Batteriekasten Nachbau Für Perm und Thrige Titan Antrieb. - Elektroauto Forum

Batteriekasten Nachbau Für Perm und Thrige Titan Antrieb.

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Zürcher

Mitglied
28.11.2022
133
Stäfa, Zürich, Schweiz
Ich gebe die CAD Daten gerne weiter, schliesse mich jedoch den Bedingungen von Kamikaze (Rick) an, als es um seine Zeichnungen für die Herstellung der Antriebswelle ging:

Da ich selber an einem Open-Source-EL interessiert bin, gebe ich hiermit mein Einverständnis die CAD Daten frei zu verwenden.
Einzige Auflage bei alledem: Es darf kein Gewinn damit erwirtschaftet werden, bzw. etwaige Gewinne sollen dem Erhalt eines oder mehrerer CityELs dienen. Die Daten sollen der Allgemeinheit dienen und keine Grundlage für Patente, Markenrechts-Streitigkeiten oä. werden. Open-Source eben. :)
 

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phiten

Neues Mitglied
18.02.2025
14


Erste Zeichnung für 3x 6S Blöcke in Kunststoffkäfigen fertig. Muss nur noch mit @k2op prüfen ob der Federweg des Motors genug Platz findet.
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
696
Mühldorf am Inn
Darf ich fragen wie Ihr bei diesem Akkukasten die Verpressung der Zellen realisieren wollt? Nur über Formschluss? Ich würde mal behaupten dass damit die 300 kgf Vorspannkraft schwierig werden.
 

phiten

Neues Mitglied
18.02.2025
14
Die Zellen werden in Kunststoff Rahmen verspannt. Wie du schon korrekt feststellst werden die nicht verpresst. Das ist aber auch nicht schlimm selbst wenn die Zellen (EVE LF230) nur die Hälfte ihrer Zyklen erreichen (4000@25°C Standard Discharge / 2000@45°C Standard Discharge).

Nehmen wir mal an:

16S @ 3,2V/Zelle Nennspannung
230Ah
1000 Zyklen bis Capacity Retention ≥ 80 %

3,2V*230Ah*16= 11,776kWh

Angenommen wir haben 5kWh/100km Verbrauch im EL: 235,52km pro vollem Zyklus (Vollständiges Laden von 2,5V bis 3,65V).
Bedeutet eine Lebensdauer von 235520km bis 80% Capacity Retention.

Für den 16S Satz LF230 habe ich 749€ bezahlt. Da kann man die gut nach 235tkm austauschen wenn das EL bis dahin nicht auseinandergefallen ist.

Anschließend kann man die immer noch super als Hausakku usw. verwenden.

Mal ganz davon abgesehen würde ich die LFP Zellen niemals bis 3,65V Laden und bis 2,5V entladen, da in den Randbereichen nur extrem wenig Energie liegt und gerade die Grenzbereiche die Zellen stark belasten.

Man kann also annehmen wenn man den Akku nur zwischen 2,8-3,525V belastet, mehr Zyklen zu haben als angegeben.

Darf ich fragen wie Ihr bei diesem Akkukasten die Verpressung der Zellen realisieren wollt? Nur über Formschluss? Ich würde mal behaupten dass damit die 300 kgf Vorspannkraft schwierig werden.
 

Zürcher

Mitglied
28.11.2022
133
Stäfa, Zürich, Schweiz
die genau gleichen Ueberlegungen habe ich mir auch gemacht und darum auf den Aufwand zum Verpressen verzichtet. Ich bin 60 und mache im Jahr 6000-10000 km, denke die Akkus überleben mich. Ansonsten gibts ja für wenig Geld einen komplett neuen Satz.
Interessant ist, wie sich die EVEs generell verhalten bzw wie stark sie nach ein paar Jahren degradieren.
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
696
Mühldorf am Inn
Alles klar, Du scheinst zu wissen was Du tust. 😉
Ich möchte aber noch anmerken, dass die Verpressung wichtiger ist, je höher die (auch kurzzeitigen) Ent-und Ladeströme sind. Wenn Du die Zellen im EL also an hohen Steigungen übertrieben gesagt mit bis zu 150-200A entlädst, wären das schon über 0,5C. Definitiv nicht mit den viel verbreiteten Erfahrungen mit den EVE-Zellen aus dem PV-Speicher-Bereich zu vergleichen, wo die Ströme im Vergleich zur Kapazität meist geringer und gleichmäßiger sind.
 
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Wertungen: Kamikaze

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.055
Hi,
ich fahre seit 2007 mit Lithium-Zellen und schrubbe an Anstiegen gerne mal 200+ Ampère, auch ueber 1-2 Minuten. Hab noch nie ne Zellverformung gehabt, bei keiner Zellchemie (Thundersky, CALB, Muller). Und verpresst hab ich noch nie was, die Dinger stehen bei mir im Korb und gut is. Klar, Isolierung dazwischen und rumherum, auch mal Panzertape oder wie im aktuellen Fall bei den Muller-Zellen Kunststoffrahmen mit Gewindestaeben zur Fixierung. Aber verpresst is da gar nix. Funktioniert ohne Probleme mit ueber 140 000 Kilometer im EL Ich hab auch noch nie gesehen, dass sich wer die Muehe gemacht und die Zellen gegeneinander gepresst haette.
Ausser vielleicht bei Steffen in Daenemark, und dann hats im EL gebrannt..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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Wertungen: k2op

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
696
Mühldorf am Inn
Handelt es sich bei deinen Zellen um solche mit Alugehäuse und blauem Schrumpfschlauch (z.B. EVE) oder solche mit dickem Hartplastikgehäuse (mit "Riffeln" außen) wie bei den Winston Thundersky und den alten CALB SE-Zellen? Diese haben nämlich vermutlich bereits um jede einzelne Zelle ein Gehäuse das steif genug ist, dass dieses Problem gar nicht auftaucht.
Ich habe zwar auch bei ca. 10 Jahre gefahrenen CALB SE200 beim Ausbau durchaus eine minimale Wölbung feststellen können, jedoch nur wenn man genau hinsieht. Die Alugehäuse der EVE-Zellen haben keine Versteifungsrillen, einfach nur flaches dünnes Alublech.
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.055
Hi,
leider sind das Metallgehaeusezellen mit blauer Folie, daher die Plastik-Kaefige (Sockel, Deckel, Plaettchen dazwischen), welche dann im Block mittels Gewindestaeben gegeneinander gesichert werden. Aber von Verspannen wuerde ich da nicht reden.
Ich gebe zu, die CALB, das waren noch richtige Zellbloecke, massiv mit echt gutem Gehaeuse. Bislang schlagen sich meine Muller echt gut, aber die CALB waren doch noch nen Zacken besser.

Die abgefackelten Dinger bei Steffen waren glaub ich Suppentueten. Verspannt ohne Isolierung dazwischen, da is ein Defekt nicht verwunderlich.

Wie wuerde ein ordnungsgemaesses Verspannen aussehen? Von welchen Kraeften sprechen wir da?

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Zürcher

Mitglied
28.11.2022
133
Stäfa, Zürich, Schweiz
ich habe zwischen allen Zellen untereinander und überall gegen das Edelstahlgehäuse mind 1mm Polycarbonat-Scheibe als zusätzliche Isolation und mechanischen Schutz eingelegt und gegebenenfalls 2-3 Scheiben übereinander, so dass es schlussendlich nach dem Einbau und ersten Mal laden so gut wie möglich ohne Luft zwischendrin war. Auswölben kann sich da gar nichts mehr, höchstens steigt der Druck gegen die nächste Zelle bzw. Wand des Batteriekastens. Im "Sportmodus" bin ich mit max 110 A unterwegs, im Normalfall mit max. 90A, denke das sollten auch diese Zellen langfristig mitmachen.
 

Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Ich hab auch noch nie gesehen, dass sich wer die Muehe gemacht und die Zellen gegeneinander gepresst haette
Du hast auch schon in mein EL geguckt an der Waldmühle.
Ich hatte meine Zellen immer verpresst. Die CALB damals vom Vorbesitzer, und die EVE von mir. ;)
(Hat aber auch fast gebrannt - wegen Steinchen, die sich trotz Plexi-Schutz von unten durch 2 Gehäuse gearbeitet haben...)
 

Werni

Bekanntes Mitglied
19.02.2019
2.398
Heidenrod
Anhang anzeigen 17653

Erste Zeichnung für 3x 6S Blöcke in Kunststoffkäfigen fertig. Muss nur noch mit @k2op prüfen ob der Federweg des Motors genug Platz findet.

Wenn es mit dem Federweg des Motors nach vorn gegen den Kasten eng wird, eventuell den Quersteg mit dem Loch in der Mitte etwas höher legen (dann aber auf den Deckel des 'Motorraums' achten. Schneller gehts mit ein paar Muttern zwischen dem Motorlager und dem Quersteg, dann wird aber die Bewegung in der Breite größer.

Gruß,

Werner
 
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Wertungen: k2op

Stocki_wy

Mitglied
11.04.2025
69
um mir das ganze verpressen usw. zu ersparen hab ich so ein MEB modul im kofferraum


da das aber zu groß für den Akkukorb ist, hab ich jetzt einen VW Passat GTE akku gekauft und werd 2 module davon im akkukorb verbauen, die sollten da rein passen.

gebrauchte e-Auto Akkus bieten sich perfekt an. die zellen sind elektrisch komplett isoliert (weder + noch - ist mit dem Gehäuse verbunden) sie sind mechanisch absolut unempfindlich, da alles in alu eingeschweißt ist und sie halten hohe Entladeströme ohne Probleme aus. Wenn man etwas sucht, kann man sie auch recht günstig finden
 

L.S.

Aktives Mitglied
05.05.2021
696
Mühldorf am Inn
Na diese VAG-Module sind aber keine LFP-Zellen sondern Li-Ion, oder? Und preislich auch nicht gerade die eiersauende Wollmilch, für die Reichweite die man am Ende rausbekommt... 👀
 

Stocki_wy

Mitglied
11.04.2025
69
Ja, die sind NMC Li-Ion.
Auch LiIon hält locker 1000 zyklen, so viel werd ich nie fahren.
Hab 300€ für 6,85KWh bezahlt. Find ich fair für 100+ km reichweite.
 

phiten

Neues Mitglied
18.02.2025
14
Wie viel Leistung haben die Heizmatten die du dort verbaut hast?

Leider habe ich es beim Zusammenbauen versäumt, gute Fotos zu machen.

Blau markiert: die vorstehenden Gewinde welche ich gefettet habe, bevor die Muttern draufkamen und die PC Scheibe darüber gelegt wird.
Rechts: eingepackt in PC die Zuleitung für die Heizfolie, welche ebenfalls zwschen PC Scheiben ist.
Anhang anzeigen 17639

Eingebaut und Zellen reingelegt. Spanset-Gurt zum Herausziehen, falls die wieder mal raus müssen. (Keine Ahnung ob das wirklich noch gehen wird).
Anhang anzeigen 17640

Rundherum und zwischen den Zellen: PC (Zwischen den Zellen 1mm, hinten (links auf dem Foto) 8mm
Anhang anzeigen 17641



Aluminiumprofil mit Gleitmuttern zum Befestigen der schrägen Querstrebe zur Abstützung des Kofferraums.

Anhang anzeigen 17642

Anhang anzeigen 17643

Anhang anzeigen 17644


Und so siehts dann ungefähr im Gesamten aus. Pendent ist noch der Anschluss der Heizungen sowie des Fühlers. Gegen obeh habe ich noch einen Rand aus PETG aufgesetzt, welcher ziemlich dicht zum Deckel abschliesst und gleichzeitig Halterung für die Wellrohre sind. Sämtliche Kabel und Drähte sind so vor Witterung und Schmutz geschützt. und zusätzliche Drähte lassen sich direkt bis zum Handbremsenhebel durchziehen.

Anhang anzeigen 17645



Ein Kollege hat den Batteriekasten konstruiert. Ich habe den Batteriekasten dann komplett bei einem Blechbearbeiter fertigen lassen. Step-Datei liefern und 1 Woche später den Kasten abholen. Der Blechler hat zT noch selber irgendwelche "Entlastungsschlitze" oder so ähnlich angebracht, damit es beim Biegen keine Probleme gibt. Auch hat er selber entschieden, wie er die Bleche zusammensetzt.

Hat schlussendlich alles super gepasst, ausser bei den Löchern für Befestigungsschrauben in der Rückwand. Da musste ich mit der Rundfeile rund 1mm nacharbeiten.

Ich habe bewusst nur 14s gemacht. Mit dieser Konstruktion wäre aber auch 16 oder vermutlich sogar 18 problemlos möglich. Im Moment hats noch jede Menge Luft zwischen Kasten und der Achse...

Gruess

Beat
 

phiten

Neues Mitglied
18.02.2025
14
Pro Heizmatte? Oder für den gesamten Kasten (ich nehme 3 Heizmatten an?)

Wie schnell heizt der damit auf bei kalten Temperaturen?

Hab gerade mal den Widerstand gemessen. Die totale Leistung beträgt ca. 80W.
Der Kasten wurde nochmal angepasst auf die volle Länge von 380mm in den Seitenfächern.
Ich kann später nochmal nen Bild vom aktuellen Stand posten mit dem wir auf die Blechbieger zugehen.
Anhang anzeigen 17735
Vergiss nicht: hier stehen die Gewinde für die Befestigung noch vor, auf welche die Muttern geschraubt werden müssen. 351mm dürfte wohl zu knapp sein...
 

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