Anzahl Schnellladungen bei E-Auto begrenzt!?

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
1.835
Hat mir ein Kunde erzählt der eines gekauft hat, dass die Garantie der Batterie verfällt wenn man zu oft schnell läd.
Leider weiss ich nicht mehr wer und welche Marke.

Weiss das wer?
Klingt schliesslich logisch.
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
383
Da ist natürlich auch die Frage, ob nur Ladevorgänge gezählt werden, oder mit welcher Leistung, sprich Ladeleistung durch Kapazität...Vielleicht zählt auch nur die Form und Farbe des Steckers?
Mein Mii kann angeblich mit bis zu 1,1C Laden. Ist aber noch nie über 0,9C gekommen.Im Schnitt nur 0,4C. Mit CCS . Ich möchte eh die Ladeleistung reduzieren und ständig an den Schein der lieben Sonne anpassen.
Gleich werde ich meinen vermurksten Mii bei VW reklamieren und fragen. Bisher wurde dort noch keine meiner Fragen richtig beantwortet.

Mit meinem Saxo hatte ich schon bei der erfahrensten Firma , Citroen, Ähnliches erfahren. Offensichtlich hatte der Chefelektriker einmal die 12 Volt-Batterie falsch herum angeschlossen,mit durchschlagendem Erfolg. Er durfte die Sagembox nicht öffnen, ich tat es aber. Eine Leiterbahn war pulverisiert. Klingeldraht drüber. Das wars.

Als er mein geblümtes Auto, das ich vom Schrottplatz zurückgeholt hatte, erblickte, legte er den schnellsten Spurt seines Elektrikerleben hin. Ich auch. Nach ca 100 Meter Spurt quer durch die Halle hatte ich ihn.
Seitdem gehe ich nur noch zu Türken. Die sind Kummer gewöhnt. Laufen nicht weg und hören sogar zu.
Also, heute x-ster Versuch. Der Elektrospezialist von VW hat , wie der von Citroen, auch dort gekündigt. Auch in der weiteren Umgebung kein VW oder Seat-Mitarbeiter, der das "E" ohne zu stottern, aussprechen kann. Das Einzige, was ich erfahren konnte, dass es angeblich keine "E"-Nummern mehr gibt. Haben die mir auch ohne eine solche geliefert.
Bei für VW schwierigen Fragen werde ich an Seat im Hessischen verwiesen. Die erklären sich außerstande, meine Fragen zu beantworten und verweisen mich an VW.
Ich muss mal ein Video drehen.
Ich werde mich an Biontech wenden wegen einer mRNA wenden, die den Autospezialisten die "E-Angst" nimmt. Tatsache, Türken sind in der Regel immun.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
672
Hat mir ein Kunde erzählt der eines gekauft hat, dass die Garantie der Batterie verfällt wenn man zu oft schnell läd.
Leider weiss ich nicht mehr wer und welche Marke.
Das geht immer mal wieder in Internetforen rum.
Eine verlässliche Quelle dazu kenne ich nicht.
Daher betrachte ich das als urbane Legende ohne Wahrheitsgehalt, so lange das niemand belegen kann.
 
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Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.188
Moin,
zur Akkuschonung wird bei im Grunde allen Herstellern empfohlen, nicht ausschliesslich Schnelladesaeulen zu nutzen. Eine Garantieeinschraenkung ist mir bislang nicht bekannt. In der Hyundai-Szene gibt es Vielfahrer, welche durch intensive Autobahnnutzung staendig Gewaltladung betreiben und nach ueber 200 000 Kilometern Fahrleistung keinerlei negative Effekte feststellen konnten.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.529
Daher betrachte ich das als urbane Legende ohne Wahrheitsgehalt, so lange das niemand belegen kann.
Für Tesla lässt sich das bei einigen Modellen ganz klar belegen, dass nach einer bestimmten Energiemenge an DC Ladungen die Ladeleistung z.B. von 120 kW auf 90 kW reduziert wurde. Dabei war es egal ob man 20 kW oder 120 kW geladen hat.

Später wurde dann die Ladeleistung und die nutzbare Kapazität bei den meisten Fahrzeugen komplett eingeschränkt, wenn bestimmte Parameter überschritten wurden.

Diese massiven Eingriffe in das Eigentum der Fahrer gab es bisher nur bei Tesla, dies auch weil die NCA Chemie zwar eine hohe Energiedichte, aber dafür eine relative geringe Zyklenfestigkeit hat, insbesondere bei Schnellladungen.

Bei anderen Hersteller die mit hohen C-Raten laden, wie BMW und Audi hat man bisher von keinen solchen Einschränkungen gehört, obwohl teilweise in den Anleitungen steht, dass es zu verstärkter Degradation kommen kann.
 

Andreas106

Mitglied
29.03.2011
155
Es gab glaub ich bei ZOE/Leaf Mietverträgen eine Art Strafsteuer. Laden mit hoher Leistung erhöhte die Miete (2 € / Ladung ??).
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.553
55
Egweil
Hat mir ein Kunde erzählt der eines gekauft hat, dass die Garantie der Batterie verfällt wenn man zu oft schnell läd.
Leider weiss ich nicht mehr wer und welche Marke.
Klingt schliesslich logisch.
Ne klingt nicht logisch. Der Hersteller muss dafür Sorgen, dass unter den gegebenen möglichen und zugelssenen Parametern das Fahrzeug betrieben werden kann ohne dass die Garantie verfällt.
Wie die du an den bereits geschriebenen Kommentaren wird das ja auch gemacht, sprich Reduzierung der Ladeleistung, aber eben kein Verlust der Garantie.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.458
Bei anderen Hersteller die mit hohen C-Raten laden, wie BMW und Audi hat man bisher von keinen solchen Einschränkungen gehört, obwohl teilweise in den Anleitungen steht, dass es zu verstärkter Degradation kommen kann.
Hm wird man das auch wieder als Provokation sehen wollen.....
Weil ja auch so viele BMW und AUDI - schon solange mit leistungsfähigen Fahrzeugen auf den EndkundenMArkt.
Weil benannte auch so einen hohen Anteil an "Extremnutzer" haben.
Weil es ja auch so viele benannte schon so heufig an SuperChargern....
Weil es auch nicht unüblich - bei bennanten Herstellern und ihren wohlmöglichen Panzern etliche geben muß die von mehr als 200.000 bis 300.000 Km berichten können - und wenn das die Deutschen auch immer großzügig berechtige Kulanzanträge, Kundenfreudlich abwicklen.

Wie sage ich doch immer - warten wir doch erst mal für die bis jetzt verkauften Modelle vor allen die Hybriden die nächsten Jahre ab - vor allen nach der übliche Herstellergewährleistung und dann deren Gebrauchtmarktpreisentwicklung - die nicht selten in direkter Korrelation zum Kostenaufwand stehen ....nicht jeder Hybrid kann einen Japaner das Wasser reichen ;-)

Wie sage ich immer -> DER GEBRAUCHTMARKT HAT IMMER RECHT
ICh habe schon zweimal eine Wette ausgebeten - bis dato hatte man/n/ wenn soweit kam nicht die .....in den Hosen.
 
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thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.458
Hat mir ein Kunde erzählt der eines gekauft hat, dass die Garantie der Batterie verfällt wenn man zu oft schnell läd.
Leider weiss ich nicht mehr wer und welche Marke.

Weiss das wer?
Klingt schliesslich logisch.
Ist zu Kurz gedacht und zu Kurz formuliert und den die wirklich vom Fach sind die Haare zu berge....
Aber mal von dem überspitzten runter....
Alle diese Speicher respektive Akkusysteme sind chemische Speicher - Wie die allgemeine Wissen in Physik sagt.
1.Je höher die Temperatur desto schneller - Chemische Prozesse ablaufen.
2.Es gibt einen RI und der bestimmt bei einem gesten Strom die Eigenerwärmung (die Wärme auch über Zeit eben auch Alterung bedeutet)
3. Spezifische Wärmekapazität also simpel mals Speichermasse; Trägheit; Wärmewiderstand vs. Kühlsystem und Kühlmedium.
Dazu kommen noch Eigenheiten der Lixx-Systeme aus Molekularer Ebene.
Alles zusammen dann in Bezug Speicherkapazität vs. Stromlast und in speziellen Fällen SOC vereinfacht im allgemeinen dann Diskusionen um die "C-Rate".

Dannoch Reinheit bei Produktion ; BMS-Strategien; SOC und die Ausnutzung des gesamten "Ladeumfangs" und deren Heufigkeit ....
und und und

Bestimmen - neben der Klalendarischen Lebensdauer
DANN auch die Alterung im Kontext der Art der NUTZUNG.

WAS soll man also machen - Eigenverantwortung des uninteresierten Nutzer hoffen oder ......

Ein Hersteller tat sich dann schon vor Jahren hervor seinen Akkus eine Wohltemperiertes Leben zu gönnen und in einzelfällen dann verstädlicherweise auch bei allzu heftiger Ausnutzung mehr als nur den Finger zu heben - wenn man den "gegen" Wert eines Hausses oder eine komfortablen Jacht bezahlt hat - kann das natürlich zu Missstimmung führen - andere Hersteller liesen den Kunden wohlwissen um die Folgen - Getriebe oder Motoren in die "Luft" gehen und lehnten nach Reperaturen in hoher 5Stelliger Summer die Herstellergarantie/Kulanz ab. Und stritt sich dann für ein mehrfaches an Verfahrenskosten mit dem Kunden - man ja über Jahrzente nicht nur Mächtige und Erfahrene Abteilungen aus- und aufgebaut hat sowas..... zum Nachteil des Kunden.

Muss halt jeder selber mit sich ausmachen was einen Lieber wäre - bevor man(n) unterschwellig
 
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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
383
Ich fände es schon hilfreich, wenn die Firmen eine Tabelle zum Zusammenhang von Ladeleistung und Zyklenlebensdauer veröffentlichen würden. Die Farbe des Steckers kann ja wohl kaum der entscheidende Faktor sein.Mein Mii kann angeblich mit 40kW schnee laden. Kann er aber nicht, allenfalls bei leerer Batterie ganz kurz mit 33kW. Im Schnitt weit unter 20kW. Bei 36,5 kWh Kapazität ist das nicht viel. Da ich die Batterie für einen wichtigen Teil des Elektroautos halte, würde ich, wann immer möglich, schonend laden.
Da die Ladeleistung durch die PWM an den zwei Steuerleitungen der Typ2-Kabel bestimmt wird, sollte jedes Fahrzeug eine Ladeleistungssteuerung besitzen.
Mein Smartphone ist mit meinem Mii verheiratet, da soll man die tollsten Sachen einstellen können. Zum Beispiel den Mii zum id3 machen. Vielleicht auch zum Opel oder Schneemann.

Wo kann man darüber nachlesen?
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.529
Solche Tabellen wären sinnlos, weil die realen Betriebsbedingungen ganz anders aussehen, und vor allem viel komplexer sind.

Zumindest die Batteriezellen, die nicht nur die etwa 500 Zyklen von gängigen Lion-Zellen haben, sind im Betrieb bei vernünftigen Betriebsparametern wie SOC Fenster, Temperatur, usw. nicht durch die Zahl der Zyklen eingeschränkt, sondern durch die kalendarische Lebensdauer.

Selbst Zellen die in einem Labortest 5000 Zyklen schaffen, können schon nach wenigen Jahren nur deswegen erheblich Degradation erfahren haben, weil sie einen hohen durchschnittlichen Ladestand haben, der die schnelle Alterung begünstigt.

Das sind alles keine neuen Erkenntnisse und wurden durch eine Vielzahl von Studien belegt. Aber trotzdem werden die Li-Akkus wie die alten Bleiakkus nach Möglichkeit immer so schnell wie möglich geladen und dann auf 100 % (oder das was der Hersteller als 100 % definiert) gehalten, bis man die Energie dann braucht.
 
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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
383
Ah, ja. Dann werde ich also zu meiner beim Saxo bewährten Zeitsteuerung zurückkehren. Wäre sehr praktisch, wenn ich über das Ehegespont Smartphone-Mii auch den Ladevorgang steuern könnte. Damit ließe sich sogar Merkels smart grid verwirklichen. Den Sonnenmonitor gibt es, glaube ich, bereits im Netz. Außerdem kann ich dann selber programmieren.
Dann werde ich jetzt mal mit dem handy pfeifen, damit ich weiß, wo ich gestern geparkt habe und die Heizung anwerfen. Man wird schon richtig verwöhnt. Super finde ich auch, dass ich das geklaute Auto verfolgen kann, und mich sogar mit den Dieben unterhalten, wenn ich das richtig verstanden habe.
Jetzt brauche ich nur noch einen kompetenten Ansprechpartner für den Mii, der mir sagen kann, wie ich die Ladeleistung anpassen, sprich reduzieren kann. Über Nacht laden, das geht immer bis auf 100%. Das will ich nicht mehr. Danke, Emil.
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.458
Solche Tabellen wären sinnlos, weil die realen Betriebsbedingungen ganz anders aussehen, und vor allem viel komplexer sind.
Und wieder mal muß (trotz Diskrepanzen in der Weltanschaung/Eiinstellung, dem man gerne persönlich sehen möchte ) mal wieder Emil zustimmen - Wobei es ja Berechnungsmodelle gibt die eben die Wachsweichen Faktoren in einen Zeitlichenfaktor setzten und daraus einen "Alterungstendenz....."
 

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