Achsbruch, Ursache, Antrieb, Kettenkasten - Elektroauto Forum

Achsbruch, Ursache, Antrieb, Kettenkasten

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.273
Hi Hartmut,
ich meine die Spannbuchsen, die du auch auf diesem Bild mit dem rot lackierten Kettenrad siehst. Das sind keine Taperlock, sondern was gutes. Da kommt dann ins Kettenrad noch ne Huelse rein, daher muss vorher ausgedreht werden. Und die vier Loecher fuer die Magnete muessen auch noch gebohrt werden.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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wolfram_f4

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20.12.2007
1.717
Kreis Soest
Uuups ... von diesem System habe ich ja noch nie gehört. Mein altes Kettenrad war einfach mit Taperlock befestigt.
Gibt es zu diesem System iwo Informationen bzw. hat es einen "Namen"?
Und wo ist der Vorteil zu einer gängigen Taperbuchse?
 
Zuletzt bearbeitet:

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.273
Moin Hartmut,
ich hab diese Spannbuchsen - und ich glaub, die heissen einfach so - damals ueber Peter Juergens bezogen und schon ewig in Betrieb. Kriegt man bei Maedler. Zu Vorteilen kann ich nichts sagen, da muesste sich einer unserer eingefleischten Mechaniker aeussern..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

wolfram_f4

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20.12.2007
1.717
Kreis Soest
Moin Hartmut,
ich hab diese Spannbuchsen - und ich glaub, die heissen einfach so - damals ueber Peter Juergens bezogen und schon ewig in Betrieb. Kriegt man bei Maedler. Zu Vorteilen kann ich nichts sagen, da muesste sich einer unserer eingefleischten Mechaniker aeussern..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
Hi Sascha @all,

ich habe gerade mal im Elwiki
(https://elweb.info/dokuwiki/doku.php?id=cityel_umbautenkette
die vielen Fotos genauer angeschaut.
Dort scheinen mehrere für daas Kettenrad diese Buchse zu verwenden.
Einer hat auch die Aufnahme, wie sie von CC beim Perm verwendet wurde, aber eine Taperlock findet man dort nur bei den Fotos vom Riemenrad.

Ist eine Taperlock (wie ich es eigentlich vor hatte) ggf. weniger gut geeignet für das Kettenrad beim Thrige????
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.273
Moin,
ich verwende schon ewig diese Spannbuchsen und fand Taperlock irgendwie immer Kacke. Hier brauchst du ja den Keil in der Achse und musst die Teile ausrichten, um die dicken Madenschrauben reinzukriegen. Bei den Spannbuchsen ist es easy, einfach festknallen und gut ist. Das Loesen dieser Spannbuchsen erfolgt dadurch, dass man die vier Schrauben loest und an zwei anderen Stellen wieder eindreht. Dadurch wird die Spannbuchse getrennt.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Sven Salbach

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15.03.2007
10.049
48
Hannover
www.litrade.de
Vielleicht liegen die "häufigeren" Thrige Achs Brüche aber auch einfach daran, dass DEUTLICH mehr Thrige Els gibt, deutlich älter sind(Rost) etc.
Schwer zu sagen, aber ich denke, hoffe, mich betrifft es nicht
 

wolfram_f4

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20.12.2007
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Moin,
ich verwende schon ewig diese Spannbuchsen und fand Taperlock irgendwie immer Kacke. Hier brauchst du ja den Keil in der Achse und musst die Teile ausrichten, um die dicken Madenschrauben reinzukriegen. Bei den Spannbuchsen ist es easy, einfach festknallen und gut ist. Das Loesen dieser Spannbuchsen erfolgt dadurch, dass man die vier Schrauben loest und an zwei anderen Stellen wieder eindreht. Dadurch wird die Spannbuchse getrennt.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
Das Aurichten etc. der Taperbuchse finde ich nicht schlimm ... aber:
Es handelt sich doch um diese Spannbuchse?:
Oder?

Wenn ich das richtig sehe, presst diese vollflächig, und überträgt die Kraft nicht (wie Taper) haupts. über den Keil?
Ich frage mich, ob so eine Spannbuchse ohne Keil nicht meinen Achsbruch ggf. vermieden hätte????????
Dann sollte ich (nach diesem Erlebnis) auf jeden Fall auf diese Befestigung gehen?!!!!!!

Aber wie funktioniert das?
Ich bräuchte so eine "Spannbuchse BAR" mit 25 mm Innendurchmesser und 47 mm Aussendurchmesser, und dann ein Kettenrad, welches innen auf ca. 47 mm aufgedreht wird?
Zwei Fragen:
1. Was für ein Kettenrad (Duplex) bräuchte man dafür?
2. Auf welchen Innendurchmesser müsste dieses genau aufgefräst werden (wird ja >47mm sein müssen)?
 
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wolfram_f4

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20.12.2007
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Kreis Soest
So .. ich nehme mal an, es braucht für ein "ordentliches" Kettenrad folgende Komponenten?:

1. Spannsatz BAR Bohrung 25mm
Oder braucht es für unsere Achsen ggf. eine 25,4 mm-Bohrung?

2. Zweifach-Kettenrad ZRS mit einseitiger Nabe 06 B-2 3/8x7/32" 76 Zähne Mat. Grauguss
Und bei diesem müsste man die Bohrung dann auf +47 mm aufdrehen, sowie die Dicke/Länge von 40 mm auf die 26 mm des Spannsatzes runterdrehen lassen, damit das beides zusammen passt?

Oder gibt es Kettenräder, die besser zu der Spannbuchse passen, und wo man insbes. in puncto Dicke/Länge nicht nochmal 14mm runter fräsen/drehen muss?

BTW: Weil ich auch gerade am Kettenkasten tüftel:
Kann man bei Mäder die CAD-Dateien nur als Firmenkunde downloaden, oder ist mein Account ggf. noch zu frisch, dass mir das verwehrt wird?
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.273
Hi Hartmut,
hab mal in meinem Fundus gestoebert..


Links unten ist ein 13er Ritzel, obendrueber ein 11er. Keine Ahnung, wie ich an das Ding gekommen bin. Die Ritzel sind von der flachen Seite konisch ausgedreht, sodass das Ritzel dadurch naeher an den Thrige ranrueckt..



Das hier ist ein noch unbenutztes 76er Kettenrad mit Spannbuchse. Hier ist auch die Huelse schon im ausgedrehten Kettenrad eingesetzt. Ich muss hier nur noch die Bohrungen fuer die Magnete erledigen (lassen).

Frag mich nicht, was das jetzt fuer ein genauer Typ ist. Ich hab die Kettenraeder immer ueber Peter Juergens bezogen und der hatte auch ne Schlosserei an der Hand, welche zum Ausdrehen ein eigenes Tool angefertigt hatten. Daher wollte ich ja mal ein paar Kettenraeder dort anfertigen lassen..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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wolfram_f4

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20.12.2007
1.717
Kreis Soest
Hi Sascha,

wow, Du hast da ja ein beneidenswertes Lager (y) (y) (y)


Das scheint mir wohl eine andere Spannbuchse zu sein: "COM-B"
Die gefällt mir für diese Zwecke auch viel besser als die o.g. "BAR"

Aber warum ist denn da zw. Bohrung im Kettenrad und der Spannbuchse noch eine Hülse??????
Ist die unbedingt nötig?
Die müsste man ja wahrsch. auch in einer Dreherei passend machen lassen?

Ich schick Dir wg. Ritzel gleich mal ne PN
 

weiss

Administrator
15.01.2004
2.355
hallo hartmut :cool:
ja die teile werden auf einer drehbank gefertigt.
ja die stahlbuchse ist notwendig damit der guß nicht platzt/risse bekommt. bei so einer spannbuchse ist man recht schnell über 100 Nm mit einem simplen innensechskantschlüssel.
und ja die buchse muss auch eingepresst werden.

euer werner ad
 

wolfram_f4

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20.12.2007
1.717
Kreis Soest
hallo hartmut :cool:
ja die teile werden auf einer drehbank gefertigt.
ja die stahlbuchse ist notwendig damit der guß nicht platzt/risse bekommt. bei so einer spannbuchse ist man recht schnell über 100 Nm mit einem simplen innensechskantschlüssel.
und ja die buchse muss auch eingepresst werden.

euer werner ad
Hallo Werner,

vielen Dank für die Info!
allerdings weiss ich jetzt langsam echt nicht mehr weiter.
Wie ich an so eine eingepresste Hülse kommen soll, erschliesst sich mir gerade nicht.
Das ist hier leider gerade so gar nicht mein Fachbereich.
Das Problem ist, ich liebe mein CityEL, und möchte es nur ungerne aufgeben ... aber den nächsten Achsbruch riskieren, indem ich ganz einfach wieder eine Taperbuchse verwende, mag ich auch nicht 😩
 
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Sven Salbach

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15.03.2007
10.049
48
Hannover
www.litrade.de
Wie lange hat die jetzt gehalten?
Dann kennst du ja etwas die Kaufpreis und preist die bei der inspektion mit rissprüfmitel oder tauscht sie aus
Aber vielleicht kann die ja noch jemand ein komplettes Set zusammenstellen
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
6.273
Hi Hartmut,
die Buchse war auch von Maedler, das ist Standardware. Muss mal schauen, ob ich da das passende Modell finde..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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wolfram_f4

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20.12.2007
1.717
Kreis Soest
Hi Sascha,
das wäre natürlich super ... denn iwie wäre es mir lieber mit Buchse
obwohl .... :

Habe gerade mal die KI genervt:
Bei Mädler gibt es ein Datenblatt bzgl. Verwendung von Spannsätzen:

Hier heisst es, dass der Nabendurchmesser bei Grauguss 2x dem der Spannhülse entsprechen muss.
Also bei der COM-B-Spannbuchse mit 34 mm => 2 x 34 mm = 68 mm
Die Nabe des Mädler-76Z-GG-Kettenrads hat 80 mm Durchmesser.
Da ist also sogar noch gut "Luft".

Weiter sagt die KI:

Warum das Grauguss-Rad hält
  1. Druckbelastung: Grauguss ist extrem druckbelastbar. Der Spannsatz erzeugt eine gleichmäßige radiale Pressung, die das Material verdichtet, anstatt es zu zerreißen.
  2. Passung H7/h8: Durch die präzise Passung muss der Spannsatz nur minimale Toleranzen überbrücken. Er baut sofort Kraftschluss auf, ohne das Gussgefüge übermäßig zu dehnen.
  3. Qualität: Maschinenguss (GG25) ist für solche Belastungen ausgelegt. Solange du die Schrauben über Kreuz mit den vorgeschriebenen 17 Nm anziehst, besteht keine Gefahr für das Rad
Also scheint es wohl notfalls auch ohne Hülse zu gehen ... wobei eine Hülse (so man sie wirklich paasend bekommen kann) sicher nicht schadet.

LG Hartmut
 
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wolfram_f4

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20.12.2007
1.717
Kreis Soest
vielleicht ist die Hülse einfach nur ne Reduzierung damit ein " gängiger " Spannsatz passt
Hi Norbert,

daran kann es nicht liegen:
Die Nabe des Kettenrads wurde ja passend für die Hülse ausgedreht. Dann hätte man auch direkt nur soviel Material abnehmen können, dass es für die Spannbuchse (ohne Hülse) gepasst hätte.
Aber man hat halt extra mehr abgedreht, dass man noch diese Hülse dazwischen setzen konnte.

Ich denke, der Einwand von Werner ist durchaus berechtigt.
Stahl ist hier "stabiler" als Grauguss, und würde auch bei einem wesentlich geringeren Durchmesser funktionieren.
Hätte man hier nicht soviel Fleisch ((80-34)/2=23mm), wäre die Hülse sicherlich nötig, und ich denke, hier wollte man einfach auf Nummer sicher gehen.

@Christian s
Ich will ja nicht sagen, dass die Taperbuchse (alleine) Schuld war, aber die Logik sagt mir, dass eine Spannbuchse, die vollflächig anpresst die Schwachstelle der Achse (Nut) wesentlich weniger belastet, als eine Taperbuchse, wo die Kräfte haupts. auf den Keil, und damit auf die Nut wirken.

Wenn ich nun sowas wie Zufall, Flüche etc. ausschliessen will, hätte ich keine andere Idee, warum eine verstärkte Achse nach nur 10-11 Jahren bei moderater Fahrweise (Vielfahrer bin ich auch nicht) brechen sollte, während andere Achsen mit 200 A Anfahrstrom etc. belastet werden und nicht brechen.

Das wirklich einzige, was mir noch einfallen würde, wäre, mal die Stossdämpfer zu tauschen.

Mir wäre nicht lieber, als wenn ich hier falsch liege!!!
Wenn ich einfach wieder eine Taper-Befestigung verwenden könnte, wäre ich viele aktuelle Sorgen los.
 

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