2 Curtisse (36V) im Tausch gegen einen 48V Curtis

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Manuel

Guest
Hallo,

hab nun zu Hause 2 olle 36V Curtisse rumliegen und braucht die eigentlich nicht mehr, da ich auf 48V umgestiegen bin.
Was ich bräuchte wäre ein 48V Curtis als Ersatz - wenn der Controller mal wieder brennt :)
Wer macht hier nochmal die Umbauten? John oder so?
Vielleicht macht mir jemand den Umbau und kann dafür einen Curtis behalten.... Wie auch immer. Freue mich über Resonanz.

Sonnige Grüße braucht man eigentlich nicht mehr zu sagen :) Ich will ins WASSER!

Gruß

Manuel
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
Hallo

Da kommen wir auf jeden Fall ins Geschäft !
Ein Umbau von einem Curtis auf 48V ist aber günstiger
als ein 36V Curtis.
Somit bekommst du auch noch Geld raus.

MFG
 
M

Manuel

Guest
Hier nochmal die Daten meiner Curtisse, wobei der 2 umgebaut werden müsste.

1) Curtis 1204-004 (36V,275A - Serial: 22707)
2) Curtis 1204X-4201 (36V,275A - Serial 73943)

Gruß

Manuel
 

Gregor

Neues Mitglied
05.05.2006
3
Wegen der großen Mail-Nachfrage bzgl. Kosten:
Das hängt von Euren Wünschen ab: Die Umbauten reichen von "gerade so für 48V geeignet" (wie bei Kürten für 115 EUR) bis hin zu "wird nur noch höchstens handwarm".

Erste Variante beinhaltet lediglich den Austausch der MOSFETs und Anpassung der Überspannungsabschaltung (ca. 50 EUR).
Der Totalumbau beinhaltet komplett neu Leitungsstufe sowie Modifikation der Treiberstufe (ca. 120 EUR).
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Gregor, John,
Ihr dürft mir mal sagen, wie hoch Ihr denn so einen IRF 3805 oder 1405 belasten würdet, im rauhen Betrieb eines Curtis?
Ich frage für meine Wandler. Diese 55 Volt-Typen kann ich sicherlich nicht mit 24 Volt belasten (Gegentaktbetrieb).
Mit welchen Sicherheitsabständen rechnet Ihr? Für Strom und für Spannung.

Die Innenwiderstände sind ja enorm gesunken.
Die Wandler sind für kurzzeitige doppelte Überlast ausgelegt. Die Überspannugsreserve beträgt immer mehr als 100%.

36 Volt an 55-Volttypen im Curtis, würde das gehen? Dort tritt ja theoretisch nur die einfache Spannung auf. Die kurzen Spitzen, die nicht von den Rückschlagdioden aufgefangen werden, sind ja wohl gefährlich? Ihr habt sicherlich viel mehr Erfahrung, als ich dabei.

Bernd
 

Gregor

Neues Mitglied
05.05.2006
3
John hat es irgendwo schonmal gesagt:
Schön, dass der RDS,on so niedrig ist, die Treiberleistung ist aber ganz beachtlich.
Bitte nicht unterschätzen!!!

Die Spannungsfestigkeit hängt einzig und allein von der Umgebung ab (Kapazitäten, Streuinduktivitäten).

Deshalb liegt die erforderliche Spannungsfestigkeit zwischen Faktor 1.2 und 2.0.

Im Curtis machen die besch...eidenen Dioden einen Strich durch die Rechnung. Nach Austausch dieser aknnst Du sogar 55V-Typen (mit 36 Volt Batteiren) fahren.

Ansosnten empfehlen sich 75V-Typen, sehr auf dem auftrebenden Ast wegen 42V-Bordnetz (darüber aber jetzt bitte keine Diskussion!!!)
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Ach, super, Ihr kennt Euch aus. Da sind wir nicht so allen gelassen mit diesen black Boxen.
Gregor, der Manuel hatte an der Serienwicklung nur eine einzige Diode, könntest Du mal nachschauen, ob die vielleicht ungeeignet war? Wie mir Manuel sagte, hatte er an der Compoundwicklung keine Rückschlagdiode, nur den Zündspulenkondensator. Beim Ausschalten hatte es dann mächtig gefunkt. Ich hatte Manuel vorgeschlagen, nicht die "Kunstschaltung" von 4QD zu verwenden, sondern Anker und über einen Vollweggleichrichter versorgte Hauptschlusswicklung in Serie zu schalten. Würde mich interessieren, was Ihr und andere dazu sagen.
Keine Erfahrungen habe ich, welche Schottky-Dioden den vollen Strom sicher tragen (4Stück), auch finde ich keine Mosfets mehr, die geeignet wären, da sie alle die Rückwärtsdiode eingebaut haben, die hier nicht sein darf. bernd
 

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