Akku Reparatur / Umbau Peugeot 106e

dietmar-konrad

Neues Mitglied
06.05.2020
29
63
Waltrop
Ich fahre seit rund 2 Jahren und rund 15000 km einen Peugeot 106 electric von 1996. Nun ist die Reichweite auf rund 20 km gesunken. Ich habe kurz nach dem Kauf 11 geprüfte originale gebrauchte Nickel Cadmium Akkus der Firma Saft dazu gekauft. Kann mir jemand Sie mir jemand eine Prüfung/Reparatur des bestehenden Akkusystems oder eine Umrüstung auf ein alternatives Akkusystem anbieten. Mir würden eine Reichweite von 60-80 km völlig reichen.
Mit freundlichem Gruß Dietmar Kranefeld aus 45731 Waltrop
Tel. 015156355696
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
591
Bei mir steht genau die gleiche Aufgabe an, gleich für zwei Zitronen. Theoretisch steht ein ausgeklügeltes Diagnosesystem zur Verfügung. wir sollten uns zusammenschließen, ehe da lauter nur zum Teil funktionierende Akkus herumstehen. Merke: Ungleiche Nicads ruinieren einander. Waltrop ist ca 30km von Bochum entfernt. Düsseldorf: 80km.
 

citicar75

Mitglied
13.08.2018
283
Hallo,
… umbauanleitungen gibt es jede Menge im Netz, einfach mal suchen, zu.Bsp. Hier:
Aber Du mußt Dir klar sein, man schießt „mit dem Schinken nach der Wurst“, die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Restwert des Fahrzeuges 😢
wenn man danach eine Reichweite von entschieden mehr als … (ursprüngliche Reichweite)
erzielen könnte, ist das evtl. noch zu vertreten. Unsere zwei PSA miniautos fahren noch mit NiCd … und das sehr erfolgreich und problemlos.
Auch dazu, wie man das erreicht, gibt es hier im Forum jede Menge Beiträge … und es klappt so.
Bei Deinem 96er würde ich nicht anfangen, wenn noch der alte Motor verbaut ist, die alte SAGEM Box mit dem alten Rechner drin werkelt … da flattern über kurz oder lang weitere Folge- und/oder Reparaturkosten in die Geldbörse.
Mein Ratschlag - betreibe ihn so weiter, gut gebrauchte und ausgemessene Akkus gibt es,
das ist das effektivste.
Wenn Du dann die 200km Grenze (oder mehr) ankratzen willst, sollte das kleine Auto hardwaremäßig auf dem letzten Stand sein, dann gibts was interessantes mit i3 Akkumodulen. Die kleinen 60Ah werden beim i3 nach und nach durch die 90 und/oder 120ah module ersetzt und sind einfach dann übrig … (und somit auch preislich sehr interessant) 🤓🚗😉
Viel Erfolg
 
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dietmar-konrad

Neues Mitglied
06.05.2020
29
63
Waltrop
Bei mir steht genau die gleiche Aufgabe an, gleich für zwei Zitronen. Theoretisch steht ein ausgeklügeltes Diagnosesystem zur Verfügung. wir sollten uns zusammenschließen, ehe da lauter nur zum Teil funktionierende Akkus herumstehen. Merke: Ungleiche Nicads ruinieren einander. Waltrop ist ca 30km von Bochum entfernt. Düsseldorf: 80km.
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
591
"NLE", das hört sich nach Niederlausitz an. Das wäre das Ende der Welt. Ja, nach dem schönen Video kann es jetzt ja losgehen, das Junsi 4100 duo in Betrieb nehmen.
Habe noch zwei Probleme:
1. Wie heißen die kleinen weißen Stecker bzw wo bestelle ich die? Sind bei Dietmars Junsi nicht dabei.
2.Wenn ich es recht verstanden habe, ist das Junsi ein super bidirektionaler Wandler, von dem ich immer geträumt habe: An den Eingang geladene Akkus anschließenund dann am Ausgang zwei Akkus damit laden, mit biszu 40 Ampere, im Synchronmodus bis 70 Ampere. Dann hin und her , als Training.
Richtig?
 

citicar75

Mitglied
13.08.2018
283
… das „NLE“ ist ein ungarisches Kennzeichen, steht links ein „H“ für „Hungary“, ist leider noch‘n bissel weiter weg, guckst Du dort:

zu 1. die vielen weißen mehrpoligen Steckverbinder sind die Balanceranschlüsse für das Lithiumsystem, braucht man bei unserer „steinalttechnik“ nicht, dort wird mittels „Überladen“
balanciert
zu 2. schön, das das Junsi das alles kann, braucht man aber ebenfalls nicht, Lade/Entladestrom ist im saftigen Testmanual als 0,1C definiert - das macht das Junsi aus den „ff“, sollte man auch nicht davon abweichen, sonst vergleicht man „Birnen mit Äpfeln“
was es nicht kannst: nach vollendeter Hauptladephase die Nachladephase mit verringertem
Ladestrom organisieren, auch die grundlegende Beurteilung nach dem Laden, gut/schlecht/evtl.noch brauchbar - das kann es nicht, dort greift des „Nickel-cadmischen Anlagenbedieners“ Erfahrung.
 
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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
591
Danke, Lutz, jetzt sehe ich klarer. Das Sortieren und aneinander Anpassen des Sammelsuriums zu alter Nicads macht unvermeidbare Arbeit, aber ist zu bewältigen. Das Junsi 4010 Duo mit seinen zwei kräftigen bidirektionalen Wandlern und Kontrollprogramm dürfte eine sehr große Hilfe sein.
Schlachtplan: 6 voll geladene Nicads speisen das Junsi, das jeweils zwei der übrigen, voll entladenen und längere Zeit kurzgeschlossenen Nicads speist, bis die sechs leer sind.
Deren Kapazität wird durch häufige Zeit, Strom- und Spannungskontrollen von Hand protokolliert,
die zwei entladenen kontrolliert das Junsi.
So habe ich drei Messstellen gleichzeitig. Sind die sechs leer, können die voll geladenen in die nun leeren sechs zurückspeisen, mit zunehmender Erholung bis auf 35 Ampere steigenden Entladestrom, in der Endphase sogar 70 Ampere.
Chinaabschlag von 30% und mehr einkalkulieren!
Sorgfältiges Protokollieren ist wichtig, damit man nicht durcheinander kommt.
93 Akkus, eine ganz schöne Aufgabe.
Aber immerhin werde ich so relativ schnell relativ intakte Akkus heraussortieren, mit denen die Fahrzeuge bestückt werden können, die den Test unter Betriebsbedingungen fortsetzen.
Ohne Hebebühne kaum zu bewältigen.
Nicad-Akkus unbekannten Zustands fallen zu oft im Fahrzeug aus und machen jede zuverlässige Messung unmöglich.
 

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