An alle die über das Tuning von E-Scootern nachdenken (EVT-4000)


E

EVTler

Guest
#1
Hallo Elektrodriver

Auch beim EVT sollte noch ein bisschen mehr drinn sein!
Folgenden "Test" habe ich schon gemacht :

Roller auf Hauptständer und damit Antriebsrad "in der Luft"
Akkus sind vorher ca.10 km "entleert" worden...
Dann einfach "Vollgas" Stufe "Power" Akkuspannung so bei 52 Volt. (wie gesagt Leerlauf)
Die Spannung am Motor ist aber nur ca. 40 Volt! (gemessen mit einem Messgerät, das ein Tiefpassfilter enthält und so evtl.Schaltspitzen ausfiltert)
Die restlichen 10 Volt bleiben im Steuergerät "hängen". Es wird aber wenig "verbraten", denn dieses Steuergerät arbeitet mit Pulssteuerung.
Das wird die "EU-Grenze" sein, es soll ja Versionen geben, die 55 km/h laufen (na ja wenn das mit dem Orginaltacho gemessen wurde, sind es evtl. ECHTE 45 km/h)

Die kleinste Spannung am Motor sind ca.12 Volt mit so wenig "Gas", dass sich das Rad gerade dreht.
Wenn man einen "Bypass" am Steuergerät vorbei baut, dann könnte man ein bisschen was "Rauskitzeln", so ne art "Boostrelais", damit wären die schwächlichen Akkus noch schneller leer!

Über ein anderes "Tuning" denke ich gerade nach :

Den Kontroller verbessern :
LCD Display rein (es gehen genug Leitungen vor, die haben tatsächlich JEDE Led einzeln angefahren und auch den "Piepser"..... für nen 2ten IC war kein Geld mehr da ? :) )
Auf das LCD könnte dann man mehr Informationen bekommen wie z.b Akkuspannung, Spannung am Motor, eine genauere Restanzeige wenn man die Entladekurve in die CPU einprogrammiert.......usw. Die Ströme könnte man "ausrechnen" wenn man mit den Tastverhältnissen rechnet oder mittels Shunt...
Die Orginalsoftware müsste aber dann gelöscht werden (die CPU ist ein "AVR-Controller" - für die Elektroniker unter euch sicher ein Begriff).
Die jetzige Software ist gegen das Auslesen geschützt (Fuse-Bits).
Auch bin ich nicht sicher, welcher AVR drin ist (wahrscheinlich der 2 kByte Typ)
man könnte den pinkompatiblen 8 kByte verwenden, um die ganzen "Spielerreien" reinzupacken.
Wenn ich einen Schaltplan vom Kontroller hätte, wäre das zu leichter zu machen.
Sehr kreativ finde ich die Gasgriffauswertung.
Da sitzt kein Poti wie man vermuten könnte sondern eine Art stufenlose Lichtschranke, die immer weiter geöffnet wird, je mehr man "Gas" gibt.
Mit einem derart tiefen Eingriff in das Fahrzeug verstösst man in "SpiesserDeutschland" gegen 1001 Gesetze - die BE ist sowieso futsch.
Auch wenn man nicht die Speed im Auge hatte :)
Naja war nur so ne Träumerei .. :)

Viel Spass beim E-Drive

Andreas K. mit "Bigyellow" EVT-4000e
 
R

reinhold

Guest
#2
Hallo
Unabhängig von der gesetzesmässigkeit der Diskusion:
Die Frage ist : wie erkennt der Controller die Endgeschwindigkeit?
Welcher Motor ist da schnell noch mal drin?
Billigscooter habe oft nur einen Regelkreis mit einem Magnetfühler am Hinterrad.
Wenn man den wegbiegt läuft er "voll"
Ich habe von jemandem gehört, der hat sich eine Zusatzbatterie eingebaut.; 12V/17Ah
Und ein Umschaltrelais.
Mit dem "Motorstarttaster" schaltet er um:
von 48V geregelt; auf 60V "Vollgas"
Primitiv aber geht!
Anders die Drehstromroller, wie der E-Max;
Da wird die Endgeschwindigkeit durch die Frequenz vorgegeben.
In den Controllern ist aber ein Eprom drin; wer kann das auslesen?
Die Leistung wir über einen Shunt gemessen und geregelt; verkleiner man den, kommt mehr Leistung raus; nur die Batterielebensdauer sinkt...
statt 400 Zykler nur 300?
Tschau
Reinhold
 
11.12.2004
120
0
#3
Die Motordrehzahl kann man grob an der Induktionsspannung des Motors messen. Die ist direkt proportional.
Ich vermute, dass das Eprom geschützt sein wird - dort ist das ganze Know How der Motorsteuerung drauf... Wenn nicht, kann ich es prinzipell auslesen, wenn es kein extremer Exot ist.

Gruß, Gunther
 

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