48V im City-EL


Matthias Deegener

Neues Mitglied
21.06.2006
19
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#1
Hallo,

ich habe mir auch die Sonnenschein-Akkus bei Föhrig gekauft. Bei dem Preis
habe ich dann gleich 4 Stück genommen :)
Da ich an sich auch gerne mal mit dem City-El zur Arbeit fahren würde (einfach 27km)
und im Datenblatt steht, dass man die Akkus nur bis 60% entladen darf (Weiss jemand wie ich 60% herausfinde ohne die Akkus einmal zu entladen), dürften
die 55 km wahrscheinlich auch im Sommer nicht zu schaffen sein. Mit 48V sähe
es aber wahtrscheinlich ganz gut aus.
Nun meine Fragen:
Hat jemand Schaltpläne vom Curtis Steller, oder weiss welche Teile die 60V nicht
vertragen ?
dito für den DC/DC Wandler ...

Muss ausser dem Ladegerät sonst noch was angepasst werden ?

Danke,
Matthias
 
D

Dirk Hunecke

Guest
#2
Hallo,

soweit ich mitbekommen habe, sind die Transistoren im Standard-Curtis nur bis 50V geeignet. Beim Laden einer 48V Batterie werden schnell über 57,6V (14,4Vx4). Deshalb muß der Cutis gegen die 48V Version ausgetauscht werden. Dessen Transistoren gehen über 60V.

Ich glaube auch, hier im Forum gelesen zu haben, daß der Spannungswandler nicht über 50V abbekommen soll.

Ob man mit dem Trafo-Lader auch 48V Batterien laden kann, weiß ich nicht.
Wahrscheinlich nur mit reduziertem Ladestrom.

Am einfachsten ist der "Umbau" auf 42V. Man muß nur den Lader neu einstellen und eine zusätzliche 6V Batterie benutzen.

Die Angabe mit den 60% laut Datenblatt ist für den ständigen Zyklenbetrieb gedacht. Man kann für Tests die Batterie schon mal weiter als 60% entladen, sollte aber die angegebene Entladeschlußspannung nicht unterschreiten.
Allerdings beziehen sich die 60% ja auch auf die Nennkapazität. Es wären also etwa 51 Ah entnehmbar. Das deckt sich dann wieder mit den Datenblatt. Bei 1/2-1h Enladung sollten dann Entladeschlußspannungen von 1,7-1,74V /Zelle nicht unterschritten werden. Also Voltmeter einbauen und beobachten.

Generell würde ich Dir empfehlen, auf Arbeit nachzuladen.

Noch was zu den Sonnenschein Batterien, die zwei Jahre lagerten. Man sollte erst die beschriebene Ausgleichsladung (einzeln) vornehmen bevor der Einbau ins City-El erfolgt. Wenn möglich sogar 1x mit geringem Strom entladen und wieder laden.
Ein Bekannter von mir hat das nicht gemacht und die Batterien gleich im El geladen, was zu unterschiedlichen Spannungen über den einzelnen Batterien geführt hat. Es waren dann 13,8V, 14,2V, und 15,2 V. Laut Hersteller-Angabe sollte die Gasungsspannung von 14,45V pro Batterie nicht überschritten werden.

Viele Grüße

Dirk
 
10.09.2004
80
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#3
Hallo, ich baue auch gerade einen EL auf 48V um.
Mit dem Trafolader hast du da keine Chance, ich habe mich für ein Fronis ECO HF Ladegerät entschieden und bin sehr begeistert von dem Teil (extrem klein, passt unter den Sitz :)
Du brauchst auf jeden Fall nen neuen Motorsteller für 48 V
Ausserdem habe ich einen neuen DC/DC Wandler eingebaut, der alte lässt sich meines wissens nicht modifizieren. Wenn du Interesse hast kann ich dir jemanden vermitteln der die dinger günstig verkauft :)
Den Kappamesser kanst du komplett rausnehmen, ist sowiso Bit-Raterei.
Ob du die Reichweite erreichst, kann man nicht genau sagen, aber wenn du vorhast auf 4 Batterien umzubauen kann ich dir nur raten nicht erst 3 einzubauen und zu fahren sondern alle 4 batterien unbedingt immer gleich zu behandeln, sonst gibt es sofort assymetrien bei der reihenschaltung und die dinger sind schneller kaputt als du gucken kannst :)
Als alternative könntest du auch den Citycom HF-Lader nehmen, der soll auch 48V können, aber ich habe keine Erfahrungen wie gut der läuft :)
poste mal deine erfahrungen, ich habe gerade die neunen DC/DC Wandler geliefert bekommen und werde in den nächsten tagen mit dem Umbau beginnen. Ich will den Wagen auch auf 60 km/h zulassen :)
Gruss Martin
 

Matthias Deegener

Neues Mitglied
21.06.2006
19
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#4
Danke für die Antworten.
Ich hatte eigentlich vor den Curtis Steller zu modifizieren. Ein paar MosFets kosten ja nicht allzuviel. Wenn es wiklich nur die Endstufen sind. Weiss da jemand was genaueres ? Was kostet denn ein 48V Curtis ? Die Adresse für die DC/DC Wandler interessiert mich auch.
Zu den Akkus:
Ich habe die erstmal mit einem normalen Autoladegerät geladen. Dann 3 Stück ins EL eingebaut und mittels Heizung auf 36 V runtergezogen, dann mit dem City-EL Ladegerät geladen (Ist modifiziert, hatte vorher Varta BleiGel 54Ah drin). Dann nochmal für 2-3 Stunden entladen, nochmal geladen und dann bin ich gefahren.
Aus Sicherheitsgründen nur mit reduziertem Strom. bei 20km hatte ich noch 35V Spannung unter Last. Bis zu den 32.5 Entladeschlussspannung ist da noch ein Haufen Platz :)
Auf der Arbeit nachladen geht leider nicht ...

Was die Haltbarkeit mit gemischten Sätzen betrifft ?? Als ich das El gekauft habe waren Deta 100 drin, von denen 2 schon richtig alt waren (Bleiplatten verquollen) und eine fast neu. Ich bin dann noch 6000km mit den Akkus und bis zu 70km Reichweite gefahren. Ich denke wenn man die Akkus einzeln überwacht und auf die Entadeschlussspannung achtet, dann sollte es eigentlich keine Probleme mit der Haltbarkeit bei gemischten Akkus geben.
Warum geht eigentlich das originale Ladegerät nicht ? Der Trafo bringt doch wohl 60V und ich benötige ja nur 56.6V. Den Spannungsbereich des Laders sollte man ansich doch anpassen können.
 

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