Achsbruch, Ursache, Antrieb, Kettenkasten - Elektroauto Forum

Achsbruch, Ursache, Antrieb, Kettenkasten

Werni

Bekanntes Mitglied
19.02.2019
2.489
Heidenrod
Wenn das hoppeln nach einer Gewichtserleichterung ZUNIMMT, dann würde ich mal die Stoßdämpfer in den Blick nehmen. Wenn die nämlich nicht mehr gut sind, springt das Rad - mit den ganzen nachteiligen Folgen in Sachen Thrige-Massenträgheit. Das erhöht diese Last signifikant.

Gruß,

Werner
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
3.521
Die gefräste Nut für den Keil hat ja an ihrem Boden zu ihrer Seitenwand immer einen rechten Winkel. bei scharfen rechten Winkeln springt Material bei seitlicher Belastung leichter und Neigt zur Rissbildung als wenn aus dem rechten Winkel eine Art U form gemacht wird.
vielleicht könnte man in diesen Winkel mit einem winzigen Dremel schleifer mit korund ? eine milderung des rechten Winkels schaffen ?

Oder wurde das bei der Herstellung schon berücksichtigt ? Hab dafür kein Anschauungsmaterial da
 

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wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.717
Kreis Soest
Oder wurde das bei der Herstellung schon berücksichtigt ?
Also bei meiner (neuen) Achse ist das wirklich rechtwinklig.
Ich verstehe die Logik Deiner Skizze, aber um das dementspr. abzurunden, muss man ja doch noch wieder mehr Material wegnehmen.
Man hat zwar die Bruchkante weg, aber noch weniger Material.
Was für einen Durchmesser für einen runden Korund-Kopf würdest Du Dir denn da vorstellen?
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
3.521
weiß nicht .... vielleicht kann da Weiss als Fachmann was dazu sagen ob das irgendwas bringt... ich würde wohl 1mm sagen und den bis zur hälfre reinbringen also 0,5? vielleicht sogar kleiner ? fals sich das überhaupt machen lässt Die Nut wäre dann ev etwas widerstandsfähiger gegen die Torsion, die versucht den Keil zur Seite zu biegen.und dann kräfte auf die Wände der Nut bringt ... Am Bild der alten Achse von sascha hat man ja doch den Eindruck dass da ein feiner riß hineinging in dem sich dann rost sammelte ..
.Nebenbei : Die Kräfte an die Wände der Nut sind wahrscheinlich umso geringer Je exakter und fester die Taperlockverbindung sitzt

Das hätte nur dann einen Sinn wenns so ist daß aus der Nut kleine Risse ins Innere gehen , mit den Jahren die Achse schwächen und dann durch die Thrige trägheits kraft bei dem starken Geschüttle die Achse hin und her gebogen wird bis sie dann genau da bricht.
 

weiss

Administrator
15.01.2004
2.355
hallo :cool:
...
Nebenbei : Die Kräfte an die Wände der Nut sind wahrscheinlich umso geringer Je exakter und fester die Taperlockverbindung sitzt
...
ja, der satzt hat so zimlich alles drinnen was man bei dem thema so braucht.

zuerst wurde der halbmond, der wirklich den querschnitt verringerte, beseitigt
dann wurde die keilbahn für schudig gesprochen
und alles wäre nicht passiert wenn man gleich auf die taper, spannbuchse oder mädler alles gesetzt hätte.

halbmondkeil habe ich schon erklärt stimmt einfach. warum so viele von denen die zeit überlebt haben? riemenspannung genau richtig? spannung/leistung nicht gravierend verändert? finde ich eher interessant.
frästiefe: ca. 3,9 - 5,2mm, das sind dann schon 30-40% des durchmessers.

keilbahn ist sowas zu vernachlässigen! bei einer 13mm welle ist die querschnitsfläche: 132,732mm², der keil (4x4mm) hat eine querschnitsfläche: 16mm² davon geht die hälfte in die welle, die andere hälfte in die riemenscheibe. also "schwächt" so eine keilbahn in dem fall um 8mm² und das nur oberflächlich 2mm tief.

und ja,
bei einer spannzange kommt es auf jeden mm² an oberfläche an!
je mehr oberfläche um so mehr drehmoment kann übertragen werden.

findige köpfe kämen da auf ideen wie durchmesservergrößerung um 5mm... 😇

euer werner ad

nachtrag:
um auf die frage wegen die radien noch ein zugehen: nein, das würde die keilbahn zu sehr schwächen...
bei 2mm einfrästiefe noch 0,5mm radius einschleifen.
 
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wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.717
Kreis Soest
Die Kräfte an die Wände der Nut sind wahrscheinlich umso geringer Je exakter und fester die Taperlockverbindung sitzt
Hallo,

gibt es eigentlich ein Risiko, dass sich eine Taperbuchse (vorausgesetzt, sie wurde wirklich absolut korrekt montiert!!!) über die Jahre lockert?

Was wäre z.B., wen Kettenrad und Ritzel nicht fluchten würden?
Könnte sich durch die dauerhaften seitlichen Kräfte dann die Taperbuchse lösen?
 

weiss

Administrator
15.01.2004
2.355
hallo hartmut :cool:
bei einer korrekt verbauten taberlock buchse - nein!
solche spannbuchsen haben eine konische verbingung die mit selbsthämmende steigung versehen ist. alles unter 15° steigung wird als solches bezeichnet. konus von der bohrmaschine z.b.
die schrauben zum lösen der verbindung sind genau aus dem grund gemacht worden.

solche "fluchtigkeitsfehler" sind leider sehr häufig der fall, da es sehr schwer ist wirklich genau fluchtig die beiden kettenräder zu montieren. jede kette hat ein wenig seitliches spiel. bewegt sich der fluchtigkeitsfehler innerhalb dieses spiels passiert garnichts.

aber man muss wissen wie die dinger zusammenhalten: rein durch verhacken der oberflächenrauheit.
darum: vorher löst sich so eine verbindung eher durch kriechöle usw.

euer werner ad
 
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wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.717
Kreis Soest
Hallo,

mich beschäftigt gerade die Frage, ob (Kettensägen-)Haftöl in einem geschlossenen Kettenkasten ggf. Probleme verursachen könnte, da es ja vermutl. auch ziemlich spritzen wird.

Meine eigentliche Sorge war insbes., dass das Öl im Bereich der Motorwelle ohne eine zusätzliche Abdichtung (aber wie????) in den Thrige gelangen könnte, und diesen beschädigt.

Jetzt kommt eine zweite hinzu:
Könnte das Öl nicht auch (die Schrauben bei einer Taperbuchse bieten sich vermutl. als Öl-Reservoir an) in so eine Spannbuchse hineinkriechen, und ihr so die Festigkeit nehmen?
Oder ist Kettensägen-Haftöl hierfür dann doch zu zähflüssig?
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
10.049
48
Hannover
www.litrade.de
LAso beim F4 lösen sich die Taperlockbuchsen am Perm leider ja schon gerne mal:-(
Ich habe das für mich so gelöst, das ich die, in Stufen anziehe, etwas mit einem Hämmerchen klopfe, weiter festziehe, klopfe, festzihe usw oft noch zusätzlich erwärme
Seit dem ist mir das nie wieder passiert
Sicher müsste es auch eifnacher gehen, aber ich hatte keine Lust auf Experimente:)
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
3.521
dass das Öl im Bereich der Motorwelle ohne eine zusätzliche Abdichtung (aber wie????) in den Thrige gelangen könnte,
da müsste es durch ein gekapseltes Lager beide Kugellagerseiten durch .. halte ich für unwahrscheinlich .. so groß ist die Saugwirkung des Thrige Lüfterrads nicht ich würde halt alle andren ev nicht genutzen Bohrungen an der Thrige Stirnwand gut verschließen .. aber ob Du den Kasten sonst spritzdicht bekommst ? Das ist wohl das ärgere Kunstwerk
 
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Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.273
Hi,
man kann die Kette problemlos im Oel laufen lassen, weil der "Oelsumpf" sich an der tiefsten Stelle sammelt, also weg vom Thrige am Kettenrad unten. Hab ich mit meiner Simplexkette damals im Kettenkasten auch so gemacht und nie Probleme gekriegt. War ne Konstruktion von Gero.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.717
Kreis Soest
Hallo Sascha,
das klingt doch gut mit dem Ölsumpf, und was Gero und Axel damals so ausgetüftelt haben, war ja auch immer klasse.
Warum verwendest Du den Kasten nicht mehr? Zu schmal für Duplex?
Wäre die Konstruktion evtl. was zum Nachmachen im CAD?

@Sven Salbach
Hast Du einen Kettenkasten im F4?? Sonst gib das Öl doch eine riesen Sauerei, oder?

Was nehmt Ihr eigentlich für ein Öl?
Habe das in der ganzen Zeit nie ausprobiert und immer nur Fliessfett genommen.
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.273
Hi Hartmut,
exakt dieses Gehaeuse hab ich mit den Maßen zur Nachkonstruktion verwendet. Ich hab mich allerdings schon laengere Zeit nicht mehr damit beschaeftigt. Zu viele EL-Projekte parallel. Die Groesse koennte fuer eine Duplexkette passen, denke ich. Wenn ich mal zuviel Zeit hab, geh ich nochmal ran. Mittlerweile hab ich auch ne andere Expertise, was CAD-Design angeht. Und mit shapr3D ist das auch alles viel viel einfacher. Was hab ich mit in der Vergangenheit abgemueht..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
10.049
48
Hannover
www.litrade.de
Ich habe ja einen Automatischen kettenöler, der tropft ja nur Sägekettenöl, ist ein HAftöl, das ist auch deutlich angenehmer als Kettenspray, da es sich problemlos mit Seife abwaschen lässt
 

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