hallo
ich versuch es mal ein wenig ordnung ein zu bringen.
KI 1. druckbelastung:
hier ist die KI falsch abgebogen.
so wie es sich mir liest geht die von einer pressung nach innen aus. da ist der GG (grauguß) wirklich fast unzerstörbar.
aber in unserem fall drückt die spannhülse oder auch die mädler-buchse von innen nach aussen und da ist beim GG sehr schnell schluß mit lustig.
es lässt sich sehr gut vergleichen mit dem werkstoff holz
ein stehendes holz kann man mit sehr hohem druck beaufschlagen ohne das etwas passiert.
setzt man hingegen holz unter zugbelastung so reißt das holz sehr schnell.
KI 2. Passung:
bei 2x H-passungen geht zu 99,99% in die hose. da beide H, in dem fall egal ob groß oder klein geschrieben, genau in der selben tolleranz zuhause sind. d.h. 0,00 bis +0,02mm. so eine paarung klemmt schon beim zusammen schieben/bauen. die spannhülse oder auch die mädler-buchse sollte beim aussenmaß kleiner als das sollmaß sein, ca. 0,05 bis 0,1mm. somit gleitet die spanneinheit recht leicht in die bohrung - alles in ordnung.
KI 3. qualität:
sicher kann das der GG aushalten aber dafür muss ich jetzt ein wenig "ausholen".
neben der bruchgeahr bei zugbelastung hat der GG auch eine gute eigenschaft - die gleiteigenschaft.
nur die ist hier nicht erwünscht umd muss eleminiert werden.
somit werden die von der KI empfohlenen 17Nm nicht reichen
und eine glatte oberfläche auf der stahlbuchse und dem GG ist auch nicht die lösung da ja die oberfläche "glatt" ist.
also muss die oberfläche mit einer querriffelung für zusätlichen halt sorgen. genau um die tiefe der riffelung muss die stahlbuchse eingepresst werden. auf grund der geringen festigkeit von GG werden die riffel beim einpressen nicht zerstört sondern eingerieben.
und erst jetzt reichen die von der KI empfohlenen 17Nm anzug auf die schrauben von der Spannhülse oder bei der mädler-buchse.
nun zu der spannhülse oder mädlerbuchse oder taperbuchse mit oder ohne keilbahn:
alle bedienen sich der selben haftreibung durch verschieben von 2 teilen in einer konischen bohrung.
die mit dem zusätzlichen keilbahn ist für eine von 2 zusatzfunktion zuständig:
entweder sie dient einer sehr hohen kraftübertragung bei gleicher buchsenlänge oder
sie hat eine sonderbauform, einer kurze ausführung. hierbei ist ein keil erforderlich um die erforderliche kraftübertragung zu gewährleisten.
so ein achsbruch wie der oben genannte kann im klemmbereich der spannbuchse nie passieren ausser
es ist nicht zu einer klemmung in dem bereich gekommen. da die spannbuchse die funktion wie eine verstärkte achse übernimmt.
somit gibt es nicht mehr viele möglichkeiten für den achsbruch ca. 5mm in der spannbuchse:
mangelnde passgenauigkeit zwischen der achse und der spannbuchse
vorschäden (haarrisse usw.)
flunken im material
"eiernde achse" und einer dadurch resultierenden aufdehnung (materialwalkung) am rande der spannbuchse. das kann auch durch eine zu straff gespannte kette verursacht werden. in dem fall der fehlende kettenspanner.
euer werner ad