ABT Sportsline entwickelt Hybrid mit 1.018 PS


ABT Sportsline gilt mitunter als größter Tuning-Experte weltweit und stattet u. a. auch Fahrzeuge wie Volkswagen und Audi aus. Nun steht ein neues Projekt an. Zusammen mit Kreisel Eletric möchte ABT Sportsline einen Hybriden entwickeln. Dabei möchte das Unternehmen zeigen, "wie sich das Beste aus zwei Welten zusammenbringen lässt". Mit dem Prototypen RS6-E gibt der Veredler nun einen ersten Eindruck auf die Tuning-Zukunft.

Mehr Speed mit zusätzlichem Elektromotor

Das Modell wird dem ABT Audi RS6 nachempfunden und mit zusätzlicher Leistung versehen. So entsteht eine neue Version mit 1.018 PS. Ingenieure haben hierzu im Kardantunnel einen weiteren Elektromotor eingebunden, mit dem per Knopfduck ein Boost für die Hinterachse freigegeben wird. Wie sich dieses Gadget genau darstellt, ist im nachfolgenden Video ersichtlich.


Ab einer Geschwindigkeit von 100 km/h, die mittels Verbrennungsmotor erreicht wird, lässt sich der zusätzliche Boost-Knopf verwenden. Mit der Betätigung lässt sich binnen wenigen Augenblicken eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 260 km/h erzielen.

Batterie kommt von Kreisel Electric

Der zusätzliche Booster wird nur bei Bedarf verwendet. Damit die Leistung schnell erlangt werden kann, wurde von Kreisel Electric eine Batterie mit 13,6 kWh beigesteuert. Folglich lassen sich für kurze Zeit 288 PS (213 kW) erreichen. Mit diesem neuen Modell zeigt ABT Sportsline, wie sich das Tuning für die Zukunft gestalten wird.

Wie viele Sprints sind mit dem Goodie möglich?

Gründer und Geschäftsführer von Kreisel Electric sind Philipp, Johann und Markus Kreisel. Diese gaben in einem externen Interview bekannt: "Gerade in diesem High Performance Bereich zeigt sich, was unsere einzigartige Kreisel Batterielösung wirklich kann. Der Elektromotor unterstützt den Verbrennungsmotor und zieht die Energie aus der flüssigkeitsgekühlten Kreisel Batterie, die im Heck unter dem Kofferraumboden untergebracht ist. Für die Wiederaufladung wird ein wenig von der reichlich vorhandenen Motorleistung für den Generator abgezweigt, sodass die Batteriekapazität genug Energie für ein gutes Dutzend Sprints liefert."

Damit lässt sich auf Autobahnen sein Ziel sicherlich schneller erreichen. Hier dürfen wir sicherlich gespannt sein, was in Tuning-Dingen in nächster Zeit noch entwickelt wird.

Quelle:
www.automobilwoche.de


Bild: abt Sportline
 

Kommentare

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
2.697
19
#3
na wer sagts denn,,,,
die 1000 ps müßen her,
das wären dann etwa 76 mal soviel pferde wie mein stromerle momentan hat,,,,
und mit den 10kw oder 13 pferdchen kann man in stadt und auch auf landstraßen ganz gut mitschwimmen,,,
solang wie einem kein PS-monster im nachen sitzt, und einen mittels lichthupe an den straßenrand bewegen möchte,,,,
bye wolle
 

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