An wann lohnt sich ein 2ter digitaler Zähler und ein extra Strompreis für die Aufladung der E-Fahrzeuge

DanielAlbert

Neues Mitglied
22.02.2021
41
Hallo,

es gibt ja einige Anbieter die für E-Fahrzeuge einen besseren KwH Preis anbieten gegenüber dem Hausstrom. Dafür brauche ich aber einen zusätzlichen Stromzähler. Dieser kostet ja monatlich eine Grundgebühr. Wie sind hier denn die Erfahrungen ? Ab wieviel Fahrleistung lohnt sich denn sowas ?

Wer kann hat hier Erfahrungen ?

Gruß Daniel
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.446
hallo,
machs wie ich, geh zu "naturstrom", kleb dir ein paar aufkleber ans auto, und evtl. noch an die ladesäule falls vorhanden, kriege verbilligten strom nicht nur zum laden, sondern für alles im haus, UND kassiere jährlich nochmal zwischen 100 und 150€
für die aufkleber,,,
bye wolle
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.445
Man kann ca. 5 ct/kWh an Netzkosten sparen. Wenn Du die Installationskosten kennst, und die Zahl der kWh/Jahr, dann kannst Du Dir das selbst ausrechnen. Wenn der Zählerkasten älter ist, kann der Umbau auch teurer werden.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.412
91365 Reifenberg
Ich habe direkt in meiner Nachbarschaft den günstigsten Anbieter (für mich) in den Stadtwerken Ebermannstadt gefunden. Sie bieten gute Tarife für alle, die im Netzgebiet der bayernwerke Strom ziehen. Und als Kunde bekommt man einen etwas günstigeren Preis bei Laderverbund+


Und ich habe den Power Regio Öko Mobil abgeschlossen und bin ganz zufrieden. Für den Aufkleber für E-Auto gabs nur einmalig 200 Euro Prämie.


Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.186
lohnt sich eigentlich nie wenn man genau rechnet stell dir einfach eine Warmepumpe ins haus egal wie gross und du bekommst einen Strompreis von 23 ct bei Eintarifzähler
 

citicar75

Mitglied
13.08.2018
224
... verschiedene Energieversorger bieten noch einen kombinierten Tag/Nachttarif an, Zweisystemzähler,
der ursprünglich mal für Nachtspeicherheizungen vorgesehen war.
damit kann ich nachts (wenn alle schlafen) mein Auto heizen, das Laden ist dabei nebensächlich.
Der neue Zähler passt auf den alten Zählerplatz, für eine Schaltuhr wird ein zweiter Platz benötigt,
Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner profitieren auch davon ... - das lohnt sich dann wieder ...
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.412
91365 Reifenberg
lohnt sich eigentlich nie wenn man genau rechnet stell dir einfach eine Warmepumpe ins haus egal wie gross und du bekommst einen Strompreis von 23 ct bei Eintarifzähler
Ich hatte gesucht und keinen gefunden. Also lass mich nicht dumm sterben, sondern nenne den Anbieter, damit ich wechseln kann. Eine Warmwasser-Wärmepumpe ist bei mir seit 39 Jahren im Einsatz. Ist jetzt aber soweit kaputt, dass ich eine neue besorgen muss. Seit einigen Monaten kommt mein Warmwasser nur vom Solarkollektor, und es funktioniert besser als erhofft.

Und ich verneine die Aussage, dass es auch für Brauchwasser-Wärmpepumpen diesen Sondertarif gilt. Den gibts nur für Heizungs-Wärmpepumpen. Wie vorher gesagt: schrei mir, wenn Du mehr weißt. Und alle mir bekannten Wärmepumpen-Tarife gelten dann nur für die Wärmpepumpe über einen getrennten Zähler und mit der Möglichkeit der Unterbrechung der Stromlieferung durch das EVU. Nach eingehender Prüfung des Kleingedruckten habe ich es nicht mehr interessant gefunden, weil viel zu kompliziert. Die Umbaukosten würde ich in meinem Leben nicht mehr reinholen.

Und nochwas: Ich bin Endverbraucher und rechne nur mit Bruttopreisen, also inkl. MWSt. Da habe ich den genannten 23C/kWh Tarif noch nicht finden können. Zur Zeit zahle ich 25,79 Cent/kWh brutto plus 10 Euro Grundgebühr pro Monat. Meine Stadtwerke hatten übrigens am Jahresanfang den Preis um 1 C/kWh gesenkt. Find ich gut.

Und ja, es gibt noch Zweitarifzähler. Habe ich noch immer bei mir, ein Überbleibsel aus den Tagen, als der Preisunterschied noch höher war zwischen Hoch- und Niedertarif. Hatte sich dann nicht mehr gelohnt, weil die Grundgebühr höher war. Wäre z.Z. sowie nicht lohnend, denn ich lade mein E-Auto jetzt tagsüber nach Sonnenstand. Lohnt sich wirklich bei meiner Ü20 Anlage. Ich verliere volle 3 C/kWh Einspeisevergütung. Billiger gehts nur noch auf dem Marktplatz Ebermannstadt oder dem Globus Markt in Forchheim. Dort kann ich noch kostenlos laden. Mach ich aber nur, wenn ich sowieso dort zum Einkaufen hin fahre. Der Strom fürs E-Auto kostet ja wirklich nicht viel, jedenfalls bei meinen "nur" rund 10.000 km pro Jahr.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.098
Heidenrod
Leider sind die meissten Tarife nicht überall verfügbar bzw. wenn doch, dann oft verschieden teuer.

Es kommt also auch darauf an, wo man wohnt... Zum Glück macht die Sonne da keinen Unterschied :)

Gruß,

Werner
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.186
Ich hatte gesucht und keinen gefunden. Also lass mich nicht dumm sterben, sondern nenne den Anbieter, damit ich wechseln kann. Eine Warmwasser-Wärmepumpe ist bei mir seit 39 Jahren im Einsatz. Ist jetzt aber soweit kaputt, dass ich eine neue besorgen muss. Seit einigen Monaten kommt mein Warmwasser nur vom Solarkollektor, und es funktioniert besser als erhofft.

Und ich verneine die Aussage, dass es auch für Brauchwasser-Wärmpepumpen diesen Sondertarif gilt. Den gibts nur für Heizungs-Wärmpepumpen. Wie vorher gesagt: schrei mir, wenn Du mehr weißt. Und alle mir bekannten Wärmepumpen-Tarife gelten dann nur für die Wärmpepumpe über einen getrennten Zähler und mit der Möglichkeit der Unterbrechung der Stromlieferung durch das EVU. Nach eingehender Prüfung des Kleingedruckten habe ich es nicht mehr interessant gefunden, weil viel zu kompliziert. Die Umbaukosten würde ich in meinem Leben nicht mehr reinholen.

Und nochwas: Ich bin Endverbraucher und rechne nur mit Bruttopreisen, also inkl. MWSt. Da habe ich den genannten 23C/kWh Tarif noch nicht finden können. Zur Zeit zahle ich 25,79 Cent/kWh brutto plus 10 Euro Grundgebühr pro Monat. Meine Stadtwerke hatten übrigens am Jahresanfang den Preis um 1 C/kWh gesenkt. Find ich gut.

Und ja, es gibt noch Zweitarifzähler. Habe ich noch immer bei mir, ein Überbleibsel aus den Tagen, als der Preisunterschied noch höher war zwischen Hoch- und Niedertarif. Hatte sich dann nicht mehr gelohnt, weil die Grundgebühr höher war. Wäre z.Z. sowie nicht lohnend, denn ich lade mein E-Auto jetzt tagsüber nach Sonnenstand. Lohnt sich wirklich bei meiner Ü20 Anlage. Ich verliere volle 3 C/kWh Einspeisevergütung. Billiger gehts nur noch auf dem Marktplatz Ebermannstadt oder dem Globus Markt in Forchheim. Dort kann ich noch kostenlos laden. Mach ich aber nur, wenn ich sowieso dort zum Einkaufen hin fahre. Der Strom fürs E-Auto kostet ja wirklich nicht viel, jedenfalls bei meinen "nur" rund 10.000 km pro Jahr.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
Enbw
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.445
Man kann bei seinem Netzbetreiber einen vergünstigter Stromtarif nach §14a EnWG abschließen. Man braucht eine extra Zähler und ein Fernwirkeinrichtung.

Beispiel:

Benötige ich einen zusätzlichen Zähler um einen vergünstigten Stromtarif nach § 14 a EnWG zu erhalten?
Wird ein vergünstigter Stromtarif nach §14a EnWG gewünscht, muss die steuerbare Verbrauchseinrichtung (Ladeeinrichtung) über einen separaten Zähler gemessen werden. Sollte bereits eine steuerbare Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG mit separatem Zähler installiert sein (z.B. eine Wärmepumpe), so kann im Bayernwerk Netzgebiet die Wallbox auch an diesen Zähler für den „vergünstigten Strom“ angeschlossen werden.
Oder man wählt einen Anbieter wie AVATAR, Tibber, usw. mit Smartmeter.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.412
91365 Reifenberg
So ein Quark.
Die normalen Haushaltstarife sind einige C/kWh teurer als meine Stadtwerke.

Die wirklich günstigen Wärmepumpentarife gelten nur für den Wärmepumpenstromkreis über einen Extrazähler und der Strom darf von EnBW unterbrochen werden. Lieber Roman, dies habe ich jedenfalls so im Kleingedruckten gelesen.
https://www.enbw.com/waermestrom/privatkunden/produkte
Und die besonderen Bedingungen: https://assets.ctfassets.net/upmoejz03x66/5wKoUSQSr1dC1V9dxDzVM8/7e6f803478cc4ccaf50e35f186f84443/informationen_zur_stromkennzeichnung-strom-pk-gk-20202708.pdf

Ich hatte seinerzeit vor dem Wechsel ziemlich viele Tarife geprüft. Sie ähneln sich alle. Günstige Wärmpepumpentarife sind meist nur für Hausheizung, nicht für Brauchwasserwärmepumpen, angeboten und immer mit einem separatem Zähler und der Strom ist abschaltbar. Mein Brauchwasserwärmepumpe nimmt rund 1000 kWh p.a. ohne Solarunterstützungung. Mit - so wie ich sie jetzt nutze - sogar nur ein Drittel. Da lohnt sich so ein Extra Tarif mit Grundgebühr nicht. Und die Extra Verkabelung im Haus und Umbauten in der Hauptverteilung gibts auch nicht zum Nulltarif. So hatte ich mir den ähnlichen Tarif der Stadtwerke Ebermannstadt sehr genau angesehen und auch speziell den Kundenberater der Stadtwerke nach Einzelheiten befragt. Die haben sogar einen solchen Tarif, der auch für Brauchwasser gilt und eine gemeinsame Messung für Wärmepumpenstrom und Hausstrom hat. Hat mehrere Haken, so dass ich dann doch nicht zugeschlagen habe:
1. Nicht für Neuanlagen
2. Zu teuer, u.a. auch wegen höherer Grundgebühr

Gruss, Roland
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.412
91365 Reifenberg
Man kann bei seinem Netzbetreiber einen vergünstigter Stromtarif nach §14a EnWG abschließen. Man braucht eine extra Zähler und ein Fernwirkeinrichtung.

Beispiel:



Oder man wählt einen Anbieter wie AVATAR, Tibber, usw. mit Smartmeter.
Ja, genau daran hatte ich gedacht. Dann aber habe ich es durchgerechnet. Etwas neue Verkabelung und zusätzliche Zähler. Eine Steuermodul sitzt in meiner Verteilung noch drin von früher, als ich Stark- und Schwachlasttarif hatte.

Die Brauchwasserwärmepumpe mit rund 1000 kWh p.a. - oder weniger mit direkter Solarwärmeunterstütung - und das E-Auto mit max. 2000 kWh p.a. bekomme ich ganz gut vom direkten Solarstrom meiner Ü20 Anlage geladen. Das läuft jetzt im ersten Jahr so, und am Jahresende prüfe ich genauer, ob sich da auch Tarifänderungen lohnen könnten. Wobei ich einige weitere planbare Verbraucher habe: Umwälzpumpe Schwimmbad mit rund 800 W (läuft nur im Sommer, super passend zum Solarstrom) und Waschmaschine plus Trockner. Nehmen aber nicht so viel, nur etwa 250 kWh p.a. zusammen. Knackpunkt - und da arbeite ich zur Zeit dran - ist die Steuerbarkeit dieser ganzen Verbraucher in Abhängigkeit vom verfügbaren Solarüberschuss. Die neue Brauchwasserwärmepumpe hat wahrscheinlich so einen Steueranschluss mit RS485 Schnittstelle. Das kann ich wahrscheinlich ganz gut an den cFos controller in der Wallbox anbinden. Die Teufelchen stecken im Detail.

Ein 19 kWh Akku-Speicher wird wohl noch in diesem Jahr mit eingebunden und sorgt ein wenig für den zeitlichen Ausgleich. EVE Zellen 56 Stück 105Ah LiFePo. Da suche ich noch die Wechselrichter und so für 180V Nennspannung.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
287
Also, auch hier in Düsseldorf sind solch niedrige Strompreise möglich, wenn man einen alten Vertrag besitzt. Die Stadtwerke haben nämlich bei guten Kunden individuell erhöht, manchmal gar nicht.
Klar, dann Wärmepumpen- oder Nachtstrom, mit tatsächlichen Abschaltungen.
Die Listenpreise sind höher.
Ca 300 Euro im Monat ganzjährig bezahlt eine alleinstehende Bekannte für ihre nachtstromspeicherbeheizte Wohnung von 120m². Trotz billigem Tarif. 24 Grad Celsius, in Fahrenheit noch höher.

Roland, darüber, 180 Volt , denke ich gerade nach. Unter "Energieaustausch zwischen beliebigen Gleichspannungsquellen" das hat auch etwas mit MPPT, Chademo, CSS zu tun. Die Einzelteile findest Du spottbillig in den billigen Rechteckwandlern. Die gibt es mit 120 und 230 Volt Nennausgang. Den größten Teil der Wandler wirfst Du einfach weg. Aber, es ist nur ein Projekt. Du kennst mich ja.
Wie viele Ampere soll das Ding in die Batterie schaufeln können?
Deine Eingangsspannung interessiert mich auch. Hoffentlich nicht allzu weit von den 180 Volt entfernt. Nicht mehr als die doppelte Spannung.
Defekte Billigwandler bitte nicht wegwerfen. Fast immer ist nur der Niederspannungsteil mit den Trafos zerstört, den wir gar nicht benötigen.
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.186
also ich hab gefragt ob ein Elektroheizer mit Akku auch als Speicherheizung gilt und die Frage wurde bejaht also habe ich eine Speicherheizung
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.412
91365 Reifenberg
Roland, darüber, 180 Volt , denke ich gerade nach. Unter "Energieaustausch zwischen beliebigen Gleichspannungsquellen" das hat auch etwas mit MPPT, Chademo, CSS zu tun. Die Einzelteile findest Du spottbillig in den billigen Rechteckwandlern. Die gibt es mit 120 und 230 Volt Nennausgang. Den größten Teil der Wandler wirfst Du einfach weg. Aber, es ist nur ein Projekt. Du kennst mich ja.
Wie viele Ampere soll das Ding in die Batterie schaufeln können?
Deine Eingangsspannung interessiert mich auch. Hoffentlich nicht allzu weit von den 180 Volt entfernt. Nicht mehr als die doppelte Spannung.
Defekte Billigwandler bitte nicht wegwerfen. Fast immer ist nur der Niederspannungsteil mit den Trafos zerstört, den wir gar nicht benötigen.
Oh Bernd,
da hast Du mich missverstanden. Ich will keine Bauteile, Spulen oder physikalische Grundlagen. Auch keine Rechteckspannungen oder CCS oder Chademo. Einfach Akku ans Hausnetz.

Ich suche eine vernünftige und möglichst einfache und funktionierende Lösung für die Anbindung eines 19 kWh Akkuspeichers mit 180V 105Ah LiFePo an mein Hausnetz in der Art einer Notstromversorgung. Möglichst dreiphasig 16A, also gesamt 11 kW. Also suche ich einen Batteriewechselrichter für 180V Nenn-Eingangsspannung und 230/400V Ausgang. Möglichst wahlweise Netzparallbetrieb oder Insel-Wechselrichter.

Der Akku ist mobil und kann auch meinen Hotzenblitz antreiben. Die Ladetechnik vom Netz zum Akku ist im Fahrzeug bereits eingebaut, leider nur mit An-Aus Steuerung. Na ja, mit 2 kW vom Hausnetz den Akku solar nachladen würde mir im ersten Ansatz mal reichen. Die Technik ist also vorhanden und funktioniert bereits.

Und nochmal: fertige Geräte, nix basteln.

Gruss, Roland
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
287
Gut, Dass Du das Thema ansprichst. Das ist interessant für meine Bauersleute. Ein dickes Schullandheim nebenan. Außerhalb Corona ganzjährig belegt. Mehrklassig.
Also, gerade angerufen beim Solaranlagenbauer:
Solarwandler 11 kW dreiphasig, für Pufferakku, umschaltbar Netz und Inselbetrieb. ca 3000 Euro. Ich bin geplättet Ohne Bügeleisen.
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
287
Weitergedacht: Waldmühle:
11kW reichen. Sonst kann alles bleiben , wie es ist. Teig wird geknetet, Schreinerei läuft, Pufferbatterie ist integriert.
Da jetzt ständig zu wenig Wasser da ist, reduzieren wir die Mühlendrehzahl Drehzahl auf die Hälfte. Wir laden einfach die Batterie über einen Drehstromgleichrichter durch den Generator. Oder verwenden den Solarzelleneingang oder den Pufferbatterieanschluss.
Vielleicht gelingt mir das auch alles noch mittels einem vorhandenen Drehstrom-Frequenzumrichter, dessen störende Hochfrequenz am Ausgang ich durch Filter ausbügle. Die Wasserstromausbeute dürfte sich verdoppeln und ganzjährig nicht ganz versiegen.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.412
91365 Reifenberg
Gut, Dass Du das Thema ansprichst. Das ist interessant für meine Bauersleute. Ein dickes Schullandheim nebenan. Außerhalb Corona ganzjährig belegt. Mehrklassig.
Also, gerade angerufen beim Solaranlagenbauer:
Solarwandler 11 kW dreiphasig, für Pufferakku, umschaltbar Netz und Inselbetrieb. ca 3000 Euro. Ich bin geplättet Ohne Bügeleisen.
Ja, Dreiphasen-Hybridwechselrichter mit rund 10 kW und knapp 3000 Euro habe ich auch gefunden. Gehen sogar bis 100V am Aku-DC Eingang runter. Die Teufelchen stecken im Detail, aber ich bleibe dran und nerve im Zweifelsfalle auch die Hersteller/Lieferanten mit bohrenden Fragen, denn:
a) achtet auf die max. DC Ströme, also Eingangsströme vom Akku. Ich habe Geräte mit max. 13A aber auch mit max. 25A gefunden. 13A bei 180 Volt würden nur max. 2340 Watt bedeuten. Besser wären daher die 25A Geräte: Man könnte wenigstens 4500 Watt rausziehen.
b) die meisten Geräte schreiben bestimmte Akkutypen vor bzw. arbeiten nur mit bestimmten Akkus zusammen. Also mit fix und fertig erhältlichen Akkusets. Eine werden praktischerweise gleich von den Wechselgeräteherstellern mit angeboten. Diesen Punkt muss ich genauer abfragen. Denn ich will ja meinen eigenen 180Volt Akkusatz einbinden. Wenn das keiner der passenden Hybrid-Wechselrichter machen kann, ist doch wieder basteln angesagt. Das will ich nach Möglichkeit vermeiden.

.... und übrigens: 180Volt wäre ja auch die Spannung von den alten Berlingos (z.B. 2x bei der Waldmühle vorhanden) nach Umbau auf Lithium Eisenphospat Akkus. Ich empfehle den gleichen Satz wie in meinem Hotzi: 56 Stück LiFePo á 105Ah. Ist preislich nicht die Welt, ich habe deutlich unter 4000 Euro für nagelneue EVE Zellen ab deutschem Lieferanten gezahlt. Aber auch die 162 Volt der mittlerweile uralten NiCd Akkus würden viele Hybrid-Wechselrichter klaglos akzeptieren. Ich bin froh, mittlerweile solche Geräte gefunden zu haben. Die hatte ich vor einigen Jahren nocht nicht gefunden trotz recht intensiver Suche. Und vor allem gibt es mittlerweile ein gutes Angebot an Hybrid-Wechselrichtern. Also Geräten, die Solaranlagen, Netz und Akku an die Verbraucher anbinden und sowohl netzgeführt als auch im Inselbetrieb arbeiten.

Mehr Einzelheiten gerne auf Anfrage per privaten Nachrichten.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
Muss mich erstmal um andere Erneuerungen im Haus kümmern: habe heute die Aufräge für neue Brauchwasser-Wärmepumpe und 23 qm neue Solarabsorber fürs Schwimmbad vergeben. Beides hatte rund 38 Jahre gehalten. Find ich eigentlich ganz ok.
 

saxobernd

Mitglied
23.07.2020
287
Wer nicht suchet, der nicht findet:
Wozu hat man einen Cousin, der gerade erst in Thüringen einen Windgenerator umgebaut hat, der nun nicht mehr Drehstrom erzeugt, sondern Gleichstrom, damit einen Akku lädt, der dann wiederum einen einphasigen Sinuswandler betreibt? Der Staubsauger des Zweithäuschens heult nun nicht mehr mit dem Wind, sondern gleichmäßig mit 50Hz und praktisch jederzeit.
Wozu, denke ich jetzt, gibt es in Krefeld eine große Solarfirma für solche Angelegenheiten und warum liegen in der Waldmühle mehrerere Drehstrom-Frequenzumrichter ungenutzt herum, weil sie sich mit einigen Geräten nicht vertragen?
Es gibt Filter, und die werden jetzt gebaut. Was die in Thüringen können, wäre doch gelacht, wenn das in Baden nicht möglich wäre. Meinen Vetter schleppe ich nicht dorthin, da ich nicht möchte, dass er herzkrank wird, wenn er die für ein Museum reife Anlage sieht. Aber sein Konzept wird kopiert. Übrigens das Gleiche, das ich unabhängig für die Waldmühle konzipiert hatte. So weit es geht, Gleichstrom. Dann fällt sogar wieder etwas für unsere Elektroautos ab, soweit man mit Gleichstrom an deren Batterie kommt., wenn nicht gerade Teig gerührt wird. Wenn ich es richtig sehe, sind alle benötigten Teile vorhanden, bis auf drei Filterkondensatoren (MP, wenige MikroF für 400 Volt Drehstrom, 50Hz).
Auch, wenn die Pfinz ganz versiegt: Wenn wir damit zufrieden sind, dass die Mühle nunmehr 2 Minuten für eine Umdrehung benötigt statt 24 Sekunden, können wir samt Fischen und Wasserplantschen aus dem Lautsprecher einen solaren Betrieb aufrechterhalten. Passend zum Museum fertigen hier in Düsseldorfs Klein-Nippon japanische Schulkinder Papierfische, die einer ausgetrockneten Pfingst würdig sind. Erst danach erinnern wir uns an die nicht zum Museum umgebauten Atomkraftwerke im nahen Frankreich. Oder besser an Manfred, der uns Biomaterial zur Stromerzeugung erschlossen hat.


Stromzähler? Wozu? Strom schickt die Sonne kostenlos.

Ein Vorteil der Gleichstrom-Zwischenspeicherung im Akku, ohne Komplettsolarwandler:
Einfache Spannungswandler sind billig und variabel. Dazu besitzen viele Transformatoren. Damit eine galvanische Trennung, die die Unfallgefahr stark herabsetzt: Ein Schutzleiter ist überflüssig. Überall Zweidrahtverbindungen, wie im vorletzten Jahrhundert Nicht zu verschweigen: Die Notwendigkeit von aufwendigen Schaltern wo Spannung und Strom Lichtbögen entstehen lassen können.
 
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