Akkus EVT


04.04.2006
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#1
Werte Kollegen,

so wie es sich mir darstellt, brauche ich neue Akkus für meinen EVT4000e. Jetzt wäre es natürlich toll, über eine neue Akku-Technologie nachzudenken, aber das läuft ja immer auf einen gigantischen Preis raus.
Welche Blei-Akkus (4x12V 45Ah) sind denn empfehlenswert UND günstig?
Ich freue mich schon auf die Rückmeldungen.
Und ist es irgendwem bekannt, ob der Regler von EVT auch 60V vertragen kann? Honi soit qui mal y pense...

Beste Grüße aus dem "Sommer" in Mannheim

Peter
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
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#2
Peter Pott schrieb:

[...]
Welche Blei-Akkus (4x12V 45Ah) sind denn empfehlenswert UND
günstig?
Versuchs mal hier:
http://www.ssb-battery-service.de
http://www.ctm-berlin.de

Die Erfahrungen mit den SSBs sind zwar recht unterschiedlich aber zumindest sind sie günstig :rolleyes: .
Welches Ladegerät hast Du denn, Fronius?
Und ist es irgendwem bekannt, ob der Regler von EVT auch 60V
vertragen kann? Honi soit qui mal y pense...
Der Regler wohl schon, aber der Motor nur kurzzeitig.
In den USA haben sich einige einen "Booster" gebastelt: über eine Taste am Lenker und Leistungsrelais kann man damit kurzzeitig eine zusätzliche kleinere 12V-Batterie in Reihe schalten :D .
Schau mal im Der Link wurde entfernt (404). (Anmeldung erforderlich) bei Message #109 ff.

Gruß Jens
 
04.04.2006
55
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#3
Hallo Jens,
danke für die Infos, ic werde mich mal schlau machen. Ich kenne den link zu den Amis und hab mir das schon angesehen, aber das ist doch recht kompliziert und bis man ein passendes Relais gefunden hat, vergeht auch einige Zeit, fürchte ich. Und außerdem würde ich gerne mit fünf identischen Blöcken fahren und diese auch gleichmäßig belasten. Außerdem bilde ich mir ein, dass der EVT-Controller die Motortemperatur überwacht, oder?
Ich nutze das Fronius-Ladegerät, das beim Roller dabei war. Kann man das auf eine Ladespannung aufbohren, die für 5 Blöcke ausreicht?

Grüße

Peter
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
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#4
Ich nutze das Fronius-Ladegerät, das beim Roller dabei war.
Kann man das auf eine Ladespannung aufbohren, die für 5
Blöcke ausreicht?
Viel wichtiger wäre es jeden der in Serie geschalteten Akkus einzeln zu laden oder einen Spannungsausgleich durchzuführen..

Gruß,
Emil
 
K

klaus

Guest
#5
Hallo Peter,
da ich seit einigen Monaten auch einen EVT4000 fahre, würde mich interessieren, bei wieviel km Deine Akkus schlappgemacht haben?

Mit freundlichen Grüßen
Klaus
 
04.04.2006
55
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#6
Hallo Klaus, hallo Emil,
@ Klaus
das erste mal haben die Akkus letzes Jahr im Sommer nach etwa 3Tkm schlappgemacht. EVT hat mich damals darauf hingewiesen, im heißen Sommer besser nicht zu fahren, mir aber den kaputten Block durch einen ähnlich alten ersetzt, sehr kulant und schnell.
Jetzt ist es so, dass die Fuhre nicht mehr wirklich schnell fährt (ganz am Anfang kam ich auf meiner Hausstrecke uf (lt. Tacho) 60. Mittlerweile sind es 45... Die max erzielbare Reichweite liegt bei 30km. Dann ist wirklich nur noch ein notbetrieb möglich und es darf keine Steigung kommen. Ich bin leider immernoch nicht dazu gekommen, ein Voltmeter zu installieren.
@Emil
Das mit der Einzelladung ist halt so ne Sache: man braucht vier einzelne Ladegeräte, die auch noch irgendwo unterzubringen sind. Und sie kosten ne Stange Geld. Ich hätte die Kiste gerne "Garagenautark", mit einem Kabel, das man nur noch irgendwo einzeustecken braucht. Im Moment bin ich dabei, das mitgelieferte Fronius-Gerät in ein wasserdichtes Gehäuse zu installlieren, um es immer dabei zu haben. Mit vier Einzelladern wird das noch schwieriger. Aber kannst Du mir erklären, was ein "Spannungsausgleich" ist? Danke

Beste Grüße

Peter
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#7
Hallo Peter,

für eine lange Lebensdauer der eingebauten Gelbatterien sind zwei Voraussetzungen nötig:

1. Die Ladung darf nur mit Temperaturkompensation erfolgen!
Ich weiss nicht ob die Batterien im EVT mit einem Temperaturfühler versehen sind und dieser dann mit dem Fronius ladegerät verbunden ist. Dies ist extrem wichtig da gerade Gelbatterien sehr empfindlich auf eine Überladung reagieren. Pro 10 Grad über 20 Grad C muss die Ladespannung um etwa 240 mV sinken. Dass eine der Batterien im letzten Jahr kaputt gegangen sind deutet darauf hin dass keine richtige Temperaturkompensation erfolgte und deshalb eine Gasung stattfand. Die Folge davon ist, dass die Batterie an Kapazität verlor und dann wahrscheinlich bei der Nutzung tiefendladen wurde. Mit der Zeit wird die Situation immer schlimmer und irgendwann kommt es zum Ausfall.

2. Jeder einzelner Batterieblock muss korrekt geladen werden!
Bei der Ladung in Reihe geschalteter Batteriezellen kommt es über die Zeit zu einem auseinanderdriften der Batteriespannungen. Dies führt dazu, dass manche Batterien überladen und manche tiefentladen werden. Der Zustand verschlechtert sich mit der Zahl der Zyklen immer stärker. Bei Nassbatterien kann man dies teilweise durch das Laden mit hohen Spannungen (14,8-15 V temperaturkompensiert) kompensieren in dem alle Batterien dann zu Gasen anfangen. Bei den im EVT eingesetzen Gelbatterien geht das leider nicht da diese nicht oberhalb von 14,4 V (temperaturkompensiert) geladen werden dürfen. Hier ist es besonders wichtig dass möglichst korrekt geladen wird.

Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten:
a) Laden jeder Batterie mit einem individuellen Ladegerät.
Wird jede Batterie individuell geladen so kann jede die Endspannung von rund 14,4 V erreichen. Dadurch kann es dann auch nicht passieren dass wegen unterschiedlicher Innenwiderstände eine der Batterien z.B. mit 14,6 V, zwei mit 14,4 V und die vierte nur mit 14,2 V geladen wird. In der Summe haben wir zwar die korrekte Ladespannung, aber für die batterien die nicht mit der richtigen Spannung geladen werden ist das Gift.

b) Durchführung eines Ladungsausgleichs
Durch ein entsprechendes Batteriemanagementsystem wird festgestellt welche der Batterien in der Spannung nachhängt und diese Batterie wird zusätzlich geladen. So funktioniert z.B. Badicheq (Hotzenblitz, http://www.mentzer.de/modules.php?name=badicheq3000 ) oder auch das Selbstbauprojekt unter http://www.geocities.com/sorefeets/balancerland/ .
Eine weiteres Konzept ist den direkten Austausch von Energie bei benachbarten Batterien durchzuführen. Dies wurde unter http://www.powerdesigners.com/products/PowerCheq/PowerCheq.shtm versucht, es wird aber anscheinend nicht mehr weiterverfolgt. Das gleiche kann man auch mit sogenannten Battery-Equalizern wie z.B. von http://www.solarconverters.com/eqlist.html realisieren, allerdings ist das doch relativ teuer.

Eine einfache Lösung ist die Verhinderung einer Überladung einzelner Zellen durch Einsatz eines Voltage-Clampers. Dies wurde unter http://forum.myphorum.de/read.php?f=567&i=3034&t=3026 sehr ausführlich diskutiert.

Gruß,
Emil
 

Dieter Eckhard

Neues Mitglied
16.02.2007
9
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#8
Hallo,

am besten verkaufst du deinen EVT und holst dir einen Scootelec. Der ist nämlich aus eigener Erfahrung Garagentauglich! Bis jetzt nach 3 Jahren über 8000km gefahren ohne das die Batterie irgendwie nachgelassen hat.
Im Winter kommt das Ding geladen in die Garage, im Frühjahr wird wieder nachgeladen und gefahren! Und gerade im letzten heissen Sommer war ich natürlich nur mit dem Roller unterwegs. Das Ladegerät samt Netzkabel ist unter der Sitzbank serienmässig wassergeschützt eingebaut.
OK - ich gebs zu- für Bastler ist das natürlich langweilig.

Gruß Dieter
 
04.04.2006
55
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#9
Hallo Dieter,
ich bin zwar ein Bastler, aber im Moment hab ich überhaupt keine Zeit dazu. Von daher ist mir eine "Nicht-Bastel-Lösung" schon sehr recht. Aber als ich mch seinerzeit um nen E-Roller gekmmert hab, konnte ich hier in der Nähe (Mannheim) nirgends einen Scootelec probefahren und mit 3k€ fand ich den auch wahrlich nciht günstig. Den EVT hab ich als Vorführmodell für ne ganze Stange weniger gekriegt...
Ich werde mir wohl irgendwie eine neue Ladegerät-Lösung überlegen müssen... Ich finde es eigentlich richtig Scheisse, dass zu dem EVT ein (sagen wir mal) nur bedingt geeignetes Ladeverfahren mitgeliefert wird. Spricht eigentlich nicht für ein professionelles Produkt.
Grüße

Peter
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#10
Ich finde es eigentlich richtig Scheisse,
dass zu dem EVT ein (sagen wir mal) nur bedingt geeignetes
Ladeverfahren mitgeliefert wird. Spricht eigentlich nicht für
ein professionelles Produkt.
Hallo Peter,

im Prinzip haben dieses Problem praktisch alle Elektrofahrzeuge die die Batterien in Serie laden. Schau Dir mal an nach wie wenigen km z.B. beim CityEl die Batterien schon sterben. Beim Scootelec steckt der Aufwand auch nicht im Ladesystem sondern in der weniger empfindlichen Batterietechnologie.

Letztlich ist alles eine Preisfrage. Du kannst das Geld entweder in teuerere Batterien und/oder aufwendigere Ladetechnik stecken, oder aber Du nimmst preiswertere Batterien und wechselst diese öfter. Die meisten Leute werden Zweiteres wählen weil die Anfangskosten wesentlich niedriger sind, bei langfristiger Nutzung zahlt man aber dann erheblich drauf.

Gruß,
Emil
 
K

klaus

Guest
#11
Hallo,

ich fahre auch einen EVT4000 und hatte vor kurzem im Rahmen der Garantie vier neue Akkus bekommen, weil die Kapazität der alten sehr stark nachgelassen hatte. Deshalb habe ich jetzt mal während des Ladens die Spannung an einem Akku gemessen. Dabei passiert beim Laden der vier in Serie geschalteten 12V Gel Akkus etwas, das ich (noch?) nicht verstehe.

erste Phase beim Vollladen: steigende (12V und aufwärts) Spannung, Strom konstant (ca 9A). zweite Phase: ab etwa 14.4V Strom kontinuierlich abnehmend Spannung langsam bis 14.5V steigend. Soweit sicherlich normal aber jetzt die dritte Phase: Spannung ab 15V weiter steigend, Strom auf kleinem Wert konstant. Dabei geht die Spannung auf über 16V, wie weit habe ich nicht ausgemessen, weil ich erschrocken erst mal abgeschaltet habe.

Es ist das Originalladegerät von EVT.

Mein Verständnis (auch durch die vielen Hinweise hier, :) ist, dass man Gel Akkus besser nicht über 14.7V (temperaturkompensiert) nachlädt, weil sonst die Gasung den Akku unbrauchbar macht. Für diese Annahme würde ja auch der Garantiefall sprechen. Andererseits ist es das Originalladegerät von EVT und ein anderes von Fronius (auch für diesen Roller), das ich einmal versuchsweise ausprobiert habe, erzeugt in der dritten Phase ebenfalls Spannungen von über 15.8V.

Kann es irgendein besonderes Verfahren sein, dass hier angewendet wird? Oder sollte ich diese dritte Phase (und entsprechend die Erhaltungsladung) einfach niemals zulassen, indem ich rechtzeitig den Stecker ziehe? (Auf Dauer würde ich mir dafür allerdings eine kleine Zusatzschaltung entwickeln)

@Peter falls ich so eine Schaltung (Spannungsüberwachung, Abschaltung, o.ä.) entwickle, könnte ich natürlich auch eine für Dich löten.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus
 

Dieter Eckhard

Neues Mitglied
16.02.2007
9
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#12
Hallo Peter,

ich bin damals auch nach Lorsch und Mössingen gefahren und habe beide Probegefahren. Mittlerweile gibt es auch noch einen Händler in Kronberg/Taunus der beide Roller im Angebot hat. Da ich 1000km im Monat elektrisch fahre, ist die Lebensdauer von entscheidender Bedeutung. Der Preisunterschied lag bei 400€, das ist ein Bleibatteriesatz (ich bin zu arm um billig zu Kaufen). Außerdem ist der Scootelec etwas geräumiger, das Ladegerät ist eingebaut und die Batterien sind in 2h wieder voll.
Ich habe meine Entscheidung bis jetzt nicht bereut.

Das Laden mit Einzelladegeräten oder ein Batteriemanagement mit Ausgleichsladung kann zwar die Lebensdauer einer Batterie verlängern, aber Wunder sind bei Bleibatterien damit auch nicht zu erwarten.
Mein Hotzenblitz hat ein Batteriemanagement das das Ladegerät steuert und einzelne Batterien nachläd. Vier Temperatursensoren sorgen für die Richtige Ladespannung und steuern eine Batterieheizung beim Laden, wenn die Temperatur unter 20°C fallen sollte. Dieses Managementsystem speichert alle wichtigen Daten ab, steuert die Kapazitätsanzeige. Fährt man unter Mißachten der Kapazitätsanzeige weiter, wird beim Erreichen von 10V bei irgeneiner Batterie der Strom radikal reduziert und Tiefenladung erscheint in der Anzeige. Dann sind nur noch 30km/h bis zur nächsten Steckdose drin. Zärtlicher kann man Batterien nicht mehr behandeln.
Ergebnis: 32000km mit einem Blei-Gel Satz. Die Reichweite sinkt in dieser Zeit e-Funktional von 50-70km auf 20km. Am Anfang sinkt die Reichweite stärker, später langsamer. Dabei liegt der Fahrstrom bei 1C bis max. 0,75C. Bei höheren Strömen wie beim EVT oder City-EL sinkt die Kapazität und die Lebensdauer der Bleibatterien nochmal deutlich.
Beim Scootelec ist die Reichweite nach 8000km (200Zyklen) noch völlig unverändert.

Gruß Dieter
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#13
Hallo Klaus,

erste Phase beim Vollladen: steigende (12V und aufwärts)
Spannung, Strom konstant (ca 9A).
Dies ist ok. Das ist die I-Phase der IUoU Ladung.

zweite Phase: ab etwa 14.4V
Strom kontinuierlich abnehmend Spannung langsam bis 14.5V
steigend.
Dies ist die U-Phase der IUoU-Ladung. 14,5 V sind eigentlich schon zu hoch für Gelbatterien, besser wäre es im Bereich von 14,2-14,4 V zu bleiben.

Soweit sicherlich normal aber jetzt die dritte
Phase: Spannung ab 15V weiter steigend, Strom auf kleinem
Wert konstant. Dabei geht die Spannung auf über 16V, wie weit
habe ich nicht ausgemessen, weil ich erschrocken erst mal
abgeschaltet habe.
Dies ist sehr bedenklich. Keine Gelbatterie die ich kenne verträgt auf deie Dauer mehr als 14,4 V. Das was Du siehst deutet entweder auf eine nicht richtig funktionierende Spannungsregelung bei niedrigen Strömen hin, oder aber die Ladegeräte sind nicht wirklich auf Gelbatterien ausgerichtet und versuchen eine Ausgleichsladung wie sie für Nassbatterien gemacht wird. Normalerweise sollte das Ladegerät nach der U-Phase (1-4 Stunden) oben auf Erhaltungsladung bei etwa 13,8 V zurückschalten.

Mein Verständnis (auch durch die vielen Hinweise hier, :)
ist, dass man Gel Akkus besser nicht über 14.7V
(temperaturkompensiert) nachlädt, weil sonst die Gasung den
Akku unbrauchbar macht.
Es ist sogar so dass Gelbatterien nicht oberhalb von 14,4 V geladen werden dürfen.

Für diese Annahme würde ja auch der
Garantiefall sprechen. Andererseits ist es das
Originalladegerät von EVT und ein anderes von Fronius (auch
für diesen Roller), das ich einmal versuchsweise ausprobiert
habe, erzeugt in der dritten Phase ebenfalls Spannungen von
über 15.8V.
Das ist Schrott und mit hoher Wahrscheinlichkeit Ursache für den frühen Tod der Batterien.

Kann es irgendein besonderes Verfahren sein, dass hier
angewendet wird? Oder sollte ich diese dritte Phase (und
entsprechend die Erhaltungsladung) einfach niemals zulassen,
indem ich rechtzeitig den Stecker ziehe? (Auf Dauer würde ich
mir dafür allerdings eine kleine Zusatzschaltung entwickeln)
Die richtige Lösung wäre ein funktionierendes ladegerät vom Hersteller. Konfrontiere ihn doch mal mit den Informationen. Ich versuche mal über meinen Kontakt zu EVT in Taiwan mehr herauszufinden.

Gruß,
Emil
 
04.04.2006
55
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#14
Hm, der Threat wird ja doch noch interessant.
Ich habe ein Fronius.Ladegerät. Es wurde damals mitgeliefert. Nach etwa zwei Wochen bat mich mein Händler, es ihm nochmal vorbei zu bringen und er hat ein neues EPROM (o.ä.) eingesetzt, was wohl irgendwie die Ladekurve beeinflusst. Ich werde jetzt mal messen, welche Spannungen so an den verschiedenen Batterien anliegen. Mich verwundert auch, dass die Akkus bei mir so verbeult sind. Scheinbar werden die ab und zu recht warm, wann hab ich noch nicht rausgekriegt.
Ich habe mir jetzt auch endlich ein Voltmeter installiert, das die Gesamtspannung im Betrieb misst. Bei voll geladenem Akkusatz habe ich etwa 54V. Die Spannung geht beim anfahren zurück auf etwa 47V. Nach 20km Fahrt, was im Moment so die "bequeme" Reciweite ist, sind es unbelastet noch 52V und unter Last 45V. Ich werde aber noch mal ein Logbuch schreiben darüber. Was ist davon zu halten?
Zur Ladung habe ich mir folgenden Kompromiss überlegt:Das (mitgelieferte) Fronius-Gerät läd ganz nett und ziemlich schnell aber scheinbar ungünstig. Daher will ich in Zukunft mit dem Fronius die Akkus eta 2/3 voll laden (dauert im Moet etwa 1 Stunde) und dann mit einem "gescheiten" 12V-Lader reihum alle vier Akkus voll machen. Das wird dann pro Akku bestimmt nochmal 3h dauern womit ich dann bei etwa 14h Ladezeit wäre aber nur 2 Ladegeräte und nur ein Viertel Neuinvest hätte. Was ist davon zu halten?
Und kann man nicht so schnieke Akkus wie im Scootelec auch in den EVT einbauen, halt 48V statt 18, dafür eine geringere Kapazität? Was würde sowas kosten? Und was für ein Ladegerät bräuchte man dafür? Könnbte man das Fronius-Teil umrüsten?
Fragen über Fragen.

Beste Grüße

Peter
 
K

klaus

Guest
#15
Hallo,

ich hatte verstanden, dass sich bei dem von mir zum Vergleich herangezogenen Fronius Gerät die Ladekurve umprogrammieren liesse. Vielleicht läßt sie sich ja an ein reines IU Laden für Blei-Gel anpassen.. Da ich praktisch immer in der Garage lade, die nie eine Temperatur von 22 Grad überschreitet, wäre die fehlende Temperaturüberwachung bei diesem Fronius Gerät in meinem Fall nicht so tragisch. Ausserdem bin ich in der Lage, eine simple temperaturgesteuerte Gesamtabschaltung nachträglich dazu zu entwickeln.

Ich versuche mal, nähere Infos zu bekommen.

@Emil: Der Händler ist bemüht und engagiert. Der Austausch der Batterien ging reibungslos. Ich werde mit ihm sprechen, vielleicht tauscht EVT ja auch einfach das Ladegerät aus, weil es kaputt ist.... Vielen Dank jedenfalls für die Analyse. Bis dahin werde ich manuell nach der zweiten Phase einfach den Stecker ziehen.

Nebenbei: Ich benutze den Roller in Berlin und bin sehr zufrieden. Auch die Reichweite (bei den jeweils neuen) Batterien ist zwar nicht perfekt aber meistens ausreichend. Da ich praktisch nur den Eco Modus nutze, komme ich auf etwa 40km. Der Geschwindigkeitsnachteil durch Eco ist meist nicht so tragisch, bei meinen normalen Zielen liegt er im fünf Minuten Bereich, ist eben Stadtverkehr. (Ich habe mal irgendwo erfahren, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit in der Stadt sowieso nur bei etwa 30kmh liegt und statt zweimal auf 50 zu beschleunigen und an der nächsten Ampel wieder abzubremsen fahre ich häufig genug mit den 35 einfach konstant durch.)

Mit freundlichen Grüßen
Klaus
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
0
#16
Peter Pott schrieb:

Mich verwundert auch, dass
die Akkus bei mir so verbeult sind. Scheinbar werden die ab
und zu recht warm, wann hab ich noch nicht rausgekriegt.
Dies ist ein eindeutiges Zeichen für das Überladen. Hier hat sich durch Gasung ein hoher Druck aufgebaut und das führte zum Ausbeulen. Das Laden mit so hohen Spannungen kann auch einen sogenannten Thermal-Runaway verursachen der in einer zerschmolzenen Batterie und in einem Brand enden kann. :(

Ich habe mir jetzt auch endlich ein Voltmeter installiert,
das die Gesamtspannung im Betrieb misst. Bei voll geladenem
Akkusatz habe ich etwa 54V. Die Spannung geht beim anfahren
zurück auf etwa 47V. Nach 20km Fahrt, was im Moment so die
"bequeme" Reciweite ist, sind es unbelastet noch 52V und
unter Last 45V. Ich werde aber noch mal ein Logbuch schreiben
darüber. Was ist davon zu halten?
Der Wert von 47 V beim Anfahren nach der Vollladung scheint mir nicht mehr besonders zu sein. Gut wäre ein Vergleichswert von jemandem mit neuen Akkus.

Zur Ladung habe ich mir folgenden Kompromiss überlegt:Das
(mitgelieferte) Fronius-Gerät läd ganz nett und ziemlich
schnell aber scheinbar ungünstig. Daher will ich in Zukunft
mit dem Fronius die Akkus eta 2/3 voll laden (dauert im Moet
etwa 1 Stunde) und dann mit einem "gescheiten" 12V-Lader
reihum alle vier Akkus voll machen. Das wird dann pro Akku
bestimmt nochmal 3h dauern womit ich dann bei etwa 14h
Ladezeit wäre aber nur 2 Ladegeräte und nur ein Viertel
Neuinvest hätte. Was ist davon zu halten?
Dies ist sicherlich eine brauchbare Lösung, allerdings trotzdem aufwendig.

Und kann man nicht so schnieke Akkus wie im Scootelec auch in
den EVT einbauen, halt 48V statt 18, dafür eine geringere
Kapazität? Was würde sowas kosten? Und was für ein Ladegerät
bräuchte man dafür? Könnbte man das Fronius-Teil umrüsten?
Ich kenne keine vergleichbaren NiCd Zellen mit niedrigerer Kapazität. Du könntest allenfalls was ähnliches wie im Twike realisieren. Dort werden normale Rundzellen verwendet um die nötige Kapazität zu erzielen. Oder Du wartest noch etwas bis der Aufrüstsatz mit TS-Zellen aus Finnland verfügbar werden. Damit hast Du dann locker 100 km Reichweite. ;)

Gruß,
Emil
 
J

Johannes Allgaier

Guest
#17
@Peter + Georg

"Tarif final : 2158 Euros"

Kann ich voll und ganz bstätigen!
Habe mir im Mai in Münster/Elsaß bei einem französischen Peugeot-Händler einen neuen Scootelec bestellt und 3 Wochen später abgeholt.
Vielleicht sollte man das hier im Forum etwas bekannter machen!

Johannes
 
K

klaus

Guest
#18
Hallo Emil,

weisst Du noch mehr über die LiOn aus Finnland? Preise, Termine, Stand der Entwicklung, Webseite, usw?

Viele Grüße
Klaus
 

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