Anpassung Trafolader an 42V NC Batterien - Elektroauto Forum

Anpassung Trafolader an 42V NC Batterien

  • Themenstarter Dieter Seeliger
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Dieter Seeliger

Guest
Hallo Forumsteilnehmer,
ich sitze hier auf ca. 75 NC Zellen 37Ah die ich in meinem EL betreiben möchte.
Kann mir jemand sagen ob der alte Trafolader zum Laden von 35 NC-Zellen, 42 Volt Gesamtspannung umgebaut werden kann.
Ich finde zwar diverse Hinweise, dass das gehen soll, aber das Schaltbild hier aus dem ElWeb scheint mit meinem Ladeprint nicht übereinzustimmen.
Das EL ist noch ein Import aus DK.
Kann mir jemand Tips geben oder kann jemand den Ladeprint für mich passend modifizieren.
Ich möchte den alten Trafolader ungern wegschmeissen.

Gruss Dieter
 
J

Jens

Guest
Hallo,
was sind denn das für Akkus, und wo sind die her?
Das Ladeverfahren für NC Akkus ist grundsätzlich anders,
als bei Blei. Gibt sicher auch fertige Lösungen, aber ich
würde mir bei ELV den NC-Laderbausatz mal ansehen.
Den kann man sicher mit ner Leistungsendstufe versehen,
und den Originallader dann nur noch als Trafo nutzen.
 
D

Dieter Seeliger

Guest
Hallo Jens,
die Akkus sind offene SAFT NC Einzelzellen, 37Ah hochstromfähig.
Laut SAFT Manual koennen sie mit bis zu 1C bis zu einer Endspannung von 1,45V/Zelle geladen werden.
Da die Zellen bei Überladung nur mit Gasen reagieren, stelle ich mir vor, den alten Trafolader so auf ca. 1,5V pro Zelle einzustellen und dann über Nacht laufen zu lassen. Abschaltung nur bei Überschreiten einer Temperatur von 50°C.

Ich will in den nächsten Wochen Kapazitätsmessungen durchführen um die Akkus zu selektieren.
Dann sollen zwei umschaltbare Stränge 42V/37Ah in das EL eingebaut werden.
Ich bin gerade dabei die Zellverbinder zu fräsen.


Dieter
 

Torsten Wernecke

Neues Mitglied
23.11.2004
48
Hallo Dieter,

da hast Du ja "reiche Beute" gemacht.
Brauchst Du meine alten NC noch ?
Sonst gebe ich sie hier im Forum zur Abholung frei.

Grüße Torsten
 
D

Dieter Seeliger

Guest
Hallo Thorsten,
ich hab Deine Tel. Nr. verschludert, sonst hätte ich mich bei Dir
gemeldet.
Ja ich habe reiche Beute gemacht....
Direkt hier um die Ecke !!!
Danke noch mal für Dein nettes Angebot, aber ich glaube den langen Weg
kann ich mir sparen.

Gruss und schöne Weihnachten

Dieter
 

Torsten Wernecke

Neues Mitglied
23.11.2004
48
Hallo,

also dann,
wenn jemand ca 20 NC Zelle, ( 1,2V 40AH ) zum üben oder Wiederauffrischen braucht kann die bei mir abholen. Es sind gebrauchte "zweite Wahl" haben noch ca 30 Ah sind vielleicht durch Laugenwechsel wieder herzurichten ?
Wie gesagt was für Bastler zu probieren, ich hab leider nicht genug Zeit.
Die Zellen sind kostenlos ! ABER wer die haben möchte muß noch ca 15 ganz tote Zellen fachgerecht entsorgen.
In der Nähe von Braunschweig.

Grüsse von der Marineabteilung

Torsten
 
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Jürgen Fleischmann

Guest
Hallo,

die Firma Kürten in Fürth (www.kuerten-gmbh.de) macht solche Umbauten des originalen Ladeprints.
Der Ladestrom sollte für Deine Akkus passen. Herr Kürten hat schon mal einen Umbau für die 100Ah von Saft gemacht, hat soweit ich informiert bin, bestens funktioniert.

Gruß

Jürgen
 

Ulrich Reeg

Mitglied
03.05.2006
93
Hallo Dieter,

ich glaube das lohnt nicht. Es gibt nur einen Schaltplan für die Ladegeräte einer frühen Serie. Bei mir (S03499) paßt der auch nicht. Ich habe meine 2x35St. 16Ah (=42V) NCs eine Weile mit dem Trafolader bearbeitet, aber dabei nur Probleme gehabt bis der Lader ohne ersichtlichen Grund die Arbeit ganz eingestellt hat.

Bernd Kürten (Kürten GmbH) hat wohl die Schaltung aufgenommen. Er will 150,-€ für eine "Anpassung an Sonderkennlinien".

Billige Alternative: Schweißgerät und Brückengleichrichter mit Spannungsabschalter Funktioniert bei mir ganz brauchbar.

viel Erfolg
Ulrich
 

Vera Kürten

Neues Mitglied
21.09.2002
34
Wir machen zwar mit Absicht keine Werbung im Forum (denn dafür ist es nicht gedacht), aber wo schon mal ein Preis erwähnt wird muss ich es richtigstellen:
Der Umbau des Ladeprints auf 100 Ah NiCd von Saft ist ein (von der Firma Saft abgesegneter) Standard-Umbau zu 75 Euro, bei anderen Batterien kann der Aufwand des Umbaus (und damit der Preis) telefonisch geklärt werden.
Sonnige Grüße,
Vera Kürten
 
D

Dieter Seeliger

Guest
Hallo Ulrich,
vielen Dank für Deine Info,
Ich bin durch Deinen Beitrag in den "Projekten" erst auf die Idee mit den NC Zellen
gekommen.
Ich denke ich werde Deinen Rat mit dem Diskriminatorbausatz befolgen.
Ich habe noch ein altes HP Netzteil als 19" Einschub, es bringt so ca 30A
bei 40V, ich werde mal nachschauen ob ich da noch ein paar Volt Reserve finde.
Wenn das nicht klappt, nehme ich glaube ich auch ein Schweißgerät.

Ich habe in den letzten Tagen auch einen Tip für ein Schaltreglermodul bekommen,
35A bei 48V, primärgetaktet.
Es soll nur 12,80€ kosten aber der Kollege hat mir die Bezugsquelle noch nicht verraten.
Wenn ich da näheres herausbekomme, werde ich es hier posten.
Durch Parallelschaltung dieser Schaltregler, mit Entkoppeldioden und mit Deinem Diskriminatorbausatz könnte man dann sehr preisgünstig ein echt starkes Ladegerät aufbauen.
Die Schaltregler sind übrigens nur ca. 8x12 cm groß und könnten mit einem entsprechenden Kühlkörper unter dem Sitz Platz finden.

Wenn Du noch weitere Tips zu Deinem NC Umbau hast, würde ich mich freuen.

Gruss Dieter
 
G

Georg Schütz

Guest
Hallo Dieter,
ich experimentiere im Moment noch an einer Lademöglichkeit für 35 NiCd-Zellen. Ich habe dazu eine C-Control-Basic-Micro-Unit (kostet so um 15€) genommen. Diese Unit hat 6 frei programmiere Ein- Ausgänge. D.h. man kann damit Spannungen messen oder auch Geräte schalten.
Ich komme leider erst wieder nach Weihnachten dazu, daran weiter zu arbeiten. Damit schalte ich ein regelbares Netzteil um und habe dann einen Zweistufenlader. Erste Stufe 25-30A, zweite Stufe 5A. Den Chip habe ich so programmiert, dass damit die Ladekurve des Laders für das Scootelec (NiCd-Saft-Blöcke) nachempfunden wird. Also zunächst so viel laden, wie es das Ladegerät hergibt und nach Erreichen eines Spannungsplateaus mit 5A weiterladen bis die Spannung sich nicht mehr ändert, bzw. absinkt. Zusätzlich gebe ich dem Chip noch eine Zeitbegrenzung (für alle Fälle).
Ich wollte mich noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen, da die ganze Sache noch nicht zur Zufriedenheit ausgereift ist. Um Weihnachten hätte ich Zeit mich da mal wieder heran zu wagen.
Eine Sache sollte man noch beachten. Bei dem Ladeschluss von 1,5V pro Zelle kommt man schon an knapp 53V. Und dann wird es langsam heikel für die Bordelektronik (DC-DC) - viel höher sollte man nicht gehen.
 

Ulrich Reeg

Mitglied
03.05.2006
93
Hallo Dieter und Georg!

Georg, ich denke, daß das was Du da mit der Laderegelung treibst, genau das Richtige ist.
Ich bin gerade dabei 36St. 43Ah-Flugzeug-Starter-Zellen von Saft einzubauen. Dafür gibts eine genaue Serviceanweisung im Internet als PDF.
Als zukünftige Ladestromquelle habe ich einen kastrierten 80V/27A Zivan NG3 vom Schrott.
Ich bin aber weiter an anderen Möglichkeiten interessiert.
Kontakt zu mir geht über die Elweb-Listen, meine Mailadresse tippe ich hier nicht ein, das gibt zu viel SPAM.

viel Erfolg
 
D

Dieter Seeliger

Guest
Hallo Georg,
ich hatte ähnliches vor, aber wenn Du schon da dran bist....
Wenn Du nähere Erkenntnisse hast, melde dich doch per mail bei mir und auch bei Ulrich.
Ich fahnde z.Zt noch an ein paar AC/DC Wandlern mit ca. 48V Ausgangsspannung bei ca 30-35A.
Die Dinger werden in einem Amateurfunk Endstufenprojekt eingesetzt aber ich habe den Lieferanten noch nicht gefunden.
Mit zwei dieser Module bekäme man schon einen sehr schönen Ladestrom hin.

Wenn ich dazu näheres habe melde ich mich hier wieder mit einem neuen Thema.

Gruss Dieter
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Auch ich vermute einmal, dass viele Chips für wenig Geld ganze Arbeit leisten. Die gibt es nun auch wirklich zu erschwinglichem Preis fertig im Modellbaubereich. Man braucht diese nur durch einer Leistungsendstufe, die nichts anderes ist, als ein Abwärtswandler mit nur einem C-Mostransistor + Strommessungsshunt, zu ergänzen.
Dann könnt Ihr wirklich jedes Netzgerät, egal, ob zum Schweißen , oder zum Laden eines falschen Batterietyps , anpassen, wenn nur die ausgangspannung in der Nähe der Ladespannung der neuen Batterie, am besten, darüber, liegt. Ein Zusatzgerät, kein Umbau, das ist universeller.

Der Aufwand ist alles andere, als hoch. Ich fände es toll, wenn aus unseren Kreisen dazu eine möglichst universelle Anleitung erstellt werden könnte. Ich bin in Batterien wohl doch zu unerfahren und kann mir nicht einmal ein abschließendes Urteil bilden, ob Reflexladung wirklich das A und O ist.
Auch mein Mignonzellenprojekt habe ich wegen der doch starken Streuung der Zellen, verworfen. Angenehm bei der Beobachtung der Zellen ist, dass diese, wenn diese, in Reihe geschaltet, defekt werden, oft in den Kurzschlusszustand übergehen und den Stromfluss nicht gefährlich unterbrechen. Manchmal platzen sie jedoch, trotz Sicherung. Man müsste die 1000 Zellen eben ununterbrochen überwachen. (Strahlungstemperaturkontrolle). Wärmekameras werden jedoch regulär zu teuer verkauft.
 

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