Banner 109Ah und 6000km

  • Themenstarter Ralf Albert
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Ralf Albert

Guest
#1
Hallo Leute,
ich habe ein seltsames Phänomen.
Seit letztem Wochenende sind meine Batts unheimlich weich, nachdem ich am Samstag Wasser nachgefüllt habe. Die Spannung bricht bei 110A Strom auf 33,5V zusammen (und das, wenn die Batts eigentlich voll sein sollten).
Nach meinen 14km Fahrtstrecke haben die Batts nur noch eine Leerlaufspannung von ca. 36,5 Volt.
Bedeutet das, dass die Batts schon ihren Geist aufgeben? Ich hoffe doch nicht, aber was kann ich dann tun?

Ich hoffe auf eure Antworten

Gruß Ralf
D"EL"ORIAN
 
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Bernd Degwer

Guest
#2
Hallo Ralf,

wieviel Wasser hast Du denn aufgefüllt??? Grundsätzlich werden Bleibatterien, und vor allen Dingen die Banner, weicher wenn Wasser aufgefüllt wurde. Mindesten 10 Zyklen lang hast Du schlechte Spannung. Danach sollte es eigentlich wieder klappen!
Also, das machen was die Banner-Batts am liebsten haben fahren, fahren, fahren........
Sollte wirklich nach mehreren Zyklen immer noch keine Besserung eintreten, bemühe doch mal den Säureheber und schau mal nach ob die Säuredichte überall gleich ist!

Gruß
Bernd
 
M

martin wuensch

Guest
#3
hallo !

hab den gleichen effekt bei meinen deta 100.
besonders, wenn ich so auf nummer sicher den extra-schluck wasser mehr drauf geschüttet hat.
gibt sich immer, nach ein paar ladungen.

gruss, martin
 

Claus

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11.11.2015
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#4
Servus,

ich habe letztes Jahr 1500 km auf meine Banner 109 A gefahren. Trotz intensiver Batteriepflege
im Winter komme ich jetzt nur noch 8 km weit !!!!!!

Ich bin gerade dabei jede Batterie einzeln zu vermessen und mit Megapulsern zu regenerieren. Bin mal gespannt ob ich die noch wiederbeleben kann.
Begeistert war ich von den Banner 109 nicht, da diese extrem weich in der Spannung sind und extrem anfällig auf kalte Temperaturen sind. Vieleicht habe ich ja auch nur einen schlechten Satz erwischt. Die Toleranz bei der Herstellung ist sehr groß wie ich festgestellt habe.

Grüße Aus München
Claus
 
B

Bernd Degwer

Guest
#5
Hallo Claus,
wie lange hast Du denn die Batterien?? Sicher läßt sich da was auf Kulanz machen! Banner ist da wohl manchmal großzügig!
Fährst Du mit Voltmeter? Wie weit fährst Du die Banner denn leer?
Ich fahre jetzt fast 8000km und habe kaum alterungserscheinungen. Bei 12 Grad Batterietemp. habe ich letzte Woche noch 50km zurückgelegt. Allerdings nur ebene Strecke und Landstrasse!

Gruß
bernd Degwer
www.degwer.de
 

Claus

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11.11.2015
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#6
Hallo Bernd,

ich habe einen dynamischen Strombegrenzer, Voltmeter, Amp.-Meter, Zivan Ladegerät NG1 20A, Wegstrecke 24 km in die Arbeit, dann Laden und zurück.
Die Strecke ist bis auf eine kleine längere Steigung fast flach.

Ich glaube ich habe einfach schlechte Batterien erwischt.

Ich lade jetzt erst mal jede Batterie mit meinem Werkstattlader, der kann bis 40 A Ladestrom. Dann wird die Batterie mit einer Last von 5x 50W 12V Halogenbirnen( = 21A Entladestrom = C5 ) entladen und dabei die Kapazität gemessen. (Ist ganz schön hell). Parallel habe ich noch einen Megapulser angeschossen. Jetzt fahre ich mal mehrere Zyklen durch und bin gespannt obs was bringt. Mein Notebook schreibt mir die V und A mit.

Grüße
Claus
 

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
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#7
Hallo Claus,

Habt Ihr noch einen Job frei ???

1500 km geteilt durch 2x24 km sind ca. 31 Arbeitstage im Jahr, da arbeite selbst ich als Beamter mehr !!!!! ;-) ;-)

Spaß beiseite, ich fahre nun die Banner 10 Monate und 3100 km. (36 Volt, Speedwiederstand, original Ladegerät)
Im Winter bei -18 ° bin ich auch nur noch 12 km weit gekommen, zur Zeit wieder 35 km bei +13 °. Die 55 km von letztem August schaffe ich zur Zeit auch nicht, aber die Säuremessungen der einzelnen Zellen werden immer gleichmäßiger.

Mein Tipp: Jeden Tag fahren und den Stinker in der Garage lassen !
 

Claus

Neues Mitglied
11.11.2015
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#8
Ha, Ha,

schön wärs. Ich habe mir die Banner Ende des Jahres gekauft und mußte mein el habe ich im Sep. eingemotten.
Ich kann des el nur fahren wenn ich wenn ich nicht viel transportiern muß, das heißt ich habe ein Anhänger am PKW dran. Im Sep. sind meine Akkus schon auf 25 km gefallen bei ca. 12 Grad.

Grüße
Claus
 
H

Harald Meyer

Guest
#9
Hallo Claus,
bist Du sicher, dass die Batts auch richtig vollgeladen werden? Ich hatte das Problem jetzt nämlich auch und H. Kürten hat mir den Tip gegeben, dass der NTC vom Ladegerät, der an der Batterie angeklebt ist, defekt sein kann. Tatsächlich hatte der statt 100KOhm bei 20C nur 1,8 kOhm. Ausgetauscht und schon lädt das Ding wie nichts gutes und die Kiste rennt wieder.
Ruf im Zweifelfall doch mal bei Kürtens an.
Mit sonnigen Grüßen
Harald
 

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
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#10
Hallo Claus,

was ergeben denn deine Messungen beim entladen der Batterien mit den 5x50 Watt ?

Wie lange brennen denn die Lampen bis die Spannung auf 10,2 Volt absinkt (bei welcher Temperatur), dann kann ich auch einmal eine Vergleichsmessung machen.

Wie mißt du die Spannung bzw den Strom mit dem Notebook ? AD-Wandler selbst gelötet oder bibt es da sonst noch eine preiswerte Lösung ?

Grüße aus dem noch sonnigen und warmen Allgäu Harald
 
R

Ralf Albert

Guest
#11
Hallo Leute,
ich habe etwas gewartet, bis ich mich wieder gerührt habe. Habe erst mal geschaut, ob sich die Spannungsweichheit wieder gibt - Fehlanzeige. Am Sonntag habe ich mal eine Ausgleichsladung (equalization) durchgeführt. Die beiden äußeren Batts hatten doch recht unterschiedliche Säuredichten zwischen den einzelnen Zellen (warum ist das bei der Batt in der Mitte eigentlich nicht so?).
Leider hat das auch nichts gebracht.
Dabei habe ich folgendes fest gestellt. Ich habe im Winter mal zu spät Wasser nachgefüllt und bin wahrscheinlich etliche Ladungen gefahren, bei denen zwei Zellen deutlich zu trocken waren. Bei der Ausgleichsladung haben nun diese zwei Zellen gegast wie verrückt, während die anderen Zellen wesentlich weniger gegast haben.
Ich habe nun fast auch das Gefühl, dass die Batts nicht richtig voll geladen werden (werde mal den Temperaturfühler nachmessen), wenn sie nicht doch langsam den Geist aufgeben.
Allerdings meine ich auch, dass die Batts eigentlich noch recht viel Kapazität haben, wenn ich nur relativ wenig Strom entnehme (60A), bei mehr Strombelastung allerdings bricht die Spannung dann ziemlich stark zusammen. Und ich brauch nun mal am Ende meiner Fahrt nochmal für ca. 2 Minuten 90A, damit ich meinen Hausberg noch hochschleichen kann. Nach 20km Fahrt bricht mir aber die Spannung dann schon auf 32,5V zusammen.
Irgendwie kann ich mir keinen richtigen Reim darauf machen, vor allem, nachdem das alles so plätzlich aufgetreten ist.

Gruß Ralf
D"EL"ORIAN
 
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Ralf Graupner

Guest
#12
Hallo,
Ich hatte bei der Banner 139Ah vermutlich einen Zellenschluss in einer Batterie. Irgendwie war die Kapazität noch da, nur hatte ich das Gefühl, ich habe einen zusätzlichen Ohmschen Widerstand (Whisker?) zwischen den Platten. Zu laden ging noch, allerdings hat es lange gedauert bis das Ladegerät das Ende der Hauptladephase (d.h. den Spannungsanstieg) registriert hat. Der drastischste Effekt war allerdings, dass die Selbstentladung einer Batterie furchtbar zugenommen hat. Vollgeladen war in einer Batterie die Spannung nach einem Tag wieder zusammengebrochen. Ich bin dann noch eine Weile gefahren, musste aber immer kurz vor dem losfahren erst neu laden.
Nachdem was hier im Forum gehört habe, scheinen Zellenschlüsse bei Banner öfter vorzukommen...

Ralf
 

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