Batterien regenerieren (Spannung zu niedrig)


Jens Schacherl

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30.03.2004
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#1
Hallo,

ich versuche gerade, die Batterien aus meinem Saxi (Modell "Blaues Wunder" <img src="http://ffspirits.finalfantasy.gamigo.de/smiliez/smz/854.gif">) wiederzubeleben.

Es sind 12 Hagen Typ "drysafe multicraft" 12V/60Ah, die vermutlich 1996 gefertigt wurden. Nach knapp 7400 km wurde das Fahrzeug 1999 stillgelegt und natürlich auch die Batterien nicht mehr gewartet.

Bei fast allen Batterien waren die Kammern völlig trocken!
Nach dem Einfüllen von mehreren Fässern destilliertem Wasser :drink: und vorsichtigen Laden mit 2-3A haben die Akkus jetzt wieder etwas Kapazität (schätzungsweise 10Ah, geprüft durch Entladen mit Kühlbox), allerdings steigt die Spannung auch nach langem Laden und deutlicher Erwärmung des Akkus kaum über 11.5 - 11.7V.

Woran könnte das liegen, starke Sulfatierung?
Zu sehen ist nicht viel, wegen undurchsichtigem Gehäuse und sehr kleiner Einfüllöffnung, das nachgefüllte Wasser bleibt aber klar also hoffe ich, daß sich noch keine Platten aufgelöst haben.
Die Säurekonzentration habe ich noch nicht gemessen.

Ich werde es auch mal mit einem Akkupulser versuchen, das müßte doch eigentlich der ideale Anwendungsfall sein :)

Danke im Voraus und allen noch ein gutes neues Jahr!
Gruß Jens Schacherl
 
D

Dieter

Guest
#2
Hallo Jens,

Habe die selben Probleme mit meinem Batteriesatz. Ich habe Sonnenschein Dryfit EV512 55Ah. Auch meine Zellen waren meist trocken und habe Batteriewasser nachgefüllt, obwohl das bei den Bleigel wohl nicht viel bringt :confused: Einige der Zellen zeigen ein weißes, zerbrochenes GEL bei anderen ist nichts zu sehen. Sind die mit dem GEl kaput oder die anderen?

Bis jetzt habe ich erst 6 Batts ausgebaut und aufgewärmt, aber bereits 1 mit sehr wenig Spannung und 1 mit 0 V gefunden. Die fliegen raus.

Die anderen habe ich gerade in der Mache, entlade mit 10A bis 9V und lade mit 15A Konstantstrom bis 14V. Habe auch nur 10..17Ah - Daten folgen noch.

Auch meine Batts kommen nur auf max. 12..12,8 V und fühlen sich sehr weich an. (Hoher Innenwiderstand) Da ist wohl nicht mehr viel zu machen.
 
R

Reinhold

Guest
#3
Hallo Jens & Dieter!
Nur weiter so!
Ich habe auch einige Gel wieder zum Leben erweckt!
Mein Tip:
Jede (12V)Batterie einzeln hochladen bis ca 15V mit Strömen im Bereich von 5-10A
Dann Entladen z.b mit Halogenbirne ca 5A bis 10V
Das ganze mehrmals wiederholen.
Ich hätte noch einen spezialtip der aber aufwendiger ist:ich habe eine für NC-Batts vorgesehenen Ladestation die Pulst- das ganze ca 5 min angeschlossen regeneriert die Batterie.
Also ich habe zwar noch keine Erfahrung mit diesen Batteriepulsenrn, stimme aber der Aussage vom Jens zu dass sie hier eine regenerierung bewirken müssten.
Tschau und viel Erfolg!
Reinhold
 

Jens Schacherl

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30.03.2004
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#4
Hallo Eduard,

richtige Sicherheitsventile waren da nicht, nur fest aufgepreßte Plastikdeckel über Gummidichtungen.

Zuerst habe ich versucht, die Batterien im "Originalzustand" zu laden, allerdings ohne Erfolg: der Strom blieb konstant bei nur einigen mA.

Befindet sich denn bei einer neuen Blei-Vlies-Batterie überhaupt kein sichtbares Wasser in den Kammern?

Interessanterweise waren bei manchen Batterien einzelne Kammern relativ hoch gefüllt. Das könnte aber evtl. auch von vorherigen Regenerierungsversuchen stammen, einige Deckel sahen so aus als seien sie schonmal geöffnet worden.

Ich hatte gehofft die Batterien wenigstens zum Testen des Saxi verwenden zu können, aber wenn die Spannung nicht hoch genug ansteigt wird vermutlich das eingebaute Ladegerät auch nicht rechtzeitig abschalten.

Danke für die Infos & den Link, ich werde mal wegen Preisen anfragen.

Gruß Jens
 
H

helmut

Guest
#5
Hallo Jens

mit dem Ladegerät welches sich in Deinem SAXI befindet kannst Du so allerhand anstellen. Spannung und Strom begrenzen tun ja fast alle (hoffentlich), hier kannst Du aber auch z.B. Ladezeit, geladene Amperestunden oder maximale Temperatur einstellen.
Die Programmiersoftware dazu gibt’s auf der homepage.

servus...helmut
 

Stephan Hloucal

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01.05.2007
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#6
Hallo SAXI-Fans,
ich hatte übrigens Dieters Batterien schon mal einzeln geladen. Das sie jetzt wieder runter sind zeigt mir eigentlich, dass sie kaum noch zu retten waren. Der letzte Betreiber sagte mir, dass sie bereits von der TRAPOS AG SAXIes mit etwas mauen Batterien geliefert bekamen. Nun standen die Dinger seit 99 rum. Ich habe auf die ungeöffneten Batterien kein Gramm Strom aufladen können. Erst nachdem ich das Sicherheitsventil geöffnet und bei einigen Zellen dest. Wasser nachgefüllt hatte, begann ein Ladeprozess. Die Batt. habe ich dann so lange einzeln geladen, bis sich eine Leerlaufspannung von über 16 V einstellte. Die blieb dann auch über längere Zeit konstant. Teilweise lag die Leerlaufspannung bei 20 V. Nach dem Einbau ins SAXI begann der Bordlader nochmals kurz zu laden. Ich habe dann nur einige Runden im Dorf gedreht. Mit Latschen bei Schnee. Nun sind die Batts auf unter -10°C abgekühlt worden. Wird wohl nun kaum noch Kapazität da sein. Mit dem alten Batteriesatz werden wir es wohl nur bis zum TÜV und zurück schaffen. Wir werden wohl oder übel einen neuen Satz einbauen müssen.
Welche Möglichkeiten gibt es denn noch aus den alten Batts etwas herauszuholen?
Mit sonnenelektrischen Grüßen
Stephan
 

Jens Schacherl

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30.03.2004
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#7
Hallo Stephan,

wie lange hast Du denn geladen um auf diese Spannung zu kommen?
Nach ca. 36 Stunden mit knapp 3A Ladestrom habe ich an meinen "wiederbewässerten" Hagen-Batterien gerade mal um die 12V, einige Stunden nach Lade-Ende nur noch um die 11V (ohne Entladen).

Gruß Jens
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
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#8
Hallo Helmut,

kann es eigentlich irgendwas kaputtgehen wenn ich das Ladegerät mal einstecke, ohne das Batterien angeschlossen sind? DC/DC und Controller sind ja einfach parallel angeschlossen.

Ich werde die Programmierung mal testen (spätestens wenn ich neue Batterien habe), nur muß ich dazu mangels Schlepptop meinen Zweitrechner im Bigtowergehäuse samt 15-Zöller im Saxi als "Bordcomputer" installieren :D

Gruß Jens
 

Stephan Hloucal

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01.05.2007
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#9
Hallo Jens,
ich habe nicht auf die Uhr gesehen, aber in der Regel waren es auch mindestens 10 Stunden. Mir standen zwei Ladegeräte zur Verfügung, die mit einer sog. Power-Ladefunktion ausgestattet sind, also auch mit einer etwas höheren Spannung Laden. Der Ladestrom lag dabei auch bei 8- 12 A.
Gruß
Stephan
 

Stephan Hloucal

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01.05.2007
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#10
Hallo Eduard,
vielen Dank für Deine fachliche Hilfe. So wie ich Dich verstanden habe, ist das Gel ja eine wässrige Masse. Wenn die etwas eintrocknet, heißt das ja, das Wasser fehlt. Dies kann zB. passieren, wenn das Ventil nicht dicht ist und gar kein Überdruck entstehen kann. Als ich bei den Sonnenschein dryfit 55 Ah die Ventile aufgeschraubt habe war ein Unterdruck vorhanden und bei zwei Zellen war bei der Herstellung die Gummidichtung schief und verklemmt, sodass das Ventil unwirksam war, also kein Unterdruck vorhanden. Bei einigen Zellen stand eine Wasserschicht über dem Gel.
Was räts Du uns? Wie könnte man solche Batterien wieder zum Leben erwecken?
Mit sonnenelektrischen Grüßen
Stephan
 
E

Eduard Hustinx

Guest
#11
Hallo Stephan,

Batterien bei denen schon in der Fertigung ein Fehler eingeschlichen ist, sollte man sofort reklamieren. Die Blei-Gel (dryfit Traction Block) von Sonnenschein ist eine super Batterie solange Sie den Vorschriften nach behandeld wird.
Man kann faule Blei-Gel Batterien wieder etwas hochpeppeln indem die Batterie mit einem geringen Strom (5-10 stuendigen Strom) entladen wird und dann wieder vollstaendig geladen wird. Das bringt einen hohen Durchsatz der aktiven Masse. Das Zyklen sollte man mehrmals wiederholen. Bei VRLA Batterien die mehr oder weniger ausgetrocknet sind hilft das wenig. Das Nachfuellen von Wasser bringt bei Blei Gel Batterien meiner Meinung nach nichts: Das Gel kann kein Wasser aufnehmen. Bei Blei-Vlies Batterien koennte ich mir vorstellen dasz das ausgetrocknete Vlies Wasser absorbieren kann. Ob das viel bringt wage ich zu bezweifeln.

Uebrigens faule Blei-Gel Batterien entstehen oft durch einen zu geringen Gebrauch der Batterien. Es musz gefahren werden. Stilstandzeiten und kurze Strecken zwischen dem Aufladen machen die batterie muede. Also ruhig oefters die Batterien leerfahren und wieder vollstaendig aufladen. Der hohe Massendurchsatz schadet der Batterie nicht. Die Dryfit Traction Block vertraegt 600-800 80 % Zyklen bis die Kapazitaet auf 80 % der Nennkapazitaet gefallen ist.

Grusz,

Eduard
 
E

Eduard Hustinx

Guest
#12
Hallo Jens,

Das hoert sich ja nicht sehr gut an. Du hast etwa 100 Ah (36 h bei 3A) in eine 60 Ah Batterie geladen. Bei verschlossennen Blei Batterien (Blei-Gel oder Blei-Vlies) wird hoechstens 5-10 % der Nennkapazitaet extra geladen, um sicher zu gehen das die Batterie vollstaendig geladen ist. Da deine Batterien vielleicht nur noch fuer 30 Ah Aktive Masse hatten, hast du wahrscheinlich den Rest in Waerme umgesetzt. Die Batterie ist hin. Das zeigt schon 11 V ohne Last.

Grusz,

Eduard
 

Stephan Hloucal

Neues Mitglied
01.05.2007
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#13
Hallo Eduard,
vielen Dank für Deine Hilfestellung. Das Problem bei Jens, Dieter und mir ist: Wir haben mit den Elektrofahrzeugen die platten Batteriesätze so übernommen. Die sind alle sicher Baujahr 1996. Nun versuchen wir diese einigermaßen wiederzubeleben. Ansonsten müssen wir die alten entsorgen und neue beschaffen. Diese können wir dann natürlich ganz anders pflegen, als es unser Vorbesitzer getan hat.
Mit sonnenelektrischen Grüßen
Stephan
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
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#14
Hallo Eduard,

also der Strom-/Spannungsverlauf war etwa so: zu Beginn der Ladung ein Strom von etwa 20mA bei einer vorher gemessenen Batteriespannung von etwa 0.8-1V.
Während der Ladung stieg der Strom in etwa 10 Stunden auf die erwähnten ca. 3 A, den maximalen Strom des Ladegerätes, an.
Dabei ging die Spannung auf etwa 11-12V zurück und ist aber während der ganzen Ladung nicht mehr angestiegen!
Nach dem die Batterien dann immer wärmer wurden und erkennbar keine Ladung mehr aufnahmen, habe ich den Ladevorgang abgebrochen.

Die extrem niedrige Anfangsspannung ist natürlich ein schlechtes Zeichen, ein paar Ladeexperimente können da wohl nicht mehr viel kaputtmachen :eek:

Bei den bislang von mir geladenen Batterien ist jetzt vermutlich zuviel Wasser drin, eingefüllt von mir bzw. bei den Regenerationsversuchen des Vorbesitzers, sodaß die Säurekonzentration zu gering ist. (Einige der Batterien haben schon beschriftete Aufkleber "Versuch Regenerierung" und dann ein paar Ah- und Zeit-Angaben.)

Ich werde mal probieren, bei denen die ich noch nicht "bearbeitet" habe, nur einige Mlliliter einzutröpfeln um das Vlies wieder zu befeuchten, vielleicht hilfts...

Gruß Jens
 
C

Carlo

Guest
#15
hallo,

ich glaube ich habe das schonmal geschrieben...aber in einem älteren heft aus osteuropa(tschechei oder weiter weg)war eine anleitung drin wie man abgestandene bleibatterien wieder zum leben erwecken kann.

also,ich denke mir das bei deinen akkus so:spül alles,was so noch drin ist an gel(oder was auch immer)mit destilliertem/deionisiertem wasser raus.dann mit selbigem wasser auffüllen,laden bis sie gast.raus damit,noch mal-vielleicht das ganze n paar mal.dann zum schluss frische schwefelsäure reinkippen.es heisst ja auch,dass bleiplatten nach dem spülen in destilliertem wasser(reinigen) wieder voll einsatzfähig wären.aber lohnt sich das ganze??

gruss,Carlo
 

Stephan Hloucal

Neues Mitglied
01.05.2007
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#16
Hallo Carlo,
Danke für Deinen Tip. Ich lebe in Ostdeutschland und kenne die Methode sehr gut. Funktioniert aber nur bei Säurebatterien. Mit dieser Methode wird der ganze Schlamm aus den Zellen entfernt und die an den Gitterplatten noch haftenden losen Bestandteile weggespült. Nach dem Füllen mit dest. Wasser sollte sogar noch geladen werden. Erst dann frische Säure einfüllen. Meist habens dann die Batterien noch ein Weilchen getan, allerdings mit verminderter Kapazität.
Bei GelBatterien habe ich so meine Zweifel.
Mit sonnenelektrischen Grüßen
Stephan
 
E

Eduard Hustinx

Guest
#17
Hallo Carlo,

Das ist in der Tat brutal, nicht nur fuer die Batterien sondern auch fuer die Umwelt. Wohin mit dem Zeug was da aus der Batterie laeuft. Mit der Chemie der Batterie sollte man nicht spielen. Das E-Auto wird erst umweltfreundlich wenn man defekte Batterien professionel entsorgen laeszt (weit mehr als 90 % wird wieder verwendet). Verschlossene batterien sollte man sowieso nicht oeffnen. Der umgang mit verduennter Schwefelsaeure ist nur was fuer Fachleute.

Grusz,

Eduard Hustinx
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
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#18
Hallo Carlo,
nur gut das Batteriequälerei noch nicht strafbar ist ;):joke:;)

Bei meinen Hagens würde das aber nicht funktionieren, da hier der Elektrolyt in einer Glasfaser-Vliesmatte steckt, die fest zwischen den Elektroden klemmt.
Nur das Wasser, das ich zuviel eingefüllt habe, könnte ich wieder abgießen wodurch ich aber wahrscheinlich Säure verlieren würde.

Gruß Jens
 
D

Dieter

Guest
#19
Hallo Jens, Hallo Stephan,
nur nicht den Mut verlieren, meine Batterien werden immer besser!
Ich habe heute aus einer in der Firma 30AH rausbekommen! Dort entlade ich mit
einer elektronischen Last mit 10A konstant. Dabei sieht man sehr gut über 2+ h konstante Spg. Dann starker Abfall bei 8..9V unter Last mache ich Schluß.

Leider scheinen demnach die Akkus sehr ungleichmäßig geschädigt zu sein.

Ich vermute, das könnte vom Laden in Reihe mit vorgeschädigten Batts kommen.
Wenn eine einen höheren Innenwiderstand hat wird gerade die mehr geladen???
Hat vieleicht einer der anderen "Hochspannungsfahrer" ähnliche Erfahrungen gemacht. Von meiner Seite aus scheint eine Batteriespannungsüberwachung (jeder Batterie!) unerläßlich. Ich werde sowas basteln und dann hier veröffentlichen.

Tschüß
Dieter
 
B

Bernd Degwer

Guest
#20
Hallo Dieter,
ich bin zwar nie "Hochspannung" in meinem EL gefahren, hatte aber mal als Anfängersünde 12 (!!!!!) Batterien HAWKER Genesis 24Ah 12V zu Strängen von je 3 Batterien und das ganze eben viermal parallel in meinem ersten EL eingebaut! (heißer Tip)
Auch diese Batterien habe nach 4000km Ihren Geist aufgegeben. Ansonsten halten Genesis Batterien wohl wesentlich länger, z.B. bei Roland Reichelt! Schon in der Ladephase habe sich die Spannungen dermaße verschoben, das ein gemeinsames Laden fast unmöglich war. Aber alle 12 Stück zum laden immer ausbauen..... :-(
Na, mit einer Batteriespannungsüberwachung der einzelnen Batterien wäre ich wohl besser gefahren..... Nie wieder ohne. Eine leicht geschädigte Batterie bekommst Du sicherlich nochmal hin, aber durch mehrmaliges tiefentladen werden die Batts unreparierbar kaputt.
Deine Bemühungen in Ehren........, sicherlich rettest Du die eine oder andere Zelle, aber eine komplette Batterie wieder fit zu bekommen, dazu gehört schon eine Menge Glück! Ist jedoch nur eine Zelle in der Batterie defekt kannst Du dies auch überbrücken. Lieber mit heilen 34V Zellenpack unterwegs, als eine kaputte Zelle in Reihe!

Einfach die Zelle nach dem entleeren oben aufschneiden und die beiden Brücken zu den anderen Zellen miteinander verbinden. Funktioniert prima.

Auch kann man mit etwas Bastelgeschick jede einzelne Zelle Spannungsüberwachen. Habe ich auch noch nie gemacht, soll aber funktionieren, ich übernehme aber keine Gewähr!!! Also, brenne mit einem Lötkolben kleine Löcher über den Zellenverbindern in den Batterie (bohren würde Späne in die Zellen streuen) Hier kannst Du nun 4mm Schnellbauschrauben oder Blechschrauben mit Vaseline als Dichtmittel bis auf den Verbinder einschrauben. Nun kannst Du zwischen den einzelnen Schraubenköpfen die Spannung der einzelnen Zellen abgreifen.

Soll funktionieren habe ich aber noch nie gesehen. Durch die unterschiedliche Zündspannung von grünen und roten LEDs kann man wohl noch leichter eine grobe Spannungsüberwachung durchführen indem man beide parallel zu den Zellen anschließt. Alle roten LEDs müssen wohl immer gemeinsam an gehen.......
Da sind aber die Elektroniker unter uns gefragt. Ich habe mehr Ahnung von Solartechnik, Passivhäusern, Haustechnik, Windkraftanlagen und Elektroinstallation.......
Die Zellenüberwachung mit dem Säureheber reicht mir allemal!

So, noch viel Spaß beim basteln wünscht

Bernd Degwer

www.degwer.de
 

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