Automatisierter, elektrifizierter Individual-Verkehr

  • Themenstarter Willi Eichholz
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Willi Eichholz

Guest
#1
Computer-Taxi-Bahn = Automatisierter Individualverkehr

Durch das Zusammenführen bewährter mechanischer Technologien mit neuen IT-Technologien läßt sich ein Entwicklungssprung in der Verkehrstechnik erschließen:
Elektrifizierte und vollautomatisch gesteuerte Straßenfahrzeuge befahren in dichtester Folge entsprechende systemeigene Fahrtrassen, ein miniaturisiertes Autobahnsystem.
Zum Lenken der Fahrzeuge tasten Abstandsmeßsensoren die Seitenbegrenzungen der Fahrtrassen ab und lenken die Fahrzeuge so genau wie Schienenfahrzeuge.
An Abzweigungen und Einmündungen orientieren sich die Fahrzeuge an den jeweils durchlaufenden Seitenbegrenzungen, die auch die Funktion von Leitplanken beinhalten.
Über am Boden angebrachte Stromschienen werden die Fahrzeuge mit Strom versorgt, wobei die Fahrtrasse selbst als elektrische Erdung dient.
Der Gleichstrom wird im Fahrzeug in frequenzgeregelten Drehstrom umgewandelt und treibt den Drehstrommotor.
Die Synchronisierung und gleichzeitige Regelung einer Vielzahl von Antrieben ist Standard der industriellen Automation.
Die Postionserfassung der Fahrzeuge erfolgt u.a. durch einen hochauflösenden km-Zähler, elektronisch lesbaren Barcodes auf der Trasse, etc. deren Werte ständig vom Zentralrechner überprüft werden.
Mittels einer Test-Beschleunigung hat der Zentralrechner Kenntnis über die Beladung der Fahrzeuge.
Die abzufahrende Wegstrecke kann zusätzlich im “Gedächtnis“ der Fahrzeuge abgespeichert werden und derart überprüft werden.
Die Fahrzeuge kommunizieren untereinander, Beschleunigungs- und Bremskommandos erhalten alle Fahrzeuge gleichzeitig.
Zusätzlich zur implementierten autonomen Intelligenz der Fahrzeuge überwacht ein Zentralcomputer über Datenfunk das Gesamtverkehrsgeschehen.
In redundanter Weise kann die Datenkommunikation zusätzlich über die Stromschiene erfolgen, ähnlich dem Internet über die Steckdose.
Die Passagiere wählen vom Fahrzeug aus den gewünschten Haltepunkt an.
Die Fahrt vom Start zum Ziel erfolgt ohne Zwischenhalt.
Alles das, was wir heutzutage beim Autofahren mittels unserer menschlichen Sensorik, Aktorik und Datenverarbeitung machen, können die heutigen technischen Nachbildungen, wie Lasersensoren, Computer, elektrische Servoantriebe ...etc., 1.000 mal exakter, effektiver und ohne Ermüdungserscheinungen.
Die Zahl der Unfallopfer wird gegen Null zurückgehen.
Die Beförderungskapazität ist identisch und besser als die von U-Bahnen.
Modifizierte Klein-PKW’s ( Smart’s ) als Computer-Taxis fahren 160 km/h und sind eher von Dortmund aus in Düsseldorf als der Metrorapid.

Ein Passagierplatz beim Metrorapid kostet 190.000,--DM/Passagier.
Ein Passagierplatz beim Computer-Taxi kostet 19.000,--DM/ Passagier.
Ein Kilometer zweispuriger Transrapid-Strecke kostet 50 Mill. DM/km.
Ein Kilometer zweispuriger Computer-Taxi-Strecke kostet 10 Mill. DM/km.
Das System der Computer-Taxis ist nach allen Richtungen ausbaufähig und kann schrittweise und systematisch das gesamte Ruhrgebiet verkehrlich erschließen.
Für Autobauer sind die Computer-Taxis zunächst keine richtigen Autos; für Eisenbahnbauer zunächst keine richtige Eisenbahn.
Für den Bürger als Kunden sind sie jedoch die schlüssige und sich logisch ergebende Fortführung technischer Möglichkeiten.
Derart lassen sich: Outdoor-Cart-Bahnen
Fahrattraktionen in Freizeitparks
People-Mover auf Flughäfen; und
Öffentliche Verkehrslinien aufbauen.
Es ergibt sich eine neue Erlebniswelt für den Bürger, ohne die Akzeptanzprobleme, die großvolumige, kollektive Schwer-Verkehrsmittel im Bodenbereich mit sich bringen.
Die öffentlichen Computer-Taxis sind die modernere Version des konventionellen, handgesteuerten PKW’s.
Es ergibt sich das modernste, effektivste und kostengünstigste Verkehrsmittel für den öffentlichen Verkehr.
Die Inbetriebnahme des individuellen Metrorapid kann wesentlich früher erfolgen, da auf bereits produzierte Fahrzeuge und Antriebe zurückgegriffen werden kann!
Es ergibt sich die Perspektive einer volkswirtschaftlich Sinn gebenden Voll-beschäftigung!

Willi Eichholz
Haydnstr. 9
D-40724 Hilden
T: 02103/40150
F: 021003/39380
Eichholz.willi@t-online.de
www.computer-taxi-bahn.de
 
W

Werner Weiß

Guest
#2
hallo willi :)
die idee ist nicht so neu wie sie sich anhört(oder liest) das gab es schon mal vor ca. 10 jahren.
>Elektrifizierte und vollautomatisch gesteuerte Straßenfahrzeuge befahren in dichtester Folge entsprechende systemeigene Fahrtrassen, ein miniaturisiertes Autobahnsystem.> ... warum eigene fahrstraßen bauen, da kommt ihr ja nie mit den 5milli. € aus.(es gelten nur noch EURO)
>Zum Lenken der Fahrzeuge tasten Abstandsmeßsensoren die Seitenbegrenzungen der Fahrtrassen ab und lenken die Fahrzeuge so genau wie Schienenfahrzeuge.> ... gab und gibt es das nicht schon für unsere autos in planung? soviel ich weiss, gibt es schon versuchsfahrzeuge!
>Die Passagiere wählen vom Fahrzeug aus den gewünschten Haltepunkt an.
Die Fahrt vom Start zum Ziel erfolgt ohne Zwischenhalt... bitte wie soll das gehen, bei einem "ein-schienen-system"? ich möchte mal euer system sehen wenn gerade mal ein fußballspiel naht:)
>Über am Boden angebrachte Stromschienen werden die Fahrzeuge mit Strom versorgt, wobei die Fahrtrasse selbst als elektrische Erdung dient.
Der Gleichstrom wird im Fahrzeug in frequenzgeregelten Drehstrom umgewandelt und treibt den Drehstrommotor.< und natürlich wie soll das auch fahren können - aber gleich mit GLEICHSTROM auf der rampe??? da würde ich den erbauer mal probelaufen lassen :)
euer el- flitzer weiss:D
 
S

Stefan S.

Guest
#3
Hallo,
hast Du den Text aus den 60ern? Ich habe von einem Onkel "Hobby - Magazin der Technik" geerbt. Ein paar Jahrgänge von Mitte 50er bis Anfang 70er Jahre.
Da wird alle Naslang über solche Sachen fabuliert. Stromschienen in der Strasse sind auf alle Fälle sehr gefählich, und regenen darf es auch nicht, schätze ich.
Satelittennavigation kommt in der Idee auch nicht vor, die hätte nämlich den Vorteil, dass man nicht extra Strassen mit eigenen Leitstreifen für die optische Abtastung bauen muss.
Barcodes auf der Strasse sind eine lustige Idee, am ersten Mai würde es sicher Spass machen, den mit einem Code aus der Nachbarstadt zu überkleben.
Was spräche gegen elektronisch auslesbare Transponder unter der Asphaltschicht?
Im Winter unter Schnee oder Herbstlaub sieht die beste optische Abtastung nix.

Die Idee mit der koppelung mehrerer Fahrzeuge miteinander wird schon einige Zeit verfolgt. Unter dem Stichwort "elektronische Deichsel" versucht man mehrer LKW aneinader zu koppeln, do dass ein Fahrer 3 oder mehr Brummies lenkt. Die anderen Fahrer schlafen, und so können Lenkzeiten optimiert werden. Aber bislang erlaubt die StVO nicht, dass Fahrzeuge
1. ohne direkte Lenkmöglichkeit rein elektronisch (bzw. nicht-mechanisch) gelenkt werden
2. ohne einen Fahrer fahren, der im Notfall die Kontrolle übernehmen kann.

Also noch zukunftsmusik.

Gruss, Stefan
 
W

Willi Eichholz

Guest
#4
Hallo Werner Weiß!
Das meiste ist schon in der Antwort an Stefan S. gesagt.
Eigene Trassen deshalb:
Die Eisenbahn bekam damals auch eigene Trassen, weil sie nicht in Kombination mit Pferdefuhrwerken fahren konnte.
Die Computer-Taxis können ihre Trassen so effektiv befahren, daß auch die Schuhmacher-Brüder sie nicht überholen könnten.
Die Trasse für den Trans- bzw. Metrorapid kostet 10mal mehr!
Er würde ein isoliertes Unikum bleiben.
Das System der Computer-Taxis könnte nach und nach weiter ausgebaut werden.
Die konventionellen Autos versucht man auch intelligenter zu machen.
Nur - der Schwachpunkt ist der Mensch, der bei Routine-Tätigkeiten immer mal müde und nachlässig wird.
Der Computer nicht!
Haltepunkte wären identisch eingerichtet, wie jetzt die Haltebuchten von Autobussen.
Der übrige Verkehr fährt daran vorbei.
Massentransport:
Wenn am Flughafen ein Jumbo landet stehen auch jetzt schon 400 Taxen in den Warteschlangen.
In der Industriellen Automation werden Drehstommotoren mit Permanentmagneten verwendet.
Dann wird Gleichstrom "zerhackt" zu Drehstrom!
Der Elektro-Flitzer Weiss darf die 3. Probefahrt machen, wenn er will!

Grüße W. Eichholz
 
W

Willi Eichholz

Guest
#5
Wie die Bemühungen aussehen: 06. Juni 2002
Automatisierter und elektrifizierter Individualverkehr
Sehr geehrter Herr Prof. .........!
Wenn der Stand der technischen Entwicklung es den Menschen ermöglicht, sich ein besseres Niveau zu erarbeiten, löst derartiges eine Menge gesellschaftlicher Probleme.
Als vor 300 Jahren im alten Preussen die Vorteilhaftigkeit eines Wasserwegesystems für den Gütertransport erkannt wurde, gabe es Vollbeschäftigung, ja sogar die Gefängnisse wurden geräumt.
Ähnliches passierte mit der Einführung der Eisenbahn vor 150 Jahren.
Vor 100 Jahren wurde an Fuhrwerken und Kutschen die Muskelkraft der Pferde durch Motorenkraft ersetzt.
Heute kann in identischer Weise die Denkarbeit des Menschen beim Auto fahren, durch den Computer ersetzt werden, mit identischen gesellschaftlichen Folgen.
Der Autoindustrie fehlen jedoch Verbrennungsmotor und Lenkrad; und für die Bahnindustrie handelt es sich um individuelle Lenkfahrzeuge.
Die hohe Politik hält den Sachverhalt zurück, da es Überschneidungen mit dem Transrapid gibt.
Unter all dem darf jedoch das Gemeinwohl, das Wohl der Bürger nicht leiden.
Es wäre Ihrer Person auf den Leib geschnitten, den Sachverhalt vorwärts zu bringen, da es für alle Wirtschaftsbereiche ( Bauwesen, Stahlbau, Fahrzeugbau, Elektrobau, Computer- und IT-Techniken ) Vollbeschäftigung beinhaltet.
Dies alles wäre die Basis für das Herausführen der Gesamtbevölkerung aus der wirtschaftlich-psychologischen Depression, um zu neuen Perspektiven zu finden.
Es gibt viel Stimmen, die behaupten, Sie würden auf Grund Ihrer Kenntnisse unserer Industrie, so wie Ihres Interesses für die sozialen Belange der Menschen, sich des Sachverhalts annehmen. Die Bürger würden sich riesig freuen, wenn es so wäre.
Mit besten Grüßen

Willi Eichholz

www.computer-taxi-bahn.de
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#6
Willi Eichholz schrieb:

[...]
100 Volt Gleichstrom kannst Du anfassen, ohne daß Dir was
passiert!
[...]

Grüße W. Eichholz
Diese Art von Stromtherapie würde ich nicht weiterempfehlen.
Nicht ohne Grund ist alles über 42V keine "Schutzkleinspannung" mehr und muß gegen Berührung gesichert werden.
Was passiert, wenn bei einem Unfall Menschen aus den Fahrzeugen auf die Stromschienen geschleudert werden?

Außerdem müßte bei diesem System nochmal ein Transportsystem parallel zu den schon existierenden Autobahnen/Bundesstraßen und Bahnlinien errichtet werden. Wenn ich das System richtig verstehe, haben die Fahrzeuge keine Batterien, d.h. sie können nur auf ihren speziellen Trassen fahren?

Da halte ich ein System wie Astrail für sinnvoller, das auf dem schon bestehenden Schienennetz basiert.
Oder alternativ den Transport von herkömmlichen Elektrofahrzeugen per Bahn ("Rollende Landstraße"), dabei könnten diese gleichzeitig nachgeladen werden.

Wie üblich ist das alles aber weniger ein technisches als ein politisches Problem Der Link wurde entfernt (404). .

Gruß Jens
 
W

Willi Eichholz

Guest
#7
Hallo Jens!

Gleichstrom ist wesentlich unkritischer als Wechselstrom beim Berühren:
Beim Elektro-Schweißen mit der Elektrode wird auch mit 100 V gearbeitet.
Ich müßte die Bestimmungen in der Fachliteratur neu heraussuchen.
Bei einem Unfall wird der Strom ansonsten sofort weggeschaltet.
Du kannst, wie ich mit Gummischuhen über die Stromschiene wandeln.
Deine Gummi-Schuhsohle stellt eine dickere Isolierung dar als die Isolierung an Deinem Sromkabel.
Die Fahrzeuge haben auch Batterien, die bei der Fahrt auf der Trasse geladen werden, und Du kannst dann per Hand nach Hause in Deine Garage lenken!
Computer-Taxis Airport-Transport-System modernster Bauart:

Betriebsarten:
1. Automatikgesteuert; auf eigener, vorzugsweise hochgeständerten Fahrtrasse
mit Stromschiene.
2. Automatikgesteuert; ebenerdig, batteriebetrieben; auf elektronisch
markierten Fahrspuren auf Flugplatzvorfeld, Funkortung u.dgl.
3. Handgesteuert; batteriebetrieben; auf Flugplatzvorfeld handgelenkt
verkehrend.
Während der Fahrt auf den systemeigenen Fahrtrassen würden die Batterien wieder aufgeladen werden.
Der interne Personal-, Besucher-, Passagier-, Gepäck- und Cargo-Transport könnte über ein derartiges einheitliches, modernstes System bewerkstelligt werden, ebenso wie die Verbindung nach außen (Messe, Hauptbahnhof, City usw.).
Der augenblicklich garantierte längste Verzug vom Landen bis zum Verlassen des Flughafens von 45 min. würde sich auf längstens 5 min. reduzieren lassen.
 
W

Willi Eichholz

Guest
#9
Ist richtig!
Besser ist: "Autobahn" in klein, da Abzweigungen und Einmündungen wie bei richtigen Autobahnen, ohne Weichen befahren werden können.
 
R

Roland Heumesser

Guest
#10
Hallo Herr Eichholz,
es ist immer wieder schön für mich wenn ich erlebe, daß es doch noch Menschen gibt, die herkömmliche Denkbarrieren durchbrechen und neue Wege suchen.
Und wie wir lesen konnten gab es solche schon immer.

Dann muß man sich allerdings fragen, warum haben sich diese Visionen nicht
etablieren können. Und ich denke es reicht nicht aus eine Vision aufzustellen
und zu versuchen diese zu veröffentlichen.
Vielmehr muß man eine migrationsstrategie der kleinen Schritte entwickeln, die
es ermöglicht mit wenig Aufwand den Weg in Richtung der Vision zu gehen.

In anderen Worten: Wenn jemand von Politikern, Gesellschaft und Wirtschaft
erwartet, daß mit einem Big Bang eine komplett neue, inkompatieble Verkehrsinfrastruktur aufgebaut wird, so wird sich das nie durchsetzen.

Daher halte ich auch eine Verbesserung des Zusammenspiels von Individualverkehrs und existierenden Öffentlichen Verkehrsmittel für realistischer
und praktikabler.

Ein weiterer Schwachpunkt bei solchen Individualfahrzeug-Clustern besteht in der
Ausfallsicherheit. Wenn ein einzelnes Fahrzeug auf dieser Bahn einen Reifen, Antriebs oder Steuerungsdefekt hat ist der Ganze Strang tot.
Nachdem aber die Fahrzeuge wesentlich komplexere Technik haben und dazu noch unterschiedliche Eigentümer mit unterschiedlichen Wartungsstrategien haben ist die Wahrscheinlichkeit eines technischen Defekts wesentlich höher.
Bei einem Elektroleichtmobil, das im Eisenbahn wagon mitfährt, können die
Räder abfallen, und der Zug fährt weiter.

Viele Grüße
Roland Heumesser
 
R

Roland Heumesser

Guest
#11
Was heist Probefahrten? Gibt es schon eine Teststrecke?

Gruß
Roland

Frischgebackener Twiker :-D
 
W

Willi Eichholz

Guest
#12
Es "könnte" schnell gehen mit einer Demonstrationsstrecke:
Die Zürcher Hochschule in Winterthur (Schweiz)hat einen voll elektrisch betätigten Smart gebaut.
www.ims.zhwin.ch
dort unter "Projektgalerie" dann "Referenz-Objekte" dann
"SmartParking-System".
Dieser ist rundum mit Ultraschall-Sensoren bestückt und kann vollautomatisch in eine Parklücke einparken.
Wenn dieses Institut und noch einige Kleinfirmen mitmachen, "könnte" schon bald ein Muster laufen.
 
W

Willi Eichholz

Guest
#13
Hallo Stefan!
Seh es doch einfach positiv:
Wenn etwas so hochentwickeltes wie das Auto, einfach noch moderner wird, dürfte dies doch nicht falsch sein?
Hochgeständerte, zierliche Stahltrassen in den Abmessungen von Fußgängerbrücken in der Mitte breiter Straßenzüge der Großstädte erschließen neuen Verkehrsraum.
Die Versorgung mittels Stromschienen bildet den direkten und permanenten Anschluß an der Steckdose.
Der direkte Weg ist noch effektiver als die Zwischenschaltung anderer Bauteile.
Hast Du Dir unter "Details" die Skizzen auf der homepage
www.computer-taxi-bahn.de angesehen?
Evtl. mußt Du 2mal "aktualisieren"!
Dort ist etwas zeichnerisch dargestellt.
Gruß Willi
 
R

Roland Heumesser

Guest
#14
Hallo Herr Eichholz,
ja Sinnvolle Arbeit gibt es genug. Das problem ist nur ob man auch jemand findet,
der diese Sinnvolle Arbeit finanziert.
Fragen Sie mal die Herren von SwissLem oder Loremo.

Ich wünsche Ihnen von Herzen Erfolg.

Sonnenelektrische Grüße
Roland Heumesser
 
J

Jürgen Fleischmann

Guest
#15
Hallo,

ich halte als ersten Schritt eine Lösung der DB zum Transport von Elektrofahrzeugen als besten Anfang für solche Lösungen. Man könnte damit das Reichweitenproblem heutiger Elektrofahrzeuge mildern. Meine Idee mit dem Autoreisezug incl. E-Auto in Urlaub zu fahren, habe ich allerdings nach einer Preisanfrage bei der Bahn sofort wieder verworfen.
Es wird auch schwierig werden die Autofahrer von Ihrem 200PS Statussymbol abzubringen und auf ein Fahrzeug umzusteigen das aussieht wie alle anderen.
Vor allem sich in Beschleunigung und Endgeschwindigkeit nicht unterscheidet.
Über was soll man dann in der Kneipe reden :) ?


Gruß

Jürgen Fleischmann
 
R

Roland Heumesser

Guest
#16
Ich waehre ja schon froh, wenn man zu jederzeit (nicht nur ausserhalb der Stosszeiten) kostenlos im Zug mitnehmen duerfte.

Das waere schon ein gewaltiger Fortschritt.

Gruss
Roland
 
W

Willi Eichholz

Guest
#17
Unsere menschliche Eitelkeit, mit einem Fahrzeug des Fabrikats "X" , den Nachbarn "Y" mit dem Fahrzeugfabrikat "Z" zu überholen, war und ist natürlich ein großer Triebfaktor unseres Wirtschaftsgeschehens.
Nur, wenn sich die Fahrzeuge so angeglichen haben, daß sie sich letztendlich nur noch in der komfortableren Sitzheizung unterscheiden, wird dieser Faktor auch langweilig.
Ein neuer Gesichtspunkt ergibt sich allerdings, wenn öffentliche Verkehrs-Systeme, mittels computergesteuerter Taxis auf einem aufgeständerten Wegesystem an dem an der Ampel stehenden Privat-PKW vorbeiziehen.
Und dann noch mit 80 km/h, während der hangesteuerte nur 50 bzw. nur 30 fahren darf.
Dann dürfte sich eine andere Sicht der Dinge ergeben.
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
0
#18
Hallo

Hört sich ja alles ganz nett an was hier geschrieben steht.
So richtig durchdacht ist aber noch nichts davon.....
Es ist nur so wenn der Computer uns bald das fahren abnehmen wird
dann wird der Computer uns bald auch noch viele andere Dinge
abnehmen können ...... aber wenn wir nichts mehr zu tun haben
wohin sollen wir dann noch fahren ???

Ausserdem wäre ich mal gespannt was die Stromschienen dazu meinen
wenn es im Winter regnet aber vorher frusch gestreut war.
für manche Leute wäre es bestimmt ein Spass das Copmputersystem
mit einem Virus zu infizieren.

Wie sollen die stromschienen denn genau abgetastet werden ??
Auf der Srasse gibt es ja auch dreck wasser eis schnee müll usw...

Es gibt natürlich noch einige Haken die das Konzept hat ...
Jedoch möchte ich hier nicht alle aufzählen.

Gruss John
 
W

Willi Eichholz

Guest
#19
Hallo John,
Du hast ja recht, wenn wir im Winter vergessen, die Füße abzutreten, haben wir auf einmal Schnee, Matsch, Wasser und Streusand auf dem Fußboden.
Jedoch auf unserem Bücherbord (Bücherbrett) in 1 m Höhe befindet sich nur Staub.
Da die Trassen für die Computer-Taxis jedoch auch hochgeständert aufgebaut sind (z.B. 4m Höhe) sind sie von der Luft umgeben, die wir auch einatmen.
Es ist jedoch im Prinzip richtig, wenn an einem Projekt 99 Punkte gelöst sind und für den 100sten Punkt gibt es keine Lösung, kann man alles vergessen.
Hier jedoch haben SIEMENS- und Daimler-Leute auch mal ein Auge drauf geworfen und bisher nichts gefunden.
Der Bundesverkehrsminister Bodewig hat zur Zeit den Vorgang auch auf seinem Schreibtisch und der wäre im Augenblick froh, wenn ihm jemand Gründe nennen könnte, die diesen Möglichkeiten im Wege stünden.
Schon allein deshalb, damit der Blick nicht vom Transrapid abgelenkt würde.
Gruß Willi
 
W

Werner Weiß

Guest
#20
hallo willi :)
aber ich mach die 3. probefahrt erst wenn die 2 vorgänger überlebt haben:)
100V DC... gibt es in keinem handelsüblichen schweissgerät!!! denn ab 60V DC gilt laut gesetzgeber "lebensgefahr"
und wieso wollt ihr den DC- strom im AC-strom umwandeln??? jede veränderung erzeugt wärme - also verluste! da könntet ihr ja gleich mit dem weniger gefährlicheren wechselstrom die zuleitung füttern. wobei bei den vielen kleintransportern reichen da die 100V überhaupt?
dann zur behauptung die weiter unten von dir gemacht wurde: ... DC sei wesentlich ungefährlicher... gibt es nur eines zu sagen: wenn du mal bei AC dich mal in den stromkreis kommst kannst du dich durch die wechselpolung lösen bei DC ist das leider nicht möglich - da spricht man vom"hängenbleiben".
dein el- flitzer weiss:D