Anlasser als Antrieb (Selbstbau-eMobil)?

  • Themenstarter Simon Mueller
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S

Simon Mueller

Guest
#1
Hallo zusammen,

ich habe vor, mir aus einem Scooter ein elektromobil zu bauen.
Ich habe vor, es mit einem 0,5kw bis 1,5kw - Anlasser (12V) aus einem
Auto zu betreiben.
Nun die Frage: Ist das möglich, bez. der Umdrehungszahl habe ich da so meine Zweifel. Ich möchte kein großes Getriebe oder ähnliches einbauen, am liebsten wäre mir keins bzw eine Direktübersetzung auf das Rad.

Vielen Dank für Eure Antworten im Voraus,
Gruß
Simon
 
W

Werner Weiß

Guest
#2
da hab ich so meine zweifel... die anlasser sind für den "kurzzeit betrieb" gebaut!!! das heisst die dinger werden sehr schnell heiss- ob da ne lüftung was ändert ist zu bezweifen?!?!
euer el-flitzer weiss :D
 

hcqniost

Mitglied
12.08.2013
169
0
#3
tag simon,

aus beruflicher erfahrung(ich repariere zeitweise anlasser) möchte ich dir raten,einen anlasser mit kugellagern zu suchen.die sind oft in japanischen autos verbaut(gewesen),z.b. im daihatsu charade 1,0(bj. ca 87 +/- einige jahre).die normalen anlasser mit kupferreibbuchsen werden dir keine freude bereiten-die buchse ist im nu ausgeschlagen.was anderes:versuch doch einfach einen(oder 2) lüftermotoren von lkws zu bekommen(so ca 0,5-1kw).sowas ist auch in den älteren elektromofas drin gewesen-und läuft sehr lange!

grüsse vom carlo und seinem elektroskoda

 
K

Karl-Heinz Arnold

Guest
#4
Hallo Carlo,

schön zu hören, daß Du Anlasser repariert hast. Ich habe mein Motorchen ( 24 V ) von meinem Solo-Mofa bei einer meiner Testfahrten wahrscheinlich geschrottet. Ich habe das gute Teilchen einfach überlastet. Kann ich da den Anker, so heißt doch die Kupferbahn, auf der die Kohlen laufen, wieder sauber bekommen? Im Moment sprühen nur Funken raus, wenn ich auf die Achse klopfe. Dann dreht der Motor ganz kurz an, ist aber sofort wieder aus. Schade, ich habe mich so gefreut, als ich mit dem Teil in der Gegend rumgesaust bin. Weißt Du Rat? Das Motorchen habe ich schon ausgebaut.

Griaßle aus Stuttgart

Karl-Heinz
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
0
#5
Hallo

Also Ich denke mal das ich da schon einige Erfahrungen gemacht habe !
HAbe so ca 20 E-Fahrzeuge bis jetzt gebaut !
Wenn du wirklich nen Anlasser nehmen möchtest dann musst du dir
einen mit Kugellagern nehmen oder nen "normalen" auf Kugellager umbauen.
"kupferreibbuchsen" ist vielleicht etwas unfachmännisch, genau genommen
sind es ölgetränkte Sinterbronze-buchsen.
Thermisch dürfte es da keine Probleme geben. Anlasser sind zwar eigentlich für
Kurzbetrieb gebaut aber dafür haben sie auch eine grössere Leistung als du
benötigst ! Man sollte dann nur nicht immer mit Vollgas im Stand losfahren .
Elektronische Regelung braucht man bei nem Anlasser sowieso.
Als Antrieb würde ich mal so vorschlagen mit Kette und ner übersetzung von ca.
1 zu 3 aufs Hinterrad ( kommt natürlich auf den Raddurchmesser an)
Auf jeden Fall kann man dann mit den Richtigen Akkus eine super
Beschleunigung erreichen. (Reihenschlussmotoren sind dafür bekannt das sie
beim Start sehr viel Kraft haben daher ja auch für E-Fahrzeuge gut geeignet)

Um nochmal auf das angesprochene Problem mit der Kühlung zu kommen:
Ein Lüfter bzw. Gebläse ist natürlich immer besser und steigert auch immer
den Wirkungsgrad eines Motor aber ich denke bei nem Anlasser ist das nicht nötig.

Lüftermotoren wären natürlich auch geeignet jedoch hat man oft Schwierigkeiten
den mechanischen Antrieb zu realisieren da meist gar keine richtige Achse
vorhanden ist. Beim Anlasser bekommt man aber evtl. ähnliche Probleme.
Soweit ich weiss ist nämlich bei den meisten Anlassern die Welle eine Art
Schnecke (gehärtet) wo dann das Ritzel drauft läuft. und die Lagerrung ist
meistens ganz am Ende der Welle. Aber mit ner drehbank dürfte das alles zu
machen sein.

Ich könnte dir jetzt natürlich noch stundenlang erzählen aber ich muss ja sehen
das ich auch an meinem momentanen bauprojekt weiter komme.
Ich wüsste aber noch gerne was genau du für einen scooter umbauen willst.
Wenn du nochwas brauchst (motor, akkus, regelung, antriebskomponenten,
umbauten o.Ä.) dann meld dich einfach.

Und hier noch der link zu einem meiner ersten E-Fahrzeuge:
http://john11.bei.t-online.de

Gruss John
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
0
#6
Hallo Karl-Heinz

Wenn du den Motor wie neu haben möchtest kannst du ihn mir ja zuschicken *g*
Wahrscheinlich Kolektor überdrehen und Kohlen Erneuern bzw neu einschleifen
evtl. muss man noch die eine oder andere Kolektrofahne nachlöten.
Kommt schon mal vor wenn der Anker zu heiss wird das sich das lötzinn
verabschiedet. (gibt natürlich auch noch die Variante das der draht gequetscht,
hartgelötet oder geschweisst ist....aber ich denke mal er ist weichgelötet)
Ausserdem kann es bei zu heiss gewordenen motoren passieren das der
Kolektor unrund wird. dann fangen die Kohlen ab eine gewissen Drezahl an zu
springen. (bei mir alles schon vogekommen)
Ausserdem sind natürlcih die pem. Magneten empfindlich bei hitze oder harten
stössen. (besonders wenn der Anker nicht mehr im motor ist muss man
aufpassen da dann der magn. Kreis nicht mehr geschlossen ist)
Wenn also die Wirkung der Magneten infolge von thermischer Beanspruchung
schon etwas oder auch etwas mehr nachgelassen hat dann wird es mit ner
Reperatur schwierig. (und wahrscheinlich auch zu teuer)
Dann müssten die pole neu aufmagnetisiert werden. und das ist recht aufwendig
aber natürlich auch machbar. Dann wäre ein ganz neuer Motor aber die bessere Wahl. usw ....... *g*

Gruss John
 

Herbert Hämmerle

Aktives Mitglied
13.12.2004
1.140
0
#7
Ein Schulkollege hat schon vor 30 Jahren mit einem VW-Käfer 6V(!)-Anlasser und einer alten Mercedes-Diesel-Batterie (Polstege durchsägt und 3+3 Zellen parallelgeschaltet) ein E-Mofa gebaut, Geschwindigkeit ca. 35km/h

Er hat auf das Anlasserritzel ein Kettenritzel aufgetrieben (etwas rustikal...) und mit einigen Anpaßblechen den Anlasser etwa dort montiert, wo der Mopedmotor war.

Die Polizisten waren ratlos, als sie ihn anhielten, weil kein Auspuff und kein Vergaser erkennbar war und sie das Ding nicht einordnen konnten :)

Wie gesagt: 6V mit ca. 35km/h
Die Speedausführung (12V auf den 6V-Anlasser) brachte ca. 70km/h, aber nur ca. 2km weit und einen ausgelöteten Kollektor :)

Gruß, Herbert, alte Erinnerungen weckend
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.353
40
Filderstadt
www.elweb.info
#8
Auch ich habe eine Story zum motorisierten Zweirad...

Bei meinem Praxissemester gabs jemand der eine alte Gleistromlichtmaschine an ein Fahrrad gebaut hatte. Dazu eine Autobatterie und ein Autoradio am Lenker.
So fuhr der Mann jeden Morgen durch den Wald ins Büro. Ein Förster hat Ihn angesprochen... worauf hin er frech sagte, daß sei seine Lichtmaschine um das Autoradio zu versorgen ;-) Der Förster der die Sache wohl durchschaut hatte auf gut schwäbisch: "scho Recht, ´s macht ja koin Krach..".

Sonnige Grüße
Ralf Wagner
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
0
#9
Hallo

Na da kann ich auch eine Geschichte zu erzählen:
Eines meiner ersten E-Fahrzeuge war wie folgt aufgebaut:
älteres Damenrad mit 3 Gang Nabenschaltung
Also motor diente ein 24V Gleichstromgetriebemotor aus eine#
Industriefürderbad. auf dem Motor war das hintere Ritzel aus nem Kettcar
und dann mit kette direkt auf das Hinterrad.
Akkus waren 2 Autobatterien die unterm Trettlager in einem Handelsüblichen
Einkaufskorb hingen. Am Lenker war dann das Autoradio und vorne rechts und
links neben dem Lenkkopf waren die Boxen dafür.
Sah natürlich richtig wild aus da das meiste mit Draht oder Klebeband befestigt
war. ( man darf ja nicht vergessen das ich dammals nicht viel mehr als nen Schraubenzieher und ne Zage hatte) Selbst der Motor war mit Draht am
Rahmen "fest"
Regelung gab es natürlich nicht sondern nur ein Ein-Aus Schalte am Lenker.
Später hab ich dann die Akkus in Reihe oder parallel geschaltet das war dann richtig komfortabel.
Ja ja so was das früher *lach* ich glaub da war ich 13 oder 14
Leider hab ich von den meisten Fahrzeugen kein Foto mehr ... Aber vom
aller ersten hab dafür ein Video
(es fing ja alles an mit Kettcar und nem Rollstuhlmotor)
Hört sich alles sehr verrückt an ... und das ist es natürlich auch.
Aber ich denke ich habe viel da draus gelernt....

Gruss John
 
S

Simon Mueller

Guest
#10
Hi Carlo,

na gut... mal sehen. glaubst du, dass es ein honda/toyota/mazda - anlasser aus dieser zeit (1987) tut? die meisten leute, denen ich einen anlasser abkaufen würde (ebay, inserat), kennen sich damit nicht aus, wissen noch nicht mal, wieviel kW der hat bzw wie hoch die umdrehungszahl ist....
ich werd trotzdem mal auf die suche gehen ;)
zu den lüftermotoren: wo soll ich denn die herkriegen? Vielleicht auf nem Schrottplatz.... mmhh, mal sehen.

Trotzdem: Vielen Dank für Deine Infos!

Gruß, Simon

ICQ 41502521
 
S

Simon Mueller

Guest
#11
john schrieb:
Also Ich denke mal das ich da schon einige Erfahrungen
gemacht habe !
HAbe so ca 20 E-Fahrzeuge bis jetzt gebaut !
Wenn du wirklich nen Anlasser nehmen möchtest dann musst du
dir
einen mit Kugellagern nehmen oder nen "normalen" auf
Kugellager umbauen.
"kupferreibbuchsen" ist vielleicht etwas unfachmännisch,
genau genommen
sind es ölgetränkte Sinterbronze-buchsen.
Thermisch dürfte es da keine Probleme geben. Anlasser sind
zwar eigentlich für
Kurzbetrieb gebaut aber dafür haben sie auch eine grössere
Leistung als du
benötigst ! Man sollte dann nur nicht immer mit Vollgas im
Stand losfahren .
Elektronische Regelung braucht man bei nem Anlasser sowieso.
Als Antrieb würde ich mal so vorschlagen mit Kette und ner
übersetzung von ca.
1 zu 3 aufs Hinterrad ( kommt natürlich auf den
Raddurchmesser an)
Auf jeden Fall kann man dann mit den Richtigen Akkus eine super
Beschleunigung erreichen. (Reihenschlussmotoren sind dafür
bekannt das sie
beim Start sehr viel Kraft haben daher ja auch für
E-Fahrzeuge gut geeignet)

Um nochmal auf das angesprochene Problem mit der Kühlung zu
kommen:
Ein Lüfter bzw. Gebläse ist natürlich immer besser und
steigert auch immer
den Wirkungsgrad eines Motor aber ich denke bei nem Anlasser
ist das nicht nötig.

Lüftermotoren wären natürlich auch geeignet jedoch hat man
oft Schwierigkeiten
den mechanischen Antrieb zu realisieren da meist gar keine
richtige Achse
vorhanden ist. Beim Anlasser bekommt man aber evtl. ähnliche
Probleme.
Soweit ich weiss ist nämlich bei den meisten Anlassern die
Welle eine Art
Schnecke (gehärtet) wo dann das Ritzel drauft läuft. und die
Lagerrung ist
meistens ganz am Ende der Welle. Aber mit ner drehbank dürfte
das alles zu
machen sein.

Ich könnte dir jetzt natürlich noch stundenlang erzählen aber
ich muss ja sehen
das ich auch an meinem momentanen bauprojekt weiter komme.
Ich wüsste aber noch gerne was genau du für einen scooter
umbauen willst.
Wenn du nochwas brauchst (motor, akkus, regelung,
antriebskomponenten,
umbauten o.Ä.) dann meld dich einfach.

Und hier noch der link zu einem meiner ersten E-Fahrzeuge:
http://john11.bei.t-online.de

Gruss John



Hey John,
danke für Deine Antwort.
Vielleicht kann man sich ja mal per ICQ treffen, meine Nummer:
41502521, Du kannst mir sicher einige Tipps geben!
Ich würde mir entweder ein Skateboard (ja!) oder ein Tretroller umbauen. Bei dem Tretroller würde ich erst per Fuß treten und später den Motor anschalten, sodass ich die hohen Ströme am Anfang vermeide bzw. keine Motorsteuerung brauche.

Also, würde mich freuen, wenn Du mich kontaktierst!

Gruß,
Simon
 

hcqniost

Mitglied
12.08.2013
169
0
#12
hallo karl-heinz!

schau mal bitte auf die kohlen.wie lang sind diese noch?am besten zerlege den motor mal und prüfe die kohlenlänge.meistens sind die pluskohlen nämlich alle;wenn man dann kurz an den motor klopft,haben sie nochmal verbindung und der motor dreht an(und dann funkt es wegen schlechtem kontakt,da die kohlen nicht mehr aufliegen).gib mir mal die motornummer an;ich werde dir dann(wenn es ein boschmotor ist!!)nach möglichkeit die teilenummern per email zusenden-dann brauchst du bloss noch in einen bosch-car-service gehen zum bestellen.

und/oder schick mal bilder davon!

gruss,Carlo

 

hcqniost

Mitglied
12.08.2013
169
0
#13
hiho,

es gibt da auch japanesische anlasser mit aussenliegendem ritzel und kugellagern ohne vorderer(d.h. aussenliegender) lagerung.da könntest du das ritzel abnehmen und mit der welle deinen antrieb realisieren!

gruss,Carlo

 

hcqniost

Mitglied
12.08.2013
169
0
#14
wenn du willst,suche ich mal nach so nem anlasser im betrieb und mach n foto davon-so als anhaltspunkt(und wo der verbaut war).aber pass auf!gebrauchte haben meist die lager kaputt/stark verschlissen.

Carlo

 
S

Simon Mueller

Guest
#15
Hi Carlo,

wäre super, wenn Du das mal für mich machen kannst! Was würdest Du empfehlen, wie ich die Umdrehung auf die Räder umsetze? Per Ritzel einer Fahrradschaltung? Bin ich ja mal gespannt, wie ich den Ritzel an den Motor bzw an das Hinterrad bekomme ;)

Viele Grüße,

Simon
 
S

Simon Mueller

Guest
#16
Hey John,

habe mir mal dein Mini-E-Mobil auf deiner Homepage angeschaut: geil!
Könntest Du mir vielleicht ein paar Tricks verraten, wie Du da mit dem Motor die Räder angetrieben hast? Per Kette oder Keilriemen?

Gruß,
Simon
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
0
#17
Hallo

Also zuerst hatte ich den Antrieb mit nem XL-Zahnriemen nanach mit nem
T5 Zahnriemen aber jetzt hab ich ne Kette mit 8mm Teilung.
Hat alles vor und nachteile ... Jedoch ist mir die Kette zu laut da man den Motor
ja gar nicht hört werde jetzt wohl mal auf nen HTD 3M Zahnriemen umsteigen.
Mein grosser Vorteil ist wohl das ich Drehbank und Fräsmaschine zuhause im
Keller habe ... Ausserdem kann ich alles andere bei uns in der Firma anfertigen lassen.
Früher habe ich meistens alles mit Klebeband Gartenschlauch bzw. aufbohren
angepasst. Als Achse diente dann meistens ne einfache Gewindestange.
Hat auch funktioniert......

Gruss John
 
S

Simon Mueller

Guest
#18
Hey John,

woher kriege ich die ganzen Materialien (Zahnriemen und Kette)?
Gibt es da irgendwelche Normen, auch für Motoren, oder muss ich irgendwie
improvisieren, um das Zahnrad auf die Motorwelle zu bekommen?

Gruß, Simon
 
19.01.2004
145
6
Krefeld
#19
Also, ich habe von den Citroen-CX einmal den Lüftermotor für eine Solarpumpe verwendet(250 Watt). Das ist ganz phantastisch, was das Ding leistete, 200 Watt bei hervorragendem Wirkungsgrad sind kein Problem, das Ding wird kaum warm. Kühlung haben die Dinger nicht und wären also zu verbessern. Leider haben die eine sehr hohe Drehzahl, so bei 3000 im Leerlauf. Ein passendes Übersetzungsgetriebe wäre vielleicht aus einer neueren - alten Waschmaschine zu beziehen: Vielrillenkeilriemen (hoher Wirkungsgrad) mit dem zugehörigen Ritzel (wie herunterziehen und befestigen?) und das große Rad. Übersetzung etwa 1:10 ., ist nur so eine Idee von mir, da ich mit einem Anlasser einmal sehr unerfolgreich experimentiert habe (schlechter Wirkungsgrad). Lüftermotoren sind standfest. Vorwiderstand für den ersten Anfahrruck, dann laufen sie in einem relativ großen Drehzahlbereich anpassungsfähig. Die Citroen-Typen haben einen großen Durchmesser, ebenso sind ähnliche in Scorpios eingebaut. (Alles ältere Typen) . Nicht gut sind die Typen in der normalen Rohrform, die in den meisten Autos eingebaut sind.