ADAC - EAutos sinnlos für die Umwelt

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  • Datum Start

J. Affeldt

Aktives Mitglied
09.12.2007
815
Laut Meldung in meiner Tageszeitung von heute (PNN, Freitag, 16.3.12) hat der ADAC nun herausgefunden, dass bei der Betrachtung der gesamten Kette inkl. realistischem Verbrauch (Licht, Radio, Klima) Elektroautos mehr CO2 erzeugen, als Verbrenner (Kohlestrom). Kritisiert wird der unrealistische Verbrauch, den die Hersteller angeben. Hm, ist doch der gleiche unrealistische Verbrauch, wie bei allen anderen Autos auch, oder? Lieber ADAC, mal genauer hinsehen bitte! Welcher Prius schafft 3,9l und welcher Q7 bleibt UNTER 8 Litern??? Ah, wann hört das endlich auf???:rolleyes:
 

caipiguys

Mitglied
05.04.2010
65
[size=x-large]Was für ein Blödsinn!!!

[size=small][size=medium][/size]Die E-mobilianer die ich kenne, tanken ihre Autos per PV-Anlage über den Eigenverbrauch.[/size][/size]
 
03.04.2006
35
Guten Morgen
Es wird so viel geschrieben. Und zum Teil ein " herrlicher " Müll. Nur dieser passt ins Schema.
Ich denke auch bei ADAC und anderen Vereinen soll man sich an eine Tatsache erinnern
!!!! es kann nur Energie umgewandelt werden !!!! Nicht mehr und nicht weniger.
Ich denke auch das wir elektromobilisten weiter mit Freude herum fahren dürfen.

Grss aus der Schweiz
Vit Sterba
 

E-Matze

Neues Mitglied
14.03.2012
9
Hallo,

ich glaube das steckt wieder die Öl und (deutsche) Auto Industrie dahinter .. die wollen das ungeliebte Kind E-auto nicht (siehe EV1 von GM). schreiben kann man viel (ich gehöre auch dazu :rp:). Ein Prius braucht ~ 5l ...meinen Diesel kann ich auch mit 3,4L Fahren ( in der Früh um 5 im Hochsommer und mit 0,3 bar mehr Luft als normal) Normalerweise verbrauche ich auch so 4,6-5 L Diesel.... deshalb will ich ja zum Strom :xcool:
 

hk12

Aktives Mitglied
06.01.2009
1.695
Hallo,

die Förderungen für die (aus unserer Sicht eh unsinnigen) Schaufenster der E-Mobilität wurden zurückgefahren. In NRW suchen wir nach END(?!)Lagern und die Wiederaufbereitung läuft munter weiter (warum nur ?!). Die PV-Förderung wird drastisch gekürzt um den ADAC Artikel zu untermauern.
Es soll ja auch Leute geben die an den Weihnachtsmann glauben.... .

Ein großer Vorteil bleibt: solange die Anderen brav an die Tanke rollen, können wir stromern wie wir wollen.

:cheers:
Horst
 

hepe69

Mitglied
21.01.2010
80
Wie war das mit der Krähe die der anderen kein Auge raushackt?
Wenn der größte Teil der ADAC-"Straßenmitarbeiter" KFZ-Mechaniker sind, die keine Ahnung von E-Autos haben, würde ich auch Ergebnisse immer zu Gunsten meiner treuen Partner biegen.:angry:

Öl wird für den deutschen Markt in Ländern gefördert, die Flamming (Verbrennung des anfallenden Erdgases bei der Rohölförderung) nicht verbieten. Dieses Flamming setzt Unmengen von CO2 frei, die in dem Ergebnis nicht auftauchen.
Nehmen wir das ADAC Ergebnis als wahr an, sollte man immer bedenken, dass sich das CO2-Problem der E-Autos mit der Umstellung auf regenerative Stromerzeugung erübrigt. Was ist aber mit dem Ölproblem? Der Rheinländer würde sagen: Et kütt, wie et kütt! Lass es uns aussitzen.
Deshalb mein Gruß an den ADAC: Sitzt es aus!:sneg:
 

Buggi

Aktives Mitglied
31.08.2007
713
München
Seltsam, wie sich die Industrie und sein Vertreter widersprechen. ich weise zum X-ten mal auf diesen Link hin:
Optiresource

Hier mal eine Vergleichskette machen, mit einmal Eu_mix für Elektrizität, Elektroauto mit Lithium-Akku und als Vergleich das gleiche mit Diesel Direkteinspritzer und Öl als Quelle.

Und dann auf die CO2 schauen... mehr sag ich jetzt nicht...
 

inoculator

Bekanntes Mitglied
19.04.2006
5.044
Hallo,

ein interessanter Nebeneffekt, der sich in meiner Umbebung abspielt:

Die Kollegen fangen an drüber zu reden.
So langsam ist die Schmerzgrenze wohl erreicht und für dumm verkaufen wollen sich immer weniger lassen.

Reden wir da in einem halben Jahr nochmal drüber, wenn die USA und die Israelis vor Theran stehen.

Gruss

Carsten
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.531
in 5Jahren wenn sie wieder Weg sind und die Chinesen die Verträge machen und die
&Co n föder ierten :D, noch Dümmlicher aus der Wäsche schauen.
Oder glaubt ihr das die US&Co´s in Irak oder Afghanistan (wer weiß was sich noch an Bodenschätzen findet ) über lange Sicht gern gesehene Geschäftspartner sein werden! Money in Money her.
Und dann mit Macht an andere Märkte gehen die bisher nur Nebenläufer waren weil zu kleine Würmer und mehr den Eu-Markt belieferten.

Mal sehen vielleicht gibt es bald danach mal wieder einen Kontra-Kontra-Kontra, oder auf andere Art Manipuliertes in im Kleinen Latinum usAmerica :angry:
[size=x-small]ps: für die , die den Wink brauchen das Letzte ist ein Wortspiel.[/size]
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
ADAC - EAutos sinnlos für die Umwelt?
Irgendwo ist das sogar richtig. Gestern bin ich mit meiner Zitronenrennkiste mit 100kW Leistungsvermögen mit lediglich 10km/h höherer Geschwindigkeit, als ich mit der Flüsterzitrone zu kursieren pflege, von Krefeld nach Lippstadt geschlichen, sprich, ca 70 auf den ca 30km Landstraßen, 105km/h auf den vollwertigen Autobahnen von ca 70km Länge , auf dem Ruhrschleichweg Nr. 42 zwischen Essen mit konstant 80km/h, fast immer Tempomat im 5.Gang bei unter 2200 Touren/Minute. 20km Dortmund mit genau 50km/h, vieretr Gang.
Durchschnittsverbrauch sehr genau 5 Liter bei fast 2 Tonnen Gesamtgewicht.

Der Sachse benötigt bei der geringeren Geschwindigkeit umgerechnet 6 Liter/100km. CO2äugig betrachtet, ist mein braunkohlengeladener Sachse also ein regelrechter Schmutzfink:
170 Gramm CO2 pro km!
In dieser Hinsicht gebe ich dem ADAC recht.
Der C5 hingegen 50 ml Diesel/km mal , wo ist mein Taschenrechner? - 107 Gramm edles CO2 aus Braunkohlenstaub nebst all den übrigen Belästigungen, die die Braunkohlenkraftwerke so mit sich bringen.
Katastrophe, wie der ADAC meint.
Allerdings habe ich vor, meinen Strom künftig von den Stadtwerken Düsseldorf zu beziehen, die schon seit Jahrzehnten nicht mehr beabsichtigen, einen schnellen Brüter auf die Lausward zu stellen und das RFID-System eingeführt haben. Dazu spenden die nicht 1 Cent pro kWh für alternative Energie, wie manche angeblichen Naturstromer, sondern schonen die Umwelt effektiv mit einem neuen Gaskraftwerk mit weit über 50% elektrischem Wirkungsgrad, der verbleibende Rest geht größtenteils ins Fernwärmenetz. Die reden nicht nur, die tuen etwas und der ENBW Teil der Stadtwerke wandeln sich vom französischen Atomstromsaulus zum Paul, der sogar gegen die RWE-braune Kohle kämpft.

Warum dem Elektroauto die Zukunft gehört?
Mit den Lithiumakkus haben wir nicht nur einen höheren Wirkungsgrad, sondern können smartgridmäßig Solarstrom tanken, der in Zukunft eine weitaus größere Rolle spielen wird, wie auch der Windstrom.
Bedenkt, auch das Elektrofahrzeug mit 10.000km im Jahr nur dumm herumsteht bei seinen nur ca 250 Fahrstunden.
8510 Stunden ungenutzt herum, also ca 98% der Zeit, bereit zur Stabilisierung des Stromnetzes und Wegpuffern von Wind und Sonnenenergie. Die Lippstädter Stadtväter haben bereist einige Ideen dazu und mit den vier Behausungen meines Freundes würden wir gerne beginnen, ein Verbundnetz aufzubauen zwischen den Häusern mit Solaranlage, Wärmepumpen, BHKW und dann auch Elektrotankstelle. Mal sehen, ob wir da nicht ein solches Musterprojekt starten können...
Es besteht in Lippstadt die Absicht, dazu das städtische stromnetz unentgeltlich zur Verfügung zu stellen!
Bedenkt, Sprit aus Erdöl wird unbezahlbar, wenn die Nachfrage nicht gedrosselt wird und unsere Hauptstromquellen Erdgas und Kohle reichen noch für etliche Jahrhunderte.

Das Elektroauto ist ein Muss und reicht als meistbenutztes Zweitauto mehr als aus, es geht kein Weg daran vorbei.
Was den leidigen Primärenergie angeht, da fehlen nur die Eektromotoren, die die Anforderungen eines Elektrofahrzeuges erfüllen: Voller Wirkungsgrad in einem Drehzahlbereich von 1:5, was kein Magnetmaterial heute erfüllt, das zum erschwinglichen Preis auf dem Markt erhältlich ist.
Meine Hoffnungen ruhen da auf der Siemens-Vakuumschmelze, die einst ihre Produktionslizenzen an Matsushita verkaufte, die Herstellung hochwertiger Magetmaterialien wurde mit Einführung der Halbleitertechnik in der Telekommunikation vor 40 Jahren eingestellt, das Wissen darum ist verstorben.
Kurz, heute fahren wir mit der Technik von vorgestern. das ist nicht nötig, auch der Primärenergieverbrauch unserer Elektrofahrzeuge könnte heute unter dem der sparsamsten Verbrenner liegen. Mit dem Strom der Düsseldorfer Stadtwerke ist das Ziel auch so schon zu erreichen.
Ich werde es dem ADAC mal vorrechnen.
ADAC-Station Dortmund A42: zweimal Männekensteckdose für wahre Männer, ansonsten Schuko-Adapter während der Geschäftsstunden, 20 Euro Pfand.
 

LiFeEl

Aktives Mitglied
10.07.2011
328
Ja, Bernd ...im Bezug auf´s Verbundnetz mithilfe unserer Stromspeicher geb ich dir vollumfänglich Recht. Dann würde endlich diese leidliche Diskussion um Wasserkraftspeicherwerke entfallen und das Stromnetz an sich bräuchte keine Generalsanierung.
Man stelle sich vor, jeder Haushalt hätte ein Elektroauto und würde nur 10% der vorhandenen Akkukapazität dem Verbundnetz zur Verfügung stellen. Viele Probleme wären gelöst.
Allerdings vermute ich dass es am letzten Glied der Kette (am Menschen) scheitert ...das Auto (auch das elektromobile) ist halt die heilige Kuh und um Gottes Willen, die heilige Kuh darf doch nicht vom Stromnetz gemolken werden ...wo kämen wir denn da hin?! ;o))
Das allersinnvollste wäre, wenn wir unsere fahrabren Untersätze den Notwendigkeiten anpassen würden. Klein udn leicht, ist günstiger in der Anschaffung, spart ressurcen und letztlich auch Strom ...für mich machts schon nen Unterschied ob ich 5kwh oder 15kwh auf 100km brauche.

supergenial wär natürlich ein flächendeckendes Carsharing-System

Gruß Dieter
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.531
:joke:

Ja ist aber noch unSexy-ier

Bau doch mal in deinen einen 80er Verbrenner mit Vario ein und berichte mal wie es sich in der Hasenksite dannn Fährt! LOL

Klar stabiler + Dämmen dann wirds leiser und wenn wir dabei sind noch Standheizung hach haben wir schon na eben - hm beheuzite Sitze OK Okj haben wir auch schon dann eben elektrische Fenster ... zweiten Sitzplaz und für den Hund und die Schwiegermutter .....
Upps ...Fettangesetzt na dann muß eben der Antrieb verstärkt werden - Ach ja die Akkus

Sorry war mal von der anderen Seite des Spiegels;-)

Aber mal im Ernst fahr mal in einen Franzosen LeichtMobil in deiner Nähe gibt es bestimmt welche - dann relativierste evtl :cheers:
ein wenig wieder - nix für Ungut und Gute Nacht
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.561
Das Argument ist, dass die Elektroautos wohl vorwiegend nachts aufgeladen werden. Unter Tags sind die Fahrzeuge unterwegs und werden höchstens mal zwischen geladen. Und da scheint nun mal keine Sonne. In der Nacht laufen vorwiegend die AKWs und die Braunkohlekraftwerke, in ein paar Jahren nur noch Braunkohlekraftwerke. In so fern ist das Argument nicht ist das Argument nicht ganz von der Hand zu weisen.

Oder glaubt ihr Elektroautos werden sich durch setzen wenn sie nur von Hausbesitzern mit Solaranlage gekauft werden, und den ganzen Tag wenn die Sonne scheint zu Hause zum Laden stehen?

Es müssen hier ganz andere Lösungen gefunden werden damit mit die auch bei großer Zahl von Elektrofahrzeugen diese hauptsächlich am Tage geladen werden. Es muss eine Infrastruktur von Ladepunkten aufgebaut werden, und zwar dort wo die Fahrzeuge überwiegend am Tage stehen werden. Dies wären dann wohl hauptsächlich an der Arbeitsstelle und in den Städten an Parkplätzen und Parkhäusern. Die paar "reichen" Elektromobilbesitzer mit Haus, Solaranlage auf dem Dach, die sich zudem leisten können dass das Elektroauto tagsüber überwiegend Zuhause steht, zählen nicht wirklich. Vielleicht muss man auch die Definition für Eigenverbrauch ausweiten, und es auch zulassen dass das Elektrofahrzeug zeitgleich zur heimischen Erzeugung im Netz tankt.

Wichtig wäre hier dann auch ein Tarif zum Laden der die günstigen Strompreise an der EEX, die durch die hohe PV-Einspeisung verursacht werden (Der Link wurde entfernt (404).), auch an die Stromtanker weiter gegeben werden.

Solange jeder sein Elektroauto wirklich nur einfach wann es im passt, und ohne darüber nachzudenken wo denn der Strom wohl für die Ladung herkommt, an die Steckdose steckt, so lange ist den Gegnern der Elektrofahrzeuge eine Angriffsfläche geboten.

Vielleicht muss hier auch der Fiskus eingreifen. Früher oder später wird er sicher das Stromtanken als neue Einnahmequelle entdecken. Warum also keine Zusatzsteuer auf den getankten Strom, abhängig vom aktuellen Anteil in der aktuellen Stunde der regenerativen Erzeugung aus Wind/Sonne an der gesamten Stromerzeugung erheben?

Der Link wurde entfernt (404).

Bei direktem Eigenverbrauch aus der heimischen PV-Anlage sind es dann 0 Zusatzsteuer. Beim Tanken nachts, wenn weder Wind noch PV Strom liefern, gibt es einen Aufschlag von bis zu 100 % auf den Strompreis. Die Einnahmen daraus werden zur Senkung der EEG-Umlage und/oder zum Ausbau der Ladeinfrastruktur an öffentlichen und gewerblichen Parkplätzen verwendet.

Wenn schon die Stromversorger keinen entsprechend variablen Tarif anbieten dann muss hier der Staat nach helfen. Der freie Markt setzt meiner Meinung nach nicht genügend Anreize, deshalb sind hier ordnungspolitische Maßnahmen nötig um das Henne und Ei-Problem zu lösen.
 

i-MiEV

Aktives Mitglied
28.02.2011
1.201
Die hier angesprochene Thematik liegt noch in ganz weiter Ferne. Es bleibt noch sehr viel Zeit für praktikable Lösungen.

1. Elektroautos gibt es in den nächsten 10 bis 20 Jahren noch nicht in Energie relevanten Stückzahlen.

2. Ein Elektroauto benötigt im Betrieb nicht mal ein Viertel Energie im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen. Der Gesamtenergiebedarf aller EV bleibt bescheiden.

3. Der heutige Stromverbrauch nachts beträgt weniger als 20% vom gesamten 24h-Strombedarf. Wir haben einen sehr hohen nächtlichen Stromproduktionsüberfluss. Der wird so weit möglich für Pump-Speicher-Kraftwerke eingesetzt.

4. Mein Elektroauto (Durchschnittsfahrer mit 42 km pro Tag) benötigt nachts durchschnittlich 6 kWh Energie. Das ist weniger als die Hälfte im Vergleich zu meinem elektrischen Wasserboiler.

Wir werden somit noch Jahre lang keinen relevanten Einfluss der Elektroautos auf unseren Gesamtstromverbrauch feststellen. Aber jeder Umsteiger zu EV reduziert seinen Energieverbrauch für die Fortbewegung sehr stark. Er hilft mit, die endlichen Reserven an Erdöl zu strecken. Denn mit Erdöl lassen sich ja bessere Dinge produzieren als es nur zu verbrennen ;)

Gruss Walter
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.564
55
Egweil
Hallo Walter,
das stimme ich dir 100% zu.
Möchte aber noch folgendes anfügen.
Es werden ja momentan noch neue Kohlekraftwerke gebaut, obwohl schon eine Überschuss in an Strom in der Nacht herrscht, das ist es auf jedenfall besser damit sein Auto zu laden als ungenutzt die Energie verpuffen zu lassen.
Gruß
Christian
 

Bernd_M

Aktives Mitglied
22.12.2006
1.550
Wieso ,soll der Staat da eingreifen ? Blödsinn !
Die sollen erst mal sehen das die "Ihre" Firmen dazu kriegen das die anfangen ein paar Kabel zu verlegen !
Ich stehe inzwischen auch auf den Standpunkt,das es am besten für uns ist,wenn der Staat uns gar nicht beachtet.....
E-Lösungen für mein Profil gibt es inzwischen genug !

Sollte Strom tatsächlich teurer und die Solaranlagen billiger werden,wird es sicher bald mehr "Insel" Lösungen geben .Entweder auf "Hausebene" ,wahrscheinlich aber eher auf "Vereinsebene".
Und das kann nur im Sinne der Gesellschaft sein.


Bernd M
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.561
Wieso ,soll der Staat da eingreifen ? Blödsinn !
Die sollen erst mal sehen das die "Ihre" Firmen dazu kriegen das die anfangen ein paar Kabel zu verlegen
Und wie kriegt man die Firmen dazu? Natürlich mit "finanziellen Anreizen" aka Subventionen. Ohne wird es nichts mit 1 Million Elektrofahrzeugen bis 2020.

Ich stehe inzwischen auch auf den Standpunkt,das es am besten für uns ist,wenn der Staat uns gar nicht beachtet.....
E-Lösungen für mein Profil gibt es inzwischen genug !
Wer ist uns? Die Leute die Elektrofahrzeuge als Hobby betreiben?

E-Lösungen gibt es fast für jedes Profil, wenn man das entsprechende Geld dafür übrig hat. Das langfristige Ziel im Sinne der Umwelt kann aber nicht sein, dass es bei den paar 1000 Elektrofahrzeugen auf der Straße bleibt, die dazu noch überwiegend in der Nacht ihre Fahrzeuge mit Braunkohle- und AKW-Strom auftanken, auch wenn sie tagsüber PV-Strom produzieren. Da macht man sich hinsichtlich Ökogewissen nur was vor.

Und der Staat wird sich früher oder später schon einmischen, alleine weil der Staat auf keine Einnahmequelle verzichten kann.

Sollte Strom tatsächlich teurer und die Solaranlagen billiger werden,wird es sicher bald mehr "Insel" Lösungen geben .Entweder auf "Hausebene" ,wahrscheinlich aber eher auf "Vereinsebene".
Und das kann nur im Sinne der Gesellschaft sein.
Ich will ja Deine Illusionen nicht zerstören, aber die von Dir angedachten Insellösung kannst Du im Falle des Falles vergessen. Alle Entwicklungen werden schon heute darauf ausgelegt, dass der Staat in Zukunft seinen Anteil beim Stromtanken bekommt. Dies fängt jetzt mit dem genormten Stecker an und endet womöglich mit einem vorgeschriebenen geeichten zähler in jedem Elektrofahrzeug. Es wird schlicht verboten werden dass jemand am Staat vorbei seinen Strom steuer- und abgabenfrei tankt, genauso wie heute das Tanken von unversteuertem Pflanzenöl verboten ist. Da gab es auch erst Mal eine große Euphorie als noch wenige Pflanzenöl nutzten. Als aber dann insbesondere ganze Speditionen umgestiegen sind, dauerte es nicht lange bis die Steuerfreiheit gestrichen wurde. Ich habe das selbst bei befreundeten Speditören erlebt, die sogar eine eigene Ölmühle betrieben haben. Die müssten diese wieder schließen udn fahren jetzt wieder Diesel. Da nützen dann auch keine Insellösungen mehr was.
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
Ich will ja Deine Illusionen nicht zerstören, aber die von Dir angedachten Insellösung kannst Du im Falle des Falles vergessen. Alle Entwicklungen werden schon heute darauf ausgelegt, dass der Staat in Zukunft seinen Anteil beim Stromtanken bekommt. Dies fängt jetzt mit dem genormten Stecker an und endet womöglich mit einem vorgeschriebenen geeichten zähler in jedem Elektrofahrzeug.

Dies ist eine Meinung

das muß aber so nicht kommen, denn der Stecker würde bedeuten das macht ganz Europa, wenn nicht fährt das Eauto nur in Deutschland, oder bekommt einen Adapter und der würde Tür und Tor öffnen, es wäre logischer die Kilometer zu Zahlen die man
auf der öffentlichen Straße fährt ( heut wo GPS fast schon eingepflanzt werden
http://www.funkschau.de/telekommunikation/produkte/article/86489/0/CeBIT_2012_Praezisions-Ortung_fuer_Euromicron-Loesungen/ )
den andere wollen ( was genau so blödsinn ) den Eautoakku als Netzspeicher, gut könnt man einen Buchhaltergutachter wie im EEG ins Spiel bringen das am Jahresende zertifziert.

Es ist zwar nix neus Straßen mit Mautpflicht zu belegen, hat ein paar tausend Jahre tradition,
aber Sinnvoller als manch andere Lösung.
 

E. Vornberger

Aktives Mitglied
09.10.2006
560
Wie kommst Du auf 6L?
Mein Saxo braucht ca. 13 kWh/100km. Beim durchschnittlichen deutschern Strommix wird pro kWh etwa 500g CO2 erzeugt. Bei Strom aus Sonne, Wasser und Windkraft ca. 20-30g.
Macht im ungünstigsten Fall 65g CO2 pro km, im günstigsten Fall unter 5g CO2 pro km.
Der zusätzliche Anteil zur Beschaffung des Brennstoffs ist nicht berücksichtigt, aber das ist er bei der Verbauchsangabe eines Verbrenners auch nicht.

Woher kommen also die 6 Liter?
 

Roland Schulé

Mitglied
13.01.2009
72
In Österreich oder Norwegen fährt ein Elektroauto überwiegend mit Strom aus Wasserkraft, in Frankreich das gleiche Elektroauto mit Strom aus Kernkraftwerken und in Polen - immer noch das gleiche Elektroauto - mit Strom aus Kohlekraftwerken. Wo ist also das Problem?
Sicherlich nicht beim Elektroauto, denn es ist immer dasselbe. Das Problem liegt an der Stromerzeugung, und die muss noch viel umweltfreundlicher werden.
Gruß, Roland
 

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