Akku smart laden

laase

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08.10.2009
1.197
@Tuppa : die S0 ist doch aber eine Impulsschnittstelle mit typisch 500 bis 1000 Impulsen je kWh. Wie gut bekommst Du damit kleine Leistungen von unter zB 100W aufgelöst? Kannst Du zu jedem Zeitpunkt sagen "ich speise gerade nicht ins Netz ein" oder gehst Du den Umweg, daß Du unterhalb von soundsoviel Impulsen je Sekunde einfach bereits Deine PV-Einspeisung ins Hausnetz auf 0 absenkst? Wertest Du sekündlich aus oder welche Torzeit setzt Du bei der Zählung an?
 

laase

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08.10.2009
1.197
@Sven: ja, so möchte ich das auch machen. Für die Erfassung gibts nette 1 oder auch 3 phasig erfassende Chips mit Digital- und Impulsausgang von LT/Analog, die ich mir schonmal angeschaut habe. Es gibt welche, die für Shuntmessung optimiert sind und solche, wo man einen CT (Aufklick-Trafo) anschließt. Ich würde es wohl mit Trafos machen, da leichter nachträglich zu installieren. Aber Du wirst wahrscheinlich schneller in der Umsetzung sein. Kannst ja mal Deine Lösung posten, wenn Du durch bist ; -) Ist sicher für viele interessant.
 

Sven Salbach

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15.03.2007
8.807
44
Hannover
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Welchen Chip gibt es dafür?
Das hoffe ich..habe jetzt noch mal die Stromwandler bestellt..da die vor 2 Monaten bestellen immer noch nicht eingetroffen sind....
Dadurch geht es nicht weiter
 

Sven Salbach

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15.03.2007
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ich habe hier einen anderen liegen. Und mir das Protokoll mal angesehen..Puh..
Ok, wie ich da irgendwie die KWh rausfummeln kann, weiß ich schon..wenn die PIN endlich da ist weiß ich mehr..
Und dann muss ich gehen welchen weg ich nehme...
Vermutlich geht die Lösung mit 3 Stromwandlern für mich schneller
 

Tuppa

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12.05.2022
37
Habe ich mir selber auch mit 3 pzem gebaut. Nachdem ich das fertig hatte und das andere Ding parallel laufen ließ merkte ich das der Eigenbau trotz Kalibrierung wohl nicht so genau ist. Und einfacher war der fertige Sockel auch und am Ende nur minimal teurer als der Eigenbau. Ansonsten kannst du noch viel Geld ausgeben und dir nen Shelly 3em kaufen.
 

Sven Salbach

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15.03.2007
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klar, genauer wird es sicher nicht. Da wäre auch eher unrealistisch zu erwarten,.
Da es bei mir aber nur um die Regelung des Inverter geht, spielt das natürlich keine Rollte ob es nun 10W mehr oder weniger sind.
Ich muss halt erstmal sehen wie ich das mit dem Protokoll hinbekomme, da die Angaben für Kwh variable lang sein kann.
Schöner wäre es, wenn die mit 00000 vorbelegt wären
 

laase

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08.10.2009
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Hi Sven, Du fragtest nach dem Chip: ich habe 3 Stück ADE7755 gekauft. Der "REVP" Ausgang ("reverse power") zeigt jeweils die Leistungsflussrichtung an. Die Chips gibts u.a. auch bei TME. Der Analogeingang ist für (Aufklick-)Trafos ("Current Transducer" - CT) optimiert und "verträgt" +-470mV, mit dem internen vorprogrammierbaren Verstärker sind aber auch Eingangspegel bis herab zu +-30mV verarbeitbar.
Ich habe mir so einen Satz Adapterboards gekauft, damit ich die Chips erst einmal auf einem Steckbrett oä ausprobieren kann.
Für die in D gebräuchliche "saldierende" Erfassungsart müßte man das Digitalsignal der drei einzelnen Chips in einem µC (zB Arduino) verarbeiten. Wenn man aber eh nur einphasig erfassen möchte oder jede einzelne Phase "sauber ausgeregelt" haben möchte, dann kann man Netzeinspeise-WR und Speicher-Ladegerät auch ganz gut analog per Frequenzausgang und dem REVP Pin steuern.

Nochmal @Tuppa: Die von Dir vorgestellten Leseköpfe gehen doch aber auf die Infrarot-S0 Schnittstelle des Hauszählers, richtig? Welche Impulszahl liegt dort bei Dir an? 1000 je kWh? Bei zB 50W Hausverbrauch kommt dann alle 72 Sekunden ein Impuls? Wie regelst Du in einer so großen Zeitschleife Deine PV-Einspeisung auf "Null"? Da kann es doch sehr schnell passieren, daß Du "drüberschießt" mit der Einspeisung und das erst anhand des zeitlichen Abstands zum nächsten Impuls mitbekommst? Oder Du bekommst das kurzzeitige Einschalten eines zusätzlichen 100W Verbrauchers zwar mit, reagierst darauf aber erst, wenn er schon wieder aus ist?
Oder setzt Du Dir ein "unteres Limit" in der Form, daß Du sagst, "alle Impulsabstände unter 30s (120W?) interessieren mich nicht und da werfe ich meinen Einspeise-WR einfach überhaupt nicht an"? Dann würde es aber eng/wenig/selten werden mit den Zeiten, zu denen man überhaupt noch ins Hausnetz einspeisen kann und sich fast nur noch aufs Laden von E-Fahrzeugen beschränken, denn andere "Großverbraucher" a la Wasserkocher , Toaster oä werden ja typischerweise nur recht kurz eingeschaltet.
Zuschlechterletzt hast Du nach jeder Einspeisung Regelunsgsystem-bedingt immer eine gewisse Zeit, in der Du Deine gespeicherte Energie ins Versorgungsnetz schiebst. Denn nach der schnellen Impulsfolge hoher Verbraucher kommt ja beim Abschalten immer erst einmal eine ganze Weile kein Impuls. Deinen Einspeise-WR schaltest Du aber erst dann aus, wenn Dein unteres Limit (siehe oben zB 30s) erreicht sind. Das wäre dann nach jedem "Eigenstrom-Nutzungsereignis" systembedingt zB 30s Energie "ins Versorgernetz verpulvert".
Das alles hat mich dazu bewegt, das Konzept der Einspeise- und Speicherladeregelung per S0 Schnittstelle zu verwerfen und stattdessen eine eigene Erfassung mit deutlich höherer Auflösung anzustreben. Oder habe ich einen Denkfehler drin?
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
Ich denke ob die Pulsweite der S0-Schnittstelle ausreicht hängt maßgeblich am üblichen Verbrauch ab.
Wenn ich mal von meinem Fall ausgehe (ein Zähler für vier Wohneinheiten + WP + EL + demnächst BEV) werden die Zeiten, in denen ich länger als 5sek auf einen Puls warten muss schon sehr selten (idR. nachts).
Wenn man natürlich alleine in einem Passivhaus ohne nennenswerte elektrische Dauerverbraucher (z.B: Elektronik die ständig läuft/laufen muss) lebt, dann wird die Auflösung natürlich zu schlecht sein und man muss dem geringen Verbrauch bei der Messhardware Rechnung tragen.
Ganz grundsätzlich ist es aber so, dass die Messungen immer eine gewisse Auflösung haben müssen, und was dazwischen passiert wird eben "verpasst", bzw. kommt "verschmiert" oder verzögert bei der Auswertung an, die dann (abermals mit Verzögerung) nachregelt.
Professionelle Systeme können diesen Regelungs-Roundtrip innerhalb ~50ms schaffen. Das reicht idR., dass der Stromzähler nichts davon mit bekommt.
Aber auch diese Systeme haben Fehlermargen. Diese hängen maßgeblich an schnell schaltenden Großverbrauchern (z.B: Mixer, Kreissäge, oä.), da wenn diese ein- oder ausgeschaltet werden natürlich über mindestens einen Regelungs-Roundtrip zu wenig bzw. zu viel Leistung lokal bereitgestellt wird. Die Differenz kommt aus bzw. geht ins Netz. Das lässt sich nicht ändern (außer mit einer Inselanlage, aber da muss der WR diese Anlaufströme auch unterstützen). Dort erfolgt die Regelung anhand mehrerer Parameter (Frequenz, Spannung, Phasenverschiebung, Leistungsmessung, Widerstandsmessung, etc.), was noch kürzere Regelungs-Roundtrips ermöglicht, da diese Werte kontinuierlich (will heißen mit hoher Messfrequenz) direkt im Gerät ermittelt werden können, aber auch entsprechend aufwändig und teuer ist.
 

Tuppa

Neues Mitglied
12.05.2022
37
Der S0 bis wird wohl genutzt aber es wird mit ttl übertragen. der schickt quasi immer Hex Code raus den du dir dann übersetzen musst.
Bei mir schickt er den momentanen Verbrauch in W in +- raus.
Den Zählerstand in kW für eingespeist und entnommen.
Und Mann konnte sich je nach Zähler und Freigabe noch diverse andere Sachen anzeigen lassen wie Spannung usw.
Habe leider gerade keinen Screenshot da um das Mal zu zeigen.
Aber mit dem Ding kannst du dann auch per WLAN die Daten verschicken z.b. über mqtt.
Im Moment Regel ich damit ganz einfach in dem ich den überflüssigen Strom anstatt ein zu speisen verbrate wie z.b. den Flaschenkühlschrank auf der Terrasse einschalten. wenn mehr als 200W eingespeist werden. damit der nicht bei jeder Wolke ein und aus schaltet liegt da eine Zeit drauf. Dann nimmt er evtl Mal ein paar Watt aus dem Netz aber das stört mich so weiter nicht.

Das Bild war von meiner Test visu mit der ich Mal eine Auswertung des Verbrauchers aufgebaut habe.
 

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laase

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08.10.2009
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Danke euch! Das Thema muß ich auf jeden Fall auch bald angehen. S0 vom vorhandenen Zähler hat immerhin den großen Vorteil, daß man keine extra Messung verbauen muß.
 
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induzer

Neues Mitglied
Aufpassen - und S0 sowie D0 nicht durcheinander werfen.


S0 - ist die Impulsschnittstelle mit "SoUndSoVielBlink pro Energieeinheit", wie viel Blinken welcher Energiemenge entspricht steht auf dem Typenschild. Noch recht einfach und oft noch eine rote Led.


D0 - ist die infrarote Datenschnittstelle.
Teilweise Bidirektional, oft auch nur unidirekt.
Dann muss man manchen Zähler extra anfragen was gesendet soll,
andere quaken einfach alle x Sekunden zumindest die Zählerstände raus oder
gleich auch noch Momentanwerte.

... ist dann immer ein Ausprobieren und / oder Recherchieren im Netz.
Es gibt scheinbar zumindest nur 1 oder 2 genormte Protokolle
(zumindest ist das Thema bei Wärmemengenzählen noch katatrophaler :devilish:)


Im schlechten Fall ist beides vorhanden und dich glotzen 2-3 Led's und 1 Phototransistor an ... RTFM dann.

z.B. ein chinesischer Zweirichtungzähler hier im Haus ist, anders als erwartet, recht pflegeleicht.
Kategorie selbstredend.
Den hat der Eli gesetzt und verplombt (weil der VNB 3x keinen eigenen Zähler an Land bekommen hat, andere Story... ;))
 

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