regelmässig mit hohen strömen geladen (nicht überladen) wird hat eine feine kristallstruktur. die vielen kleinen kristalle haben eine grosse aktive oberfläche, die batterie ist entsprechend niederohmig.
eine batterie die mit kleinen strömen geladen wird, oder die einfach nur rumsteht gibt den kristallen gelegenheit zu grossen exemplaren heran- oder sogar zusammenzuwachsen - mit entsprechend kleiner aktiver oberfläche und entsprechend verringerter stromfähigkeit.

also immer kraftig laden (ich habe mal von 500A/100Ah gelesen!!-nur wo nimmt man die her?) aber nicht überladen, und den kristallen keine zeit zum zusammenwachsen geben. d.h. regelmässig fahren und die letzten 20% erst kurz vor der nächsten fahrt reinladen.
wegen sulfatgefahr aber niemals ganz leere batterien rumstehen lassen sondern ca 80% sofort reinladen.

gruss michael
 

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