Škoda investiert rund 2 Milliarden Euro für Elektrifizierung


Wie viele andere Automobilunternehmen geht auch Škoda nun, was die Elektrifizierung der Autos anbelangt, ganz klar in die Offensive. Und damit das auch alles funktioniert, überlässt der Automobil- und Motorenhersteller aus Tschechien nichts dem Zufall. Insgesamt soll das Unternehmen nämlich zwei Milliarden Euro für die Elektrifizierungsinitiative bereitstellen.

Zwei Elektromodelle gehen 2019 an den Start

Bereits in diesem Jahr werden eine Plug-In-Version vom Superb und ein vollelektrisches Modell des Citigo den Anfang der Elektrifizierung machen. Doch damit soll noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein. In den kommenden vier Jahren plant die Tochtergesellschaft von Volkswagen zwei Milliarden zu investieren. Dazu sollen weitere Elektroautos entwickelt und neue Mobilitätsdienstleistungen angeboten werden. Von den Milliarden sind bereits im vergangenen Jahr 3,4 Millionen Euro in den Ausbau der internen Elektroinfrastruktur übertragen worden. Davon sind 1,65 Millionen Euro in die Modernisierung sowie Erweiterung des Stromnetzes und 1,75 Millionen Euro für die Installation von mehr als 300 Ladepunkte (davon sind 220 AC- sowie 80 DC-Lader entstanden) geflossen. Diese Ladepunkte stehen bereits für den Testbetrieb zur Verfügung. In den nächsten Jahren geht es weiter: So soll zusammen mit dem Energieunternehmen SKO-Energo weiter an der Ladeinfrastruktur gefeilt werden.

Neben dem Superb und dem Citigo soll 2020 der Vision E folgen. Bereits 2017 gab es hierzu eine Elektrostudie. Das SUV basiert auf der MEB Konzernplattform und erhält Antrieb von zwei Elektromotoren. Diese bieten eine Systemleistung von 225 kW. Als Reichweite werden derzeit bis zu 500 km angestrebt, die durch flüssigkeitsgekühlter Li-Ionen-Batterie möglich sein sollen.

Quelle:
skoda-presse.de
electrive.net

Skoda-Vision-E.jpg
Bild: Škoda
 

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